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Web Log Teil 224: 28.4.2011 - 2.5.2011

Donnerstag den 28.4.2011: Stufung bei Raketen

Zeit einmal in einem Grundlagenartikel die Prinzipien der Stufung zu beleuchten. Ich will nicht bei Null anfangen und ich setze mal voraus, dass jeder weiß, das eine Rakete mehrere Stufen haben muss. Das ergibt sich aus der Ziolkowski Gleichung, nach der bei gegebener Ausströmungsgeschwindigkeit der Gase die Endgeschwindigkeit nur von dem Logarithmus der Voll/Leermasseverhältnis abhängt. Da dieses technische Grenzen hat, ist man gezwungen mehrere Stufen einzusetzen, weil sich dann die Endgeschwindigkeiten jeder Stufe addieren. Zwar muss die untere Stufe dann die vollbetankte Oberstufe zum Leergewicht hinzuaddieren, aber aufgrund der Eigenschaft der Logarithmusfunktion nur langsam anzusteigen, ist dies trotzdem günstiger, als nur eine Stufe einzusetzen.

Es gibt nun für die Stufung zwei prinzipielle Verfahren sowie einige Zwischenlösungen, genannt Parallelstufung und Serienstufung.

Die Serienstufung ist das bei vielen älteren Trägern und fast allen militärischen Typen eingesetzte Prinzip: Eine Stufe zündet nach Ausbrennen der vorherigen. Die Saturn waren Serienstufenraketen, die meisten anderen nicht um Booster verstärkten Träger auch.

Das zweite Prinzip ist das der Parallelstufung: Zwei Stufen zünden gleichzeitig, eine Stufe ist eher als die andere ausgebrannt und wird dann abgetrennt, die zweite setzt ihren Flug fort. Die Semjorka ist eine solche Rakete, aber auch alle Träger die Zusatzbooster einsetzen, egal ob diese flüssige oder feste Treibstoffe einsetzen, wie die Ariane 5, Ariane 4, Delta 2. Hinweis: Früher verstand man unter Paralellstufung die parallele Anordnung von Stufen, die aber nacheinander gezündet wurden. Die einzige Rakete die nach diesem Prinzip funktionierte war die Titan 3+4 mit Boostern. In der mathematischen Betrachtung ist diese Bauweise identisch mit der Serienstufung, nur ist die Rakete kompakter aufgebaut und die Lasten wirken anders ein.

Beide Verfahren findet man bisher nur bei Erststufen, obwohl sie natürlich auch bei Oberstufen eingesetzt werden können. Rein theoretisch resultiert bei gleichen gegebenen technischen Daten (Voll/Leermasse, Schub, Brenndauer) das die Serienstufung etwas besser als die Parallelstufung abschneidet. Das liegt darin, dass wenn man die Stufen getrennt betrachtet, bei der Parallelstufung zum Zeitpunkt der Abtrennung der Booster schon Treibstoff verbraucht wurde. Daher würde nun ein kleinerer Tank für die verbliebene Treibstoffmenge ausreichen und dieser ist leichter. Wie groß der Nachteil ist, hängt von dem Treibstoff bei der Abtrennung ab. Der Effekt wird aber meist überschätzt, da zum einen der Einfluss der ersten Stufe nicht so hoch auf die Nutzlast ist und es als positiven Nebeneffekt natürlich eine höhere Startbeschleunigung durch das Zentraltriebwerk gibt, was die Verluste für die Erreichung der Orbithöhe reduziert. Koroljow hat dies für seine R-7 in einer frühen Phase (1951) durchgerechnet und folgende Konzepte untersucht:

Serienstufung: 110 t Startmasse

"Parallelstufung": Hier gemeint als eine Zentralstufe, die nach Ausbrennen der Außenstufen gezündet wird: 121 t Startmasse

Parallelstufung mit "Cross-Feeding": Während der Startphase wird nur der Treibstoff der Außenblocks verbraucht: 128 t Startmasse

Parallelstufung in der R-7 Konfiguration: Zentralstufe und Außenblock verbrauchen ihren eigenen Treibstoff, nach Ausbrennen der Außenblocks sind die Tanks der Zentralstufe teilweise geleert: 117 t.

Als erstes fällt auf, das die Unterschiede nicht sehr groß sind. 110 zu 128 t - das sind etwa 10 % Mehrgewicht. Den einen oder anderen wird auch auffallen, dass die R-7 Konfiguration günstiger als die mit Cross-Feeding oder nacheinander Zünden der Stufen ist. Das ist mehreren Faktoren geschuldet. Zum einen gegenüber der späteren Zündung der Zentralstufe den geringen Gravitationsverlusten. Bei der R-7 kommt dazu, dass es keine Oberstufe gab. Mit Cross-Feeding verkürzt sich die Betriebszeit der Außenblocks von 120 s auf 96 s. Der Zentralblock brennt weiterhin 300 s. Das führt zu einem sehr ungünstigen Stufenverhältnis zum sehr leichten ICBM Sprengkopf, dass den Vorteil der volleren Tanks wieder zunichte macht. Bei schweren Oberstufen wäre dieser Nachteil wohl nicht gegeben. Später musste die R-7 wegen größerer Sprengköpfe vergrößert werden, Koroljow blieb aber bei seinem Konzept.

Es gibt dann noch zwei weitere Möglichkeiten der Stufung. Die Abtrennung von Treibstofftanks und Triebwerken. Fangen wir mit dem ersteren. Es ist offensichtlich, das es von Vorteil ist einen Treibstofftank abzuwerfen, sobald er leer ist. Ansonsten wird der leere Tank weiter beschleunigt und reduziert die Nutzlast. Das Problem ist es nur, dies im Flug zu tun. Es gibt nur eine Stufe die es einsetzt, das ist die Breeze-M: Sie entstand aus der Breeze-KM einer Oberstufe für die Rockot. Beim Einsatz bei der Proton war die Stufe aber viel zu klein und so wurde ein ringförmiger Zusatztank um die Stufe platziert, der abgesprengt wird, sobald er leer ist, üblicherweise nach der ersten Brennperiode.

Etwas komplizierter ist es beim Absprengen von Triebwerken. Bei Erststufen ist es so, dass Schub wichtig ist. Je höher er ist, desto weniger Zeit benötigt die Rakete um die Geschwindigkeit in der Vertikalen aufzubauen die man benötigt, um eine Mindesthöhe für den Orbit zu erreichen. Das Abtrennen von Triebwerken mag zwar das Gewicht reduzieren, erhöht dann aber diese Verluste für die "Hebearbeit". Es gibt nur eine Rakete, die Triebwerke im Flug abwirft, das war die Atlas bis zur Atlas III. Der Zeitpunkt ist je nach Modell und Oberstufe unterschiedlich und wird durch Beschleunigungssensoren bei einer Beschleunigung von 5,3 bis 5,7 g ausgelöst. Ich denke das wird eine Ausnahme bleiben, weil die Atlas eine extreme Leichtbauweise bei den Tanks einsetzte: bei der Atlas D wog der Triebwerksblock 3.050 kg, der Tank mit dem Zentraltriebwerk nur 2.350 kg. Im Normalfall ist der Tank weitaus schwerer als die Triebwerke und deren Abtrennung und der damit bewirkte Schubverlust bringt daher nur einen kleinen Gewinn.

Zuletzt noch etwas zu dem "Cross-Feeding": Darunter versteht man das leiten des Treibstoffs von den Außentriebwerken zum Zentraltriebwerk. Es ist von der Theorie her die optimalste Umsetzung. Da es bei der Falcon Heavy eingesetzt wird, will ich es an diesem Beispiel erläutern: Drei Stufen zünden gleichzeitig, aber zuerst wird nur der Treibstoff der Außenblocks verbraucht. Nach dem Verbrauch dessen werden die Ventile geschlossen und die Stufen abgetrennt und die Zentralstufe verbraucht ihren eigenen Treibstoff. Der Vorteil sollte bei der Falcon Heavy offensichtlich sein, da alle drei Stufen gleiche Brennzeiten haben. Das Cross-Feeding entspricht in diesem Falle der Einführung einer neuen Stufe. Demgegenüber ist der Nutzlastgewinn klein - 53 t zu 45 t. Ich vermute dass es schon bei der normalen Falcon 9 Heavy eine Stufung gibt, z.b. indem in der Zentralstufe vorher Triebwerke abgeschaltet werden, um die Brenndauer zu verlängern und die Spitzenbeschleunigung zu reduzieren, analog wie dies bei der Delta IV Heavy mit der Schubreduzierung des Zentraltriebwerks geschieht.

Freitag 29.4.2011: Buchkritik: Klipp & Klar, 100 x Raumfahrt

Ich habe ja versprochen, nach und nach die wichtigsten Bücher über Raumfahrt hier zu rezensieren. Da das letzte Buch ein absoluter Reinfall war will ich heute einen positiven Kontrapunkt setzen und das Buch anführen, das ich wohl als erstes nennen würde, wenn mich jemand nach einem Buch fragt, das Raumfahrt erklärt. Es gibt deren wenige. Es gibt viele Bücher die Raumfahrt beschreiben. Also was passiert ist, welche Experimente durchgeführt ist oder wie etwa aufgebaut ist. Es fehlt aber die Erklärung, wie es funktioniert und bei vielen Büchern auch eine systematische Einführung in die wichtigsten Projekte. Zu dieser Kategorie gehören auch meine Bücher.

Auf der anderen Seite gibt es dann noch wenige Lehrbücher, gedacht für Studenten der Luft & Raumfahrt. Sie sind sehr mathematisch, nicht auf konkrete Träger bezogen und auch sehr theoretisch. Zumeist auch sündhaft teuer. Es gibt eine echte Lücke von Büchern welche die Grundlagen der Raumfahrt erklären, ohne gleich anzunehmen, dass der Leser dies die nächsten 4 Semester Vollzeit studiert.

Das beste Buch das diese Lücke füllt ist dieses. Es ist gut 30 Jahre alt, und was Raumfahrtprojekte angeht ist der Stand Juli 1977. Pioneer Venus und Voyager werden noch besprochen und man findet noch den optimistischen Flugplan der NASA für das Space Shuttle. Nachdem ist der Orbiter bis Ende 1991 insgesamt 572 ins All gestartet... Das ist aber schon das einzig negative an dem Buch.

Wie dr Titel schon ankündigt sind es 100 Doppelseiten die sich jeweils einem Thema widmen. Links der Text, rechts Bilder oder Diagramme. Die ersten 26 sind eine Einführung in Raumfahrtgrundlagen - Wie funktionieren Raketentriebwerke? Was ist die Ziolkowski Gleichung, wie werden Raketen gesteuert? Es folgen 20 Kapitel über die damals wichtigsten Trägerraketen und das Space Shuttle, 21 über die Satellitentechnik (Aufbau, Energieversorgung, Kommunikation) und Vorstellung der verschiedenen Klassen, 15 über Planetenmissionen und der Rest über bemannte Raumfahrt.

Das Buch hat seinen Wert darin, dass es kompakt und kompetent über die Themen informiert, man findet zahlreiche Daten über frühere Projekte und eben auch viel Raumfahrtgrundlagen. Ich konnte nach der Lektüre anfangen die Endgeschwindigkeiten und Nutzlasten von Raketen mit einem Taschenrechner berechnen. Es war mein erstes Raumfahrtbuch und ich habe es mir vor einigen Monaten neu gekauft, weil das alte vom vielen Lesen inzwischen zerfleddert ist und langsam auseinander geht. Es ist egal welche Auflage man kauft (ich habe die von 1987 gekauft, die Originalauflage ist von 1978), es ist immer derselbe Inhalt.

Da das buch mittlerweile für weniger als 5 Euro bei Amazon Marketplace zu erhalten ist, ist es ein absolutes MUST HAVE für jeden der sich für Raumfahrt interessiert.

Hier die Daten zum Suchen:

Horst W. Köhler
klipp und klar 100 x Raumfahrt
Bibliographisches Institut Mannheim / Wien / Zürich.

Samstag 30.4.2011: Einführung in Teleskope - Teil 3

Heute zum letzten Teil der kleinen Beratung. Diesmal geht es um die einzelnen Teleskopklassen. Es gibt drei Klassen, wobei man noch eine vierte als Sonderform einer der dreien ansehen kann.

Das erste sind Linsenteleskope, im Fachjargon Refraktoren genannt. Eine Linse vorne im Strahlengang bricht das Licht und projiziert ein Bild in den Brennpunkt des Tubus, wo es von einem Okular vergrößert wird. Wer selbst eine Brille hat, der weiß, dass er bei höheren Dioptrienzahlen teurere Gläser kaufen muss (bei meinen -9 Dioptrien bekam ich zumindest noch nie eines zum Nulltarif oder vergünstigt).Es liegt auf der Hand, das Gläser um so teurer werden, je größer sie sind und je höher der Brechungsindex ist - letzterer legt die Brennweite fest.

Doch selbst gute Gläser können nicht alle Wellenlängen gleich brechen. Daher wird bei einer einfachen Linse es immer einen Farbsaum geben - rot wird anders gebrochen als blau. Um das zu kompensieren, werden zwei Linsen (Achromat) oder drei Linsen (Apochromat) kombiniert, die jeweils das Licht unterschiedlich brechen. Das reduziert das Phänomen (Achromat) etwas oder stark (Apochromat). Eine zweite Lösung ist es eine lange Brennweite zu wählen, da dabei die Brechung geringer ist. Gute Linsenteleskope mit kurzer Brennweite sind teuer und setzten dann auch kein Glas, sondern Calciumfluorid als Linsenmaterial ein. Ich sah in der letzten SuW eine Neuvorstellung eines kurzenbrennweitigen Apochromaten von 480 mm Brennweite und 80 mm Öffnung - für 648 Euro. Zum Vergleich: Ein preiswerter Achromat mit derselben Öffnung aber 900 mm Brennweite ist schon für 79 Euro zu haben.

Achtet man darauf und kauft als Einsteigerfernrohr ein Linsenfernrohr, das möglichst langbrennweitig ist, dann sind Linsenfernrohre gute Einsteigergeräte. Sie sind recht gutmütig was den Umgang angeht, man kann sie kaum dejustieren, was bei den anderen Typen leicht möglich ist. Die Einschränkungen, die es gibt sind, dass ein Linsenfernrohr bei gleichem Preis immer eine kleinere Öffnung aufweisen wird als ein Spiegelteleskop und die langen Brennweiten (typisch Öffnungsverhältnisse von 8 bis 15) bewirken, dass man mit diesen Teleskopen sehr gut kleine, leuchtschwache Objekte beobachten kann. Sie sind nur bedingt geeignet für leuchtschwache Objekte. Wer in der Stadt lebt, der wird die dank Lichtverschmutzung sowieso kaum sehen, und für den sind Linsenfernrohre sicher die erste Wahl. Ein Gerät von 80 bis 100 mm Öffnung ist finanzierbar und auch ausreichend groß, darunter wird die Gefahr groß Ramsch zu bekommen.

Das zweite sind die Spiegelteleskope, von denen es zwei Typen gibt. Das Teleskop nach Newton setzt einen gewölbten Hauptspiegel ein und einen planen Fangspiegel, der das Bild um 45 Grad in den sich vorne befindlichen Okularauszug umlenkt. Da der Okularauszug vorne ist, hat man von allen Teleskopen die beste Einblickposition, kann aber leicht den Tubus berühren. Newton-Teleskope können kurzbrennweitiger als Linsenteleskope konstruiert werden. Bei niedrigen Öffnungsverhältnissen, etwa ab 6, stark auffällig ab 5 treten allerdings auch optische Fehler auf, so wird der Rand des Bildes dann unscharf und stark aufgehellt. Das liegt an der straken Krümmung des Spiegels und darin, dass der Fangspiegel dann immer größer wird und als Hindernis im optischen Strahlengang sich bemerkbar macht.

Bauart bedingt sind die Newton Teleskope oft die preiswertesten bei kleinen bis mittelgroßen Teleskopen. Sie sind auf bei Öffnungsverhältnissen von 6 bis 8 universell einsetzbar und die optischen Fehler sind dann noch klein.

Es folgen dann als letzte Klasse die Schmidt-Cassegrains. Ein Cassegrain-Teleskop ist eine Bauweise für Großteleskope. Es hat zwei Foki. Ein Hauptspiegel wirft das Bild auf einen Primärfokus wo bei Großteleskopen sich oft die Instrumente befinden. Dort kann sich ein zweiter Spiegel befinden, der das Bild erneut vergrößert und in den Sekundärfokus hinter den Hauptspiegel wirft. Da das Bild zweimal vergrößert wird, kann die Tubuslänge viel kleiner als die Brennweite sein. Das Hubble Weltraumteleleskop arbeitet nach diesem Prinzip und der ganze Satellit (der nicht nur aus Tubus besteht ist 13,1 m lang bei einer Brennweite von 57,6 m. Das Problem eines Cassegrain Teleskops ist, dass durch die zweimalige Vergrößerung die Brennweite sehr lang wird - typisch sind hier Öffnungsverhältnisse von 20 bis 30. Das ist für Amateure indiskutabel, für Großteleskope kein Problem, weil die Instrumente oft im Primärfokus sitzen, der bei einem 4 m Teleskop schon mal 70 cm Breite für Instrumente lässt - und dort beträgt die Vergrößerung dann nur 5 bis 6 mal. Die Lösung ist es, dies mit einer zweiten Teleskoptechnik zu kombinieren: Schmidteleskope sind kurzbrennweitige Spiegelteleskope, bei denen die Verzerrungen des Spiegels durch eine Korrekturplatte bei der Öffnung korrigiert werden. Dieselbe Aufgabe hat die Korrekturplatte bei Schmidt-Cassgrainteleskopen, die so mit Öffnungsverhältnissen von 10 erhältlich sind, bei denen aber trotzdem der Tubus kiurz ist und dreimal den Durchmesser aufweist. Dadurch wird der Tubus leicht, und es ist eine Gabelmontierung möglich die recht solide ist. Ab 200 mm Durchmesser dominieren daher diese Schmidt-Cassegrain Teleskope, doch das ist eine Größe die für Einsteiger schon zu teuer ist.

Das letzte sind Dobsons. Das sind im Prinzip Newton Teleskope ohne Montierung in einer Sperrholzkiste, oftmals auch mit billigem Tubus und ohne Sucher. Wenn man nur auf die Öffnung achtet so bekommt man hier am meisten Optik fürs Geld. Aber man muss auch mit den Nachteilen leben. Das Einblickverhalten ist durch die niedrige Höhe schlecht, man muss en ganzen Tubus von Hand ohne Feinrädelschrauben (mit Übersetzung) bewegen und das bei vielleicht 100 facher Vergrößerung - also für mich sind sie nichts.

Was sind die Einschränkungen bei Billigfernrohren? Wenn man nicht gleich die Ramschklasse kauft, die es auch gibt, dann ist die Optik meist okay, manchmal mit Problemen an den Rändern die bei kleinen Vergrößerungen auffallen. Es hakt meistens an der Verarbeitung. So sollte der Tubus absolut schwarz sein, was man durch einfaches lackieren nicht erreicht. Die Schrauben haben oft begrenzte Lebensdauer und Verbindungen viel Spiel. Es sind Dinge die man teilweise als handwerklich begabter Mensch korrigieren kann, z.B. den Tubus mit schwarzer folie aus dem Baumarkt auskleiden.

Gibt es einen Rat? Ja. Kaufen sie das Teleskop nicht bei amazon und ebay sondern einem Händler der nur Astrooptiken verkauft. die haben auch die Billigmarken, dort bekommt man aber auch Beratung und Infos was man für den Preis erwarten kann und was nicht.

Sonntag 1.5.2011: Vermischtes

Mal wieder einen Griff ins Kessel Buntes also ein Blog ohne Sachthemen, sondern ein paar Dinge die ich mal so erwähnen wollte. Also es wird nun seicht. Wen das nicht interessiert und der hier immer nur wichtige Dinge lesen will, der muss eben jetzt aufhören zu lesen.

Also für alle die noch da sind. Ich schaue wie jedes Jahr Germanys next Top Model (GNTM) an. Nach der Kritik, die es ja vor allem an Heidi Klum und der Konzeption der letzten Staffel gab, hat sie ja dazu gelernt. Die Jury hat nun mehr zu sagen und die endlos ausgedehnten Monologe, bevor jemand gehen muss sind auch kürzer geworden - sie kam da ja ziemlich unsympathisch dabei rüber.

Was sich nicht geändert hat, ist das Konzept - kleine Vorkommnisse werden bis zum Geht-nicht-mehr mehrfach gezeigt, mit melodramatischer Musik untermalt, kommentiert, in Zeitlupe. Stefan Raab hat das vorgestern in TV Total persifliert. Nachvollziehbar für den Zuschauer ist die Sendung auch nicht. De Faktor kommen viele Mädchen kaum vor. Von manchem weiß ich nicht mal den Namen. Sie sind schlau genug, um nichts oder wenig zu sagen was gegen sie spricht. Eigentlich ist das Überlebensprinzip für die Karriere nach GNTM: nichts zu sagen. Was den Mädchen aber nicht klar ist, ist das es eine Unterhaltungssendung ist. Es geht also nicht darum ein Top-Modell zu werden. Das ist zwar der Gewinn für die bestplatzierte, doch auch diese wird kaum ein Topmodell werden sondern verdient nur am Anfang durch die Verträge der Sponsoren recht gut.

Das erklärt die Entscheidungen der Jury. Es gibt ja einige bei denen frage ich mich: Warum sind die da? Marie Luise als Dauertolpatsch, Sarah, die alles besser weiß, aber nicht gut laufen kann. Nun es ist eine Unterhaltungssendung. Ohne diese Typen ist sie zu langweilig. Man stelle sich vor. keines der Mädchen würde was sagen oder die anderen nur loben - die Sendung könnte einpacken. So kann man drauf wetten, dass auch Anna-Lena noch lange in der Staffel bleibt. Ihre Lästereien, Beleidigungen etc. vor allem über Überfliegerin Rebecca machen ja fast die halbe Sendung aus. Dabei ist mir klar, dass sie ungeeignet ist, zu gewinnen. Mag man ja Posen, Laufen und andere Sachen trainieren, so ist Charakter nicht antrainierbar. Und der fehlt. Wer so über Konkurrenten lästert, dem fehlt er. Der hat Neid, ist missgünstig und kann mit Nieerlagen nicht richtig umgehen. Daher wäre ,wenn es wirklich darum geht, geeignete Modells zu finden so jemand ungeeignet, zumal auch ihr Verhalten bei Kunden nicht professionell ist. Also würde sie wenn man es ernst meinst sie gleich aussortieren.

Ist nun Rebecca, die ja als "Fake" von Anna-Lena bezeichnet wird, weil sie vor der Kamera anders ist, als privat, dann die Siegerin? Wohl nicht. Das wäre ja zu offensichtlich und es geht ja eher unbedarftes Futter für HK Agentur zu finden. Wahrscheinlich wird es eine andere werden, vielleicht Amelie oder Aleksandra. Zumindest hat Rebecca erkannt worauf es ankommt: wenn die Kamera an, ist positiv rüberzukommen und Kunden zu überzeugen um einen Job zu bekommen.  Es geht beim Modeln ja nur um das aussehen, Pose oder den Eindruck, nicht darum wie man ist.

Das zweite ist der neue Sendeplatz für Abenteuer Forschung, Nun um Dienstag um 23:00. Was soll das? Dauernd redet ihr von Qualität und wenn Thomas Gottschalk, der nun als abtretender Moderator es sich leisten kann, mahnt, nicht dauernd nach den Quoten zu schauen, dann klatschen alle Intendanten Beifall. Aber was macht ihr? Die guten Sendeplätze werden zugepflastert mit Daily Soaps, Boulevard-Fernsehen oder belanglosen Geschwätz wie Volle Kanne oder Kaffee oder Tee. Und die guten Sendungen auf Zeiten verschoben die kein Berufstätiger wahrnehmen kann. Wie wäre es wenn ihr mal tauscht? Die Hausfrauen die permanent Fernsehen schauen tun das gerne auch in der Nacht...

Boulvardfernsehen leistet mich zum Thema dieser Woche weiter: Die Hochzeit von William und Kate. Warum sind da alle Medien so verrückt? Okay, Hochzeiten von Prinzen oder Prinzessinnen sind immer populär, aber wenn es um das englische Königshaus geht, dann wird dann immer ein Großereignis daraus. Vielleicht weil die noch abgehobener als die anderen Könighäuser sind? Also ich finde das englische Königshaus ist das überflüssigste von allen. Sie leben völlig abgehoben, halten sich für was besseres und meinen mit einigen Besuchen wäre der Kontakt zur Bevölkerung erledigt. Dabei genieren sie sich ihrer Herkunft. Schließlich haben sie sich im ersten Weltkrieg umbenannt, denn vorher hatten sie den korrekten Namen Sachsen-Coburg-Gotha. Wer so sein Fähnchen nach dem Wind hängt, der sollte nicht auf vornehm machen. So gesehen verbindet die Windsors viel mit unserem Nachbar, der sich dauernd über irgendetwas beschwert, aber sich selbst nicht an das Nachbarschaftsrecht hält. Was das mit den Windsors zu tun hat? Er heißt mit Vornamen Dieter und an seiner Türklingel und im Telefon steht nur die "Abkürzung" "Dr." ... Trotzdem rechne ich wird das wieder hier eine Kate Welle auslösen. Ein Ergebnis der "Diana-Welle" (Hochzeit 1979) befindet sich auch in unserer Familie. Meine damalige Schwägerin nannte meine älteste Cousine (geboren 1980) "Diana"- Sie war wie die Häufigkeit dieses Vornamens in der Grafik zeigt, nicht die einzige in diesem Jahr. Nächstes Jahr könnte dann Katherina, Catherine, Kate oder die anderen Variationen ziemlich populär werden.

Dann noch was zu der Werbung. Da kam ja die Frage auf ob die Werbung ein Produkt verteuert. Ich denke das muss man differenziert sehen. Es gibt Produkte des Grundbedarfs, die kauft man eh, bei denen bringt Werbung nichts und wird auch kaum betrieben. (Mehl, Milch, Brot, Gemüse) Dann gibt es Produkte die man nicht braucht, wie Parfüm, die werden beworben um überhaupt eine Nachfrage zu generieren. Der Großteil der Werbung entfällt auf die Produkte, die manche brauchen und manche nicht und bei denen es Konkurrenz gibt. Nehmen wir mal die Werbung mit der Mühle um die es um Blog geht: es gibt ja nun nicht einen Wursthersteller. Das dort nichts stimmt dürfte auch klar sein. Die Firma benennt sich z.B. nach dem ehemaligen Standort in Rügenwalde, heute Darlowo. Das sie seitdem zweiten Weltkrieg nichts damit zu tun hat, ist die erste Unwahrheit, genauso hat sie in der Zeit die Rezepturen für die Würste mehrfach geändert, sodass Namen wie "Pommersche" nichts mehr mit traditioneller Herstellung einer Teewurst zu tun hat. Besonders skurril ist das es die Rügenwalder Mühle nicht mehr gibt - sie brannte schon 1627 aus. Alles was da gezeigt wird sind kleine Modelle im Spielzeugdesign. Ich hoffe nur das der Werbeträger dieses Verwursters nicht der nächste Moderator von "Wetten Dass" ist. Jörg Pilawa hat ja nun schon eine große Karriere als Quuiz-Wanderhure hinter sich, steht für mich aber für die Auswechselbarkeit und Fadenscheinigkeit in Person. Meine frühere Lieblingssendung Wetten Dass baut ja schon seit etwa einem Jahr ab. Die heutige in der fast nur über die Hochzeit geredet wurde, vor allem aber sich Desiree Nick in jedes Gespräch unangenehm und aufdringlich einmischte wär der bisher absolute Tiefpunkt. Vielleicht verlässt auch Gottschalk nur noch rechtzeitig ein sinkendes Schiff.

Zurück zur Werbung: Ich meine die Werbung hat sich inflationär vergrößert. Denkt man daran wie viel mehr Sendezeit es im Fernsehen durch immer mehr Kanäle gibt, dass Werbung nun auch noch im Internet platziert wird, vor Videos oder auf Webseiten (diese ist ja keine Ausnahme), dann habe ich doch die Befürchtung, dass dies viel Geld kostet und viele Produkte verteuert. Das Problem ist das es ein Verdrängungswettbewerb ist - bei vielen Herstellern verliert man mehr Umsatz als die Werbung kostet, weil die Verbraucher auf andere Konkurrenzprodukte aufmerksam werden und diese kaufen. Nur - und das kann ja auch gegeben sein - wenn es jeder oder fast jeder tut, dann kostet die Werbung nur und bringt nichts mehr. Es kann sich aber dann auch keiner leisten damit aufzuhören, außer alle hören auf, damit wieder alle die gleichen Chancen haben - das wird aber nie auftreten.

Bei der Werbung ist mir Zalando aufgefallen. Nicht das ich zur Zielgruppe gehöre, aber ich fand die Spots bisher lustig. Warum nun aber der aktuelle der in einem FKK-Camp spielt verpixel wird entzieht sich meiner Erkenntnis. Wir hatten doch schon in den siebziger Jahren das Fa-Mädchen das barbusig badete und schon immer galt "sex sells", da es Werbung für einen deutschen Shop ist kann es auch nicht das Argument sein, das man woanders prüde ist. Aber das ist vielleicht ein Zeichen der neuen Prüderie. Auch bei den bei GNTM obligaten Shootings mit Körperbemalung werden ja die Nippel verpixelt. Wahrscheinlich hätte niemand drauf geachtet, aber so fällt das ja wirklich auf.

So zuletzt mal was von mir persönlich. Ich habe nun das Manuskript für Skylab vom zweiten Leser zurückerhalten und auch schon angefangen es durchzulesen. Ich hoffe es erscheint dann noch im Mai. Die Arbeit an der zweiten Auflage des Raketenlexikons habe ich zurückgestellt, will das aber auch bis Ende Juli abschließen. Für den Mai vorgenommen habe ich mir Änderungen an meiner Website für unser Ferienhaus - ich mache jedes Jahr Bilder und habe bisher es verdrängt die mal einzubinden, die Galerien zu aktualisieren und auch den Text. Für die Galerien will ich mal ein Programm schreiben, dass dann automatisch die Webseiten generiert. Zuletzt will ich noch mein Vorlesungsskript an der DHBW überarbeiten. Mal sehen was ich alles im Mai schaffe.

Dienstag 2.5.2011: Der Niedergang einer Weltraumagentur

Das BMWi hat ein Strategiepapier für die deutsche Raumfahrtpolitik bis 2020 vorgelegt. In einem Beitrag für die SuW hat der deutsche Raumfahrtpublizist Harro Zimmer dieses vorgestellt und kommentiert und befand, dass es sehr unpräzise und vor allem anwendungsorientiert ist. In der Tat beschleunigt sich, seit die Raumfahrt nun zum Wirtschaftsministerium gehört (oder besser zum kombinierten Ministerium für Wirtschaft und Technologie) der Niedergang der deutschen Raumfahrt, zumindest der Forschung.

Um mal eine kleine geschichtliche Erläuterung zu machen: Deutschland begann mit der nationalen Raumfahrt erst recht spät. Der erste nationale Satellit AZUR wurde 1969 gestartet. In den siebziger Jahren holte Deutschland den Rückstand auf, startete als dritte Nation eigene Raumsonden (Helios 1+2), investierte in eigene Telekommunikationssatelliten (Symphonie 1+2) und startete weitere Forschungssatelliten (Aeros 1+2, Dial, Feuerrrad). Die achtziger Jahre waren um vom Umbruch geprägt. Zum einen kam als neues Gebiet nach der bisher dominierenden Erforschung von Sonne und Erde vor allem der Teilchen, Magnetfelder und Stäuben noch die Astronomie dazu mit dem ROSAT. Zum anderen begann die bemannte Raumfahrt ein weiteres Standbein mit den D1 und D2 Missionen zu werden. Die Kosten dieser setzten schon damals dem nationalen Budget zu. Weitere Telekommunikationssatelliten (Kopernikus, TV-SAT) folgten, aber keine neuen Forschungssatelliten.

Seit den neunziger Jahren fing der Abwärtstrend an, der heute noch anhält. Konnten die nationalen Forschungsinstitute vor allem die MPI nun die Ernte einfahren, die man sich durch die Kompetenz bei früheren Missionen erworben hat, so wurden immer weniger neue Missionen gestartet und deren Anspruch sank ebenfalls. Auf ROSAT folgte die viel einfacher gestrickte Mission ABRIXAS, einziger neuer Forschungssatellit war GFZ. Was wichtig war: publikumswirksam musste es sein. So gab es weitere Missionen von Astronauten: Reiter und Ewald zur Mir, Thiel an Bord der SRTM Mission. Wissenschaftlich gebracht haben sie wenig bis gar nichts. Kaum jemand weiß aber, dass Deutschland nach den USA am meisten Instrumente auf deren Planetensonden startete - an Bord von Galileo, Cassini, Stardust, Dawn waren deutsche Instrumente.

Das neue Jahrtausend ist nun geprägt von fast nur noch Anwendungssatelliten - Terrsar und Tadem-X, ComSAT BW und SAR-Lupe. Das kommt wenn man die Forschung dem Wirtschaftsministerium unterstellt und Rainer Brüderle lässt schon in seinem Vorwort keinen Zweifel, dass dies so bleiben wird. Die Beispiele, was die Raumfahrt den Menschen bringt, sind alle praxisbezogen wie Übertragungen der WM über Satelliten. Auch die Leitlinien sind schon übertitelt mit "Orientierung an Nutzen und Bedarf".

Auch in der Öffentlichkeitsarbeit sieht man den Niedergang. Schaut man sich die letzten Ausgaben des hauseigenen Magazins, das nun "DLR Magazin" heißt (vorher DLR Nachrichten), so dominieren dort vor allem Nicht-Raumfahrtthemen: Luftfahrt, (das "L" im Namen) Robotik, in den letzten Jahren aber vermehrt auch Energiethemen, also Dinge die zwar auch Forschung sind, aber nicht undbedingt zur Luft & Raumfahrt gehören - es muss ja alles anwendungsorientiert sein. Hat man als Autor dann öfters mit den offiziellen Stellen zu tun, dann sind diese wenig hilfreich. Besser ist es wenn man einen Mitarbeiter auf den "unteren" Rängen erwischt, nur dürfen die dann nichts weitergeben, weil - auch dies ein Zeichen des Niedergangs bei der Raumfahrt - inzwischen eben fast alles im Auftrag von EADS & Co entwickelt wird und dann sind Details nicht weitergebbar ohne die Erlaubnis der Firma, da nun deren geistiges Eigentum.

Auf der anderen Seite stellt das DLR recht hohe Forderungen an Fremdautoren. Wie ich selbst feststellte, müssen meine Bücher offensichtlich das DLR Personal schulen, denn als Kritik bekam ich einmal geschrieben, dass sie nur öffentlich verfügbare Informationen enthalten. Das pikante dabei: die Personen die die Kritik schrieben, waren die gleichen die ich vorher um Detailinformationen bat, die sie nicht geben konnten oder wollten. Oder man bekommt eine Anfrage von einem DLR Institut aus Bremen, ob man nicht für sie eine Datenbank mit den Informationen über Subsysteme von Raumsonden aufbauen kann. So verwundert es kaum, dass die DLR auch fast keine Informationen über Missionen hat, die mehr als ein paar Jahre jung sind. Mehrere Anfragen, ob es im Archiv wenigstens noch gedrucktes Informationsmaterial gibt, blieben undbeantwortet. (Ich hatte mal vor ein Buch über die einzelnen Raumfahrtprojekte Deutschlands zu schreiben, doch nur mit dem was ich verfügbar habe, geht das nicht und das DLR will/kann nicht helfen).

Meine Meinung: Raumfahrt ist in erster Linie Forschung. Nicht umsonst gibt es wenn etwas volkswirtschaftlichen Nutzen hat, Beteiligungen seitens anderer Stelle (so stammen von den 1,2 Milliarden Euro die Deutschland jedes Jahr für Raumfahrt ausgibt, 96 Millionen des BMWVS für Galileo und Wettersatelliten oder es wird sogar ganz von der Industrie finanziert (wie Kommunikationssatelliten). Dazwischen liegen Fernerkundungssatellite,n die ja inzwischen auch teilweise von der Industrie finanziert werden. Dafür braucht Deutschland keine Raumfahrt. Meiner Ansicht nach sollte Deutschland wieder mehr Forschungsmissionen durchführen, die Kernkompetenzen aufrecht erhalten und neue ausbauen. Hier mein Gegenvorschlag für das Strategiepapier:

Erhöhung der Mittel für die Raumfahrt um 400 Millionen Euro, das sind 33% der derzeitigen Mittel von 1,2 Milliarden Euro.

Diese sollen voll und ganz dem nationalen Programm zugute kommen, das derzeit nur 240 Millionen Euro groß ist. Es wäre dann gleichbedeutend wie die Beteiligung an der ESA (momentan 637 Millionen Euro). Anders gesagt: das nationale Programm würde um 166% ansteigen. Ich verstehe nicht warum das nationale Programm so unbedeutend und klein sein muss.

Pro Jahr mindestens eine, besser zwei nationale Missionen in den Kernkompetenzen:

oder den neu aufgebauten Gebieten mit "Anwendungsorientierung":

Anstatt einem nationalen Mondprogramm:

Deutschland betreibt zwar schon 7 Erderkundungsatelliten die viele Daten sammeln, aber keine polnahe Empfangsstation. Es sollte mindestens eine Empfangsstation in Norwegen, Grönland, Alaska oder Kanada aufgebaut werden. Für Mond/Planetenmissionen eine weitere bei etwa 120 Grad West (Kalifornien, südamerikanische Westküste). Diese könnten zusammen mit der ESA betrieben werden, die zumn einen auch eine dritte Empfangsstation für ihre Missionen braucht und auch sonnensynchrone Satelliten betreibt.

Aber eines ist klar: dazu wird es nicht kommen. Ich glaube eher dass es noch schlimmer kommen wird, schließlich wird nun ja das BMWi von der FDP geleitet die nicht gerade durch Begeisterung für Forschung oder andere Dinge die nur Geld kosten, bekannt ist. Solange unsere Bundeskanzlerin sogar glaubt, das der CD-Spieler ein Spin-Off der Raumfahrt ist glaube ich wird es auch nicht besser werden.


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