Home Site Map Sonstige Aufsätze Weblog und Gequassel counter

Web Log Teil 300: 17.10.2012 - 30.10.3012

17.10.2012: Kopfschmerzen

"Es gibt 37 Arten von Kopfschmerzen, die sie alle selbst therapieren können". So heißt es in der Werbung. Auf den heutigen Blogeintrag gekommen bin ich eher dadurch, dass ich gestern Abend Kopfschmerzen hatte, die Nacht nicht schlafen konnte und als mein normales Mittel (Minzöl) nicht half eben doch eine Tablette mit Acetylsalicylsäure genommen habe. Ich gehöre zu denen, die eher weniger Tabletten schlucken und auch nicht den Arzt besuchen, wenn's nicht unbedingt notwendig ist.

Aber das brachte mich auf das heutige Thema - wie wirken Kopfschmerztabletten oder allgemein Analgetika. (Schmerzmittel)

Das Älteste und auch heute noch am meisten eingesetzte Präparat ist die Acetylsalicylsäure. Sie ist in Aspirin enthalten, aber auch vielen Nachahmerpräparaten, dann meistens unter ASS abgekürzt. ASS entsteht durch Acetylierung der Salicylsäure, die natürlicherweise in der Weidenrinde vokommt. Diese ist stark magenreizend und wird langsam abgebaut. Sie ist als Analgetikum nur schwach wirksam. Acetylsalicylsäure ist magenschonender und wirkt besser.

Die Wirkung beruht auf die Acetylierung der Cyclooxygenase, einer Enzymgruppe, die unter anderem auch die Prostagladine, eine Reihe von Gewebshormonen synthetisiert. Prostaglandine (PG) haben sehr vielfältige Wirkungen die Acetylsalicylsäure auch andere Anwendungsgebiete beschehrt haben wie der Einsatz bei Fieber (PG erhöhen die Körperkerntemperatur) und sie senken den Blutdruck und hemmen schon in geringen Mengen die Blutgerinnung. Eine der Wirkung von PG ist, dass sie die Schmerzschwelle senken, indem sie motorischen Endplatten der Nervenzellen empfindlicher machen, gegen bei Schmerzen ausgeschütteten Substanzen wie Serotonin, Bradykinin oder Histamin. Darauf beruht die Wirkung dieser Schmerzmedikamente. ASS blockiert als Einziges der Mittel die Cyclooxygenase durch chemische Veränderung. Daher wirkt es bei Thrombose sehr gut, denn Thrombozyten können das Enzym das bei diesen Zellen irreversibel verändert ist nicht wieder zurückbilden. Solange sie leben (8-11 Tage) ist die Wirkung also gegeben. Daher benötigt man dafür nur geringe Dosen, die zehnmal kleiner sind als die bei Kopfschmerz eingesetzten Mengen.

Andere Medikamente mit ähnlicher chemischer Grundstruktur wie die Salicylsäure sind Phenacetin oder Paraacetamol. ASS hat eine 50%-Resorptionsrate von 1-2 Stunden, wird innerhalb der Leber zur danach wirksamen Salicylsäure abgebaut, die dann eine längere Wirkungsdauer von etwa 4 Stunden aufweist. Die Hauptnebenwirkung beruht auch auf der Eigenschaft, denn eine Hormonwirkung der Prostaglandine ist auch die Hemmung der Salzsäurebildung im Magen und durch die Gerinnungshemmung kann es zu Magenblutungen kommen.

Sehr ähnlich wirkt auch Ibuprofen, es hemmt wie ASS die Prostaglandinsynthese, allerdings unspezifischer. Die Nebenwirkungen sind allerdings auch unspezifischer, so gibt es weniger Beschwerden durch zu viel Magensäurebildung und Magenblutungen. Es wirkt wesentlich weniger entzündungshemmend als ASS und ist daher eher ein reines Schmerzmedikament, während ASS ja mittlerweile als echter Tausendsassa gilt.

Phenacetin und Paraacetamol als Anilinpräparate blockieren nicht die Cyclooxigenase komplett, sondern hemmen sie kompetitiv, verdrängen also die Substanzen, die eigentlich umgesetzt werden sollten, aus dem aktiven Zentrum. Sie wirken auch wesentlich stärker auf das Zentralnervensystem als auf die Peripherie, sind also wirksamer als Kopfschmerztabletten als bei Muskel- und Gelenkschmerzen.  Phenactein gilt als das weniger gut verträgliche der beiden Medikamente. Paraacetamol wird aus Phenacetin gebildet. Es selbst kann eine Methämoglobinämie verursachen, die durch Oxidation des Eisens im Blutfarbstoff entsteht. Für Säuglinge, deren Enzymsystem dies nur schwer reparieren kann, ist es gefährlich. Aber auch so scheint es ab einer Gesamtmenge von 1 kg Phenactein (aufgenommen in 5-15 Jahren) zu Nierenschädigungen zu kommen. Es wird heute kaum noch eingesetzt und ist auch aus vielen Kombinationspräparaten verschwunden.

Paraacetamol hat in normaler Dosierung weitaus weniger Nebenwirkungen. Allerdings gibt es einige Personen, die dagegen allergisch reagieren. Am häufigsten wird das Ansteigen der Transaminasen, einer Gruppe von Enzymen aus der Leber im Serum beobachtet. Leberschädigungen sind auch die häufigsten toxikologischen Wirkungen bei Missbrauch von Paraactamol. Anders als ASS wirken Phenactein und Paracetamol nicht entzündungshemmend.

Die dritte Gruppe von Analgetika sind Pyrazolonderivate, das bekannteste ist Aminophenazon, (z.B. in Pyramidon). Dieses ist aber inzwischen wegen potenzieller krebserregender Wirkung verboten und wurde durch Propylphenazon ersetzt. Wie die anderen Mittel hemmen sie die Cyclooxygenase. Sie wirken aber auch sehr stark blutdrucksenkend und krampflösend. Dafür werden Pyrazolonderivate heute in verschreibungspflichtigen Medikamenten eingesetzt, da es zwar extrem selten, dann jedoch sehr schwerwiegende Nebenwirkungen gibt. Beobachtet wurden allergische Reaktionen der Haut, seltener toxische allergische Reaktionen und verschiedene Formen der Anämie. Verglichen mit den normalen Dosierungen ist die tödliche Dosis von 10 g sehr hoch, zudem kann der Wirkstoff im Magen die Nitrosaminbildung fördern. Da es dagegen kaum Berichte über eine überlegene schmerzstillende Wirkung gibt, sind diese Wirkstoffe haute auf dem Rückzug.

Was ist nun von Kombinationspräparaten zu halten?

Es gibt viele Kombinationen, die ich mal anführen will.

ASS wird bei Erkältungskrankheiten oft mit Vitamin C kombiniert. Hier ist die fiebersenkende Wirkung der ASS von Bedeutung. Prostaglandine regulieren auch die Körperkerntemperatur. Die Kombination mit Vitamin C erfolgt aber wegen der guten Beleumundung des Vitamins. Vitamin C ist wirksam, um vor Erkältungen zu schützen: Es gewährleistet mit anderen Substanzen, dass das Immunsystem nicht geschwächt ist. Hat man eine Erkältung, so nützt es nichts mehr.

Verbreitet ist die Kombination mit Coffein. Sehr viele Kopfschmerzen haben ihre Ursache in einer schlechten Durchblutung, verursacht durch verkrampfte (und zusammengezogene) Halsmuskulatur, die dann den Blutfluss behindert. Coffein weitet die Blutgefäße und hilft so. Alternativ würde aber auch eine Massage wirken.

Kombiniert wird auch oft Paracetamol mit Codein. Codein ist ein synthetisches Opoid, das im Körper langsam Morphin bildet. Morphin ist ein Antagonist für Schmerzrezeptoren. Es besetzt diese Rezteptoren und so werden Schmerzsignale kaum übertragen. Anders als bei reinem Morphin wird Morphin aber aus dem Codein langsam gebildet. Das Suchtpotenzial ist daher weitaus geringer, aber auch die Wirkung auf leichte bis mittlere Schmerzen beschränkt. Die Kombination Paraacetamol mit Codein ist übrigens die Einzige, die von Pharmakologen empfohlen wird, sie ist bei Migräne wirksamer als die Einzelsubstanzen. Bei allen anderen Kombinationen wird oft angeführt, dass eher das Risiko von Nebenwirkungen höher als bei den Einzelsubstanzen ist und der Gewinn durch die Wirkstoffkombination eher wenig gegeben. Die Aminosäure Lysin, die in manchen Kombinationen vorkommt, wird mit Acetylsalicylsäure kombiniert und bildet ein Salz. Dieses Salz wird schneller aufgenommen als die Acetylsäure und erst im Plasma zu ASS und Lysin gespaltet, damit ist es viel magenschonender als die Säure alleine. Dort wirkt die Acetylsalicylsäure noch nicht. Das gilt auch für die Kombination mit Ibuprufen.

Neben den Wirkstoffen, die vorwiegend gegen Schmerzen wirken, gibt es auch Stoffe, die eine ausgeprägtere Entzündungshemmung haben. Beide Wirkungen beruhen auf dem gleichen Wirkungsmechanismus, der Prostaglandinsynthese, es gibt aber Unterschiede in wieweit die Wirkung mehr gegen die Entzündungshemmung oder Schmerzhemmung ausgerichtet ist. Während bei Kopfschmerzen es nur um die Schmerzbehebung geht, sind bei vielen Schmerzen im Gelenk- oder Muskelapparat Entzündungen die Ursache. Hier sind dann entzündungshemmende Stoffe besser geeignet als reine Schmerzmittel, da sie auch etwas gegen die Ursachen tun. Auch hier ist die Acetylsalicylsäure das Mittel der Wahl. Es gilt als das am besten wirksame und verträglichste Medikament. Allerdings braucht man deutlich höhere Dosen als für die reine Schmerztherapie. Während für die Schmerztherapie 500-2000 mg pro Tag vorgeschlagen werden (eine Tablette enthält meist 500 mg) sind es für die Entzündungshemmung 2000 bis 5000 mg. Als maximal verträgliche Tagesdosis werden 6-10 g genannt.

Eine Reihe von Substanzen sind in Teilbereichen besser geeignet. So ist Dichlofenac nicht wasserlöslich, sondern fettlöslich. Daher kann es in Hautsalben eingesetzt werden und bei Muskel- und Gelenkscherzen am Wirkort eingesetzt werden. Als Zäpfchen kann es über den Dickdarm viel schneller resorbiert werden als ein orales Medikament. Auch Ibuprufen wird häufiger bei Muskel- und Gelenkschmerzen eingesetzt als die ASS.

Eine andere Bekämpfung von Schmerz drückt sich in folgendem Witz aus: Ein Mann kommt zum Arzt. "Herr Doktor, ich habe fürchterliche Kopfschmerzen". Darauf haut der Arzt dem Mann auf die Hand "Jetzt immer noch?". "Nein jetzt nicht mehr". Schmerz hat sehr viel mit Psychologie zu tun. Schmerzen können noch da sein, wenn es keine psychische Ursache mehr gibt. Schmerzen können auftreten, wenn man sie erwartet (z.B. wenn man eine Zerrung hatte und sich tagelang nur mit Schmerzen bewegen konnte). Aber genauso können Schmerzen ausgeblendet werden, wenn sie von etwas anderes verdrängt werden. In diesem Beispiel kann ein kurzzeitiger starker Schmerz an der Hand tatsächlich die Kopfschmerzen verdrängen. Das klingt nicht besonders intelligent, doch der Handschmerz vergeht schneller und oft ist dann auch der Kopfschmerz weg, wenn man ihn für einige Zeit nicht mehr wahrgenommen hat.  Genauso wird der Schmerz ausgeblendet, wenn andere Sinneseindrücke ihn überlagern. Das Kühlen von Wunden oder Beulen auf dem Kopf beruht darauf, dass nun die Kälterezeptoren viel mehr Signale zum Gehirn schicken und die Schmerzsignale gleichsam "verdrängen". Anders als bei Hitze ist dies auch ungefährlich. Auf diesem Mechanismus beruht auch mein Standardmittel bei Schmerzen: Minzöl. Es irritiert die Kaltrezeptoren, man verspürt eine lokale Kühlung und der Schmerz bleibt aus. Anders als Medikamente wirkt es sofort, ist aber nur wirksam, wenn der Schmerz nahe der Oberfläche lokalisiert ist, man ihn also z.B. an de Stirn verspürt oder eben bei Muskel- und Gelenkschmerzen. In alkoholischer Lösung aufgetragen zeiht es besser ein und der verdampfende Alkohol kühlt zusätzlich und verstärkt den Effekt. Als unangenehmer Nebeneffekt reicht man aber noch den ganzen Tag nach Minze.

Die dritte Möglichkeit ist die Ablenkung. Wenn wir uns auf den Schmerz konzentrieren, so empfinden wir ihn stärker. So ging es auch mir am gestrigen Abend - Kopfschmerzen hatte ich den ganzen Abend, doch solange ich am Computer arbeitete, nahm ich sie nicht wahr. erst als im Bett lag und dann nichts mehr die Aufmerksamkeit erregt als die Kopfschmerzen wurden sie richtig schlimm. Sofern es geht sollte man sich also ablenken oder noch besser einer Beschäftigung nachgehen. Das mag auch die Erklärung sein, warum man beim Sport Schmerzen nicht so wahrnimmt.

22.10.2012: Mars one: die Selbstversorgung

Also da Thierry schon einiges aufgenommen hat, noch mein Senf nur zu einem klitzekleinen Problem. Wer das ganze Konzept genauer ansieht wird noch mehr entdecken (so sollen die Dragons 50 m² Raum bieten, die derzeitigen haben aber nur 10 m² Basisfläche....Ich will mich nur mit der Fragestellung beschäftigen ob ich auf dem Mars Pflanzen anbauen kann.

TemperaturNehmen wir mal zuerst die heutigen Tatsachen: Der Mars ist zwischen 206 und 249 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt, das sind 56-100 Mill. Kilometer mehr als die Erde. Dadurch erhält er weniger Sonnenstrahlung. Bedingt durch die dünne Luft schwanken die Temperaturen stark. Am Äquator maß Curiosity -90 bis -5°C am Boden und in der Luft -70 bis +10°C. Bedingt durch die dünne Luft (kaum Wärmekapazität) kühlen Atmosphäre und Boden rasch in der Nacht aus. Wenn man zu den Polen geht werden die Temperaturextreme noch größer. Doch eine Siedlung wird wahrscheinlich am Äquator entstehen, wenn sie Pflanzen anbauen muss. Es ist der günstigste Punkt dafür.

Nur ist die heutige Marsatmosphäre kein guter Vergleichsmaßstab. Die Pflanzen werden in einem Gewächshaus angebaut werden. Dieses liefert einen Treibhauseffekt, man kann es ohne Sauerstoffmaske begehen wenn die Atmosphäre entsprechend ausgelegt ist, und eine dichtere Atmosphäre kühlt nicht so schnell aus. Trotzdem wird das Treibhaus bei Nacht stärker als auf der Erde auskühlen denn die umgebende Atmosphäre wird die -70°C haben und daher viel Wärme aufnehmen.

Also wenn wir uns an Temperaturen orientieren, dann eher an den Bodentemperaturen, aber die sind ja noch niedriger. Selbst mit einem Treibhauseffekt von +18°C wie bei der Erde, kommen wir nur einige Stunden auf mehr als +10°C und nachts wird es noch ziemlich kalt. Diese Temperaturen übersteht keine Pflanze

 Versuchen wir daher einen anderen Ansatz: Welche Sonneneinstrahlung erreicht der Mars und welche Gegend auf der Erde weist eine ähnliche Einstrahlung auf? Nun unsere Siedler müssen ja dauerhaft mit Nahrung versorgt werden, auch wenn der Mars sein Aphel erreicht. Dann sinkt die Sonneneinstrahlung auf 500 W/m². Wie bei der Erde geht davon noch etwas ab weil die Atmosphäre es absorbiert, Nehmen wir mal 450 W/m² an. Dann schaue ich mal in die Seiten für Photovoltaikinteressenten und stelle fest, dass bei uns im Winter die Sonneneinstrahlung 300 - 500 W/m² beträgt. Also bei uns steht die Landwirtschaft im Winter. Zugegeben, der untere Wert ist noch etwas niedriger als die 450 W/m² und im Gewächshaus hat man einen Treibhauseffekt (allerdings auch Abkühlungseffekte durch die Umgebung), so wird anspruchsloses sicher wachsen wie Kohl oder Feldsalat, denn man auch bei uns im Winter erst ernten kann. Doch was unsere Siedler brauchen, sind die typischen stärkelieferenden Pflanzen wie Getreide, Kartoffeln, Reis und davon wächst nichts mehr im Winter.

Nun könnte man auf die Idee kommen, mit Spiegeln mehr Licht und damit mehr Wärme zur Verfügung zu stellen. Doch woher soll die Ausrüstung kommen? Nach dem Plan landen da einige Habitate wahrscheinlich vorher voll beladen mit Ausrüstung, doch das reicht nicht um die Siedlung zu versorgen. Mais als leistungsfähigstes Getreide liefert 50 Dezitonnen (5000 kg pro Hektar). Angenommen die Siedler essen nichts anderes und halten auch keine Tiere, würden 4 Personen eine Fläche von 18 Ar benötigen um den Mais zu erhalten: Nur das ist die Situation auf der Erde. Wenn ich mit Spiegeln die gleiche Strahlungsintensität wie auf der Erde erreichen will brauche ich die zweifache Fläche die ich mit Spiegeln abdecke, das sind dann 54 Ar, rund 54 x 100 m davon 36 x 100 m Spiegel. Das ist ein ziemlicher Materialaufwand. Zumal 18 m² dann luftdichtes Gewächshaus sein müssen. Da draußen nur ein 1/160 des Innendrucks herrscht. Also mit einer dünnen Plane geht das nicht, eher mit dreischichtigem Isolierglas. Okay und das Isolierglas für 1800 m² wiegt wie viel? Also die Glaser mussten ziemlich viel heben als sie bei mir nur mal die Fenster von 1-2 m² Fläche auswechseln mussten....

In der Praxis wird man aber wahrscheinlich Winterroggen einsetzen. Winterroggen verträgt bis zu -25°c und ist nach 1800 °C (Tage x Temperaturmittel), z.B. 360 Tage x 5 °C oder 180 Tage x 10 °C erntereif. Nur liefert der nur rund 20 dt/ha, braucht also die zweieinhalbfache Fläche.

Doch wächst da auch was? Also eines darf man nicht erwarten: Humus, Bodenbakterien, Mikroorganismen, Pilze. Sie sind wichtig, fast keine Pflanze könnte ohne Pilze auskommen, welche Mineralstoffe erst verfügbar machen. Also sollte man vielleicht erst mal auf der Erde Versuche mit sterilisiertem Sand machen, auch weil es keinen Humus gibt, sondern eben nur nackten Felsen, Sand und Staub. Ansonsten wird man Humusboden mit den Mikroeben, Pilzen etc. in größerer Menge mitführen müssen.

Ach ja noch ein kleines Problem gibt es auch noch: Nach den Viking und Phoenix-Untersuchungen ist die oberste Bodenschicht stark angereichert mit Peroxiden und anderen oxidierend wirkenden Substanzen wie Chloraten. Also sollte man zum sterilisierten Sand noch etwas Kloreiniger zugeben und feststellen ob dann auch noch was auskeimt....

22.10.2012: Orbital was soll das?

So, nach zweimonatiger Abstinenz habe ich mich dran gemacht, die Bücher-Baustellen zu schließen. Seit 2009 habe ich das US-Trägerraketenlexikon erweitert und das soll nun auch endlich mal erscheinen. Es wird übrigens das erste Buch sein, dass nur elektronisch bei Amazon erscheint. Grund dafür sind die extrem rückläufigen Verkäufe aller Bücher (auch neu erschienener, ich kann froh sein, wenn die Quartalsverkäufe nur ausreichen die laufenden Kosten für die Datenhaltung bei BOD zu decken (2 Euro/Titel/Jahr, abgerechnet eben zu Jahresende) und da das Konzept nun schon über 600 Seiten umfasst rechne ich kaum noch Chancen aus, dass es überhaupt jemand kauft, denn dann müsste ich rund 45 Euro dafür verlangen. So wird es in zwei Teilen bei Amazon erscheinen und dann für je unter 10 Euro zu haben sein. (Die Teilung beruht darauf, dass die Variante mit hoher Tantieme bei Amazon auch maximal bis 9,99 Euro geht).

Da versuche ich natürlich gerade bei aktuellen Trägern noch die laufende Entwicklung reinzuschreiben und so versuchte ich in der letzten Woche die Orbital Website zu besuchen (http://www.orbital.com) um Taurus, Antares, Minotaur etc. zu aktualsieren, bekam aber jedes Mal einen Verbindungsabbruch. Über eine Woche hinweg bekam ich den Fehler "Fehler 101 (net::ERR_CONNECTION_RESET): Verbindung wurde zurückgesetzt. ". Da mir dass dann doch etwas komisch vorkam, habe ich mir dann ein Tool installiert mit dem man eine US-Adresse erhält. Nachdem ich nun die Website vom dem sonnigen Santa Clara in Kalifornien aus ansteuerte ging sie.

Die Frage ist: was soll das? Das hat sich nicht nur Herbert Grönemeyer gefragt, sondern sicher auch andere. Warum sperrt ein Konzern mit weltweiten Kunden bestimmte Interessenten aus? Mich würde auch interessieren welche es sind, denn ich konnte bei einer kurzen Suche nicht entdecken, dass in deutschen Foren das irgendwie thematisiert wird, also Deutschland an und für sich betroffen ist (ihr könnte die URL ja mal testen und melden wie es bei euch ist). Ich bin bei einem mittelgroßen Provider, also nicht gerade bei der Telekom, aber auch nicht bei was ganz regionalem. Ich denke so eine Million Kunden wird er schon haben. Vor allem, warum werden gerade diese ausgesperrt? Welcher Mechanismus steckt dahinter? Also ich könnte ja noch verstehen wenn SpaceX mich aussperrt, aber Orbital?

Vor allem ist die Form ungewöhnlich. Ich kenne das Problem ja schon von einigen US-Adressen. Meist sind das lokale Radiosender. Ich bekomme von einem Bekannten einen Link geschickt "Da musst Du mal hinhören die haben gute Musik" und man bekommt dann die höfliche Antwort, dass man anhand der IP-Adresse festgestellt habe das man nicht aus den USA stamme und aus irgendeinem Grund eben der Service nur für US-Bürger ist. Okay, damit weiß ich woran ich bin, aber einfach die Verbindung abbrechen? Das ist kein schöner Zug. An meinem Provider liegt's auch nicht, denn über den läuft ja trotzdem die ganze Kommunikation, diesmal nur eben noch mit einem kleinen Umweg über Santa Clara und Anchorfree.com.

Immerhin scheint Google auf Zack zu sein. Die schickten mir sofort eine Email das jemand versuche sich auf meinem Konto einzuhacken, der von einer verdächtigen Adresse stammt. Was für Google verdächtig ist, scheint für OSC die einzige gültige Adresse zu sein....

25.10.2012: Brauchen wir einen deutschen Mondlander?

Seit Jahren spuckt dieses Projekt immer wieder durch die Presse. Einmal durfte es der DLR-Vorsitzende auch dem Kabinett vorstellen, doch war es zu teuer. Damals war von 600 Millionen Euro die Rede, nun sind es noch 500 Millionen, doch das ist immer noch mehr als die ganze DLR pro Jahr für Weltraumaktivitäten ausgibt (der Jahresetat beträgt 600 Millionen, da gehen aber dann Fixkosten für Einrichtungen und die Luftfahrt/Energieforschung ab).

Betrachtet man es im Vergleich zu Exomars, so ist das Projekt nicht absolut so teuer, zumal ja in der Beschreibung noch ein Orbitaufenthalt mit enthalten ist. Doch muss bei einem solchen Projekt das Kosten/Nutzenverhältnis abgewogen werden und Exomars ist schon extrem teuer geworden bei immer weniger Nutzen (inzwischen ist sogar nur noch einem Betrieb über wenige Tage die Rede). Und da ist die Sache ganz einfach: Ohne nukleare Energieversorgung oder zumindest Heizelemente (was aber auch radioaktives Material erfordert) kann ein Lander in den meisten Regionen des Mondes maximal 14 Tage lang operieren, bevor die Mondnacht kommt. Das dürfte bei Temperaturen von bis zu -120 Grad Celsius keine Batterie überleben. Andere Systeme vielleicht auch nicht. Die Surveyors waren robust genug gebaut, dass man sie nach der Mondnacht nochmals aktivieren konnte, aber keine der Sonden lieferten dann noch so viel Daten wie am ersten Mondtag, das ist auch für einen Mondlander zu befürchten.

Der Mondlander soll sechs Monate arbeiten und am Südpol niedergehen. Ich vermute, genauso wie es am Nordpol Krater gibt die nie Licht bekommen, gibt es am Südpol Höhere Gebiete die längere Zeit Licht erhalten, in diesem Falle sechs Monate (was bei der geringfügig (um 6,68 Grad) geneigten Achse ziemlich genau der Zeit entspricht die der Südpol der Sonne zugewandt ist. Auf den Abbildungen sieht man einen großen Lander und einen winzigen Rover, ich vermute mal im Format eines Sojourner oder noch kleiner - also nicht zu vergleichen mit den MER, obwohl die pro Stück billiger waren. Bedenkt man, dass die Landung selbst relativ unkompliziert ist - es ist im Prinzip nur die Umkehrung eines Raketenstarts, alle Einflüsse sind berechenbar, es gibt keine Winde, keine Luftschichten, denke ich sollte mehr drin sein.

Deutschland müsste nach derzeitigem Stand 71% bezahlen und sucht nach noch mehr Partnern um den Anteil zu drücken.60% für Deutschland und man würde es angehen. Es könnte abr auch anders kommen, da derzeit Spanien für 11% steht und die schwimmen nicht gerade in Geld.

Was verspricht es? Für den Preis nicht so viel. Vor allem Renommee, es wäre nach den USA und der UdSSR die dritte unbemannte Landung auf dem Mond. Wahrscheinlich aber wird China schneller sein. Angekündigt haben sie es ja schon seit Jahren und Chang E'2 kurvt gerade am L-1 Punkt herum und hat hinsichtlich Betriebszeit Chang E'1 weit geschlagen. Chang E'3 soll dann schon landen. Das wird sicher nächstes oder übernächstes Jahr der Fall sein.

Wenn ich mir die Fachkompetenzen anschaue dann konstatiere ich folgendes: Deutschland hat für TerraSAR-X und Tandem-X und die SARLupe Satelliten die leistungsfähigsten Radargeräte entwickelt und mit der HRSC eine 3D-Farbkamera. Italien gilt zumindest in Europa als führend bei der Konstruktion von abbildenden Spektrometern und Frankreich hat eine lange Erfahrung bei der Konstruktion von hochauflösenden Fourier-Spektrometern. Mit diesen vier Kerninstrumenten kann man aus dem Orbit:

Ergänzen könnte man dies durch weitere Instrumente, die in Europa schon entwickelt wurden, wie Magnetometer (Deutschland, Österreich), Detektion energiereicher Teilchen um Mond (Aspera, Schweden) oder Röntgenstrahlenemissionen von der Oberfläche (D+CIXS, Deutschland). Anstatt der HRSC wäre auch eine Variation die Framing Camera von Dawn denkbar. Würde man die beiden Objektive z.B. an den Rändern des Körpers montieren so käme man leicht auf 1-2 m Abstand zwischen den Objektiven und bei einem niedrigen Orbit durchaus gegebenen Stereoeffekt.

Anstatt 800 kg zur Oberfläche könnte man auch 1.600 bis 1.700 kg in eine Umlaufbahn befördern. Das reicht dann schon für einen gut instrumentierten Orbiter. Der LRO wiegt nur etwas über 1.000 kg. Die meisten Mondumlaufbahnen sind instabil, es gibt jedoch auch welche die über lange Zeiten nur wenige Korrekturen erfordern. Auf so einer befindet sich der schon erwähnte LRO ist seit 4 Jahren aktiv. Wenn man Ionentriebwerke oder einen entsprechend hohen Treibstoffvorrat einsetzt kann man den Orbiter noch weitaus länger betreiben.

Ich halte dieses Konzept für sinnvoller, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus und vom Kosten/Nutzenverhältnis. Basis für den Mondsatelliten könnte ein Bus für andere Satellitenprojekte sein. Die Instrumente bedeutet dass man an den Fähigkeiten die man hat weiter arbeitet und sich weiter verbessert und es ist eine Ergänzung zu bisherigen Missionen.

Technisch könnte man auch andere Dinge angehen, z.B. um die Datenübertragung zu erhöhen den erstmaligen Einsatz des Ka-Bandes in Europa oder auf diese Entfernung auch noch praktikabel einen Laserlink z.B. zu einem geostationären Satelliten. Die letzte Technik halte ich für durchaus wichtiger und herausfordernder als das Absetzen eines Rovers auf dem Mond (wenn man es ganz nimmt kann man bei 3 Sekunden Verzögerung das sogar noch von der Erde aus steuern. Eine Passage aus dem obigen Dokument mit einer Schwebephase von 90 s deutet sogar drauf hin ich kenne noch kein System das automatisch Unebenheiten identifiziert, das wäre einfacher mit einem Fernsehsignal zur Erde und Steuerung von dort aus möglich. Solange die Sonde schwebt kann sie ja auch nicht abstürzen.

Immerhin einen Namen hätte ich schon für die Sonde: Johann Hieronymus Schroeter. Schroeter machte einen sehr genauen Mondatlas und benannte zahlreiche Formationen auf dem Mond, Er bestimmte auch als erster die Parallaxe zu nächsten Fixsternen, damit wusste man wie weit sie von uns entfernt sind und er war Schöpfer der leistungsfähigsten Teleskope seiner Zeit.

30.10.2012: Die NASA und die US-Präsidenten

Da bald in den Uhsa gewählt wird, will ich mal in einem kleinen Blog beleuchten wie sehr sich die letzten Präsidenten für Raumfahrt interessierten und welche Auswirkungen das hat.

Während der Präsidentschaft von Eisenhower begann das Weltraumzeitalter. Ihm kommt ein großes Verdienst zu, nämlich die Gründung der NASA. Vorher war es so, dass die Navy an einer Trägerrakete arbeitete (der Vanguard), die Army (Juno) und die Air Force (Thor). Beteiligt waren verschiedene wissenschaftliche Institute, aber die Projekte waren von den Waffengattungen initiert.

Mit der Gründung der NASA gab es nun eine zentrale Behörde für die zivile Raumfahrt. In sie wurden staatliche Institutionen vor allem aus der Flugzeugforschung wie das Langley Forschungszentrum oder das JPL integriert und die Streitkräfte mussten ebenfalls Forschungs- und Entwicklungsabteilungen abtrennen, das bekannteste war das Raketenforschungszentrum der Army in Huntsville. Die NASA bekam auch die Verantwortung für das Mercuryprogramm, obwohl hier noch militärische Testpiloten als Astronauten gesucht wurden.

John F. Kennedy setzte der Nation ein Ziel: die Landung eines Menschen und sichere Rückkehr zur Erde (ein Unterschied zu MarsOne...). Er stand aber auch hinter dem Programm und es taucht in anderen reden auf und er besuchte die Forschungsabteillungen.

Lyndon B.Johnson setzte das Werk des Vorgängers fort, teilte aber nicht ganz die Raumfahrtbegeisterung. Ihm hat man es zu verdanken dass in Texas das Zentrum für bemannte Raumfahrt ist. Dafür sorgte er aber noch als Senator.

Nixon ist für den drastischen Stellenabbau nach Apollo verantwortlich. Als Apollofolgeprogramme wurde vieles vorgeschlagen. Von einer bemannten Expedition zum Mars, über eine Raumstation mit einem Zubringer. Doch genehmigt wurde von ihm der Zubringer, der ohne Raumstation sinnlos war und dies obwohl der Vizepräsident Agnew der Komission für die Auswahl vorstand und beides befürwortete. Und das Shuttle auch nur, nur weil Nixon wusste, dass man nicht die bemannte Raumfahrt vollkommen einstellen konnte, wöllte man nicht massiven Ärger mit den Vertretern der Bundesstaaten in den den Raumfahrtfirmen waren im Kongress haben. Viel gravierender war aber der Stellenabbau bei der NASA. Der Großteil des Know-Hows das man sich in 10 Jahren aufgebaut hatte, ging verloren, als Zigtausende nach dem Ende des Apolloprogramms ihren Hut nehmen mussten.

Unter Carter begann die Zeit in der ein Präsident sich kaum für die NASA oder Weltraumfahrt interessierten. Der Niedergang des Budgets der NASA der schon unter Lyndon B. Johnson begann setzte sich fort. Es gab kaum noch neue wissenschaftliche Projekte. Einzig allein das Space Shuttle, das wichtig war für den Start von Satelliten welche Abrüstungsvereinbarungen überwachen sollten, genoss oberste Priorität und alles teurer wurde, wurde woanders gespart. Schließlich erreichte der Shuttle Etat 2/3 des NAS Gesamtetats.

Immer wenn man meint, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, wählen die Amis den größten Dösbaddel den sie finden konnten. Unter Reagan bekam die militärische Raumfahrt immer mehr Mittel, die zivile Raumfahrt dagegen immer weniger - mit einer Ausnahme - wer rät mit? Dem Space Shuttle. Anders als Raumsonden oder Satelliten kann auch ein Dösbaddel herabschwebende Astronauten verstehen. Tja und wenn dann ein Shuttle explodiert, dann spart man eben wo anders. In acht Jahren Reagan wurde keine einzige neue Raumsonde genehmigt. Zwischen 1978 und 1989 fand kein Start einer Raumsonde mehr statt. Wir verdanken aber Reagan etwas: Die ISS, die noch als Freedom von ihm nach Empfehlungen der Space Task Group aus der Taufe gehoben wurde.

Unter Bush Senior stabilisierte sich das Verhältnis zwischen bemannter und unbemannter Raumfahrt. Es wurden neue Sonden genehmigt, neue Satellitenprojekte, nachdem Reagan sogar Erdbeobachtungssatelliten privatisieren wollte. Er gab auch eine Studie für eine Marslandung in Auftrag, doch war sie mit 400 Milliarden Dollar zu teuer.

Unter Clinton begann eine neue Zeit für die unbemannte Raumfahrt. Unter keinem anderen Präsidenten wurden mehr Raumsonden auf den Weg gebracht. (Von NEAR bis DAWN wurden alle unter Clinton genehmigt) Nachdem er zuerst die ISS wegen zu hoher Kosten einstellen wollte, fand man mit der Zusammenarbeit mit den Russen doch noch einen Weg sie umzusetzen. Ein Glücksfall war dabei sicher Goldin als NASA-Administrator, auch wenn manche seiner Ideen wie das Discoveryprogramm in der ursprünglichen Form nicht so toll waren.

George W. Bush steht dann nach Reagan für den zweiten großen Einbruch in der Raumfahrt. Er kündigte zwar ein neues Mondprogramm an, nur das Geld dafür wollte er nicht bereitstellen. Aber er hatte einen Erfüllungsgehilfen in Mike Griffin. Dem verdanken wir es dass die wichtigsten Projekte der unbemannten Raumfahrt gestrichen wurden (wegen Constellation), die Shuttles eingemottet wurden (wegen Constellation) und Constellation vom nächsten Präsidenten eingestellt wurde (weil er es trotzdem nicht auf die Reihe brachte). Anstatt für ein Programm einzustehen und die Finanzmittel zu erhalten hat er den NASA Etat zusammengestrichen und trotzdem nichts erreicht. Der Altairlander wurde schon zu Bush Zeiten gestrichen, die Landung auf dem Mond immer weiter in die Zukunft verschoben.

Und Obama? Er wollte Constallation einstellen, doch wie immer hat der Kongress auch noch was zu sagen und der genehmigte Mittel die die NASA nie beantragt hatte für SLS und MPCV. Wie schon Nixon erkannte - die bemannte Raumfahrt muss immer Geld verbrennen, sonst gibt es Ärger wegen der verlorenen Arbeitsplätze. So ist derzeit die bemannte Raumfahrt in einem Chaos von Paralellentwicklungen gefangen die Geld verbrauchen und nichts bringen. Kein Wuender wenn nun einige meinen "private" Firmen (anscheinend gibt es auch "nicht private") mögen alles lösen.

Ich habe mich auf die Präsidenten konzentriert. Natürlich machen die Etats die NASA Administratoren, doch die werden vom Präsidenten ernannt und da gibt es gute (James Webb) und Erfüllungsgehilfen (Fletcher, Griffin). Gute Administratoren sorgen dafür dass die NASA als ganze gut da steht, schlechte versuchen einen Bereich der interessant erscheint (vor allem die bemannte Raumfahrt) auf Kosten aller anderen zu fördern.

Was wird Romney bringen? Ich befürchte wir werden angesichts seiner Äußerungen in anderen Dingen einen  zweiten Georg W. Bush oder Reagan bekommen, weitere dunkle Jahre. Nicht das Obama viel besser wäre, aber unter Romney wird es wahrscheinlich noch schlimmer.


Sitemap Kontakt Neues Impressum / Datenschutz Hier werben / Your advertisment here Buchshop Bücher vom Autor Top 99