Home Site Map Sonstige Aufsätze Weblog und Gequassel counter

Web Log Teil 38 : 18.9.2007-27.9.2007

Dienstag 18.9.2007: Was brachte das Apolloprogramm?

Das Apolloprogramm kostete insgesamt 25.5 Milliarden USD, davon entfielen 22.3 bis einschließlich Apollo 11, die restlichen Missionen gab es also zum "Spotpreis". Schon kurz danach gab es Kritik an den Kosten und warum man dass Geld nicht besser auf der Erde ausgibt (das wurde natürlich getan, denn zu Spitzenzeiten wurden durch das Apollo Programm 400.000 Personen beschäftigt).

Ich war schon immer der Meinung, dass das Apollo Programm politisch sinnvoll war. Ich hatte meine Zweifel an dem wissenschaftlichen und technologischen Nutzen. In den letzten Jahren habe ich meine Meinung geändert, vor allem weil ich mich mehr mit Trägerraketen beschäftigt haben und der Nutzen heute Offensichtich ist.

Unstrittig ist sicher der Nutzen für die Trägerraketenentwicklung. Auch wenn die Saturn V niemals später eingesetzt wurden, die Erfahrungen die man mit ihnen und der Entwicklung sehr schubstarker Triebwerke die gesammelt wurden hätte man anders nicht sammeln können. Man erinnere sich bitte einmal welche Zuverlässigkeit Trägerraketen in den sechziger Jahren hatten und wie die Saturn mit 100 % Zuverlässigkeit bei 33 Starts hier herausragen. Nicht umsonst verwandte man später die Triebwerke der Saturn 1B in der Delta und das Mondlandertriebwerk ebenfalls. Heute basieren die Ares I+V auf ... Na erraten sie es ? Den J-2S Triebwerken die man im Apolloprogramm entwickelt hatte für zukünftige Versionen der Saturn V, die aber nie zum Einsatz kamen.

Es gab auch Entwicklungen in anderen Bereichen, die Apollo Kapsel und die Orionkapsel gleichen sich wie großer und kleiner Bruder. Nicht umsonst nennt die US Presse Bushs "Space Initiative" mangels eines offiziellen griffigen Namens inzwischen "Apollo 1.5" oder "Apollo by the Clones".

Die wesentlichen Entwicklungen die es jedoch im Apollo Programm gab lagen meiner Meinung nach nicht so sehr im technischen Bereich, sondern im Management. Apollo konnte trotz Verzögerungen bei dem Bau der Mondfähre und der Neukonstruktion der Kapsel nach dem Verlust der Besatzung bei Apollo 1 im vorgesehenen Zeitrahmen durchgeführt werden und zu den vorgesehenen Kosten, obwohl es ein echtes Mammutprojekt war und man bei allem völliges Neuland betrat.

Kann man das heute von einem NASA Projekt behaupten? Space Shuttle und ISS sprengten bei weitem ihr Entwicklungs- und Operationsbudget. Alle anderen Bemühungen die man seitdem machte um den Space Shuttle zu ersetzen wurden eingestellt, weil sie kostenmäßig aus dem Ruder liefen und man kaum technische Fortschritte sah.

Bei Apollo gewann man viel Erfahrung, auch mit der Bewältigung von Krisen bei der Landung von Apollo 11 und nicht zuletzt bei der Rettung von Apollo 13. Dies war möglich weil die Bodenkontrolle im Vergleich zu heute aus vielen Personen bestand welche sich die Daten ansehen, durch unzählige Simulationen gedrillt waren und viel Sachverstand besaßen. Mehr und mehr verließ sich die NASA in die folge auf die Computer. Kostendruck führte zu kleineren Teams. erinnert man sich noch an Challenger? Die Beschädigung des Boosters war in den Messwerten seit dem Start deutlich, wurde aber nicht bemerkt. Der NASA Pressesprecher gab sogar noch Flugdaten bekannt als die Fähre schon explodiert war. Und bei Columbia erkannte man den Einschlag des Schaumstücks auf den Videoaufnahmen nach dem Start. Fütterte damit ein Computerprogram namens "Crater" anstatt sich Gedanken zu machen und dieses hielt alles für Okay!

Die NASA entließ direkt nach der Mondlandung und in den Jahren danach die meisten die für Apollo arbeiteten, und nach den Richtlinien die sie hatte waren dies vor allem die Ingenieure, Techniker und Manager die am längsten aktiv waren und die am meisten Erfahrung hatten (warum erinnert mich die NASA eigentlich so an deutsche Unternehmen?) und sie ging danach den Bach runter um es mal salopp zu sagen: Das nächste Großprojekt hieß Space Shuttle und dieses wurde nicht im Zeitplan fertiggestellt (Verzögerung 2.5 Jahre) und nicht im Kostenplan (Preisansteige um 292 %).

Was sind die Entwicklungen welche der NASA heute vorschweben? Es ist eine Raumfähre im Apollo Still, welche auf einer Trägerrakete gestartet wird, basierend auf den 30 Jahre alten Space Shuttle Boostern und den 40 Jahre alten J-2 Triebwerken von Apollo. Ich sehe derzeit nirgends ein Projekt am Horizont, von dem man sagen könnte, es wäre ein echter Schritt nach vorne - Das gab es zu dieser Zeit nicht nur im bemannten Bereich, sondern auch bei den Raumsonden. Man erinnere sich an Viking und Voyager die zur Zeit von Apollo oder kurz danach konzipiert wurden. Den Bildern von Lunar Orbiter die bis heute Grundlage für die Mondkarten sind.

Es ist durchaus nicht selbstverständlich das das Mondprogramm so erfolgreich war. Man muss nur einen Blick hinter den eisernen Vorhang werfen, denn die Sowjets hatten auch ein Mondprogramm, doch sie konnten nach mehreren Jahren weder einen erfolgreichen Start ihrer Trägerrakete N-1 vorweisen, noch flog eine spezielle Sojus Kapsel erfolgreich um den Mond herum. entweder dekomprimierte sie oder es gab zu hohe Beschleunigen beim Wiedereintritt oder sie kam vom Kurs ab.

Die NASA braucht nicht Visionen. Sie braucht vor allem qualifizierte Mitarbeiter (heute ist praktisch die gesamte Shuttle Reparatur und Wartung outgesourced) und eine solide Finanzierung der Aufgaben die anstehen. Nicht einen Präsidenten, der meint ein Apollo Nachfolgeprogramm einfach durch Einsparungen aus der Portokasse finanzieren zu können.

Mittwoch 19.9.2007: Der Tod des Multimedia PC's

Er war eigentlich eine Chance für die PC Industrie, der Multimedia PC. In Zeiten in denen jede Privatperson schon einen PC hat, jedes Büro mit Computern ausgestattet ist sind die Zuwächse für die PC Industrie nicht so rosig. Aber es gibt ja noch das Wohnzimmer, dort stehen inzwischen HD Fernseher mit der Auflösung von Monitoren. Auf dem PCs sammeln sich MP3 Sammlungen an die nur warten auf einer Stereoanlage abgespielt zu werden und Leute schneiden Videos, schauen sich Videos auf Youtube & Co an.

Das alles sind gute Gründe einen PC am Fernseher und der Stereoanlage anzuschließen. Nebenher kann man in den Werbepausen im Internet surfen oder ein Spiel Spielchen. Mit DVD Laufwerk und angeschlossen an eine Surroundanlage kann er sogar den DVD Spieler und die Stereoanlage ersetzen. Warum steht nicht in jedem Wohnzimmer ein Multimedia PC?

Drei Gründe sind es wohl. Das eine ist die technische Seite. Ein Multimedia PC kann eigentlich aus Standard PC Komponenten erstellt werden. Nur muss man von dem Standard PC Format abrücken zu einem flacheren Design. Das ist eigentlich kein Problem, wenn man nicht 4 Festplatten, sondern nur eine einbauen muss. Man braucht aber weder Mobilprozessoren, noch 2.5" Festplatten oder Slimline DVD Laufwerke wie man sie bei Notebooks einsetzt. Normale PC Technik vom Einsteigersegment die geräuschlos konzipiert ist würde reichen. Während man aber heute ein Notebook für 600 Euro kaufen kann (wobei darin dann noch ein Display dabei ist) hat es ein Multimedia PC nie unter 1000 Euro geschafft, meistens lagen die Geräte eher im Bereich von 2000 Euro.

Das zweite war die Software. Es gibt zwar eine Windows Multimedia Edition, doch bedient wird sie wie Windows. Ich möchte nicht blauäugig fordern, das man Windows mit einer Fernbedienung bedienen kann, das wird sicher nicht möglich sein. Doch es geht nicht ohne Maus. Man kann sicher mal eine Tastatur im Wohnzimmer auf den Knien balancieren. aber haben sie mal versucht eine Maus auf einem niedrigen Couchtisch zu bedienen ohne sich einen Bandscheibenvorfall zu bekommen. Touchpads und Konsorten sind da keine echte Alternative. Für Otto-Normaluser war zudem auch Windows Media Edition nicht so einfach zu bedienen und die Unterstützung von Tunern krankte doch etwas.

Der letzte Todesstoß kam von anderen Geräten. USB Festplatten bekamen erst Kartenleser und dann Elektronik zum Abspielen von Videos und MP3 - Heute gibt es Videoplayer mit 250 GB Festplatte für 180 Euro. Man kann sie über den USB Port befüllen oder einen USB Stick anschließen.

Satellitenreceiver haben Festplatten zum Aufzeichnen des Programmes. Festplattenrekorder sind preiswert geworden und wenn man nicht mit Extra Equipment handeln will, dann kann ein Streaming Client die Daten auch vom PC direkt an den Fernseher / Stereoanlage senden, er bekommt sie durch WLAN oder Netzwerk Kabel.

Selbst mehrere dieser Geräte zusammen sind immer noch billiger als ein PC - und wer spielen will kauft sich dann eben eines PS3, Wii oder XBOX-360. Die PC Industrie hatte die Chance, dass sie die Technologie dafür erheblich früher verfügbar hatte. Sie hat den Zeitvorsprung verspielt und gewartet bis man einen Chipsatz zum Video Dekodieren und Encodieren für ein paar Dollar herstellen konnte, so dass er als "Add-on" in jedes Gerät eingebaut wurde.

Die optimale Lösung wäre heute wohl ein Streaming Client mit Festplatte. Dann kann man das Gerät auch ohne PC betreiben und Videos aufzeichnen. Das kostet immer noch weit weniger als ein Multimedia PC.

Donnerstag 20.9.2007: Eine Ehe auf Probe?

Haben Sie es auch in den Nachrichten vernommen? Die CSU Landrätin Pauli will sich stark machen dass eine Ehe nur auf 7 Jahre lang abgeschlossen wird und danach aktiv verlängert werden muss. Ich denke damit kann sie ihre Bestrebungen den CSU Parteivorsitz zu bekommen begraben, vielleicht war dies auch eine Verzweiflungstat um eine Minderheit zu mobilisieren oder Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn man sich selbst nicht als besonders chancenreich einstuft.

Mit Sicherheit ist die Idee ziemlich dumm. Nicht zu unrecht argumentierten Stober und Seehofer, dass sie wohl in der falschen Partie wäre. Nicht dass die CSU besonders christlich wäre (genauso wenig wie die SPD sozial oder die Grünen ökologisch sind). Aber ihr Klientel, also ihre Wähler sind es oder meinen zumindest es zu sein. Für die meisten von uns ist eine Ehe fürs Leben abgeschlossen und so ist es auch in allen anderen Religionen und Gesellschaften die ich kenne. Frau Pauli hat vielleicht eine gute Idee, aber die Umsetzung lässt doch zu wünschen übrig.

Fakt ist doch: Eine Ehe ist in unserem Kulturkreis als eine Lebensgemeinschaft ausgelegt, die auch Kinder einschließt. Das es heute immer öfters nicht fürs Leben ist und die Kinder nicht unbedingt Bestandteil einer Ehe sind, das sind Tatsachen denen man vielleicht Rechnung tragen sollte.

Unser Statt fördert die Ehe und gibt Ehepartnern Privilegien die anderen nicht zustehen. Die Förderung z.B. über die Steuervergünstigung und niedrigere Erbschaftssteuern. die Privilegien umfassen dinge wie die Entscheidung bei Komapatienten über Abschaltung der lebenserhaltenden Maßnahmen oder das Zeugnisverweigerungsrecht. Aber ist dies im Sinne des Staates?

Eigentlich nicht: Die Förderung der Ehe bringt dem Staat nichts. Woran er Interesse haben sollte ist ein "Resultat" der Ehe: Kinder. Nun haben sich aber die gesellschaftlichen Verhältnisse geändert. Heute haben viele allein lebende Kinder und immer mehr Ehen bleiben kinderlos. Wäre es für unsere Gesellschaft nicht besser zumindest die finanziellen Privilegien abzuschaffen? Dafür sollten dann Kinder gefördert werden und zwar unmittelbar. Dazu gehört dass für Kinder Krippenplätze verfügbar sind, Schulen einen Ganztagsunterricht mit kostenlosem Mittagsessen anbieten und anderes welches es auch Alleinerziehenden ermöglicht einer Arbeit nachzugehen. Wenn dann noch Geld übrig ist sollte man das Kindergeld erhöhen. Das wäre sicher besser für unsere Gesellschaft und den Statt für sich.

Was Frau Pauli aber vielleicht meinte ist, dass man eine Ehe leichter beenden kann. Heute ist eine Scheidung sehr teuer, langwierig und schmerzhaft sein kann. Sehr oft deswegen weil Geld im Spiel ist. Das ginge sicher auch einfacher. Entweder indem man die Scheidungsgesetzte mal entmüllt und vermeidet dass dann einer der betroffenen nach Strich und Faden vom anderen ausgeplündert wird oder indem man einen Ehevertrag vor Beginn der Ehe vorschreibt.

Ich höre nun schon en Aufschrei von Frauen die "reich geheiratet" haben (Warum muss man sich eigentlich nicht schämen so etwas zu sagen?) sie ständen dann mittellos nach der Ehe da in der sie sich doch aufgeopfert haben. Ja wirklich? Wenn Kinder im soviel sind, dann sollten sie versorgt sein. Dieses Prinzip sollte weiterhin gelten. Daher auch mein erster Vorschlag Kinder direkt zu fördern und nicht die Ehe per se. Das entspannt schon einiges. Ziel sollte es eben sein, dass nicht ein Elternteil sich für die Erziehung "aufopfern" muss, sondern so weit wie möglich zeitlich entlastet wird und arbeiten kann. Dann entfällt auch der Anspruch an den anderen arbeitenden Teil dieses zu unterstützen und nach der Scheidung Unterhalt zu zahlen. Wenn jemand trotzdem es vorzieht nach der Heirat (ohne Kinder zu haben) zuhause zu bleiben und sich um den Haushalt zu kümmern, dann ist es sein Privatvergnügen und bei einer Scheidung sollte daraus kein Unterhaltsanspruch abgeleitet werde. Warum auch? Was ist das für eine Logik wenn jemand es vorzieht nicht zu arbeiten, dass der andere dies finanzieren soll? das mag noch eine Berechtigung haben wenn man eine Gemeinschaft bildet und der andere so einen Vorteil hat indem er sich eine Putzfrau und das kochen einspart, abbeer doch nicht nach der Ehe.

Daher mein Vorschlag: Das Konzept der Gütertrennung auch in der ehe und bei der Scheidung. Direkte Förderung von Kindern und nicht der ehe per se. Niemand sollte einen Ehe als Alternative ansehen um in ein gemachtes Nett zu springen und durch eine Heirat ausgesorgt zu haben. Interessanterweise hat dieses Konzept sich "aushalten" zu lassen alle Bestrebungen der Emanzipation sehr gut überlebt. Vielleicht geht es bei der Emanzipation ja auch nicht um gleiches Recht für Männer und Frauen, sondern mehr um mehr Rechte, ohne Verzicht auf Privilegien oder mehr Pflichten für Frauen....

Freitag 21.9.2007: Wo sind die Visionen?

Gestern habe ich das Buch "Failure is not an Option" von Eugene F. Kranz beendet, in dem er detailliert beschreibt was er als Kontroller, Flight Director und Leiter der Abteilung für Flugkontrolle zur Apollo Ära über seine Zeit bei Mercury bis Apollo. Der Schluss ist eine Bestandsaufnahme des Weltraumprogramms heute, besser gesagt - aus Kranz Perspektivie aus gesehen verständlich - des bemannten Weltraumprogrammes. Er bemängelt, dass sich Amerika seit Apollo kontinuierlich aus dem Weltraum zurückgezogen hat und die im letzten Jahrzehnt zu einer Flucht vor Risiken wurde. Es heute an einer Vision und einer Zukunftsperspektive mangelt. Er hat 4 Vorschläge was man tun sollte:

Die NASA wieder auf die nationale Prioritätenliste bringen. Die NASA ist eine Behörde ohne Lobby, ohne Minister am Kabinett. Wenn ihr der Präsident keine Aufmerksamkeit schenkt (und das war eigentlich seit Johnson bei keinem Präsidenten der Fall) so dümpelt sie vor sich hin. Er appelliert daran, dass jeder der im Weltraumprogramm beschäftigt ist etwas dafür tut, dass dies sich ändert: Mit Bekannten über seine Begeisterung für den Weltraum spricht, Vorträge an Schulen oder anderen Bildungseinrichtungen hält, so dass mehr und mehr Leute Interesse an der Weltraumforschung bekommen und sich an diesem Zustand etwas ändert.

Zweitens: Die NASA revitalisieren: Er spricht ein Hauptproblem an, dass die NASA seit Apollo hat: Das Top Management. James Webb machte das Apollo Programm möglich weil er die Vision verwirklichte die Kennedy hatte. Heute verwalten die NASA Administratoren nur noch die NASA, es fehlt an einer Vision und einer straken Führungspersönlichkeit. Damit hat er sicher recht, auch in seiner Bemerkung, dass der Präsident die Macht hat den Führungsstab auszuwählen und hier bislang kein gutes Händchen hatte. Auch der derzeitige Administrator Michael Griffin ist da keine Ausnahme. Anstatt dass er sein Veto einlegt bei der hirnrissigen Idee ISS und Space Shuttle stillzulegen, nachdem man sie fertig gebaut und mit Hundert Milliarden Dollar gebaut hat, nur um ein vages Ziel (zum Mond zu fliegen) umzusetzen ohne zusätzliche Gelder zu benötigen ist er willfähriger Erfüllungsgehilfe eines Kahlschlags wie er einmalig in der Geschichte der NASA ist.

Drittens: Die NASA braucht eine neue Vision. Heute feiert man Geburtstage wie bald 40 Jahre erste Mondlandung, anstatt dass man einen langfristigen Plan für die Raumfahrt hat, einen Plan der sich über Jahrzehnte erstreckt. Apollo war ein Ziel, doch der Fehler war, das es nur ein Ziel war und man versäumte danach sich neue Ziel zu stecken und es abhakte als dieses Ziel erreicht war. Damit hat er sicher recht und dies gilbt nicht nur in der bemannten Raumfahrt. Auch in der Astronomie, der Planetenforschung und der Erderkundung wäre ein langfristiges Programm sinnvoll. Die ESA hat so etwas wie eine langfristige Strategie, doch in einem Focus der auf unbemannten Missionen liegt. Man sieht welche Erfolge man damit hat. Nehmen wie den Teilbereich Umwelt und Klimaforschung: Da gibt es europäische Projekte nun seit 3 Jahrzehnten. In den neunziger Jahren ERS 1+2, in diesem Jahrzehnt Envisat und Cryosat und im nächsten Jahrzehnt Sentinel 1-3. Dagegen arbeitet die NASA mit dem 5 fachen Budget derzeit nur mit zwei Satelliten, die 1984 und 1999 gestartet wurden und deren Ausfall bald erwartet wird. eine Nachfolge ist nicht geklärt.

Viertens: Den Kongress mit einbeziehen. Richtig große Projekte (und darum geht es bei bemannter Raumfahrt in der Regel) gehen nun mal über die lange Dauer die solchen Projekten eigen ist nur mit Hilfe des Kongresses und da wurden in der Vergangenheit massive Fehler gemacht, indem man den Shuttle wirtschaftlich rechnete obwohl er es nicht war und diese Lügen dem Kongress auftischte oder ohne Zustimmung den Plan für die ISS abänderte und Russlands ins Boot holte, welches sich als wackeliger Partner herausstellte.

Das schlimme: Dieser Apell über das Unvermögen der NASA stammt von 1999, als das Buch geschrieben wurde. Seitdem ist viel passiert und es ist noch schlimmer geworden. Die Hasenfußtaktik ist nun offensichtlich: Die Space Shuttles sind nicht 100 % sicher wie Columbia zeigte - Anstatt ein Restrisiko zu akzeptieren (das Astronauten auch tun, nur eben nicht Programmmanager) mustert man sie einfach aus. Wir wollen zum Mond weil ein Präsident (der von Weltraumfahrt so wenig Ahnung hat wie von der Befriedung des Irak) das mal als Idee hatte - aber bitte sehr, nur kosten darf es nichts. Selbst im unbemannten Bereich sind alle Projekte die technologisch herausragend sind gestrichen oder kastriert wurden, wie die Prometheus Mission zu Jupiter oder das James Webb Teleskop, das von 8 m auf 6.5 m Spiegeldurchmesser schrumpfte (4 m waren auch mal in der Diskussion). Ich denke heute würde Gene Kranz seine Hände über dem Kopf zusammenschlagen wenn er die derzeitige NASA sich ansieht.

Ja es fehlen die Visionen, ein langfristiges Ziel wie z.B. eine Marsexpedition und es fehlt an einem kompetenten Management. Vor allem aber fehlt es an einem Präsidenten, der gewillt ist dies durchzusetzen.

Hier der Link zum Buch - Selbst Raumfahrtkenner lernen noch einiges dazu und es ist sehr gut geschrieben. Als gebundene Ausgabe und als Taschenbuch:


Dienstag 25.9.2007: Frauen Lügen nie

So lautet ein Titel des neuen Albums von Annett Louisan, das ich derzeit höre. Mir gefällt die Musik von ihr recht gut, allerdings dreht sich doch viel um eines: Mädchen oder besser gesagt junge Frauen finden es ganz okay biestig, zickig, extravagant, verwöhnt und unlogisch zu sein und das ist erstaunlicherweise gesellschaftlich heute sogar weitgehend akzeptiert.

Da stellt sich die Frage: war dies schon immer so oder ist dies etwas neues.? Nun das erinnert mich zuerst einmal an ein Zitat eines griechischen Philosophen, dass die Jugend verkommen und moralisch verdorben ist und es mit der Jugend wohl bald mit der Gesellschaft bergab gehen wird. Nun, da dieser Vorwurf also seit gut 2000 Jahren existiert und die Zivilisation offensichtlich nicht untergegangen ist scheint es wohl ein Jugendphänomen zu sein, das sich gibt, wenn die Jugendlichen älter werden

Trotzdem: Wenn ich mich an meine Jugend zurück erinnere gab es so was nicht. Dabei war ich 5 Jahre lang in einer Schulform mit deutlichem Mädchenüberschuss. Ich kann mich nur an eine "Prinzessin" erinnern, die "Anette" hieß, aber auf "Janette" als Name bestand und lispelte so etwa wie Franzosen Deutsch sprechen - zumindest so lange bis sie sich aufregte, Ansonsten war damals nicht zu spüren von Zickigen Gebärden, Extravaganz und vor allem den Begleiterscheinungen die sich in einer enormen Konsumorientierung äußert - Sie wissen schon schuh-Sammeltick, Shopping und dergleichen (warum geben Frauen eigentlich solche Unsummen für schuhe aus - sie sind wohl die am wenigsten beachtetsten Kleidungsstücke überhaupt)

Was hat sich geändert? Zum einen gab es damals Themen die uns bewegt haben, gegen die man demonstrierte oder für die man sich einsetzte: Sei es den Nato Doppelbeschluss mit der Nachrüstung oder das Einsetzen für eine saubere Umwelt und mehr Ökologie. Ich denke Ziele sind wichtig in der Jugend, auch wenn es fast schon ein Naturgesetzt ist, dass man sie nicht erreicht. aber es gehört dazu daran zu wachsen, auch wenn man sich aufreibt. Eben die sturm und Drang zeit zu kanalisieren. Was gibt es heute wofür man demonstrieren könnte? Gegen die Globalisierung? Möglich, aber recht sinn frei? Gegen die Parteienlandschaft die so homogen ist wie destilliertes Wasser?

Vielleicht ist es so, dass wenn man nicht sich für irgend etwas einsetzt man anfängt die Leere zu füllen indem man Schuhe sammelt, Geld ausgibt oder ähnliches. Im Falle von Jungen dann wohl eher aggressives Verhalten und Angebertum. Das ganze hat aber auch einen zweiten Aspekt. Nämlich, dass dies nur möglich ist, wenn es kein Regulativ ist. Man kann dem Shopping-Wahn nicht nachkommen, wenn die Eltern das nicht finanzieren. Wer zickig ist und damit überall durchkommt wird sich nicht ändern, genauso wenig wie die kleine Prinzessin, die meint die Welt dreht sich nur um sie. Hier sind die Eltern gefragt. Vielleicht ist eine Folge der abnehmenden Kinderzahlen, dass die wenigen Kindern die es gibt verwöhnt werden sowohl von der Erziehung wie auch von dem materiellen Zuwendungen her.

Bekanntlicherweise ist unter Stars die Extravaganz in dieser Form gang und gäbe, Stichwort "Diva". Auch hier fehlt das Regulativ in Form von Kritik. Wozu dies bei Paris Hilton und Brittney Spears geführt hat ist ja bekannt. Bleibt nur zu hoffen, dass sich dies gibt. Ich bin da ganz optimistisch, die Wirklichkeit holt einen da schnell ein. Ich denke an jemanden der mir vor einigen Monaten sagte er wöllte Anwalt, Arzt oder Tierarzt studieren, wichtig wäre vor allem schnell viel Kohle zu verdienen um den Lebensstandard mit eigenem Auto und Pferd zu halten. Das Jura sehr theoretisch ist, der NC bei Medizin und Tiermedizin recht hoch ist und man Tiermedizin nicht am Wohnort studieren kann hat dann plötzlich die Studienwahl geändert, denn das - vielleicht auch eine Lehre des Lebens - Es gibt keine Jobs die man mit mittelmäßigem Abi studieren kann ohne sich richtig reinzuhängen. Schließlich sind die restlichen 80 Millionen Bundesbürger nicht dämlich und studieren nur die Dinge bei denen man wenig verdienen kann und bei denen man auch noch gute Noten braucht um sie zu studieren, so dass die lukrativen Jobs für die kleinen Prinzessinnen übrig bleiben.....

So und nun aus dem neuen Album von Annett Louisan die erste Single Auskopplung "Das alles wär nie passiert..." Die Melodie erinnert mich irgendwie an die Hintergrundmusik von Tropica, einem Computerspiel....



Mittwoch 26.9.2007: Öffentlichkeitsarbeit

Nach längerer Zeit arbeite ich wieder an einem Aufsatz über eine kommende Raumsonde, diesmal den Lunar Reconnaissance Orbiter der 2008 starten soll. Es macht recht wenig Sinn viel über eine Sonde zu schreiben wenn sie noch nicht in de Entwicklung ist, das ist etwa 1, manchmal 2 Jahre vor dem Start der Fall, danach ändern sich Spezifikationen nicht mehr. Einen neuen Artikel zu schreiben ist eine Mischung aus Arbeit und Vergnügen. Arbeit, weil man sich eben durch Websites durcharbeiten muss, die Seite des Projektes, die Seiten von Instrumenten die es eventuell gibt. Vergnügen, weil man sich auch für eine Mission begeistern kann und vieles lernt.

Was mir in der letzten Zeit bei den NASA Webseiten auffällt ist, das die Informationen immer spärlicher werden. Früher hatte ich das Problem mich bei Webseiten durch viele auf den Webseiten veröffentlichte Papiere und Präsentationen zu wühlen und das wesentliche daraus zu extrahieren. Heute muss ich nach wesentlichsten Details des Raumschiffs suchen. Deutlich ist das im Mars Programm im Abfall der Informationsmenge von MER zu MRO zu Phönix - Wäre diese Raumsonde nicht weitgehend baugleich mit dem Mars Polarlander so wäre der Artikel über sie recht kurz, weil man auf der Website kaum etwas findet. Auch der LRO macht da keine Ausnahme: Es gibt recht wenig Infos auf der Website, und das nur etwa ein Jahr vor dem Start. Der LRO ist nur ein Beispiel. Das gleiche könnte man auch über Dawn und LCROSS sagen.

Ich halte dies nicht für sehr gut. Die NASA lebt von der Öffentlichkeit und sollte ihre Missionen möglichst umfassend präsentieren. Neben der für viele sicher ausreichenden Allgemeinen Sektion muss es einen Bereich geben, welcher sich an fachkundige wendet. Das sind neben interessierten Laien auch Journalisten (sofern es heute noch Leute gibt die sich hauptberuflich mit Raumfahrt beschäftigen), Betreiber wie ich von Webseiten und vielleicht Wissenschaftler welche die Daten im PDS nutzen wollen.

Damit erreicht die NASA die Meinungsvervielfältiger die wie ich Webseiten unterhalten und die Informationen dort aufbereitet nochmals publizieren. Ich meine Technik ist per se interessant und es gibt viele die auch so denken. Das ist auch in unserer technisierten Zeit wichtig, sich über Technik zu informieren, denn wir leben in einer Technologieseiten Gesellschaft. Andere sind mehr an den wissenschaftlichen Ergebnissen interessiert, in jedem Falle gibt es den Wunsch nach Hintergrundinformationen.

In dieser Hinsicht müssen wir in Deutschland und Europa noch einiges machen. Die ESA hat zwar anders als die NASA ein durchgehendes Layout für alle Webseiten. Aber die gesamte Seitenstruktur ist recht undurchsichtig. Für viele Missionen gibt es eine allgemeine und eine wissenschaftliche Webseite. Mir persönlich macht die ESA es auch schweren indem man ESA Seiten nicht mit einem Web Kopier Utility kopieren kann. Ich arbeite normalerweise mit einer lokalen Kopie, da kann ich recht schnell auf PDF oder Powerpoint Präsentationen zum Projektstatus zugreifen oder interessante Seiten anhand des Namens wie "spacecraft.html" rausfinden. Anders wäre es bei den meisten Websites kaum möglich sie zu durchforsten. Bei der ESA scheitert das wegen dem verwendeten Tool für dynamische Seiten. In Deutschland hat die DLR jüngst ihre Webseiten verbessert und mehr Informationen zur Verfügung gestellt. Ganz Mau sieht es aber aus wenn man die Seiten von einigen deutschen Instrumenten an Bord von  Raumsonden besucht und dort nur tote Links und nicht einmal Basisinformationen findet.

Viel schlimmer: Anders als bei den NASA Missionen hört man von einer ESA Mission kaum noch was nach dem Start, spektakuläre Ereignisse Ausgenimmen. Die Daten gehören für ein Jahr dem Principal Investigator und nur wenige leisten sich denn Luxus mal einige Ergebnisse allgemeinverständlich zu publizieren. Einen 30 Seiten Artikel für Science oder Nature schreiben - na klar, aber nichts für den Otto Allgemeinverbraucher, der mit seinen Steuermitteln die Missionen finanziert. So läuft da was schief. Offenheit, die Faszination weitergeben, was die Ergebnisse bedeuten und sehr oft gibt es Querverweise zur Erde die den meisten dann doch näher ist als der Mars - das ist der richtige Weg. Natürlich entscheidet die Öffentlichkeit nicht direkt über Missionen, aber man schafft das Klima in dem es mehr oder weniger mittel für Raumfahrt gibt mit Offenheit und Öffentlichkeitsarbeit.

In diesem Sinne - es gibt viel zu tun - Packens wir an - Damit eile ich zurück zu meinem LRO Artikel..... Vielleicht gibt es ja auch was neues über Dawn die morgen starten soll...

Donnerstag 27.9.2007: Dawn und der NASA Kurs

Heute startete Dawn, und damit die letzte Raumsonde die noch unter Clinton genehmigt wurde (im Haushaltsjahr 2001, dass noch Clinton verabschiedete). Dawn war einige Zeit auf der Kippe und fast daran eingestellt zu werden, konnte nun aber mit einem Jahr Verzögerungen doch starten. Die nächsten Jahre werden etwas magerer werden. In den letzten Jahren konnte man sich an einen bis zwei Raumsondenstarts pro Jahr gewöhnen. In der Pipeline sind nun nur 2 konkrete Missionen, das Mobile Mars Laboratorium das 2009 starten soll und der Lunar Reconnaissance Orbiter der nächstes Jahr dran ist. Alles andere was derzeit so auf den NASA Seiten herumschwirrt ist "under Study" was im Prinzip heißt das man es sich noch überlegt.

Dies und der Kursschwenk von Bush im Januar 2004 weg von der erdnahen Raumfahrt (Einstellung von Space Shuttle und ISS) zurück zum Mond (ohne das man nach 3 Jahren bislang weis, was man dort konkret tun will) erinnert mich wieder an das Thema vom letzten Freitag und Gene Kranz Forderung nach einem nachhaltigen Plan für die NASA, oder zumindest im bemannten Bereich (gleichwohl ich denke dass es auch im unbemannten Programm eine Langzeitstrategie nicht schlecht wäre). Rekapitulieren wir doch mal das NASA Programm bis zu Apollo und was dann kam:

Das sind keine hehren Ziele für die Wissenschaft, es war aber auch ein Wettlauf und bemannte Raumfahrt hatte nie Wissenschaft als oberste Priorität. Doch danach geriet alles aus den Fugen:

Man strich Apollo Missionen und Skylab 2 um Kosten zu sparen, obwohl man die Hardware, den größten Brocken schon bezahlt hatte und nur die Kosten für die Durchführung der Flüge aufbringen musste. Die Apollo Raumschiffe, Saturnraketen und das Raumlabor - alles Flughardware steht heute im Museum.

Stattdessen entwickelte man den Space Shuttle, zuerst um eine Raumstation aufzubauen und zu versorgen. Dann strich man die Raumstation wodurch der Shuttle eigentlich weitgehend nutzlos war, denn es gab nicht so viele Satelliten zu transportieren und zu starten. Der Shuttle wurde trotzdem gebaut und betrieben, obwohl er unökonomisch war. Nach dem Challenger fielen die meisten Satellitentransporte weg und eigentlich hätte man dann das Shuttle Programm einstellen können. Man hielt es durch Flüge zur Mir am Leben.

endlich, zu Ende der neunziger Jahre wird die ISS gebaut - die Raumstation für die man einen Shuttle benötigt. Nach dem Verlust der Columbia entschließt man sich dann Shuttle Programm und ISS nach deren Fertigstellung einzustellen. Dafür soll es nun zum Mond gehen, dem gleichen Ziel wie vor 40 Jahren. Und - das ist kein schlechter Witz - man setzt dazu die Triebwerke ein, die man für fortgeschrittene Versionen der Saturn V entwickelt hatte aber die nicht zum Einsatz kamen.

Ist das ein langfristiges Programm? Wernher vor Braun glaubte an eines. Er sah nach Apollo den nächsten Schritt auf dem Mars, mit der Zwischenstation einer Raumstation. De Faktor sind Raumstationen nicht nötig für Flüge zum Mars oder Mond wie manche Propagandisten sagen. Man kann die Module durchaus im Orbit zusammenbauen ohne eine Raumstation zu haben. Aber an Bord einer Raumstation kann man den 10 Monate langen Flug zum Mars unter Schwerelosigkeit erproben. Wenn es Probleme gibt kann man jederzeit zurück zu Erde und man kann dort Systeme testen die man für lange Expeditionen braucht wie Lebenserhaltungssysteme, Regeneration von Wasser und abgasen usw.

Wernher von Braun plante einen ersten Marsflug für 1981 und danach wären sukzessive längere Flüge gefolgt, später eine permanente Station. Das alles wäre sicher nicht preiswert gewesen, doch basierend darauf, dass man z.B. die Saturn dafür einsetzen konnte, die man schon entwickelt hätte wäre es "nur" in etwa so teuer wie das Apollo Programm geworden, man hätte also nur die Finanzierung dessen weiterlaufen lasen müssen.

Die NASA hat seitdem eine viel größere Summe für Space Shuttle und ISS ausgegeben - aber was bekam man als Gegenwert? Die Ursachen sind leicht skizziert: Zum einen wirklich die fehlende Langzeitvision. Man entwickelt das Space Shuttle - doch wofür soll man es einsetzen? Es fehlt das Ziel bei den Projekten nach Apollo.

Das zweite ist die politische Unterstützung. Bush zeigt es heute deutlicher denn je - Er stellt einfach die beiden Projekte ein die derzeit laufen, nachdem man Milliarden dafür ausgegeben hat und setzt ein neues Ziel - das könnte ab 2009 schon wieder zur Diskussion stehen wenn ein neuer Präsident neue Prioritäten setzt. Es ist notwendig, dass einmal begonnene Dinge wenn sie gut laufen auch über Legislaturperioden unterstützt und ausgebaut werden. Man sollte dann aber auch nicht zurückschrecken Sackgasen wie das Space Shuttle rechtzeitig einzustellen. Rechtzeitig wäre 1986 gewesen - Nach Challenger war klar dass das Space Shuttle unwirtschaftlich war.

wenn man sich nicht dazu entschließen kann ein anspruchsvolles bemanntes Programm durchzuführen - auch das ist verständlich. Dann wäre es vielleicht an der Zeit es komplett einzustellen anstatt das Geld wo es nur geht zu sammeln und dafür bei der Grundlagenforschung und der unbemannten Forschung einen Kahlschlag zu verursachen.

Aber so wie es aussieht wird die NASA noch lange ohne Vision bleiben. Der derzeitige Administrator ist zumindest ein willfähriger Erfüllungsgehilfe von Bush.


Sitemap Kontakt Neues Impressum / Datenschutz Hier werben / Your advertisment here Buchshop Bücher vom Autor Top 99