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Web Log Teil 410: 4.1.2014 -

4.1.2014: Buchkritik "Abenteuer Raumfahrt - Expeditionen ins All"

Nach längerer Zeit mal wieder eine Buchkritik, diesmal von einem eher ungewöhnlichen Buch, nämlich einem, das sich an das allgemeine Publikum wendet und in Deutsch, denn ich lese sonst meistens Fachbücher und die sind meist in Englisch. Eigentlich war das Buch mehr ein Lückenfüller - ich hatte eine andere Bestellung und um die Versandkosten bei Amazon zu sparen, suchte ich nach einem Buch, das mich interessieren könnte und nicht so teuer ist. Auf Platz 1 der Verkaufscharts war dieses Buch für 11,95, dass bei Abzug der Versandkosten die ich sonst zu zahlen hätte nur noch 7 Euro kostet.

Da schon eine Seitenzahl von über 300 angegeben war, dachte ich mir wärst ein guter Kauf, zumindest was Seiten/Euro angeht. Als ich dann den Karton aufmachte schaute ich nicht schlecht: Das Buch ist im Über-Din A4-Format, Hardcoverbindung und über 2 kg schwer. Damit steht schon eines fest: in dieser Ausstattung wäre es in Deutschland nicht herstellbar. Das geht weiter beim Durchblättern, glattes, festes, dickes Papier mit hohem Gewicht, sehr viele großformatige Fotos, viele Seiten nur mit Fotos. Alle Seiten in Farbe (außer es gibt wie am Anfang der Raumfahrt nur Schwarz-Weiß Fotos).

Doch das ist nur die Form. Wer meine Bücher kennt, der weiß das ich nicht so viel von Fotos halte. Das Bildmaterial soll den Text ergänzen, meine Bücher sollen keine Bildbände sein. Daher setze ich mehr auf Diagramme und Graphiken als Bilder. Nun Diagramme gibt es auch, qualitativ hochwertig wie die Fotos, aber sie sind eher die Ausnahme. Für das gewählte Zielpublikum ist das sicher kein Nachteil, denn die interessieren sich sicher nicht für die Details der Raumschiffe.

Das leitet über zum Inhalt. Meistens sind Bücher für das Allgemeine Publikum ja voll mit Platituden, vor allem wenn man bedenkt dass man über 50+ Jahre Raumfahrtgeschichte auf 300+ Seiten zusammenfassen will und vielleicht ein Drittel des Platzes für Text zur Verfügung steht. Doch hier war ich positiv überrascht. Wenn man sich die Texte durchliest wird man gut informiert, kurz, prägnant, sicher nicht stark in die Tiefe gehend, aber auch nicht nur an der Oberfläche kratzend. Ab und an fand ich auch was, das ich nicht kannte. Ergänzt wird dies durch Zeitleisten am Rand und Kästen mit Informationen zu Biographien, Technik und Geschichte. Auch die Bildunterschriften sind ausführlich und erklären was man sieht. Jede Doppelseite behandelt ein Thema z.B. eine Mission oder eine serie von Raumfahrzeugen. Es hebt sich sehr wohltuend von dem letzten Buch in deutscher Sprache zum Thema Raumfahrt ab, das von einem "ausgewiesenen Fachmann" geschrieben wurde.

Wie schon vorne angedeutet, ist das Buch nicht von einem deutschen Autor, Giles Sparrow ist studierter englischer Astronom und publiziert seit über 10 Jahren Bücher zum Thema Raumfahrt. Nach der Lektüre des Buches hätte ich ihn allerdings für einen Amerikanischen Fachjournalisten gehalten Die Themen Auswahl entspricht nämlich dem, was diese sich aussuchen. Etwa 210 der 310 Seiten behandeln die bemannte Raumfahrt, davon der größte Teil die US-Programme (70 alleine Apollo und 60 für STS). Die Gewichtung ist daher sehr unterschiedlich. So nimmt jede Apollomission mindestens eine Doppelseite ein. Das ganze Skylab Programm nur zwei Doppelseiten und beim Shuttle reichte es nur für einige herausragende Missionen. Sehr verwundert hat mich, dass von dem ISS, also dem aktuellen Konzept so wenig kommt. Auf einer Doppelseite erfährt am an den Beschriftungen zur Grafik was die Elemente der Station sind und der gesamte Aufbau wurde auch in einer Doppelseite abgehandelt.

Doch das ist noch viel, verglichen mit der unbemannten Raumfahrt, die muss sich, obwohl viel mehr Finanzmittel da rein gepumpt wurden und es um die Raumfahrt in der ganzen Welt geht, (inklusive der Kurzbeschreibung aller Raumfahrtagenturen) mit 42 Seiten begnügen. Das reicht nicht mal jede Raumsonde auch nur namentlich zu erwähnen. Von einem Astronomen, der meistens dann eher einen Bezug zu Messgeräten und daher auch eher unbemannten Programmen hat, hätte ich da eine ausgewogenere Gewichtung erwartet, doch scheint sich Sparrow wohl am vermeintlichen Publikumsgeschmack zu orientieren.

Abgerundet wird das Buch durch ein Glossar das auch seinen Namen verdient und ein Stichwortverzeichnis. Auch das ist heute nicht mehr selbstverständlich und angesichts der Breite der Thematik sehr nützlich.

Kommen wir zur Beurteilung. Die hängt natürlich von den Erwartungen und dem Publikum ab. Wer das Buch mit einer Aufnahme eines Astronauten auf dem Mond auf der Vorderseite und dem Start von STS-1 auf der Rückseite sieht, sowie sich den Umschlagtext oder die Beschreibung bei Amazon durchliest, dem durfte klar sein, dass es sich vorwiegend auf bemannte Raumfahrt konzentriert. Die Gewichtung kennt man also schon vor dem Kauf. Ebenso macht die Beschreibung klar, das es um Raumfahrtgeschichte und nicht um Technikgeschichte geht, die mangelnde Tiefe kann man so auch nicht bemängeln. Das es mit vielen Bildern auf ein Publikum zielt, das auch nicht so tief in die Materie eindringen will, dürfte auch klar sein. 5 Sterne bei Amazon wären also gerechtfertigt, vor allem wenn man Ausstattung und Preis in die Betrachtung mit einbeziehet.

Die Frage ist für wenn eignet es sich? Es eignet sich sicher sehr gut als Geschenk entweder für jemanden der sich bisher nicht für Raumfahrt interessiert und bei dem man das Interesse wecken will. Man kommt leicht beim Blättern ins Lesen, weil man von der Bildunterschrift schnell in den Text hineinkommt und da jede Doppelseite ein abgeschlossenes Thema hat ist auch die Einstiegsbarriere klein. Ebenso kann man jemanden der gerade sich erst mit Raumfahrt beschäftigt hat, raten das Buch zu kaufen. Bei denen die schon eine Ahnung haben wird es schwieriger. Hier können noch die interessiert sein, die ein Faible für Bücher mit vielen und guten Fotos haben. Was es leider nicht ist: Ein Buch zum Schmökern im Bett. Dazu ist es zu schwer und zu groß.

5.1.2014: Der ideale ISS-Transporter

Die ISs muss mit Fracht versorgt werden. Sinnvollerweise minimiert man dafür die Kosten. Doch derzeit funktioniert dies bei allen Transportern sehr ineffektiv. Zuerst einmal haben wir zwei Typen von transportieren: Einmal die Transporter die alles können, also Treibstoff transportieren, Wasser und Gas. Daneben auch Fracht in einem Druckmodul. Die zweite Gruppe kann nur Fracht in einem Druckmodul und eventuell Ersatzteile die man außen anbringt. In der Ankopplungsweise gibt es auch Unterschiede. Die erste Art koppelt am russischen Teil an die zweite an den US-Teil. Das hängt mit der Fracht zusammen: Nur die russischen Kopplungsadapter erlauben den Transfer von Wasser und Treibstoff in Vorratstanks des Sarja Moduls. Nur bei der Ankopplung im russischen Teil kann man die Bahnhöhe der ISs verändern ohne sie in Rotation zu versetzen.

Was aber beide Transporter vereint, ist die Tatsache dass sie alle nach der Mission beim Wiedereintritt verglühen, damit ein Raumschiff, das allen Standards eines Satelliten gebaut wurde, also mit nicht beträchtlichen Kapitalmitteln. Ich halte das für Verschwendung und möchte hier eine Alternative skizzieren.  Zuerst mal eine Analyse. Es macht Sinn die Funktionen zu trennen, also einen Transporter nur für den Transport von Treibstoff und Wasser und einen für die Druckfracht zu bauen. Gase werden bei beiden stückweise in die Atmosphäre entlassen und können auch im Druckbehälter transportiert werden, prinzipiell auch Wasser, das dann eben in Kanistern umgefüllt werden muss.

Ein Transporter für Flüssigkeiten hat einen entscheiden Vorteil: Der Nutzlastanteil ist sehr viel höher. Beim ATV wiegt das komplette Antriebssystem mit Triebwerken, Leitungen, Druckgastanks und Flüssigkeitstanks 1.500 kg bei maximal 6.760 kg Inhalt, also 1/5,5 der Gesamtmasse. Bei den MPLM als einfache Druckbehälter wiegt dieser 4.800 kg bei maximal .9500 kg Nutzlast, also 1/3 der Gesamtmasse. Man kann also doppelt so viele Flüssigkeiten transportieren wie Fracht im Druckbehälter. Das Verhältnis wird bei mehr Flüssigkeiten sogar noch günstiger da das Gewicht der Tanks nicht so schnell wie ihr Volumen ansteigt.

Sinnvollerweise baut man also einen reinen Flüssigkeitstransporter, der am russischen Teil andockt. für die folgenden Betrachtungen nehme ich die Daten des ATV als Basis, da mir durch meine Buch Recherche von dem am meisten Daten vorliegen. Würde man das Servicemodul nur mit dem Kopplungsadapter ausrüsten und verlängern um mehr Treibstoff und Wasser aufzunehmen. Basierend auf den Daten des ATV würde dieses dann trocken 7.014 kg wiegen und 13.246 kg Treibstoff und Wasser zuladen. Davon sind 2.060 kg für die Mission nötig. Bei mindestens 3.600 kg Treibstoffbedarf pro Jahr und (geschätzten) 2 t Wasser pro Jahr braucht man einen Transporter alle zwei Jahre. Bisher ist ein ATV maximal 180 Tage an die ISS angekoppelt. Damit sinken die Kosten für diesen Posten drastisch. nämlich auf knapp die Hälfte.

Das zweite ist der reine Frachttransport. Hier ist mein Ansatz der den kostengünstigeren  Druckbehälter von dem kostenintensiven Servicemodul zu trennen. Jedes Servicemodul sollte mehrere Missionen durchführen können, verloren geht nur der Druckbehälter. Eine Mission könnte so aussehen:

Eine Rakete startet nur das Servicemodul, das auf dem obigen Flüssigkeitstransporter aufbaut. Es hat Treibstoffvorräte für mehrere Missionen, führt kein Wasser mit und kelne Betankungseinrichtungen.

Ein zweiter Start startet ein Druckmodul mit zwei Kopplungsadaptern. Einem für das US-Segment und einem für den russischen Teil. An diesem koppelt an den russischen Kopplungsadapter dann das Servicemoduls an. Um den Treibstoffbedarf zu verringern sollte dieser in eine möglichst hohe Bahn transportiert werden. Dann bringt das Servicemodul den Druckbehälter ans US-Segment wo er für einige Zeit an der IS´S verbleibt. Schließlich wird er mit Müll beladen, koppelt ab und die Kombination senkt die Bahn soweit ab, dass der tiefste Punkt in 80 km Höhe liegt. Dafür braucht dieses Gefährt schubkräftigere Triebwerke als das ATV, denn das muss schnell gehen. Denn kurz darauf wird der Druckbehälter abgetrennt, das Servicemodul dreht sich und erhöht erneut die Bahn.

Ich habe das mal durchgerechnet. Bei 100 m/s für Manöver vor dem Ankoppeln, das ankoppeln und abkoppeln und 94 m/s um eine 400 km Kreisbahn in eine 400 x 80 km Bahn  zu verwandeln (analog derselbe Betrag um sie wieder anzuheben) dann kann man mit den 13,2 t Treibstoffvorräten genau 5 Missionen durchführen. Der Druckbehälter ist verhältnismäßig preiswert. der kleine für die Cygnus kostet 20 Millionen Euro. Nimmt man 40 Millionen für einen doppelt so großen an plus 10 Millionen Euro für einen zweiten Kopplungsadapter und 200 Millionen Euro für ein Servicemodul so sieht die Rechnung so aus

1 x Servicemodul : 200 Millionen Euro

5 x Druckbehälter: 250 Millionen Euro

6 x Starts und Missionsdurchführung: 1020 Millionen Euro

Das sind Gesamtkosten von 1470 Millionen Euro. Der Reine Druckbehälter kann bei dem Frachtanteil der MPLM rund 13.500 kg Fracht pro Mission (bei 20.250 kg Startmasse) befördern, das sind dann 67.500 kg für diese Summe oder 21.800 Euro pro Kilogramm. Zum Vergleich, das ATV liegt derzeit bei 7,1 t Nutzlast bei 63.300 Euro/kg und der billigste US-Anbieter (SpaceX) bei 64.000 Euro/kg (Dollarkurs 1,25 zu 1).

Noch etwas billiger aber nicht mehr sehr viel, wird es wenn man das Servicemodul ohne Treibstoff startet (dann reicht eine Sojus als Träger aus) und dafür den für die Mission benötigten Treibstoff und das Druckgas im Druckbehälter mitführt und in das Servicemodul umfüllt. Die Fracht sinkt dann ab, um etwa 2 t Treibstoff und Gase, wahrscheinlich noch etwas mehr, weil man auch Tanks und Leitungen braucht. Wenn man 2,5 t weniger Nutzlast annimmt, ist man bei immer noch 11 t Fracht pro Mission, dann ist aber das Servicemodul praktisch unendlich lange nutzbar. Man braucht aber lange um die erstere Lösung zu toppen, denn nun sieht die Rechnung so aus:

Fixkosten : 1 x Servicemodul + 1 x Start mit einer Sojus : 270 Millionen Euro

pro Mission ein modifizierter (etwas teurerer) Druckbehälter und ein Ariane 5 Start: 230 Millionen Euro pro Mission mit 11 t Nutzlast.

Ohne die Fixkosten sind wir schon bei 20.900 Euro pro Kilogramm und die Differenz zu den obigen 21.800 Euro ist gering. Erst nach 28 Missionen wäre diese Lösung preiswerter, sie ist zudem missionstechnisch deutlich aufwendiger und unendlich lange kann ein Servicemodul auch nicht arbeiten. Durch die 11 t pro Mission würde man bei 1 Mission pro Jahr auch so schon 5 Jahre lang es betreiben müssen.

Ein effizienter Transporter wäre auch wünschenswert, weil nach Auslaufen das ATV die NASA einen viel höheren Bedarf hat. Für die CRS-2 Ausschreibung geht die NASA von 15,5 bis 21 t pro Jahr aus, die 40 t die beim ersten Kontrakt in 5 Jahren transportiert werden würden also gerade mal für 2 Jahre reichen. Ein Frachter mit 11 t Nutzlast würde nur zwei Starts pro Jahr erforderlich machen. Dann wäre es natürlich ein US-System, doch mangels Zahlenmaterial ist es mit dem ATV einfacher durchzurechnen. In der Summe müsste man so die Kosten für die NASA

Basierend auf dem CRS-Kontraakt müssten ab 2016 die jährlichen Kosten wenn die USA die Station so versorgen würden und auch den Treibstofftransfer adäquat zahlen würden rund 1,70 Milliarden Dolalr kosten. Mit meinem Alternativkonzept wären es nur 580 Millionen Dollar, also eine enorme Ersparnis.

Eine Mailkorrespondenz

Anbei eine anonymisierte EMail-korrespondenz mit jemanden der an die Moon Conspiracy glaubt. Ihr versteht vielleicht warum es daher in den letzten Tagen wenig neues gab. wobei dies primär auch andere private Gründe hat. Das ganze gliedert sich in zwei Teile. Zuerst eine Mail mit den etlichen Behauptungen und Fragen auf die ich eingegangen bin, weil ich in der Annahme war, das jemand mit einem Doktortitel wenn man ihm genügend Material bringt das gegen seine Behauptungen spricht genügend Verstand hat über diese nachzudenken und sich zu informieren. Wie in schon der Mail geschrieben kann man viele ganz einfach durch Recherche entkräften.

Als dann wie bei vielen Moon-Hoaxern üblich dann die Phase der Stützbehauptungen einzog (sie können nicht zugeben dass sie einen Fehler gemacht haben und versuchen das ursprüngliche Argument obwohl es wiederlegt wurde durch nachgeschobene weitere Behauptungen (niemals Beweise) aufrechtzuerhalten) habe ich das abgebrochen und in einer separaten Mail an seinen Verstand appelliert. Die Antwort sieht man da. Von wegen analytischem und logischem Vorgehen. Stattdessen nur Zitate von Moon-Hoaxern, er macht sich nicht mal die Mühe diese nachzuprüfen oder sich über die Mondlandung zu informieren um ein eigenes Urteil unter Kenntnis aller Tatsachen zu fällen. Das beste ist noch das die NASA etwas beweisen soll: Es gab 1969 volle Öffentlichkeit. Der gesamte Sprechfunkt, alle TV-Übertragungen wurden life übertragen mehr Beweis gibt es nicht. Wenn diese nicht zur Kenntnis genommen werden oder wie bei den LRO Aufnahmen der Landeplätze nicht akzeptiert werden (weil sie ja auch von der NASA kommen), dann sieht man das es nur um Indoktrination geht.

Ich habe dann weil diese zig schnell hingeschriebenen Behauptungen (keine einzige hat er selbst nachgeprüft( teilweise wenn man es fachlich korrekt macht sehr viel zeit zum wiederlegen brauchen bei einer gemacht und damit das ganze abgeschlossen, das heißt weitere Mails beantworte ich nicht mehr meine Zeit ist mir da zu kostbar.

Am 03.01.2015 um 11:53 schrieb

… diesmal sind meine Ergänzungen bzw. Kommentare kursiv markiert.

 

Von: Bernd Leitenberger [mailto:bl@bernd-leitenberger.de]
Gesendet: Samstag, 3. Januar 2015 01:14
An:
Betreff: Re: Mondlandung?

 

Am 02.01.2015 um 23:08 schrieb Dr.

... ich habe mal zu Ihren – wie ich fand, überwiegend sachlich vorgetragenen, wenn auch von mir nicht unbedingt geteilten – Punkten in Fettdruck ein paar Ergänzungen vorgenommen und Kommentare abgegeben.

 

 

Von: Bernd Leitenberger [mailto:bl@bernd-leitenberger.de]
Gesendet: Freitag, 2. Januar 2015 18:03
An:
Betreff: Re: Mondlandung?

 

Am 02.01.2015 um 14:45 schrieb

Sehr geehrter Herr Leitenberger,

 

ich habe Ihren Artikel „Spinner und die Mondlandung“ gelesen (www.bernd-leitenberger.de/spinner-mondlandung.shtml). In dem Artikel beschreiben Sie das Menschenbild von Kritikern der angeblichen „Mondlandungen“ als pervers und rücken sie in die Nähe der Auschwitz-Leugner. Vielleicht sollten Sie sich mal die Frage stellen, ob Sie sich mit dieser Haltung als Wissenschaftler und Autor nicht selbst diskreditieren.

 

Ihre Argumentationsweise ist m.E. aus wissenschaftlicher Sicht nicht akzeptabel, denn Sie greifen wahllos einige Detailaspekte irgendwelcher Mondlandekritiker heraus, die überwiegend von den ernstzunehmenden Kritikern gar nicht vertreten werden, um dadurch pauschal jedwede Zweifel an den Mondlandungen in Misskredit zu bringen und lächerlich zu machen. Die wirklich schlagkräftigen Argumente werden von Ihnen dagegen ignoriert.

 

Ich habe selbst gerade eine Recherche abgeschlossen und dazu – aus reinem Interesse und ohne Auftrag – ein entsprechendes Papier geschrieben. Dabei ging es darum, zu untersuchen, was gegen und was respektive für die Echtheit der Mondlandungen spricht. Ich bin durch meine Recherchen zu dem eindeutigen Schluss gekommen, dass alle Mondlandungen getürkt waren und nie ein Mensch den Mond betreten hat! Die Fakten dazu und die Motive, so wie sie sich mir darstellen, sind absolut eindeutig. Die NASA ist wohl nicht ohne Grund bis heute außerstande, hieb- und stichfeste Beweise für die Echtheit der Mondlandungen zu erbringen. Ich würde Ihnen vor dem Hintergrund gerne einige Fragen stellen (teilweise unterlegt mit Fotos):

Die NASA hat mal einen Raumfahrtjournalisten mit einer Entgegnung beauftragt, als es dann im US-Kongress dies als Steuerverschwendung kritisiert wurde es unterlassen. Und Recherche in Primär-quellen liefert genug Beweise für die Mondlandung.


 

Sind Sie wirklich der Ansicht, dass eine Mondlandung Ende der 1960er Jahre technisch möglich war?

Ja


 

Warum hat außer bei den angeblichen „Mondflügen“ der Apollo-Missionen nie ein Mensch den Erdorbit verlassen?

1: Vielleicht weil er sonst erst nach frühestens einem Jahr wieder zur Erde zurückkommen kann?
2: Was hat das mit den Mondlandungen zu tun? Nur aufgrund der Tatsache das man etwas nicht wiederholt hat kann man doch nicht sagen etwas wäre niemals geschehen. So hat seit 1961 auch niemand mehr 11 km Tiefe im Ozean erreicht. Ist das auch nicht geschehen?


Den ersten Punkt verstehe ich nicht so ganz. Die Apollo-Astronauten waren doch auch nach spätestens 12 Tagen zurück. Ich wollte ansonsten nur die Tatsache feststellen, dass zwischen 1969 und 1972 im Rahmen des Apollo-Programms angeblich in 10 Missionen 30 Personen in eine Mondumlaufbahn gebracht wurden, von denen 12 den Mond betreten haben sollen (John Young soll sogar zweimal dort gewesen sein, trotz der Strahlenbelastung lebt er übrigens meines Wissens nach noch heute), in den darauf folgenden über 40 Jahren aber kein einziger mehr, trotz Plänen, sogar zum Mars zu fliegen.

Zu 1: Sie schreiben ja von anderen Missionen als den Mondlandungen. Da es also nicht zum Mond geht erreicht man eine Sonnensumlaufbahn. Die Sonnenumlaufbahn mit der kürzesten gemeinsamen Periode mit der erde hat eine Umlaufdauer von 1 Jahr und wird z.B. inzwischen für Raumsonden zum "Schwungholen" genutzt, z.B. Messenger oder Near.

zu2: Da scheinen sie irgendwie was zu verwechseln. Es gab 11 bemannte Apollomissionen (7-17), nur 7 waren auf eien Landung ausgelegt und von denen scheiterte Apollo 13. Warum man nicht zum Mars fliegt? Apollo kostete 25 Millairden Dollar, das war damals bis zu 3% des US-Haushalts. Heute bekommt die gesamte NASA nicht mal 0,5% des US-Haushaltes. Dabei wird eine Marsexpedition wegen der Dauer von rund 3 Jahren viel teurer, denn so eine kleine Fähre kann man da nicht einsetzen. Ohne das Wettrennen im All hätten auch die USA niemals diese Summe ausgegeben.

Worauf ich hinaus wollte war: Außer den angeblichen Apollo-Missionen hat noch nie ein Mensch den Van-Allen-Gürtel durchquert. Diesen Fakt betreffend sind wir uns glaube ich einig und das wird auch seinen Grund haben. Ist zwar ein bisschen Erbsenzählerei, aber man sollte ja präzise sein: es gab 11 bemannte Apollo-Missionen, von denen aber 2 nur in der Erdumlaufbahn stattfanden (Apollo 7 und Apollo 9), 9 gingen demnach angeblich zum Mond, davon sollen sechs mit Mondlandungen verbunden gewesen sein. Bedenkt man ferner, dass Eugene A. Cerman (Apollo 10 und 17) und der schon erwähnte John Young (Apollo 10 und 16) je zweimal „oben „ gewesen sein sollen, haben demnach in der Menschheitsgeschichte den „erdnahen Bereich“ – um es mal so zu formulieren – 25 verschiedene Personen, davon knapp die Hälfte (12) auf dem Mond. Man könnte ja auch nochmal zum Mond fliegen, um die früheren Mondlandungen zu verifizieren, zumindest hatte das George W. Bush mal angekündigt. Apropos Bush, hier noch ein interessantes Zitat seines Vaters aus dem Jahr 1991, damals US-Präsident: „The moonlanding was a fake, but America is real!“ Es stellt sich mir noch eine andere Frage: Wenn die Mondlandungen echt waren und die Strahlenbelastung angeblich kein Problem, warum hat man dann immer neue Teams mit meistens drei Mondanfängern zum „Mond“ geschickt. Es war ja nicht gerade eine alltägliche Mission, zählte da Erfahrung gar nichts? Wollten die Kontrahenten nicht zu Mehrfachlügnern werden oder war das Ziel, so viele Nationalhelden wie möglich zu schaffen? Was auch auffällt: Vor Apollo gab es selbst bei Übungen auf der Erde viele Fehlschläge (Apollo 1 war wohl eher ein Mordanschlag auf Virgil Grissom; auch hier war nicht etwa das FBI, sondern die NASA der „Aufklärer“ = Vertuscher) und auch danach einige Katastrophen (Challenger, Columbia usw.), bei den Apollo-Missionen lief, der zweifellos komplexesten aller bisherigen Missionen, lief aber angeblich alles glatt. Apollo 13 war ja auch inszeniert, zumindest meiner Auffassung nach, um zu zeigen, dass man auch Notlagen beherrscht, wodurch Helden der besonderen Art geschaffen wurden. Bei Apollo 13 fällt ja auf, da hier häufig auch angebliche Live-Aufnahmen aus der Kapsel gesendet wurden, dass in den Sichtluken der Himmel immer blau war (das betrifft aber auch alle anderen Apollo-Missionen). Davon verstehen sie sicher mehr. Ist das für einen Flug zum Mond bzw. zurück realistisch, oder ist das eher charakteristisch für eine Erdumlaufbahn?

 

Waren solche Pappmasche-Trümmerhaufen wirklich dazu in der Lage, durch den Weltraum zu fliegen?

 

http://www.hist-chron.com/atmosphaerenfahrt/22_mondfotos-o-mondfotograf-d/026-apollo-16-AS16-122-19533-kaputte-aufstiegsstufe-o-triebwerkstrahl.jpg

Ja, einige Millimeter Aluminium dichten zuverlässig gegen einen Innendruck von 0,33 Bar ab. 0,4 mm Stahl halten sogar 60 Bar Druck aus .... Wie wräe es wenn sie keine Fragen stellen sondern sich nach Materialeigenschaften erkundigen und dann mit den bekannten Gesetzen der Physik die Belastungsgrenze ermitteln?

 

(NASA-Originalfoto AS16-122-19533 von der Apollo-16-Mission)

 

Gut, ich stelle fest, dass Sie glauben, man könne mit diesem „Schrotthaufen“ durchs All fliegen – ich glaube das nicht! Das Ding ist offenbar beschädigt und in keiner Weise niet- und nagelfest. Da würde sich kein Normalsterblicher reinsetzen, wenn das Ding Räder hätte, um damit auf der Erde 5 Meter weit zu fahren. Aber mag ja sein, dass sie damit gerne im All rumfliegen würden. Gilt die Raumtauglichkeit Ihrer Ansicht nach auch für dieses Gefährt (oben schlecht zusammengezimmerte Verkleidungen, die Sperrholzbrettern ähneln, unten runterhängende Folien, die teilweise mit Kordeln und Klebestreifen mühsam zusammengehalten werden):

Tja dann suchen sie doch einfach mal nach einer Abbildung die größer ist und aus einem besseren Blickwinkel aufgenommen ist. Eine recht typische Handlung der Moon-Hoaxer ist es nur bestimmte Aufnahmen zu nehmen die in ihre Vorstellung passen und andere die da nicht hineinpassen zu ignorieren. Es gibt genügend aufnahmen des LM wo man ohne den ungünstigen Schattenwurf beim ersten Bild die Form der Kabine besser erkennen kann.

Ok, ich verstehe Sie so, dass Sie bei Betrachtung dieser „ausgewählten“ Fotos auch mit dem Kopf schütteln. Wie soll sowas im All fliegen? Genau die Frage stelle ich mir ja auch. Das sind NASA-Originalbilder, keine gefakten Propagandafotos der Hoaxer!!! Was heißt typisch für Moon-Hoaxer? Als Ermittler eines Flugzeugabsturzes suchen Sie doch auch nach Wrackteilen, die die Absturzursache darlegen, und nicht nach Teilen, die „ohne ungünstigen Schattenwurf“ die Wahrheit beschönigen. Und was ändert sich dann, wenn ich schönere Fotos raussuche? Kann der Vogel dann besser durchs All fliegen? Das ist ja das Schöne an der Transparenz der NASA – in dieser Hinsicht sind die wirklich transparent – das sie haufenweise kompromittierendes Material auf dem Silbertablett liefert – man muss nur genau hinschauen …

 

http://www.hist-chron.com/atmosphaerenfahrt/22_mondfotos-o-mondfotograf-d/025-apollo-16-AS16-113-18332-mondlandefaehre.jpg

(NASA-Originalfoto AS16-113-18332 von der Apollo-16-Mission)

 

Warum ist auf den „Mondfotos“ nicht zu erkennen, dass sich in den Raumanzügen der für ein Vakuum erforderliche Innendruck aufgebaut hat?

Haben sie sich erkundigt wie die Anzüge aufgebaut sind? Wohl nicht, sonst würden sie nicht diese Frage stellen.


Die Raumanzüge der Astronauten bestanden aus Baumwolle und Plastik, sie boten daher nur wenig Schutz gegen die radioaktive Strahlung (nach der Tschernobyl-Katastrophe starben viele Einsatzkräfte, obwohl sie Schutzanzüge trugen) und die erheblichen Temperaturschwankungen. Trotzdem posierten die Astronauten vor den Kameras zeitweise mit hochgeklapptem Visier. Damit ein Mensch dem Vakuum auf dem Mond ausgesetzt werden kann, muss in den Raumanzügen ein Innendruck aufrechterhalten werden können. Ein Raumanzug ist aber nur dann vakuumtauglich, wenn er absolut luftdicht ist, was bei den mit Reißverschlüssen zu schließenden Raumanzügen der Apollo-Astronauten nicht der Fall gewesen sein konnte. Wäre mit den Apollo-Raumanzügen wirklich im Vakuum agiert worden, hätten sie sich durch den Innendruck aufblasen müssen, was aber nicht der Fall war.

Äh nein. Er war mit einem Netzgewebe versteift um ein Aufblähen zu verhindern. Das war eine der Leeren bei Gemini gewesen, da die dortigen unversteiften Anzüge die Bewegungsfreiheit stark herabsetzen. Sie verfallen nun auch in ein zweites Stereotyp der Moonhoaxyer: das nach schieben von Schutzbehauptungen (hier radioaktive Strahlung) um vom eigentlichen Argumentationsfehler abzulenken. Daneben ein weiterer Fehler: sie vergleichen die radioaktive Strahlung eines Atomreaktors (vor allem Gammastrahlung) mit der des Sonnenwindes (Alphastrahlung) ohne sich über Eindringtiefe und Dosis zu informieren. Haben sie Daten über die Alphastrahlung bei Tschernobyl oder einer Mondmission? Wo bleiben ihre Daten. Bisher sind es nur Behauptungen.

Ich kenne zumindest die Daten der Gammastrahlenbelastung von Tschernobyl. Es gibt nur keine Vergleichsdaten, da seit 1972 niemand mehr im Van-Allen-Gürtel und auf dem Mond war und nach meiner Überzeugung auch im Zuge der Apollo-Missionen nicht. Wer sagt denn, dass es im Van-Allen-Gürtel nur Alpha-Strahlen gibt? Auf dem Mond gibt es aufgrund der fehlenden Atmosphäre auch Röntgen- und Gammastrahlung, was aber angesichts der angeblichen bemannten Mondlandungen gerne totgeschwiegen wird. Warum soll ich denn die Daten liefern, das wäre doch wohl eher die Aufgabe dieser 12 Typen gewesen, die angeblich auf dem Mond waren. Aber die hatten dafür trotz der paar US-Dollars des Steuerzahlers, die das Programm kostete, wahrscheinlich keine Zeit, weil sie Rover fahren, fotografieren und Flaggen aufstellen mussten. Es ist schlicht unverantwortlich, junge Männer dieser Strahlenbelastung auszusetzen, deshalb wird es heute auch nicht gemacht , so wie es nie zuvor gemacht wurde. Es hätte auch nicht ins Drehbuch gepasst, wenn man die Astronauten zwar heil vom Mond zurückgeholt hätte, sie aber kurz darauf an Krebs gestorben wären. Die Raumanzüge sind meines Erachtens (auch) sehr auf Effekthascherei ausgerichtet gewesen, was ja auch verfangen hat (wenn man mal bedenkt, in wie vielen Kinderzimmern Poster der Astronauten hingen; übrigens wären die Fotos auch für irdische Totfotografen zum Teil absolute Meisterwerke, die aber von Hobbyfotografen mit Kameras auf Brusthöhe und ohne Sucher auf dem Mond gemacht worden sein sollen). Praktisch waren ja auch die verspiegelten Visiere der Helme. Da konnte man jeden x-beliebigen Schauspieler reinstecken, weil man ja die Gesichter gar nicht erkennen konnte. Noch ein Vorteil: Man musste sich keine so große Mühe bei der Synchronisierung geben, denn die Lippenbewegungen konnte man ja auch nicht erkennen. Man konnte denen also jederzeit jedes beliebige Wort „in den Mund legen“. Zu den Astronautenanzügen schauen wir uns noch mal dieses NASA-Originalfoto vergrößert an:

 

http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a16/AS16-114-18423.jpg

 

Sieht so ein „aufgeblasener“ Raumanzug aus, bei dem der Innendruck für eine Wanderung im Vakuum des Mondes stimmt? Ihre Erklärung bezüglich des Netzgewebes ist plausibel, dennoch sieht das hier so aus, als sei der Anzug relativ eng anliegend und erschlafft. Gut, meinetwegen sind die beiden Lichtpunkte ein Sonnenreflex in der Kameraoptik (wozu allerdings schon sehr viel Phantasie aufgebracht werden muss), aber woher kommt dann der ganz Dunst und die Reflexionen auf dem Mondhimmel? Wir sind hier schließlich angeblich auf dem Mond, der keine Atmosphäre hat und keine Wolken haben kann. Die Ausleuchtung des Mondautos und des Astronauten ist so perfekt, dass jedes Detail zu erkennen ist – dummerweise auch die reflektierende Lichtquelle im Helmvisier. Bei dem Stein links unten ist der Albedo-Effekt interessanterweise nicht zu erkennen, dessen Rückseite ist komplett schwarz, aber man kann ja nicht an alles denken, liebe NASA. Oder soll ich ein anderes, für die NASA weniger kompromittierendes Foto raussuchen? Dieses z.B.:

 

http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a14/AS14-66-9306.jpg

 

Sehr interessante Sonne. Sieht die so aus, wenn man das Objektiv direkt da drauf hält? Die Verhältnisse auf dem Mond sind schon lustig. Hier ist zwar der Schatten unten pechschwarz, aber die Fähre im Gegenlicht wieder perfekt ausgeleuchtet. Ich kann gerne noch tausend andere Fotos raussuchen, die zum Teil für die NASA noch weniger schmeichelhaft sind. Warum tritt hier bei den Steinen auch wieder kein Albedo-Effekt auf? Kurz gesagt: That’s a fake!!! Ok, ein habe ich noch:

 

http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a14/AS14-67-9367.jpg

 

Hier sieht die „Sonne“ wieder ein klein wenig anders aus, aber die eigenartigen Objektiv-Reflexionen sind gut zu sehen (hier jetzt sogar drei Punkte). Der Handkarren – das sind wir ja inzwischen gewöhnt – ist im Gegenlicht natürlich wieder perfekt ausgeleuchtet und der Dunst darf natürlich nicht fehlen. Was hier aber zudem ins Auge sticht: Die „Mondoberfläche“ ist nicht gleichmäßig gut ausgeleuchtet, wenn man z.B. mal auf den rechten hinteren Bereich achtet. Hat die „Sonne“ etwa nur zu Ehren von Apollo geschienen? Nein, das wäre zu viel der Ehre, die Wahrheit ist leider profaner, der Scheinwerfer war einfach nicht stark genug. Also ich bin ja nur Hobbyfotograf. Ich weiß aber, dass man Gegenlichtaufnahmen nach Möglichkeit vermeiden sollte. Warum man ausgerechnet auf dem „Mond“ unzählige dieser Gegenlichtaufnahmen gemacht hat, ist daher durchaus eine interessante Frage.

 

Sind die offiziellen Strahlenwerte der NASA realistisch, denen zufolge Apollo 11 trotz der radioaktiven Strahlung der Van-Allen-Gürtel und auf dem Mond eine niedrigere Strahlenbelastung aufwies als die reine Orbital-Mission Apollo 9?

Quellen (Primärquellen)? Es hängt sehr stark von der Sonnenaktivität ab. Während eines Sonnensturms steigt die stark an und kann dann sicher auch im Erdorbit höhere wert erreichen als in Ruhezeiten beim Mond.


Die angeblichen Mondflüge fanden in Zeiten stärkster Sonnenaktivität statt, die in der Tat – wie Sie sagen – selbst im erdnahen Bereich Auswirkungen hatten (z.B. wurden Satelliten beschädigt und auf der Erde Stromausfälle verursacht). Im Vergleich zu Mitte der 1960er und Mitte der 1970er Jahre war die Sonnenaktivität im Zeitraum von 1969 bis 1971 etwa fünfmal so hoch. Zudem ist auch die Mondoberfläche stark radioaktiv. Wie gesagt, man hat zumindest seit 1972 niemandem mehr zugemutet, durch den Van-Allen-Gürtel zu fliegen (ich gehe davon aus, dass da noch nie jemand durgeflogen ist). Das hatte selbst Wernher von Braun bereits als großes Problem erkannt, das ihm Sorge bereitete. Wenn das so unproblematisch sein soll, wie es uns die NASA weismachen will, warum schickt man nicht mal wieder jemanden da durch? Oder haben wir uns technisch so sehr zurückentwickelt?

Tja anders als sie kann ich mit Daten aufwarten:
http://ntrs.nasa.gov/archive/nasa/casi.ntrs.nasa.gov/19730010172.pdf
S.2 sie sehen genau das bis Apollo 12 alle Starts zwischen eruptiven Ereignissen stattfanden. Es geht nicht um die Langzeitaktivität sondern die zum Missionszeitpunkt. Der Mond ist auch nicht radioaktiver als die Erde. Warum sollte er radioaktiver sein? Radioaktivität entsteht nur durch Kernfusion und Kernfission zu beidem sind Erde und Mond nicht fähig, sie haben beide nur die Radioaktivität die die Elemente hatten aus denen sie entstanden.
Auch hierc stelle ich völlige Unkenntnis der physikalischen Grundlagen fest.

Richtig, die Starts fanden zu diesen Zeitpunkten statt. Aber wo wurde dann hingeflogen? Die NASA selbst sagt ja, man habe Glück gehabt. Man verlässt sich demnach also das Leben der Astronauten betreffend auf Glück! Meines Wissens nach kann man das Eintreten von Sonnenstürmen nicht vorhersehen, das zeigt ja auch die Grafik, denn diese treten sehr unregelmäßig ein. Das hätte demnach auch bei den angeblichen Flügen zum Mond jederzeit eintreten können, dann wären die Astronauten wohl verloren gewesen. Die höhere radioaktive Strahlung auf dem Mond rührt daher, dass er keine schützende Atmosphäre hat und auch keinen Schutzgürtel (zumindest ist mir davon nichts bekannt). Haben Sie denn Zahlen zur Gammastrahlung auf dem Mond, da ich ja angeblich keine Kenntnis habe, muss ich das nicht wissen, und wie oben erwähnt, hätten da ja die Astronauten mal messen können – wenn sie denn auf dem Mond gewesen wären.

 

Stimmen Sie mir zu, dass diese Fotos auf eine Frontprojektion hinweisen (siehe die eingezeichneten weißen Linien, ab denen die Leinwand beginnt)?

Weidner-Kubrick12Weidner-Kubrick16Weidner-Kubrick18

Nein


Experten sehen das aber anders. Es ist im Übrigen, wie ich finde, auch sehr leicht erkennbar und auch faktisch nachweisbar, dass hier die gleiche Technik wie in Stanley Kubricks Film „2001: Odyssee im Weltraum“ angewendet worden ist (Quelle: nexus-magazin.de/artikel/lesen/wie-stanley-kubrick-die-apollo-mondlandungen-faelschte?context=category&category=17).

Welche Experten? Selbsternannte Experten? Woher haben sie die Expertise. Ich würde mich nicht als Experte bezeichnen weil mich die Mondlandungen nicht interessieren.

Die Quelle hatte ich ja genannt, da wird das anhand von Vergleichen mit Szenen aus dem Kubrick-Film hergeleitet. Es gibt aber auch andere, die sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Frontprojektion war seinerzeit die beste Methode im Filmbereich, mit denen man solche Szenen im Studio drehen konnte (heute wird diese Methode nicht mehr eingesetzt). Die hier gezeigten Landschaftshintergründe und die immer wieder zu sehenden Reflexionen auf dem schwarzen „Mondhimmel“, die es in der Form nicht geben dürfte, sind eindeutige belege dafür, dass hier mit Frontprojektion gearbeitet wurde. Es gibt im Übrigen auch Fotos und Filme, auf denen eindeutig Träger der Kulisse zu sehen sind. Ganz eklatant war das z.B., als sich Apollo 11 im Orbit des „Mondes“ befand, als die Kamera plötzlich kurz nach oben schwenkte, sodass die Träger zu sehen waren (die Kamera schwenkte dann schnell wieder runter). Diese Träger entsprachen exakt denen des Mondmodell in Langley (Quelle: Wisnewski, G (2010), Lügen im Weltraum. S. 289ff.)!

Sieht das nicht auch nach einer Frontprojektion aus, und zwar mit unterschiedlichen Szenen vor der gleichen Kulisse?

Klar, man sieht deutlich, das das zweite Bild hinter dem Mondlander und vor dem Auto aufgenommen wurde, das Auto sieht man sogar noch auf der zweiten Aufnahme.


Da haben Sie eine völlig andere Wahrnehmung, die nicht nachvollziehen kann. Die NASA behauptet im Übrigen, dass die zweite Szene etwa 4 km von der ersten entfernt gewesen wäre. Das passt hinten und vorne nicht!


Doch das passt. Wir sind bei der Erde gewohnt das die Atmosphäre Licht schluckt und je weiter etwas weg ist desto undeutlicher sehen wir es. Ohne Atmosphäre sind selbst entfernte Berge genauso klar zu sehen wie der Stein vor der Nase. Bei 4 km Entfernung sind die Astronauten mit dem Auto gefahren, sodass das Auto im zweiten Bild nur zufällig da steht.

Wie weit ist denn Ihrer Ansicht nach die Entfernung bis zum Horizont (also bis zur Leinwand der hier auch wieder auszumachenden Frontprojektion; hier ist eine wie mit dem Lineal gezogene gerade Linie zu erkennen!)? Können wir uns auf 10 Meter einigen und dann noch mal 3-4 weitere Meter bis zur Unterkante der Leinwand? Die Perspektive dieser kleinen Hügel im Hintergrund ist auf beiden Fotos gleich. Es geht hier nicht um die Tiefenschärfe, es geht darum, sich das Foto anzuschauen und das Naheliegende und Offensichtliche auch zu erkennen und zu akzeptieren!

Stimmen Sie mir zu, dass das aufgehellte zweite Foto Strukturen der Studioleinwand aufzeigt?

Weidner-Kubrick26

Wie sind diese „Doppelsonnen“ sowie die dritte Lichtquelle als Reflexion im Helm zu erklären (es wurden laut NASA keine Schweinwerfer mit zum Mond genommen, also dürfte es als Lichtquelle nur die Sonne geben?

Machen sie mit einer Spiegelreflexkamera einfach mal eine Aufnahme mit niedrigem Sonnenstand und sie bekommen so was auch hin.

 

Bezieht sich die Anmerkung auf die Strukturen der Leinwand oder die Doppelsonnen (ich nehme an letzteres)? Solche Aufnahmen zu machen ist für mich im Moment schwierig, aber ich werde es bei Gelegenheit tun, wenn ich gerade mal auf dem Mond bin. Den niedrigen Sonnenstand kann ich hier im Übrigen nicht erkennen. Abgesehen davon sieht man auf dem vorigen Foto wie auf den beiden Doppelsonnenfotos Dinge auf den Leinwänden, die auf dem Mond nicht möglich wären, da es dort keinen Dunstentwicklung geben kann und wegen der fehlenden Atmosphäre auf dem Himmel keine Reflexionen am Mondhimmel möglich sind. Bleibt die dritte Lichtquelle im Visier des Astronauten im Schatten. Das ist wohlgemerkt eine NASA-Originalaufnahme!

http://www.hist-chron.com/atmosphaerenfahrt/mondfotos/mondauto04-AS16-halle-d/28-AS16-110-18008-LRV-o-reifenspuren-m-2-sonnen.jpghttp://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a16/AS16-114-18423.jpg

(NASA-Originalfotos AS16-110-18008 und AS16-114-18423 von der Apollo-16-Mission)

 

Ist das wirklich die Sonne oder doch eher ein Scheinwerfer?

Reflexionen im Objektiv

 

Wenn man das Bild von der Sonne graphisch verdunkelt, kann man zeigen, dass es ein Scheinwerfer ist, wenn man das mit Bildern der echten Sonne vergleicht (Gerhard Wisnewski hat das recht anschaulich gezeigt, sogar den Scheinwerfer selbst konnte er in Langley ausfindig machen).

Ach Wischnewski. Der übersieht dafür bei seiner Verschwörungstheorie über 911 beim Pentagon das Heck der Boeing das dort rumlag. Also wenn jemand ein mehrere Meter großes Heck mit Triebwerk übersieht und behauptet es wäre eine Patriot-Rakete gewesen die dort einschlug dann würde ich dem nicht so viel glauben. Und klar sie finden in Langley Scheinwerfer. Sie finden auch bei mir Scheinwerfer, die habe ich noch von meinem Vater der ein Bauunternehmen hatte. Schweinwerfer kann man für viele Dinge benutzen.

Die Reflexionen der Sonne in der Kamera sind typische Fehler in fotos die es immer wieder gibt, hat mir schon einige urlaubsbilder am Abend unbrauchbar gemacht, manche nutzen das auch für schöne Effekte, vor allem bei Sonnenuntergängen aus. Dann kann man die Sonne bei geeignetem Winkel sogart zweimal abbilden.

Diese Reflexionen am Mondhimmel darf es so aber bei fehlender Atmosphäre nicht geben, das sind nur Ausflüchte. Sie sollten jetzt vielleicht auch nicht mit der üblichen Diskreditierung von Kritikern fortfahren, deren Ansichten offenbar von Ihnen nicht geteilt werden. 9/11 ist wieder ein anderes Thema. Damit habe ich mich allerdings weitaus intensiver befasst als mit der Mondlandung und auch dezidierte Auffassung dazu. Zu dem Triebwerk nur eine Anmerkung: Es passte leider nicht zu dem Flugzeug, was da angeblich reingeflogen sein soll. Das trifft auch auf andere Trümmerteile zu, die dort hingelegt wurden (viele waren es nicht). Na ja, bei 9/11 sind ja an einem Tag gleich vier „Flugzeuge“ einschließlich der Insassen und Black Boxes verdampft. Da gibt es durchaus eine Parallele zu den Mondflügen, denn keines der Flugzeuge ist wirklich da eingeschlagen, wo das geschehen sein soll. Aber wie gesagt, ein anderes Thema.

 

http://www.hq.nasa.gov/alsj/a15/AS15-85-11367.jpg

(NASA-Originalfoto AS15-85-11367 von der Apollo-15-Mission)

 

Sind die Ausleuchtung der Aufschrift „United States“ im Gegenlicht, der fehlende Krater und das Fehlen jeglichen Staubkorns auf dem Landefuß realistisch, obwohl Armstrong doch bei der Landung von starker Sichtbehinderung durch Staubentwicklung sprach?

Ja Staub wurde auch aufgewirbelt, aber da das Triebwerk im Vakuum arbeitet und der Schub klein ist (der meiste Treibstoff wurde schon verbraucht - geringes Gewicht) und bei Bodenkontakt abgestellt wird ist es wenig. Staub wird zudem radial weggeblasen und nicht nach oben, es gibt ja keine Atmosphäre die seine Bahn ablenken könnte.

 

Dann hat also Neil Armstrong offenbar gelogen, als er kurz vor der Landung von starker und zunehmender Staubentwicklung sprach, was auch auf einem Video von der Landung so bestätigt wird. Bei der Landung soll laut Armstrong deshalb fast gar nichts mehr zu sehen gewesen sein. Das widerspricht Ihrer Darstellung und den gezeigten Fotos. Wer hat denn nun Recht, Armstrong oder Sie?

Beide: Sie lesen offenbar nicht. Armstrong kann nicht durch den Boden durchsehen. Den Staub den sie bemängeln soll ja unten fehlen, aber dann schon wieder bei Erreichen der Landebeine sich absetzen. Wie ich schrieb: er wurde radial weggeblasen, also zur Seite nicht auf die Landebeine und da kann man ihn auch von der Kapsel aus sehen. Die Menge ist trotzdem eher klein, aber wenn sie mal den Inhalt eines Staubsaugerbeutels mit einem Lüfter verwirbeln werden sie sehen das große Staubentwicklung nicht gleichbedeutend mit viel Material ist.

Kein weiterer Kommentar.

 

http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a11/AS11-40-5864.jpg6.http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a11/AS11-40-5918.jpg

(NASA-Originalaufnahmen AS11-40-5864 und AS11-40-5918)

 

Warum wirken Filmaufnahmen vom „Mond“ im Zeitraffer 2,5 so irdisch (eklatant ist das z.B. bei den Rovern, die im Gegensatz zur Landefähre beim Fahren im Vakuum viel Staub aufwirbeln, der zudem viel zu schnell wieder fällt)?

Zufall? Fällt er zu schnell? Wo ist ihre Rechnung die dies beweist?


Das ist eine der Quellen: sternwarte-recklinghausen.de/astronomie/mondlandung. Schauen Sie sich vor allem mal die beiden Mondauto-Videos an, in gesendeter Geschwindigkeit (also Zeitlupe) und im Zeitraffer (also Normalgeschwindigkeit). Ich finde das absolut spektakulär und hochspannend! Vermutlich stimmen Sie mir zu, dass die Zeitrafferaufnahmen wie auf der Erde aussehen. Halten Sie eine solche Staubentwicklung von den sehr leichten Rovern im Vakuum auf dem Mond für denkbar? Normalerweise dürfte hier fast kein Staub aufgewirbelt werden (das Triebwerk der Landefähre hat das angeblich ja auch nicht zustande gebracht). Die Rover hätten sich im Übrigen wegen der stark herabgesetzten Haftreibung auf dem Mond wie ein irdisches Auto auf Glatteis verhalten und trotz eingeschlagener Räder geradeaus rutschen müssen. Der Zeitrafferfaktor 2,5 (bzw. genau 2,46) wurde übrigens aufgrund des Weg-Zeit-Gesetzes der Mechanik anhand der Fallzeit aus dem Hammer-und-Feder-Experiment abgeleitet.

Wie ich schrieb es kann ein Zufall sein. Bei Videoaufnahmen bin ich sehr skeptisch, weil so viele Schritte seit der Aufnahme da waren. Die Kameras an Bord von Apollo hatten nicht die Fequenz des US-Fernsehens, da wurde transponiert (bei Life-Aufnahmen) oder nicht (bei Filmaufnahmen die es auch gab), dann stimmt schon mal der Zeitindesx nicht, dann haben heute Videos oft 30 fps was zu den damaligen 25 fps auch nicht passt. Auch da kann man dann einfach das Video nun mit 30 fps anzeiegen (20% schneller) oder neue Zwischenframes berechnen und so dei Zeitdauer erhalten. Wenn man nicht weis, wie das Video bearbeitet wurde seit seiner Entstehung dann ist es als Materail absolut unbrauchbar.

Widerspruch erkenne ich hier nicht, denn die angesprochenen Punkte sind für den vorliegenden Kontext irrelevant. Anscheinend stimmen die zeitrafferfilme dann doch etwas nachdenklich.

 

Wie ist die perfekte Ausleuchtung von Buzz Aldrin im Gegenlicht zu erklären und wer hat das Foto gemacht (Armstrong befand sich den Filmaufnahmen zufolge zu dem Zeitpunkt hinter der Leiter)?

 

http://www.hq.nasa.gov/office/pao/History/alsj/a11/AS11-40-5868.jpg

(NASA-Originalaufnahme AS11-40-5868)

Reflektion des Bodenlichtes Sie können im Schatten ja auch was erkennen obwohl da die Sonne nicht hinleuchtet.


Das Argument wurde schon tausendfach wiederholt (vor allem von der NASA), was es leider nicht richtiger macht. Die Reflexion bzw. das Albedo einer Schneefläche auf der Erde ist um ein Vielfaches stärker als auf der Mondoberfläche, dieser Ausleuchtungseffekt im Schatten tritt aber selbst auf einer Schneefläche nicht ein. Das ist nur eine Ausrede der NASA, weil man natürlich nicht zugeben kann, dass man hier mit Spots gearbeitet hat. Man darf die Märchen der NASA nicht für bare Münze nehmen, das perfekte Ausleuchten hat absolut nichts mit Albedo zu tun!

Das hat mit der albedo weniger zu tun als vielmehr mit den Einstellungen der Kamera. Je nach Belichtungszeit und Blende sieht man das eine oder andere gut. Man sieht ja das der Hintergrund überbelichtet ist, das spricht dafür das man die Belichtungszeit anpasste. Nebenbai klappt es mit der dunklen Mondoberfläche besser als mit weißem Schnee, weil da der Unterschied nicht so groß ist.

Ich hatte oben ja gezeigt, dass die gute Ausleuchtung zwar die Mondfähre betrifft nicht aber umliegende Steine. Das ist ein Widerspruch. Es kann sich hier natürlich auch um eine Fotomontage handeln.

 

Warum sind weder bei der Landung auf noch beim Start von der „Mondoberfläche“ über den Sprechfunk Triebwerksgeräusche zu vernehmen, warum ist weder Feuer noch Rauch sichtbar?

Wie sollen denn die Triebwerksgeräusche aussehen und wie laut sollen sie sein um ein in wenigen Zentimetern neben den Lippen hängendes Mikro zu übertönen?


Die Triebwerksgeräusche sollen die Stimmen der Astronauten ja nicht übertönen, aber es müsste wenigstens irgendeine Änderung der Geräuschkulisse im Hintergrund zu vernehmen sein, wenn das Triebwerk ein- oder ausgestellt wird. Das war aber nicht der Fall.

Sie hören eine rakete auf der Erde durch schallwellen in der Luft, die kommen von den Gasen die die Rakete verlassen. Doch darum geht es bei ihrer Frage ja nicht. Sondern um das was man im inneren hört und das ist (können sie gerne Astronauten fragen) lange nicht so laut wie draussen. Die beschreiben es als ein tieffreuqntes Brummen. Das ist übrigens auch nichts neues. Ein vorbeifahrender Zug oder ein Auto ist für außenstehende auch lauter als für die Insassen.

Ich habe auch ein Kopfmikro- und kann am Computer Musik hören und die Spracherkennungssoftware bekommt von der Musik nichts mit einfach weil die Stimme in wenigen Entfernungen es übertönt. Auch hir handelt es sich um ein Phänomen das sie im Alltag von anderen Bewegungsmitteln kennen sollten. Oben ziehen sie Vergleiche zu Tschernobyl, warum vergleichen sie nicht ein Raketentriebwerk mit einem Düsentriebwerk , das ist ja auch nicht so laut im Jet wie draußen. Man muss doch nur die Alltagserfahrung bei vielen Dingen nehmen um den Irrtum zu erkennen.

Ok, verstehe ich, ist auch nachvollziehbar. Aber auch vergleichsweise leisere Triebwerksgeräusche müssten in irgendeiner Weise im Sprechfunk zu vernehmen sein, was aber nicht der Fall ist.

 

Ist Ihnen bekannt, dass man mit der damaligen Funktechnik den Mond als Relaisstation nutzen konnte, sodass simulierte Antworten scheinbar vom Mond kamen?

Ist ihnen bekannt das diese Frage völlig irrelevant ist, wenn sie derartiges nicht beweisen können, z.B. durch Startdaten eines Relaissatelliten?


Mir ging es hier darum, dass es kein Beweis ist, wenn irgendwelche Hobbyfunker behaupten, dass sie Funkwellen vom Mond aufgeschnappt hätten. Ich kann Ihnen aber auch den Satelliten nennen, über den das voraussichtlich erfolgt ist. Einige Monate vor der ersten Mond-Mission wurde nämlich der Satellit TETR-A stationär zwischen Erde und Mond in eine Erdumlaufbahn gebracht, um Funksignale so zu simulieren, dass sie anscheinend aus der Richtung des Mondes kamen.

Tetra-A wurde in der Tat am 13.12.1967 gestartet, aber in eine 287 x 490 km Umlaufbahn
http://nssdc.gsfc.nasa.gov/nmc/spacecraftOrbit.do?id=1967-123B
Das ist nicht stationär zwischen Erde und Mond, mal abgesehen davon das es keine stabile Umlaufbahn gibt die dauerhaft stabil zwischen Erde und Mond liegt.
Amateure können durchaus Funkwellen vom Mond aufschnappen, das können sie sogar noch heute von den Mondsonden, sie werden mit dem Equipment nur kein Nutzsignal auffangen. Das britische Radioteleskop von Jordell Bank hat alle Mondlandungen der Russen (unbemannte Sonden) und Amerikaner verfolgt und war auch in der Lage die Information wiederzugeben, was bei Luna 9 zu einem internationalen Eklat führte.

Sie können heute mit einer 60 cm Antenne Fernsehen in hoher Qualität von dem geostationären Orbit (1/10 der Monddistanz) aus empfangen. In etwa dieselbe Sendeleistung hatte auch Apollo, nur keine so gute Richtantenne. Trotzdem dürfte man mit einer 2-3 m großen Parabolantenne die damals schon für Hobbyisten bezahlbar war das Signal empfangen können, aber sicher nicht mehr die Nutzdaten extrahieren.

 

Warum gab es dennoch phasenweise keine Funkverzögerung (z.B. als Neil Armstrong auf Nixon antwortet oder als er beim Abstieg der Fähre mit Technikern in Houston sprach)?

Das meinen sie nicht ernst oder? Bei jedem Auswärtskorrespondenten findet man solche Situationen wo er noch auf was antwortet während der moderator schon die nächste Frage stellt und nicht die Antwort zu Ende abwartet sodass die Verzögerung wegfallt.


Da ich Ihnen hier keinen Bären aufbinden will, habe ich das natürlich ernst gemeint. Sie gehen also davon aus, dass Armstrong dem US-Präsidenten mit seiner Antwort ins Wort fiel? Das hätte Armstrong nie gewagt! Die Kommunikation mit dem Kontrollzentrum war aber länger, sodass hier ein Zufall oder ein permanentes Vorab-Reinreden ausgeschlossen werden kann, da dann eine Kommunikation nach kürzester Zeit für keine Seite mehr möglich wäre. Die berühmten Worte mit dem kleinen Schritt für ihn und den großen Sprung für die Menschheit sollte Armstrong übrigens per Drehbuch vor Betreten des Mondes aussprechen, das wurde bei der Simulation der mutmaßlichen Livebilder aber zunächst offenbar vergessen und nachweislich dann später reinkopiert.

Da das Gespräch schon angekündigt war gibt es auch eine ganz einfache Erklärung: man kennt die 3 s Zeitverzögerung und sendet vom KSC aus einfach das Gespräch von Nixon 3 s später aus, schließlich es ja über die Leitungen der NASA dann kann Armstrong ganz spontan antworten. Das ist ja was anderes als der Kontakt mit der Missionszentrale.

Tatsächlich? Interessante Behauptung, die typisch ist für die Mondlandeverteidiger, weil Dinge, die nicht so richtig passen immer so hingedreht werden, dass es doch noch irgendwie hinkommt. Sie behaupten als, dass man die Ansprache des Präsidenten in dem Sinne verfälscht hat, dass er in Wahrheit gar nicht live gesendet wurde? Interessante Interpretation, es wurde also nicht nur der Mond gefakt, sondern auch das, was offensichtlich auf der Erde stattfand – eine ganz neue Dimension der Fälschung!

 

Wie war es möglich, ohne große Filmkameras, Übertragungsantennen und Stromversorgung vom Mond aus Live-TV-Aufnahmen zur Erde zu senden?

Weil es schon tragbare Kameras gab, man große Empfangsstationen auf der Erde hat, die heute sogar Videos aus Marsntfernung empfangen können ohne das sie sich darüber wundern. Sie können leicht anhand funktechnischer Gesetze das nachrechnen.


Die „Mondlandungen“ sollen aber Ende der 1960er Jahre stattgefunden haben. Da waren selbst Liveübertragungen von Fußballspielen auf der Erde noch eine große Herausforderung. Empfangen kann man aber nur, was auch entsprechend gesendet wurde. In den 1960er Jahren hätte man unter den gegebenen Umständen riesige Empfangsantennen gebraucht, die es auf der Erde zum damaligen Zeitpunkt gar nicht gab. Ich bleibe dabei: Derartige Liveübertragungen vom Mond waren damals unmöglich! Haben Sie mal die preisgekrönte Mockumentary „Kubrick, Nixon und der Mann im Mond“ von William Karel aus dem Jahr 2002 gesehen (youtube.com/watch?v=xztITzubOpw). Wenn nicht, kann ich das nur sehr empfehlen. Da kommen u.a. Kissinger, Rumsfeld, Haig und diverse andere Leute zu Wort. Da geht es nämlich genau um den Punkt, dass die NASA Nixon ausrichtete, dass es von der Mondlandung wohl keine TV-Bilder geben würde, woraufhin Nixon Stanley Kubrick beauftragt haben soll, die Mondlandung im Studio zu drehen. Der Film ist genial und sehr spannend, egal ob man sich diesen als Mondlandekritiker oder als Mondlandeverfechter ansieht!

Nur ist ihnen entgangen das es eine Satire ist. Morgen geht es in dem Blog um den Film. Die Technik ist sehr einfach: Man hat die Zeitzeugen zu Kubrick, Mondlandung und NASA befragt und ihre Aussagen aneinander montiert. Die wichtigen Sätze wie "Wurde im Studio gedreht" sagen aber angeheuerte Schauspieler (Abspann: Schauspieler und Rollenname) und die Zeitzeugen geben ihnen so Glaubwürdigkeit.

 

Nein es war keine Satire, sondern eine Mockumentary, das ist was anderes! Kissinger und Co. haben sich ja nicht ohne Grund dafür hergegeben, die wussten ja, worum es ging, nehme ich an. Richtig angesehen und verstanden haben sie den Film offenbar nicht. Aber das können Sie ja vielleicht in Ihrem Blog nachholen. Interessant ist, dass es sich hierbei um eine Offenbarung handelt, die einen Teil der Wahrheit scheinbar satirisch aufdeckt, um von einer nicht mehr vollständig zu kaschierenden viel größeren Lüge abzulenken. Kissinger und Konsorten zeigten sich dabei allerdings ziemlich feige, denn sie suggerierten, dass das alles Nixons Idee und seine Entscheidung gewesen sei, woran sie als diejenigen, die sich sonst als die großen Strategen hinstellen, angeblich nichts hätten ändern können, obwohl sie Nixon sogar gewarnt haben wollen. Das ist natürlich pure Heuchelei! Was ist denn mit dem CIA-Mann Vernon Walters, der eine Fortsetzung des Interviews am darauffolgenden Tag ankündigte, in dem er sich anscheinend offenbaren wollte, dann aber am nächsten Tag tot aufgefunden wurde. Ich schätze, dass das wieder mal ein Zufall gewesen sein soll. Es handelt sich bei diesem Film um eine Inszenierung in der Inszenierung, ein weiteres Ablenkungsmanöver, das allerdings durchaus interessante Einblicke liefert. Es wird immerhin faktisch eingeräumt, dass der sichtbare Teil des Theaters getürkt war (auch wenn zum Teil offengelassen wurde, ob das Kubrick-Material auch wirklich verwendet wurde), nicht aber, das stimmt, dass nie jemand auf dem Mond war.

Die NASA hatte damals schon die 64 m Antennen in Goldstone, die sind um einiges besser als das was man für die Satellitenkommunikation nutzte und mehr Sendeleistung als die intelsat 1 Satelliten hatte Apollo auch. Trotzdem war die Qualität sehr schlecht bei den ersten Aufnahmen. Erst die zweite Generation der Kameras hatte einigermaßen brauchbare Bilder. Es klappte übrigens auch nicht immer, bei Apollo 12 hat man die Kamera versehentlich zu nahe an die Sonne ausgerichtet und sie war futsch.


Warum hat die sowjetische Sonde Luna 21 im Jahr 1973 angeblich einen Laserreflektor auf dem Mond installiert, nachdem doch zuvor angeblich bereits drei Apollo-Missionen solche Reflektoren installiert haben sollen?

Weil Russland vielleicht ihr eigenes Ding macht. Nach der Begründung kann man praktisch jede Raumfahrtmission nach der ersten für überflüssig erklären. Zudem hat das ja nichts mit der Mondlandung zu tun.


Es ist aber auch eine der vielen Unwahrheiten, dass man Reflektoren brauchen würde, um die Entfernung zum Mond zu messen, da reicht die Mondoberfläche als Reflexionsfläche vollkommen aus. Die NASA ist ja noch nicht einmal in der Lage, die genauen Koordinaten der Reflektoren zu nennen, wie soll man diese dann anpeilen? Das mit den Laserreflektoren ist m.E. nur ein Popanz, der absolut keine Beweiskraft dahingehend hat, ob bemannte Mondlandungen stattgefunden haben oder nicht!

Wenn sie nur an der Entfernung +/- 1838 km, das ist der Radius des Mondes, oder wenn man ein Teleskop nimmt +/- einige kiloemter genau wissen wollen ja, dann brauchen sie aber das Experiment auch nicht, denn so genaue Daten bekommen sie auch mit der Bahnvermessung. Der springende Punkt ist das die Signale bei Laserelketoren von einem Punkt kommen nicht von dem Berg 1 km weietr der 500 m höehr ist doer dem Kraternebenan der 10 m tiefer ist. Nur so erreicht man die Genauigkeit der Entfernungsmessung die unter 1 km liegt.

Also ich finde die Koordinaten in 1 Minute. Damit sie sie auch haben:
https://books.google.de/books?id=_6My7JR6dRgC&pg=PA195&lpg=PA195&dq=nasa+moon+reflectors+coordinates&source=bl&ots=NJeaw6Gzqu&sig=Of4WO6VNtbytW0gljCydWOa-NYM&hl=de&sa=X&ei=ZyinVKfpMYbSygPZjYGYCw&ved=0CE4Q6AEwBQ#v=onepage&q=nasa%20moon%20reflectors%20coordinates&f=false

Und wie viele Jahrzehnte hat es gedauert, bis die NASA das mal hinbekommen hat? Irgendwann wird auch der Berliner Flughafen mal fertig werden, dann kann man auch sagen, hier ist er doch, was wollt ihr denn, die Flugzeuge fliegen doch …

 

Mit Sicherheit hat die Tatsache das Russland und inzwischen auch China Laserrefletoren auf dem Mond abgesetzt haben nichts mit der Mondlandung zu tun, da gebe ich ihnen recht.

 

Warum gibt es trotz der inzwischen sehr fortgeschrittenen Kameratechnik immer noch keine eindeutigen Beweisfotos von Mondsonden, dass die Mondlandungen stattgefunden haben?

Also ich kenne einige Aufnahmen der Landeplätze. z.N. diese
http://www.nasa.gov/mission_pages/LRO/news/apollo-11.html
Nur welche mit Millimetern Auflösung sind technisch unmöglich. Aber man kann sogar die Fusspsuren erkennen.


Ok, egal was die NASA für Bilder vorlegt, das ist ohne jede Relevanz. Oder würden Sie einem Bankräuber vor Gericht einräumen, dass er die alleinige Beweisführung durchführen dürfe? Wenn z.B. eine chinesische Raumsonde die Landefähren mehrerer Missionen zweifelsfrei dokumentieren würde, könnte man das als einen starken Hinweis werten (noch nicht als Beweis, denn dann müssten die auch beweisen, dass die Fotos wirklich von einer Sonde vom Mond stammen). Man braucht eine Auflösung von mindestens 2, besser 1 Meter pro Pixel, um wirklich was erkennen zu können. Die chinesische Sonde Rover hat im letzten Jahr keine Hinweise auf eine Mondlandung gefunden. Na gut, man könnte einräumen, dass da vielleicht auch nicht so intensiv gesucht wurde. Solche Fotos, wie das von Ihnen ausgewählte, sind aber ohne jede Aussage, denn man sieht mit einem Blick, dass das im Photoshop entstanden ist. Diese kerzengeraden Linien der angeblichen Fußspuren sind doch hanebüchener Humbug! Es gibt auch ein Foto, auf dem die Rover-Spuren zu erkennen sein sollen, das wurde längst als billige Fälschung entlarvt. Die NASA tut sich mit solchen unsinnigen Spielchen keinen Gefallen, damit wird der Betrug nur verschlimmert. Wenn man vor 45 Jahren 30 Leute zum Mond gebracht hat, kann es doch nicht so schwierig sein, mit der heutigen Technik das mal definitiv zu klären. Das passiert aber nicht, weil die NASA den „Mythos Mondlandung“ nicht schon jetzt endgültig platzen lassen will.

Sie sind es doch der das bezweifelt, nicht die NASA. Wo sind ihre Bilder die den Apollo 11 Landeplatz ohne Lander zeigen? Das grundästzliche Problem ist ja sie haben nur Beheuptungen keine Beweise, und wenn man dann das Material der NASA nimmt und nicht das Geschreibsel von Wischnewski dann heißt es das darf man nicht nehmen die lügen ja. Dann brauchen sie aber auch nicht nach Fehlern suchen, denn woher wissen sie denn ob nicht das Material so verarbeitet wurde das es Fehler zeigt? Es gibt ja auch die Theorie das der KGB so im Nachhinein noch den Wettlauf im Weltraum gewinnen will, indem er die Mondlandung diskreditiert. Und der KGB ist Meister im Bildfälschen.

 

Stimmen Sie den Fachleuten zu, die meinen, künstlich hergestelltes Mondgestein sei von echtem nicht zu unterscheiden?

Nein, weil man die Radioaktivität messen kann und kein irdisches Oberflächengestein ist älter als 3,5 Milliarden Jahre, während viele Mondgesteine deutlich älter sind. Mittels K-40 und U-235/238 kann man das Alter recht genau bestimmen.
Außerdem hat diese Frage nichts mit der Mondlandung zu tun. Man kann auch Diamanten fälschen und deswegen werden sie ja auch nicht behaupten es gäbe keine natürlichen Diamanten.

 

Richtig, aber man kann auch Gold fälschen, was durch nichts vom echten Gold zu unterscheiden wäre (allerdings wären in dem Fall die Kosten immens hoch). Insofern hat das durchaus was mit der Mondlandung zu tun, zumal man ja nachweislich mit sogar plumpen Fälschungen die Glaubwürdigkeit der Mondlandungen zu untermauern versuchte (siehe unten).

Informieren sie sich über dss Entstehen der Radioaktivität und ihre Nutzung zur Altersbestimmung. Das ist das gleiche Prinzip wie bei der C-14 Methode, nur mit langlebigen radioaktoven Isotopen. Das ist fälschungssicher. Mein Vergleich ist übrigens physikalisch korrekt, ihrer nicht. Diamanten kann man künstlich herstellen, die sind chemisch nicht von unechten  zu unterscheiden. Hier gibt es nur Unterschiede in der Kristallstruktur.



Ist Ihnen bekannt, dass der Mond nach aktuellem Stand der Forschung zu 50% aus Erdgestein besteht?

Da er aus der Kollision der erde mit einem Protoplaneten stammt ist dies nur logisch und hat mit der Mondlandung gar nichts zu tun.


Richtig. Die Aufpralltheorie wurde aber erst zur Lehrmeinung durch die fraglichen Mondlandungen, zuvor gab es noch diverse andere Entstehungstheorien. Sowohl das Verhältnis von Sauerstoffisotopen als auch der Elemente Niob und Tantal soll im sog. „Mondgestein“ und im Erdgestein gleich sein. Niob löst sich aber unter hohem Druck im Metallkern großer Planeten wie der Erde auf, im Gegensatz zum Mond, der dafür zu klein sei. Der Umstand, dass das Verhältnis in den verfügbaren Proben dennoch gleich ist, wird gerade damit begründet, dass der Mond zu einem erheblichen Teil aus Erdgestein besteht. Insofern hat das sehr viel mit der Mondlandung zu tun, weil im Nachhinein die Dinge so hingebogen werden (und leider auch die Wissenschaft zum Teil mitzieht), dass die Dinge wieder einigermaßen passen bzw. nicht sofort völlig ad absurdum geführt werden. Beim „Mondgestein“ hat sich die NASA total verrannt und aus der Nummer werden die auch nicht mehr rauskommen. Ich besitze übrigens eine sehr wertvolle Silbermünze, in der Mondgestein inkorporiert sein soll (man kann es unter Glas sehen, vielleicht sollte ich das auch mal auf seine Echtheit prüfen lassen …

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Analysen liesen es zu dass man diese Theorie heute als die wahrscheinliche über die Entstehung des Mondes und auch der erde ansieht, vorher gab es noch zwei andere.

Wenn sie sich über die Theorie informiert hätten, dann wüssten sie das der Mond aus dem Erdmantel entstand, ein Treffer frontal, der den Kern getroffen hätte, hätte wohl keine Erde übrig gelassen. Das sieht man auch an der niedrigen Dichte des Monds. Daher ist ihr Einwand über Niob und Tantal irrelevant, zumal wir ja auch nur die Konzentration der Erdkruste und des unteren Mantels kennen, wie sie im Erdkern ist können wir nur vermuten.

Danke für den Hinweis, aber kenne die Theorie mit dem Planetoiden Theia durchaus sehr genau und habe Sie sogar im Rahmen eines von mir geschriebenen Buches über Gold und Silber verwendet (wenn Sie das nicht glauben, hier können sie es nachlesen: http://www.amazon.de/Gold-oder-Silber-Edelmetalle-Finanzm%C3%A4rkte/dp/3830115709). Dieser neuerliche Versuch der persönlichen Verunglimpfung war leider ein Schuss in den Ofen – sorry!

 

Ist Ihnen bekannt, dass auf der Mondoderfläche auf jedem Quadratkilometer tonnenweise von Asteroideneinschlägen auf der Erde auf den Mond geschleudertes Erdgestein locker rumliegen soll?

klar gibt es dort Erdgestein, so wie wir Gestein vom Mond haben das als Meteorit zu uns kam, aber Tonnen pro Quadratkilometer werden es wohl nicht sein. Hat übrigens auch nichts mit der Mondlandung zu tun.


Woher weiß man denn, dass die angeblichen Mondmeteoriten wirklich vom Mond stammen? Das hat durchaus was mit der Mondlandung zu tun, denn es wird immer so getan, also ob es Gestein von der Erde und Mondgestein geben würde. In Wahrheit ist das leider etwas komplizierter. Sie haben ja selbst eingeräumt, dass auf dem Mond ein hoher Anteil des Gesteins von der Erde stammt. Die NASA hat sich in dem Punkt halt total unglaubwürdig gemacht, da sie massenweise künstliches Mondgestein hergestellt und gefälschtes Material als echt in Umlauf gebracht hat. Anfang der 1990er Jahre erteilte die NASA z.B. den Auftrag zur Produktion von 25 Tonnen künstlichem „Mondstaub“, 2005 ließ die NASA zur Vorbereitung neuer Mondmissionen 34 (!) verschiedene Typen von „Mondstaub“ herstellen, um unterschiedliche Bedingungen auf dem Mond zu simulieren, wie sie gemäß Teleskopbeobachtungen und Meteoritenuntersuchungen festgestellt worden sein sollen. Wozu ist man eigentlich angeblich auf den Mond geflogen, wenn jetzt Teleskope und Meteoriten herhalten müssen? Was war noch schnell „Mondgestein“? 150 Mrd. hat die NASA damals in heutiger Kaufkraft nur für das Apollo-Programm bekommen. Dabei ging es doch offenbar nicht so sehr darum, ein paar vermeintliche Mondsteine einzusammeln, vielmehr wollte man offenbar verschleiern, wohin die Rüstungsausgaben tatsächlich flossen (ähnliches ist heute noch gang und gäbe, denn am 10. September 2001 (!) musste Rumsfeld eingestehen, dass 2,3 Billionen US-Dollar des Pentagon in dunkle Kanäle versickert waren und nicht erklärt werden könnten – einen Tag später hat das niemanden mehr interessiert)!


Die Mondmetoriten stammen ja nicht aus den USA, sondern GFebieten wo man Meteoriten noch leicht findet wie der Antartis oder Wüsen wie derSaharah wo ein dunkler Stein mitten im Schnee oder Sand auffällt. Es gibt übrigens auch Marsmeteoriten. Die Zuordnung basiert natürlich nach den ergebnissen der Sonden über die mineralogische Zusammensetzung (Orbit und Bodenuntersuchungen) und natürlich im falle des Mondes auch der Bodenproben (es gab übrigens auch welche von Luna 16,20 und 24).

Es werden sicher für die Eichung von Instrumenten Mineralien gesucht oder zusammengestellt die denen am Mond gleichen (Herstellen in dem Sinne kann man es schwer, weil man bei Tiefengestein nicht die Bedingungen auf der Erdoberfläche hinbekommt), aber dafür braucht man keine 25 t. Um das Mondgestein ging es auch nicht. Das gabs nur zusätzlich als "Goodie".  Es ging darum den Russen zu zeigen: Wir können auf dem Mond landen und ihr nicht.

 

Ist Ihnen bekannt, dass sich das im Rijksmuseum Amsterdam ausgestellte „Mondgestein“ 2009 als versteinertes Holz und damit als Fälschung herausstellte?

Ah ja und ich kenne auch gefälschte Rembrandts. Daher muss ich nach dieser Argumentation davon ausgehen, dass Rembrandt nicht existierte.


Nein, aber sie müssen davon ausgehen, dass dem niederländischen Ministerpräsidenten von offizieller Seite „Mondgestein“ angedreht wurde, das dann dort jahrzehntelang als echtes Mondgestein ausgestellt und mit einer halben Million US-Dollar versichert wurde, bis sich herausstellte, dass das Material gefälscht war und gerade mal 50 US-Dollar wert ist.

Ach wissen sie in Museen liegen so viele Sachen rum wo es heißt die wären echt und oft auch mit "offiziellem" Zertifikat. Solange es nicht den Beweis gab das es direkt von der NASA stammt und man bescheinigt das es Mondgestein ist und nicht eines der vielen Nachbildungen die man nach der ersten Mondlandung aus PR-Gründen verschenkt hat (jedes Land der Erde bekam eine kostenlose Nachbildung, selbst Winzlinge wie Monaco)  glaube ich eben an einen Irrtum. Da bekommt der niederländische MP die Nachbildung ist gerührt, gibt die an ein Museum zum Ausstellen und vergisst oder weiß nicht das er nur die Nachbildung hat und schon ist der Irrtum passiert.

Aha, wenn man keine Argumente mehr hat, dann war dieser Betrug halt ein normaler Vorgang. Na gut.

 

Warum sind bei der NASA die Original-Baupläne der Saturn-V-Rakete sowie 700 Kisten mit Originalaufnahmen von der ersten Mondlandung spurlos verschwunden?

Also ich finde sie alle im TNRS http://ntrs.nasa.gov/search.jsp

Ich finde es sehr doof zu behaupten etwas wäre verschwunden, was von jedermann übers Internet abgerufen werden kann. Man blamiert sich dabei doch ziemlich.


In dem Punkt sind Sie offenbar nicht so gut informiert. Es geht darum, dass die NASA offenbar Originaldokumente vernichtet hat. Natürlich verfügt die NASA über Mitschnitte der TV-Übertragungen, deren Qualität lässt aber sehr zu wünschen übrig. Um Filme der ersten Mondlandung der Nachwelt in besserer Qualität zu erhalten, müsste man die Videos auf den alten Geräten abspielen und mit modernen Kameras aufnehmen. Vor diesem Hintergrund hat diese „Schlamperei“ der NASA unwiederbringlichen Schaden verursacht. Die Wahrheit dürfte aber vielmehr sein, dass das Material gezielt vernichtet wurde, um zu vermeiden, dass sich die NASA mit modernen Videotechniken der Fälschung der Mondlandung überführen lässt. Fakt ist, dass auch die Original-Konstruktionspläne der Saturn-V-Rakete (einschließlich der Fähre) weg sind. Warum wohl? Diese Rakete wäre nämlich gar nicht dazu in der Lage gewesen, das benötigte Startgewicht für eine Reise zum Mond zu schultern, um das zu verschleiern, wurden in einer Nacht- und Nebelaktion alle Saturn-V-Konstruktionsunterlagen aus den Archiven entfernt. Die Schubkraft der Saturn-V-Rakete reichte nur aus, um damit in die Erdumlaufbahn zu gelangen. Der Moment, als die Kapseln angeblich vom Erdorbit zum Mond aufbrachen, hat dabei niemand je beobachtet, bei keiner der Apollo-Missionen. Vor dem Hintergrund bekannter Daten zu Startgewicht und Nutzlast der Rakete war es schlicht undenkbar, aus dem Erdorbit rauszukommen, zum Mond zu fliegen, das 16,6 Tonnen schwere Mondlandemodul von einer Mondumlaufbahn zur Mondoberfläche und die 7,4 Tonnen schwere Rückkehrkapsel von der Mondoberfläche wieder in die Mondumlaufbahn und zurück zur Erde zu bringen. Haben Sie sich mal den Rückstart vom Mond bei Apollo 11 angesehen? Da sieht doch ein Blinder mit Krückstock, dass das eine sauschlechte Simulation war. Durchgeführt wurde das mit dem Lunar Landing Research Facility in Langley, dessen Kran binnen 8 Sekunden die Rückkehrkapsel bis 60 Meter nach oben ziehen konnte. Da enden auch die TV-Aufnahmen des Starts von der „Mondoberfläche“, damit der Kran nicht ins Sichtfeld geriet. Nichts anderes war da zu sehen!

Nein ich rede von den Konstruktionszeichnungen.  Einfach den Server besuchen, die entsprechenden Stichworte eingeben und die Flut an Dokumenten sichten. Die Mär der missing Blueprints of Saturn V wird nicht durch wiederholen besser. Die sind alle im Michoud-Facility eingelagert. Dort gibt es auch noch Originaltriebwerke, die man z.B. für die SLS raus geholt und mit neuen Turbopumpen versehen hat. Daraus baut man derzeit das J-2X.

Und wo sind dann die Original-Konstruktionspläne und vor allem die Originalaufnahmen der Apollo-11-Misssion?

 

Die Mondlande-Inszenierungen setzten sich aus meiner Sicht einem technischen Teil (Start der Rakete, scheinbares Verlassen des Erdorbits, Flug zum und Landung auf dem Mond, Rückkehr zur Erde, Landung auf hoher See, Aufnahme durch einen Flugzeugträger) und einen propagandistischen Teil zusammen, also der narrativen Struktur einer Geschichte, die über das, was technisch passiert schien, drüber gestülpt wurde. Letzterer Teil beinhaltete das Einflechten von Mickey-Maus-Elementen in die gesamte Darbietung, die Heroisierung der Astronauten und die Glorifizierung der technischen Überlegenheit der USA. Durch drehbuchgesteuerte, als legendär arrangierte Sprüche der Astronauten, heldenhafte, wenn auch durchgängig gefakte Fotos, Fußabdrücke und Familienbilder auf dem „Mond“ und die so possierlichen, geradezu herzergreifenden Mondfähren wurde der ganzen Geschichte von deren Urhebern sowie eine publizistische Begleitung und mediale Multiplizierung Leben eingehaucht.

Okay, meine Behauptung: Die USA haben über 20 Millairden Dollar für ein Mondprogramm ausgegeben, Hardware gebaut, zehntausende im Land über acht Jahre beschäftigt, aus dem übrig gebliebenen Rest sogar noch das Skylabprogramm und Apollo-Sojus durchgeführt und eben die Mondlandungen.

Sie sind der Meinung alles was oben steht stimme, nur habe man nachdem man alles für die Mondlandung gebaut hat, sich einfach entschlossen die nicht durchzuführen.

 

Wie oben bereits angedeutet, diente das Apollo-Programm auch der Verschleierung dessen, wohin die Rüstungsausgaben tatsächlich flossen und wofür sie wirklich gebraucht wurden. Die Mondlandung war eben nicht möglich, daher wurde sie simuliert, und zwar aus guten Gründen: Die USA hatten damit allem Anschein nach den „Wettlauf im All“ gegen den vermeintlichen „Klassenfeind“ UdSSR gewonnen, Kuba-Krise, Kennedy-Morde, Rassen- und Studentenunruhen, Vietnamkrieg, Bau der Berliner Mauer sowie diverse Rückschläge in der Raumfahrt, all das war auf einen Schlag vergessen! Vor der angeblichen ersten bemannten Mondlandung hatten es die USA noch nicht einmal geschafft, eine unbemannte Mondlandung einer Sonde zu bewerkstelligen (diese Technik beherrschte nur die UdSSR, die eine solche Mission aber auch erst 1970 angeblich erfolgreich durchführen konnte).

Lüge. Surveyor 1 landete schon 1967. Von 7 Surveyors landeten 5 erfolgreich, alle vor der ersten Apollomission

 

Vielleicht hat die NASA zeitweise wirklich geglaubt, dass eine Mondlandung zu bewerkstelligen sei, weil John F. Kennedy, Wernher von Braun und Walt Disney das so suggerierten, sie stellte dann aber fest, dass dem nicht so war. Das Risiko eines Fehlschlags wäre aber selbst dann, wenn es eine Möglichkeit gegeben hätte, viel zu hoch gewesen. Die mutmaßliche Mondlandung im Jahr 1969 und die nachfolgenden sechs weiteren „Mondlande-Missionen“, von denen fünf erfolgreich durchgeführt worden sein sollen, waren zweifellos einzigartige propagandistische Erfolge, die den USA im „Kalten Krieg“ und generell im Hinblick auf ihr Ansehen als mutmaßliche militärische, technologische, wirtschaftliche, ideologische und kulturelle Weltmacht große Vorteile verschafften. Doch was wäre gewesen, wenn eine echte Mondlande-Mission 1969 gescheitert wäre, wenn z.B. das einzige Triebwerk der Rückkehrkapsel beim Versuch, von der Mondoberfläche wieder in die Mondumlaufbahn zurückzukehren, versagt hätte, und zwar vor der gesamten Weltöffentlichkeit live im Fernsehen? Der Mond wäre dann zur Todesstätte der schon zuvor als Nationalhelden hochstilisierten Astronauten geworden und der Erdtrabant fortan als Symbol des Versagens der USA am Himmel geschienen. Dieses Risiko konnte, wolle und musste man nicht eingehen – denn es gab eine einfachere, sicherere Alternative!

Hübsche Theorie. Aber man hat ja sich an das ganze heran getastet. Vor Apollo 11 gab es nicht weniger als 4 Erprobungsmissionen:
Apollo 7 bemannter Test des CSM im Erdorbit
Apollo 8 bemannter Test des CSM im Mondorbit (einschwenken/verlassen der Umlaufbahn)
Apollo 9 bemannter Test des LM im Erdorbit (An/Abkoppeln, Richtungsänderungen, danach Abkoppeln des LM und Katapultieren mit dem Resttreibstoff in eine Sonnenumlaufbahn)
Apollo 10: Bemannter Test des LM im Mondorbit mit Annäherung bis auf 14 km an die Oberfläche, dann Test des Abbruchmanövers.
Dazu gab es noch vier unbemannte Tests von CSM und LM. Bei Apollo 11 war man sich auch nicht sicher, deswegen war ja schon für den September Apollo 12 angesetzt (das man dann als die Landung klappte nicht mehr verschieben konnte, die folgenden Missionen hatten dann 6 Monatsabstand
Wissen sie das alles nicht? Also das ist Grundwissen, dazu muss man wahrlich kein Experte sein.

 

Entscheidend waren bei der Mondlandungs- wie auch der 9/11-Inszenierung bestimmte Großkonzerne sowie die davon abhängigen, von multinationalen Verlagen gelenkten Massenmedien, die das Mondlandungs- wie auch das 9/11-Märchen ins Bewusstsein der Menschheit einimpften. Solche Inszenierungen werden dabei von den Massen umso unkritischer aufgenommen, je größer die Kontrolle über die Medien ist. Sie spielten daher für die Heroisierung, Glorifizierung und Verklärung der Mondlande-Missionen eine wichtige Rolle. Die NASA ist letztendlich ein Wurmfortsatz des industriell-militärischen-Komplexes, dessen Marionetten im Weißen Haus und den Geheimdiensten sitzen, die deren „Weisungen“ letztendlich umzusetzen haben. Diejenigen, die glauben, sich widersetzen zu können, werden liquidiert (z.B. Kennedy) oder kaltgestellt (z.B. Obama). Ohne die Mitwirkung von Teilen der Regierung, des Militärs und der Geheimdienste wäre die Mondlandungsinszenierung nicht möglich gewesen, denn nur die Führungseliten konnten die Vorbereitungen finanzieren und durchführen, eine Mondlandung simulieren, den Funkverkehr und die TV-Übertragungen manipulieren sowie anschließend Beweise vernichten und unvoreingenommene Untersuchungen unterbinden.

Nun das sind eigentlich nur Haßtiraden und Allgemeinplätze. Beweise sind das nicht. Schade das sie das folgende nicht kommentiert haben, denn sie machen den grundlegenden Fehler wie alle Moon Hoaxer: sie fragen sich nicht was logischer ist: Eine Mondlandung die man jahrelang vorbereitet hat durchzuführen oder es besser zu lassen und stattdessen eine Täuschung zu drehen. Die ist noch dazu so schlecht gemacht dass man die Fehler sofort sieht, während die Apollohardware funktionierte (wie schon gesagt, Apollo koppelte auch mit einer russischen Sojus an, die wissen also das die Raumschiffe funktionieren).

Hasstiraden? Nein, das sind Zustandsbeschreibungen. Damit wollte ich nichts beweisen, sondern nur darlegen, welche Strukturen hinter den Dingen stehen, die der Öffentlichkeit vorgesetzt werden.

 

Ihre weiteren Ausführungen dienen offenbar der Fortsetzung des Versuchs der persönlichen Verunglimpfung. Wisnewski wird abgekanzelt, weil er ein Triebwerk nicht erkannt haben soll (das es in Wahrheit gar nicht gibt), ich werde an den Pranger gestellt und der Lüge bezichtigt, weil ich eine Sonde aus dem Jahr 1967 übersehen habe.

 

Ich recherchiere diese Thematik betreffend im Übrigen erst seit ein paar Tagen, angeregt durch den Spielfilm „interstellar“ von Christopher Nolan, in dem die Mondlandungen als Fake hingestellt werden. Sie befassen sich ja anscheinend schon viele Jahre intensiv mit der Raumfahrt. Insofern herzlichen Glückwunsch, dass Sie in dem einen oder anderen Punkt offenbar einen Informationsvorsprung haben. Hier geht es aber um die Hintergründe der Mondlandungen und die Frage, ob diese stattgefunden haben oder nicht. Technische Details sind auch wichtig und sollten gut recherchiert werden, da stimme ich zu, aber darum geht es nicht im Kern.

 

In dem Fall der unbemannten Sonden habe ich mich in der Tat auf Gernot L. Geise verlassen, der diese Behauptung aufgestellt hat. Schön für Sie, dass Sie diese Surveyer-Sonde kennen und ich bin Ihnen auch dankbar für die Info.Schade nur, dass Sie sich daran in dieser Form hochziehen. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass ich kein bezahlter Mondlandungskritiker bin, der einen wissenschaftlichen Auftrag zu erfüllen hat, das ist reines privates Interesse von mir. Das Papier, von dem ich gesprochen habe, ist von mir nur für persönliche Zwecke geschrieben worden, nicht als wissenschaftliche Arbeit für irgendeine Veröffentlichung. Von daher läuft auch Ihr Versuch der Verunglimpfung und Beleidigung ins Leere.

 

Die obigen Fotos sind weitgehend direkt von der NASA-Seite runtergeladen (apolloarchive.com/apollo_gallery.html), die grafisch bearbeiteten Fotos basieren auch darauf, wenn die Bearbeitung auch nicht durch mich erfolgte (aber das kann ich ja noch nachholen – danke für die Anregung), allerdings scheint Ihnen ja das daraus resultierende erschütternde Ergebnis nicht zu gefallen. Dann sollten Sie das aber nicht hinter einer Pseudo-Wissenschaftlichkeit verstecken, weil das einfach zu billig ist, so wie Ihre Diskreditierungsversuche billig und schäbig sind. Interessant ist ja, dass Sie mir vorhalten, nicht in jedem Fall die Primärquellen ausgewertet zu haben, den Umstand aber, dass die NASA tonnenweise Primärmaterial vernichtet hat, einfach wegwischen …


Was ich mich frage ist: wie kann man in Deutschland einen Doktor haben ohne die Basis von wissenschaftlichem Arbeiten sich aneignen. Dazu gehört:

  1. Nutzung von Primärquellen (Hochauflösende Orginalaufnahmen und nicht runter skalierte Miniaufnahmen aus Quellen von denen man nicht weiß ob sie nicht bearbeitet wurden)
  2. Literaturrecherche (sie Behaupten Dinge die man mit 1 Minute Suche im Internet falsifizieren kann wie der Tatsache das vorher keine unbemannte US-Sonde vor 1970 landete)
  3. Aneignen der notwendigen Fakten und theoretischen Grundlagen, um offene Fragen zu klären oder nur festzustellen wer die Wahrheit sagt
  4. Einschätzung der Reputation und der Intention von Pro/Contravetretern, Ihr zitierter Wischnewski verdient sein Geld mit Büchern über Verschwörungstheorien. Da gibt es ja noch Bücher über die Titanic Verschwörung, die 911 Verschwörung, die RAF-Verschwörung.

Also ich stelle bei Anfragen, die ich für die Verwendung von Material für Schulaufsätze bekomme, fest das so was heute schon Bestandteil des Schulunterrichtes ist.


Okay, dann sage ich ihnen wie ich denke dass sie an ihren Doktortitel gekommen sind. Sie haben erst lange Jahre für einen Dipl.-Ing studiert, dann nochmals einige Jahre drauf gelegt für den Doktor, nächtelang an der Doktorarbeit geschrieben. Doch anstatt sie dann abzugeben, sind sie zu einem Titelhändler gegangen und haben sich den Doktor erkauft.

Das ist genauso logisch wie ihre Version der Geschehnisse.


 

Kritische Vertreter alternativer Erklärungen der „Mondlandungen“ wurden und werden vom Establishment gezielt diskreditiert und jede Diskussion der offiziellen Geschichtsschreibung zu unterminieren versucht. Alleine durch Geheimhaltung und Verunglimpfung von Kritikern wird sich das Lügengebäude auf Dauer aber weder propagandistisch noch publizistisch verteidigen lassen, denn die Wahrheit findet letztendlich immer einen Weg …

Ein Ereignis hat keine Alternative und es kann nicht erklärt werden. Ein Beispiel für eine andere Verschwörungstheorie. Es gibt nicht viele die leugnen den Holocaust. Den hätte es nie gegeben. Es erscheint uns enorm grausam und unmenschlich und unsinnig was damals passierte, aber es ist passiert und man braucht es nicht "erklären".



Erwarten kann man viel, aber sie tun es nicht sondern wiederholen was sie woanders gelesen haben ohne es nachzuprüfen. Ich zeige ihnen mal wie das aussieht. Ich bin kein Spezialist für Mondlandungen, aber ich kenne mich mit Raketentreibwerken aus.

Das ML-Decent Triebwerk hat einen regelbaren Schub von bis zu 45540 N regelbar von 10-100%. Das sind wenn sie (Fehler 1) noch in Kilopond rechnen (keine SI-Einheit seit 1978, so alt sehen sie nicht mal auf dem Fotos aus) maximal 4,55 kp nicht 4750 (Fehler 2: Der Wert ist um den Faktor 1000 zu hoch weil sie nicht den Unterschied zwischen Pond und Kilopond kennen). Es ist auch nicht der Schub einer Mittelstreckenrakete die etwa 10-20 mal schwerer ist als die Mondfähre, schon das hätte sie (Fehler 3) stutzig machen müssen.

Da der Schub variabel ist muss man ihn für die Landephase berechnen. Er muss kleiner als Gewicht x Mondgravitation sein, sonst sinkt der Lander sondern steigt auf. Zu diesem Zeitpunkt bestand das Gewicht aus:

Masse der Aufsstiegsstufe (4700 kg)
Trockenmasse der Landestufe (2134 kg)
Resttreibstoff (weitgehend verbraucht), Astronauten, Ausrüstung: geschätzt 700 kg
Dann erhalten wir eine Masse von 7535 kg
Multipliziert mit GMond von 1,622 m/s² erhält man einen Schub von 12.220 N. Der reale Schub muss kleiner sein sonst sinkt der Lander nicht ab. Das ist ein 4000-stel ihres Werts.

Nun kann man mit den bekannten Daten des LM-Triebwerks (http://heroicrelics.org/info/lm/mech-design-lmde.html) ein Programm zur Berechnung von Leistungsparametern von Raketentreibwerken füttern
(verwendet Parameter:
Brennkammerdruck 7 bar
Treibstoff: N2H4, 298 K
Oxidator: N2O4, 298 K
Oxidator/Treibstoff 2,0 zu 1
Expansionsdüse mit einem Flächenverhältnis von 46,5
und erhält folgende Ausgabe:

             REACTANT                    WT FRACTION      ENERGY      TEMP
                                          (SEE NOTE)     KJ/KG-MOL      K 
 FUEL        N2H4(L)                      1.0000000     50365.175    298.000
 OXIDANT     N2O4(L)                      1.0000000    -17549.000    298.000

 O/F=    2.00000  %FUEL= 33.333333  R,EQ.RATIO= 0.717823  PHI,EQ.RATIO= 0.717823

                 CHAMBER   THROAT     EXIT
 Pinf/P            1.0000   1.7387   642.93
 P, BAR            7.0000   4.0260  0.01089
 T, K             2934.26  2762.85   989.26
 RHO, KG/CU M    6.5254-1 4.0230-1 3.1116-3
 H, KJ/KG          396.75  -176.56 -4035.24
 U, KJ/KG         -675.99 -1177.32 -4385.14
 G, KJ/KG        -34165.4 -32719.6 -15687.5
 S, KJ/(KG)(K)    11.7788  11.7788  11.7788

 M, (1/n)          22.743   22.954   23.507
 (dLV/dLP)t      -1.01390 -1.00984 -1.00000
 (dLV/dLT)p        1.2993   1.2269   1.0000
 Cp, KJ/(KG)(K)    4.4664   3.9783   1.5751
 GAMMAs            1.1419   1.1458   1.2896
 SON VEL,M/SEC     1106.8   1070.8    671.7
 MACH NUMBER        0.000    1.000    4.432

 PERFORMANCE PARAMETERS

 Ae/At                      1.0000   46.500
 CSTAR, M/SEC               1625.0   1625.0
 CF                         0.6590   1.8322
 Ivac, M/SEC                2005.4   3094.8
 Isp, M/SEC                 1070.8   2977.2

Das verwandte Programm ist FCEA2 stammt von der NASA hat aber mit der Mondlandung nichts zu tun sondern der Berechnung von thermodynamischen Problemen. Die Quellen liegen im FORTRAN Sourcecode vor, sodass sie auch das Programm überprüfen können.

http://www.grc.nasa.gov/WWW/CEAWeb/ceaguiDownload-win.htm

Das die Ausgabe nicht so falsch sein kann erkennt man am spezifischen Impuls der 3094,8 m/s betragen soll, die NASA reklamiert im US-Einheitensystem 311 s, das sind 3049,8 m/s. (311 * 9,81 m/s²)

Sie verweisen auf mehrere Tausend Grad - ja in der Brennkammer herschen 2934 K also über 2650°C, an der Düsenmündung sind es aber nur noch 989 K, rund 700°C und noch wichtiger, der Druck ist auf 0,01 Bar gesunken.

Bei einem Schub von 12.220 N und einer Ausströmgeschwindigkeit von 3050 m/s gibt es nun einen Massenstrom von ziemlich genau 4 kg/s (12220 kg*m/s² / 3050 m/s = 4 kg/s).

Die Düse hat einen Druchmesser von 59 Inches, das sind 150 cm. Auf diese Fläche (150 cm/2)²*pi, also rund 1,767 m² verteilt sich der gesamte Massenstrom, der zudem weiter abkühlt wenn er die Düse verlässt. Mit 0,01 Bar Druck, maximal 700!C und der Masse von 2,26 kg/m² können sie gut Staub wegblasen, aber nicht mehr Gestein weg schmelzen, zumal die Triebwerke nach Kontakt der Landefühler automatisch abgeschaltet werden also nicht lange in Betrieb sind. (Nicht berücksichtigt: Die Gase kühlen nach verlassen der Düse weiter ab und verteilen sich durch die glockenförmige Austrittsflamme über einen noch größeren Bereich).

Nominell sollten die Lander mit 3 ft/s landen also mit 0,9 m/s, dann wäre der Schub sogar noch kleiner und läge bei 6782 N, also nur etwas mehr als der Hälfte des obigen Wertes. Doch mir ging es nicht darum es klein zurechnen sondern zu zeigen das selbst bei Verwendung von großzügigen Schätzwerten ihre Aussage falsch ist.

Damit habe ich schlüssig bewiesen, das sie in diesem Falle Unrecht haben. Das ich mich nicht mit jeder Frage in der Weise auseinandersetze, hat einen einfachen Grund: die Zeit. obwohl ich mich damit auskenne brauche ich dafür etwa eine Stunde um die Daten zu sammeln, das Programm zu füttern und zu rechnen. Sie dagegen scheinen nicht zu recherchieren, sondern nur wiederzugeben was andere an falschen Dingen schon behauptet haben. analytisches und logisches Vorgehen, Recherche und sich informieren sieht bei mir anders aus. Und wenn mein Korrespondenzpartner sich nicht die Mühe macht seine eigene Position analytisch zu hinterfragen, sich zu informieren und Behauptungen zu überprüfen, dann ist mir dieser Zeitaufwand zu hoch.

Und damit schließe ich diese Unterhaltung endgültig ab.

mfg
Bernd Leitenberger

Am 05.01.2015 um 21:27 schrieb

… natürlich können Sie von mir eine analytische und logische Vorgehensweise erwarten! Wenn ich Sie richtig verstehe, trauen Sie mir ja durchaus zu, den Beweis für oder gegen die Echtheit der Mondlandungen zu erbringen – was in 45 Jahren weltweit noch niemand geschafft hat –, vorausgesetzt, ich setze meine Fähigkeiten ein. Die Kommunikation mit Ihnen hat mich jedenfalls dazu ermuntert, diese für meine Begriffe sehr spannende Frage betreffend meine Recherchen fortsetzen und zu vertiefen. Wenn Sie Interesse haben, kann ich Ihnen das Ergebnis dann gerne mal zukommen lassen (das wird aber noch ein paar Wochen dauern), dann können Sie ja selbst entscheiden, inwieweit meine Ausführungen gut recherchiert, durchdacht und letztendlich auch aussagekräftig sind.

 

Die Tatsache, dass es nur wenige Personen gibt, die etwa aus beruflichen Gründen fachlich versiert sind, den Mondlandungen kritisch gegenüberstehen und das auch kommunizieren, hängt m.E. damit zusammen, dass es nur wenige gibt, die es wagen, sich öffentlich zu einem für Ihre Profession derart heiklen Thema zu äußern, da diejenigen, die z.B. in der Luft- und Raumfahrtbranche beruflich verankert sind, dann meist auch viel zu verlieren haben. Letztlich ist das aber auch nicht ausschlaggebend, aus welcher Profession die Kritiker stammen, es geht darum, wie plausibel eine bestimmte Frage beantwortet wird und welche Fakten und Argumentationslinien den jeweiligen Aussagen zugrundliegen. Die Frage lautet hier: „Waren die Mondlandungen echt oder gefakt?“ Es ist dann zunächst von Interesse, wer eigentlich die Beweispflicht hat und wie die Beweisführung zu führen ist.

 

Es ist ein Taschenspielertrick der NASA, vorzugeben, die Beweispflicht läge nicht bei ihr. Nicht sog. Moon-Hoaxer haben in erster Linie die Beweispflicht für die Fälschung der Mondlandungen, vielmehr wäre es die Aufgabe der NASA, deren Echtheit zweifelsfrei zu beweisen, denn sie hat für das Apollo-Programm schließlich in heutiger Kaufkraft 150 Mrd. US-Dollar an Steuergeldern erhalten. Einen solchen hieb- und stichfesten Beweis gibt es aber bis heute nicht, dagegen eine Vielzahl ungeklärter Fragen und aus meiner Sicht stichhaltiger Belege dafür, dass die Mondlandungen gefakt waren.

 

Wie hat nun die Beweisführung zu erfolgen? Nehmen wir mal an, die NASA stünde vor Gericht und müsste nachweisen, dass die Mondlandungen nicht gefälscht waren, da sie die Steuergelder sonst wieder zurückzahlen müsste, und ich wäre der Chefankläger. Ich muss dann die NASA nur in einem wichtigen Punkt überführen, in dem sie gelogen und gefakt hat, dann wäre der Prozess bereits gelaufen und alles andere nicht mehr relevant. So laufen Strafprozesse ab! Ich würde natürlich diverse Aspekte vorbringen, die gegen die Echtheit der Mondlandungen sprechen (z.B. die eindeutig gefälschten Rover-Fahrten, die klar zu erkennenden Frontprojektionen, die fehlenden Funkverzögerungen beim Sprechverkehr sämtlicher Apollo-Missionen, die selbst von Hasselblad für nicht erklärbar beurteilten perfekten Ausleuchtungen von Astronauten und Mondfähren im Gegenlicht – um nur mal einige Punkte zu nennen). Auch wenn Sie das von der Hand weisen wollen, sind natürlich auch die Fälschungen von Mondgestein relevant, sogar in höchsten Maße, da das ein entsprechendes Bild auf die Glaubwürdigkeit des Angeklagten wirft, denn die NASA hat das sog. „Mondgestein“ schließlich – wie auch Bilder von Sonden – immer wieder als mutmaßliche Beweise für die Echtheit der Mondlandungen vorgebracht.

 

Zu den Kratern: Sie meinen, man könne anhand der Grundparameter des Triebwerks und dem Abstand zum Boden berechnen, dass es keine Krater geben musste. Das LEM-Landetriebwerk der Mondlandefähren hatte einen Düsendurchmesser von einen Meter und eine Schubkraft bis zu 4.750 Kilopond, also das Kaliber einer Mittelstreckenrakete. Auf der Erde erzeugt ein solches Triebwerk Temperaturen von mehreren tausend Grad (ab tausend Grad schmilzt Stein) und einen Lärmpegel von 150 Dezibel. Die Darstellung der NASA, die Mondfähre sei seitlich über den Mondboden zur Landestelle geflogen, halte ich für fragwürdig, denn die Fähre war mit nur einem einzigen Triebwerk ausgestattet und konnte daher kaum vernünftig navigiert werden. Wenn, wie von der NASA dargestellt, das Triebwerk schon vor der Landung abgestellt wurde, wie wurde die 17 Tonnen schwere Fähre dann so abgebremst, dass die Landefüße kein bisschen in den Boden einsanken? Zumindest die letzten Meter muss die Fähre senkrecht und abgebremst gelandet sein, wenn auch mit gedrosselter Schubkraft. Nun geht es aber nicht nur um die bei allen Missionen fehlenden Krater, sondern auch darum, dass praktisch der gesamte Staub unter der Fähre liegenblieb, sodass auf den Landefüßen sich kein Staubkörnchen  ablegte. Nun mal eine Querverbindung: Wenn das stimmen soll, wie kann es dann sein, dass die Mondautos, die nur 209 kg wogen (auf der Erde), sehr viel Staub aufwirbelten, was im Vakuum an sich gar nicht möglich ist, der dann viel zu schnell wieder zu Boden fiel? Hinzu kommt noch, dass die Rover aufgrund des auf dem Mond geringeren Haftwiderstands im Vakuum niemals so wie auf den Videos zu sehen hätten gelenkt werden können, zudem hätten die Räder laufen durchdrehen müssen, was nicht der Fall war, schließlich fehlen auf den Fotos häufig Radspuren –fünf Unmöglichkeiten!!! Es fragt sich also, wenn ein vergleichsweise leichter Rover derart viel Staub aufwirbelt, was muss das dann für ein Triebwerke sein, bei denen offenbar so gut wie kein Staubkörnchen bewegt wird? Ein eklatanter Widerspruch!

 

Auch das würde ich dem hohen Gericht dann beispielsweise als Beweismaterial vorlegen: Ein „Mondlandungsvideo“ von Apollo 15 zeigt die schwingende US-Flagge. Der Grund für die Schwingungsanregung (häufig wird von Mondlandungskritikern Wind vermutet, den es aber auf dem Mond nicht geben kann) ist ebenso vernachlässigbar wie die Gesamtdauer der Schwingung, maßgebend ist in erster Linie die Dauer der Schwingungsperiode. Im Vakuum des Mondes würde diese von der Länge der hängenden Flagge und der darauf einwirkenden Schwerkraft abhängig sein. Der Mondperiodendauerwert müsste mindestens 3,4 Sekunden betragen (das wäre bei einem gleichlangen schwingenden Stab der Fall, bei einem Tuch muss die Periode mindestens so lang sein oder länger). In dem Video misst man dagegen nur 2,0 Sekunden. Der Erdperiodendauerwert im Vakuum beträgt 1,4 Sekunden, wenn eine Flagge in der Luft schwingt, wird die Schwingungsperiode in Abhängigkeit vom Flächengewicht aber etwas länger. In der Erd-Luft beträgt sie bei einem Tuch mit etwa 300 g/m² 2,0 Sekunden, also so lange wie auf dem „Mondvideo“ gemessen. Demnach schwang die US-Flagge auf der Erde.

 

Natürlich gab es ein Mondprogramm, ebenso den Start der Saturn-V-Rakete. Damit flog man in den Erdorbit und der Rest wurde inszeniert – den logischen Bruch kann ich nicht erkennen. Wenn „Raumfahrtexperten keine Fehler finden“, dann stellen die sich blind. Das Apollo-Programm wimmelt nur so vor offenkundigen und unauflösbaren Widersprüchen!!! Lügen sind aufwendig, das stimmt, und auch verwerflich! Man muss – wie die NASA – „immer mehr erfinden, um die bisherigen Lügen abzustützen“. Wenn Sie meinen, der finanzielle Aufwand, die Mondlandungen zu fälschen, sei „erheblich größer“ gewesen, als es die Durchführung der Mondlandungen gewesen wäre, erinnere ich an Paul Lazarus, den Produzenten des Films „Unternehmen Capricorn“, in dem es um eine von der NASA gefälschte bemannte Marslandung geht. Er meinte, wenn er mit einem Budget von knapp 5 Mill. US-Dollar eine Marslandung gedreht habe, könnte die NASA mit einem 10.000mal so hohen Etat wohl auch eine Mondlandung fälschen …

 

Einen Punkt würde ich gerne noch aufklären: Ich hatte ja ausgeführt – wie von Ihnen erneut kritisch vermerkt –, dass die USA vor Apollo 11 noch keine Mondlandung mit einer Sonde erfolgreich durchgeführt hätten. Sie hatten dann berechtigterweise die Surveyor-Missionen seit 1967 angeführt, woraufhin ich meinte, mich bei meiner Aussage auf Gernot L. Geise bezogen zu haben. Ich habe das nochmal überprüft, tatsächlich war es Gerhard Wisnewski, der allerdings meinte, vor der bemannten Landung und Rückkehr von Apollo 11 hätten die USA keine einzige Sonde auf dem Mond gelandet und wieder zur Erde zurückgebracht (G. Wisnewski, Lügen im Weltraum, S. 114). Da hatte ich mich nur in der Mail etwas verkürzt ausgedrückt, in meinem Papier ist das aber richtig dargestellt.

 

Abschließend zitiere ich noch einmal einen ehemaligen US-Präsidenten: „Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten!“ (Abraham Lincoln)

 

Viele Grüße,

 

Von: Bernd Leitenberger [mailto:bl@bernd-leitenberger.de]
Gesendet: Sonntag, 4. Januar 2015 12:02
An:

Betreff: Re: Mondlandung?

 

Sehr geehrter Herr ,

Da ich gerade privat sehr eingespannt bin und nicht die Zeit finde, jede ihrer Mails in der Ausführlichkeit zu beantworten wie die letzten und sich auch ein Muster wiederholt, hier eine abschließende Antwort.

Nach einer Internetrecherche weiß ich, das sie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert haben und als Wissenschaftler arbeiten. Auch wenn sich ihr Studiengebiet von technischen oder naturwissenschaftlichen Fächern sicher unterscheidet und ihnen vieles aus der Weltraumforschung fremd vorkommen wird, kann ich angesichts ihre Abschlusses eine analytische und logische Vorgehensweise bei der Beurteilung von Behauptungen erwarten, das dürfte zur Basis jedes Studiums gehören.

1: Bisher habe ich von Ihnen wie auch anderen nur eine Behauptung gehört. Eine Behauptung ist kein Beweis. Einen Beweis wird bei den meisten Fragestellungen durch Rechnen erbracht. Wenn sie z.B. behaupten es müsse einen Krater geben, haben sie berechnet mit welchem Druck die Gase auf die Mondoberfläche treffen? Das kann man mit frei verfügbaren Programmen berechnen wenn man die Grundparameter des Triebwerks und den Abstand zum Boden kennt. Würden sie dies tun, so wäre ihre Behauptung falsifiziert.

2: Ich vermisse eine grundlegende Recherche. So bei der Behauptung vor den Luna Sonden wäre keine US-Sonde auf dem Mond gelandet. Das kann man in wenigen Minuten mit der Google anfrage "NASA Mondlandung Sonden" klären. Der fünfte Link führt zur Wikipedialiste der Mondlandesonden, der sechste sogar direkt zum Surveyorprogramm, Dort finden sie unter Nummer 43 Surveyor 1 als erste weiche US-Mondlandung am 2.6.1966 (mehr als drei Jahre vor Der Mondlandung).  Ich nehme an, in ihrem Beruf würden sie nicht so leichtsinnig anderen Informationen trauen ohne diese auch nur nachzuprüfen. Das diskreditiert sie persönlich, weil es hier nicht um die Fähigkeit geht etwas nachzurechnen oder die Kenntnis der physikalischen zusammenhänge, die man sicherlich nicht als Wirtschaftswissenschaftler hat. Aber einfach etwas wiederzugeben, das man in 5 Minuten als falsch erkennen kann, wirft kein gutes Licht auf Sie.

3: Wenn man die Behauptungen, das es keine Mondlandung gibt widerlegen will, dann greift man zwangsläufig meistens auf NASA-Material zurück, schließlich führten die die Mondlandung durch. Das geht los bei allgemein verfügbaren Daten (Fotos, Videos) wie auch welchen, die man erst durch die Recherche gewinnt, z.B. die Strahlendosis die der Astronauten tatsächlich ausgesetzt wird.  Wenn sie diese dann Brandmarken als Vertuschung, dann begeben sie sich außerhalb jedes Diskussionsrahmens, denn im Prinzip ist das ein Totschlagsargument, damit kann man praktisch jede Theorie rechtfertigen, weil ja alle Gegenbeweise gefälscht sind. Auf der anderen Seite benutzen sie NASA-Material um ihre Behauptung zu stützen. Das ist ein Widerspruch in sich, denn auch dieses könnte gefälscht sein, z.B. könnte die NASA ja für das laufende Programm, das wieder zum Mond führt extra gefälschte Bilder hergestellt haben um das Thema in den Medien zu halten. Diese Hypothese ist nicht unwahrscheinlicher als ihre.

4: Sie versuchen wie andere Moon-Hoaxer "Rauchkerzen" zu werfen, das heißt mit anderen Behauptungen oder Fragen beim Leser Zweifel zu wecken die mit der Kernaussage aber nichts zu tun haben. So hat gefälschtes Mondgestein oder die Tatsache das Luna-Sonden auch Laserentfernungsmesser an Bord haben ja nichts damit zu tun ob die NASA auf dem Mond gelandet ist. Das Gestein kann in 40 Jahren die seit der Landung vergangen sind irgendwann vertauscht worden sein oder es gab eine Verwechslung und die Sowjets haben ihr eigenes Mondprogramm das nichts mit dem NASS Programm zu tun hat.

5: Wenn eine Behauptung widerlegt ist oder man Ihnen Fakten gibt die gegen ihre Behauptung sprechen, dann handeln sie nicht wie ein Wissenschaftler, der seine Theorie überprüft, die Fakten sich anschaut und nachprüft, also dem allgemeinen Standard in der Wissenschaft folgt, sondern bringen weitere Stützbehauptungen vor. Die dann der angeschriebene auch entkräften soll. Ist eine Behauptung falsch, so wird sie nicht durch Stützbehauptungen richtig. Das gilt natürlich auch für ihre Quellen: wenn diese in einem Punkt widerlegt sind, wie können sie dann noch kritiklos den weiteren Punkten Glauben schenken?

6: Ich vermute in ihrem Fachgebiet gibt es auch eine gesunde Skepsis gegenüber fachfremden. Wenn ich ihnen z.B. etwas über Analysen der wirtschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien erzählen würde, das völlig im Gegensatz zu dem steht was sie selbst in Jahren sich erarbeitet und herausgefunden haben, dann würden sie mich wohl für einen Spinner halten. Dieselbe Skepsis müssen sie nur bei den Vertretern der Mondlandungsverschwörung anwenden. Bill Kaysing, der bekannteste US-Vertreter war Bachelor of Artist. Er hat im Archiv einer Zulieferfirma der NASA  Dokumente katalogisiert. Wischnewski hat Politikwissenschaft studiert und publiziert nur Bücher über Verschwörungen. Also entweder entdecken außer ihm niemand sonst die Verschwörung oder es ist seine Methode Geld zu verdienen. Im ersten Falle ist er ein Außenseiter den niemand ernst nimmt, im zweiten ist es eine profitable Masche, die aber seine Glaubwürdigkeit  nicht erhöht. Mit ist nicht eine Person bekannt, die mit dem Thema vertraut ist, entweder durch Studium, Beteiligung oder durch intensive Beschäftigung mit der Raumfahrt an sich (und nicht der Verschwörungstheorie die zufälligerweise mit Raumfahrt zu tun hat), der die Moon-conspracy Theorie vertritt. Macht sie das nicht stutzig?

7: haben ihre Quellen dasselbe Manko, also auch Behauptungen anstatt Beweisen? Verwendung von Analogieschlüssen die bei den anderen Bedingungen im All nicht richtig sein müssen oder ganz einfach Unterstellungen, die nicht stimmen (z.B. das die Raumfahrtanzüge elastisch seien)? Dann sind es nicht mehr als hübsche Romane, doch als Beweise für eine Theorie nicht brauchbar.

8: Während der historisch bekannte Ablauf der Mondlandungen relativ geradlinig ablief, auch wenn es Vorkommnisse wie der Brand bei Apollo 1 oder die Explosion des SM bei Apollo 13 gab, hat die Moon-Conspracy Theorie doch einen logischen Bruch. Da die Raumschiffe existieren, die Budgets und die Verteilung bekannt sind und es Tausende gibt, die noch heute leben und an dem Programm mitgearbeitet haben kann man ja nicht behaupten es gäbe kein Mondprogramm. Das die Hardware funktionierte zeigen die Starts die von Tausenden gesehen wurden und später die Skylabmissionen und Apollo Sojus. Die Moon Conspiracy Theorie hat daher einen logischen Bruch: man entwickelt alles, beschließt aber es nicht einzusetzen und stattdessen alles im Studio zu drehen. Kommt ihnen das nicht seltsam vor? Vor allem wissen sie ja sicher aus der Alltagserfahrung das Lügen erheblich aufwendiger sind als die Wahrheit. Man muss immer mehr erfinden um die bisherigen Lügen abzustützen und das alles fiel über Jahrzehnte niemand auf? Ich wage zu behaupten, das der finanzielle Aufwand die Mondlandung zu fälschen dazu gehören auch Dokumente, Messergebnisse etc.). in der Professionalität die vorliegt, das auch Raumfahrtexperten keine Fehler finden erheblich größer ist als die Mondlandung durchzuführen.

Kurz gesagt: wenden sie nur die Vorgehensweise die sich in ihrem Beruf machen wenn sie sich in ein neues Gebiet einarbeiten das ihnen bisher nicht vertraut ist auf dieses Thema an und benutzen sie ihren gesunden Menschenverstand.

mfg
Bernd Leitenberger

 



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