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Web Log Teil 466: 16.7.2016 - 22.7.2017

16.7.2016: Rätsel des Alltags: Das Fahrradgewicht

Heute mal ein neuer Blog: Anstatt dass ich ein Thema beackere, stelle ich mal Dinge, vor die ich selbst nicht so ganz verstehe und hoffe die Schwarmintelligenz ist da schlauer. Heute geht es um das Fahrradgewicht. Auf das Thema kam ich, als ich mich kürzlich mit Elektromobilität beschäftigt habe und das Problem eines Elektrofahrrads ist, das man eigentlich nur mit Elektroantrieb fahren kann, auch wenn man ihn normalerweise nicht brauchen würde - weil das Fahrrad durch Motor und Akku so viel schwerer als ein normales Fahrrad ist, das man sonst arg treten muss.

Als ich Jugendlicher war, habe ich mir mal ein Fahrrad gekauft, das ich einfach nur "schick" fand. Es war metallic-blau, hatte einen modernen Lenker, ganz anders als normale Lenker in liegender O-Form mit einem eingebauten Tacho, Speichen aus Kunststoff, die keinen Achter zuließen. Es war schick, aber sehr schwer. Der ganze Rahmen war aus Edelstahl und auch die Speichen wogen mehr als normale. Als ich später 2,5 km zur Endhaltestelle der Straßenbahn fuhr, als ich zur Uni ging, war ich immer ziemlich außer der Puste, denn es ging bergauf.

Ich bin auch mal mit dem Rennrad meines Bruders gefahren, das geht wirklich flott. Es wiegt deutlich weniger und hat auch Räder mit einem schmalen Profil. Heute habe ich zwei Räder. Eines von Aldi und ein teureres vom Fachhandel. Das Letztere ist vielleicht 2-3 kg leichter und man kommt auch etwas flotter vorwärts, auch wenn man es nur im direkten Vergleich merkt.

Auf den ersten Blick scheint es logisch zu sein: Wenn ein Fahrrad schwerer ist, so fällt auch das Treten schwerer. Doch, wenn ich darüber nachdenke, so ist dass nicht mehr so ganz logisch. Die Kraft die man aufwenden muss um vorwärtszukommen teilt sich bei konstantem Tempo in zwei Komponenten auf: den Luftwiderstand. Er ist abhängig von der Geschwindigkeit und Aerodynamik. Ich vermute der Mensch wird hier den Großteil ausmachen und nicht das Fahrrad. Bei Rennen gehen nicht umsonst die Fahrer gerne in eine bückende Haltung. Er steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit an.

Konstant nach dem Anfahren sollte der Rollwiderstand sein. Bei gegebener Oberflächenbeschaffenheit und Reifen (Druck, Profil, Breite) hängt er nur von der Masse ab. Also doch vom Fahrradgewicht? Nein von der Gesamtmasse, wenn man sich mal eine Formelsammlung anschaut. Dann werden die Zahlen aber schnell relativ. Wenn jemand 75 kg wiegt, dann ist es eigentlich nicht mehr so wesentlich, ob ein Fahrrad 12 kg oder 18 kg wiegt. Das macht beim Fahrrad alleine zwar 50% im Gewicht aus, beim Gesamtgewicht nur noch 7%.

Nehme ich noch einige Beobachtungen von mir hinzu, so wird es noch rätselhafter. Ich habe z.B. 2006/7 über 30 kg abgenommen. So müsste ich eigentlich auch erheblich flotter unterwegs sein, doch so viel habe ich davon nicht bemerkt. Dabei habe ich erst da angefangen, Sport zu treiben. Umgekehrt erledige ich alle Einkäufe mit dem Fahrrad. Da kommen leicht 10-15 kg zusammen, also in etwa genauso viel, wie das Fahrrad selbst wiegt. Das Treten fällt trotzdem nicht doppelt so schwer. Eigentlich merke ich von dem Zusatzgewicht nur etwas beim Anfahren.

Also warum wirkt sich das Gewicht des Fahrrads selbst stark auf den Kraftaufwand aus, nicht dagegen die Zuladung? Ich bin gespannt auf eure Meinung.

Weil es so gut passt, noch ein paar andere Anmerkungen, die zum Thema passen. Bei der Recherche habe ich mich auch mit den Batterien beschäftigt. Nicht verwunderlich, aber wenig sinnvoll: Jeder Hersteller hat einen eigenen Akku für sein Elektrofahrrad. Nicht nur in der Bauform, sondern auch in der Spannung und Kapazität unterscheiden sie sich. Teuer sind alle. 300 bis 500 Euro für einen Ersatzakku sind normal. Akkus nehmen aber mit jeder Aufladung an Kapazität ab. Irgendwann wird man einen Neuen kaufen, spätestens, wenn man täglich aufladen muss und da mit steigender Aufladefrequenz auch die Kapazität noch schneller abnimmt, wird so das Elektrofahrrad auf Dauer teuer. Meiner Meinung nach täte die Branche gut daran, wenn es die Akkus standardisieren würde, z. B. bei Größen eine festgelegte Form für die Montage unter dem Gepäckträger und eine für die Befestigung am Rahmen und natürlich auch in Anschlusspolen, Spannung und Kapazität. So wie es bei Batterien auch der Fall ist. Vor allem aber muss man die recyceln. Elektroautos kommen zum Teil mit einer gemieteten Batterie. Die wird nach bestimmter Zeit ausgetauscht. Warum nicht so ein System bei Elektrofahrrädern? Zumindest ein Rücknahmesystem in der Art: Wenn man den alten Akku abgibt bekommt man beim neuen einen kräftigen Rabatt.

Das Zweite ist ein Film über den VW-Skandal. Schon zum Anfang kam mir ein Gedanke: Ist es überhaupt „nur“ ein VW-Skandal. Der Film: "Die USA beschlossen strenge Abgasvorschriften, die ein Diesel nicht erfüllen konnte". "Die Amerikaner können keinen Diesel". "Peugeot und andere französische Hersteller bauen auch Diesel, vier von fünf Neuwagen in Frankreich sind Diesel. In den USA sind sie nicht vertreten, weil sie die Abgasvorschriften nicht einhalten können". Für mich klingt das anders: Man entwickelt Abgasvorschriften die die heimische Automobilindustrie einhalten kann, die aber Fremde Hersteller die einen Dieselmotor einsetzen, außen vorlässt. Wenn das Schummeln ein Skandal ist, dann ist das mit Sicherheit auch einer, denn sonst haben die Amis es ja nicht gerade mit Umweltbewusstsein. Das Land hat den höchsten Pro-Kopf-Energieverbrauch, stößt auch sonst viele Abgase aus und was nützen strenge Abgasvorschriften, wenn die Leute mit Wagen fahren, die mehr einem Panzer als einem Auto ähneln? Sie sind ja nicht absolut, sondern pro Liter Motorvolumen festgelegt. Je größer das Auto ist desto eher hält es die Vorschriften ein, auch wenn es absolut mehr Abgase als ein Kleinwagen ausstößt.

17.7.2016: Eine Chance für die bemannte Raumfahrt

Die NASA hat einen Request veröffentlicht, in dem Interessenten sich für die Nutzung eines Ports bei der ISS bewerben können. An diesem hängt derzeit BEAM, ein Mini-Aufblasbares Modul. Es wird nach zwei Jahren 2018 abgekoppelt und um die Benutzung des Ports geht es dann. Bigelow will bis 2020 zwei größere BA-330 im Orbit haben und eines soll an der ISS sein - an eben diesem Port. So war der Firmensprecher auch etwas verwirrt da das NASA-Dokument ja dann überflüssig wäre. Und es scheint zumindest ein weiteres Unternehmen zu geben das sich für den Port interessiert und zwar mit einem normalen Modul. Es soll möglichst groß sein. Das könnte mit einer Ariane 5 gestartet 10 m lang sein, wenn man nur den zylindrischen Teil nimmt, wenn in ein paar Jahren eine neue Verkleidung zur Verfügung steht sogar 13 m und damit deutlich länger als die heutigen Module.

Die Firme kenne ich nicht, ich glaube auch nicht an einen Erfolg, aber etwas Konkurrenz wäre nicht schlecht. Es gäbe dann zwei Anbieter von "privaten" Weltraumstationen. Damit der Wettbewerb gerecht beliebt sollte das Modul wie BEAM nur zwei Jahre an der ISS bleiben nicht wie die Firma will bis zum Ende der Lebensdauer der ISS. Während dieser Zeit kann die Firma Astronauten mit den ISS-Astronauten befördern (die Taxis haben je sieben Sitzplätze, die NASA will aber nur vier pro Flug nutzen) und die Firma für Versorgungsgüter die NASA bezahlen. Sollte es einen Markt geben so muss sie nach spätestens 2 Jahren das Modul wieder abkoppeln. Dann müsste sie es um mindestens ein, wahrscheinlich zwei weitere Module erweitern die Strom, Lagerräume, Lebenserhaltungs- und Lageregelungssyteme und Wohnraum bereitstellen, denn wahrscheinlich wird die Firma dann die Taxis voll belegen, auch um die Kosten pro Person klein halten. An Bord der ISS reicht dagegen ein einfaches Wohnmodul. Alles was man an Technik und Versorgung braucht stellt die ISS. So halten sich die Anfangsinvestitionen in Grenzen. Es gibt ja zwei US-Systeme die als Taxi entwickelt werden, der Dream Chaser war ursprünglich auch mal bemannt vorgesehen und könnte umgebaut Werden. Er könnte auch mit Ariane 5 gestartet werden, entsprechende Kooperationen wurden schon von ESA und Sierra Nevada unterzeichnet. Die neue Konkurrenz könnte auch dazu führen dass die Preise von Russland wieder sinken. Wobei damit die Sojus und Progress wieder attraktiv werden die Kosten schon deutlich geringer sein müssen, denn sei erfordern einen anderen Docking-Adapter.

Die kommerziellen Stationen hätten einen weiteren Vorteil: Sie könnten sich mehr nach dem Zeitplan der Kunden richten. Das sind bei immer noch zweistelligen Millionenbeträgen pro Trip Milliardäre. Und die richten sich sicher nicht nach dem Zeitplan der NASA. Zudem können sie auch nur mit den NASA-Astronauten zurückkehren und die wechselt nur alle 90 Tage aus. Kürzere Trips gehen also nicht. Ich sehe in reichen Einzelpersonen die wichtigste Klientel. Forschung an Bord der ISS ist ja heute schon möglich. Obwohl seit Jahren fertiggestellt wird laufend neues Equipment mit Transportern hochgebracht. Voll belegt sind alle Racks und Außenstationen immer noch nicht. Die Anlagen stammen allerdings fast ausschließlich von anderen öffentlichen Einrichtungen. Und das obwohl alle Weltraumagenturen schon lange vor Fertigstellung die Pläne aufgaben für die Nutzung der ISS Geld zu verlangen. Trotz Beförderung zum Selbstkostenpreis ist das Interesse gering. Ein kommerzieller Unternehmer wird mehr verlangen müssen um Gewinn zu machen und wenn ein Astronaut zur Bedienung noch gestartet werden muss wird es wirklich teurer.

Trotzdem sehe ich keinen besseren Zeitpunkt als genau jetzt mit privaten Raumstationen zu beginnen, wenn sie sich den lohnen sollen, denn später wird es teurer. Warum?

Die NASA hat die Entwicklung der unbemannten Transporter durch COTS gefördert und betreibet selbst drei Systeme die jedes ab 2018 mindestens zwei Flüge pro Jahr absolvieren müssen. Damit gibt es eine Grunddeckung der Produktionskosten und kommerzielle Anbieter profitieren von Kostensenkungen durch erhöhte Stückzahlen. Darüber hinaus gäbe es ja noch HTV und Progress.

Ebenso gibt es jetzt zwei US-Systeme die Astronauten befördern können, ich denke auch das man den Dream Chaser umrüsten kann das er dies kann. Alle drei benutzen nur einen Adapter, denselben wie die US-Versorger und das HTV. Auch hier spart ein kommerzieller Anbieter die entwicklungskosten und profitiert von steigenden Stückzahlen.

Wenn die ISS mal ausgemustert wird, sind die Systeme zwar noch da, aber die Versorgung der ISS fällt weg. Die Kosten müssten dann ansteigen. Das heißt, wenn man damit Gewinne machen kann dann jetzt.

Auf der anderen Weise kann ein privater Anbieter seine Kosten optimieren. Er muss ja nicht die Bündelung der NASA übernehmen. Ariane 5 ist preiswerter als die Atlas oder H2B. Die Falcon 9 für LEO-Missionen noch preiswerter. SpaceX kann zumindest bei Cargomissionen im Preis geschlagen werden, weil hier die Kapsel und ihr Volumen die Grenze setzen und nicht der günstige Preis. Die Cygnus auf der Atlas hat nach Untersuchungen der GAO Orbital einen Gewinn im Bereich von 60 Millionen Dollar eingebracht weil sie viel voller beladen werden konnte. Kostenoptimierte Transporter auf den großen Trägerraketen könnten licht die Transportkosten für die NASA deutlich unterbieten.

Ob das Geschäft sich wirklich lohnt, ist eine andere Frage. Ich muss sagen ich bin außerstande sie zu beantworten. Das liegt daran dass es keine Einsicht in den Markt gibt. Bis jetzt waren die Touristenplätze limitiert. Russland konnte beim Aufbau der ISS mit einer Stammbesetzung von 2 Personen jeweils einen Passagier mitnehmen der nach einer Woche mit der alten Besatzung zurückkehrte. Das geht nun bei 6 Personen (2 x 3) nicht mehr. Vorher war also das Angebot begrenzt. Auf der anderen Seite sind selbst die billigsten vorstellbaren Tripkosten immer noch in einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Ich weiß nicht wie abschreckend das für die potentiellen Superreichen ist. Wenn ich lese, das viele von denen eigene Flugzeuge haben die genauso viel kosten oder Yachten die sogar noch teurer sind und die einige Male im Jahr benutzt werden, dann denke ich spielen die Kosten für einen Trip ins Weltall keine Rolle mehr. Im Endeffekt bekommt man wenn man die verbachte Zeit als Gegenwert berechnet das gleiche als wenn man 10 Jahre lang 1-2 Wochen pro Jahr auf der Jacht ist. Aber nicht jeder superreiche hat eine Jacht und nicht jeder will auch ins All. Man wird sehen wenn Flüge stattfinden wie ausgebucht das Ganze ist.

18.7.2016: Kann die Dragon auf dem Mond landen?

So ähnlich wurde ich gefragt. Kurze Antwort - kann sie aber nur wenn SpaceX seinen Mars Colony Transporter dafür einsetzt und der existiert vielleicht auf den Computerbildschirmen von SpaceX und im Kopf von Musk, aber sonst nirgendwo. Aber anders als bei SpaceX muss man mir nichts glauben, man kann es nachrechnen oder eben nicht (wenn die dafür notwendigen Grundlagen nicht vorhanden sind).

Den Ansatz den ich ich heute verfolge ist der: Ich berechne welche Nutzlast eine Falcon Heavy zum Mond und zurück bringen kann  Wenn das bekannt ist kann man hochrechnen wie groß die Nutzlast sein muss um eine Dragon 2 auf dieselbe Mission zu schicken.

Fangen wir mit der Falcon Heavy Nutzlast. SpaceX gibt die Nutzlast zu 22,2 t in den GTO und 13,6 t zum Mars an, jedoch nicht für die Mondtransferbahn. Man kann aber extrapolieren. Bei anderen Trägern isst die Mondnutzlast etwa 20% größer als die zum Mars. Das wären 16,3 t. Auf eine ähnliche Zahl kommt man wenn man die Geschwindigkeiten ansieht. Die Mondtransferbahn ist 650 m/s höher als in den GTO und 500 m/s kleiner als beim Mars. Die Nutzlast sollte also in der Mitte, etwas näher zur Marsnutzlast sein, auch hier kommt man bei (nicht ganz korrekter) linearer Abschätzung auf 17,3 t. Nimmt man das Mittel beider Schätzungen, so kommt man auf 16,8 t. davon will ich nun ausgehen.

Die energieärmste, wenn auch langsamste, Bahn führt bis auf 350.000 km Entfernung. Der Mond ist 81-mal masseärmer als die Erde. Die Gravitationskraft nimmt im Quadrat ab, also halten sich beide Gravitationskräfte in Wurzel(1/81)= 1/9 des Abstands der Erde die Waage. Addiert man noch den Erdabstand so kommt man auf die Gesamtentfernung von im Mittel 384.400 km (von den beiden Zentren) gemessen. In 1 * 384.400 km / (1+1/9) = 345.960 km Entfernung vom Zentrum oder rund 339.600 km Entfernung von der Erdoberfläche müsste dann das Apogäum der Übergangsbahn liegen.

Ich habe mit 350.000 km gerechnet. Das gibt etwas mehr Sicherheit zudem schwankt der Abstand Erde-Mond auch etwas.

Nach der Vis-viva Gleichung beträgt bei einem Perigäum von 200 km im Perigäum die Geschwindigkeit 10885 m/s und im Apogäum 202 m/s.(wenn es den Mond nicht gäbe).

Auf dieser Bahn wird die Dragon immer langsamer bis sie in 339.600 km Entfernung von der Erde angekommen ist. Danach zieht der Mond sie an und sie wird immer schneller. Doch wie schnell?

Nach dem Energieerhaltungssatz gilt

E = 1/2 m v²

Die Gesamtenergie ergibt sich so aus der Geschwindigkeit v1 die die Sonde hat wenn sie in die Mondeinflusspähre kommt (329 m/s nach der Vis-Viva Gleichung) und der Geschwindigkeit v2 die sie erhalten würde wenn sie mit Geschwindigkeit 0 aus dem Unendlichen auf die Mondoberfläche fällt. Diese ergibt sich aus der lokalen Fluchtgeschwindigkeit die definiert ist als:

vFlucht = Wurzel (2*Masse*Gravitationskonstante/Abstand vom Zentrum).

Man erhält wenn man die Masse des Mondes und den mittleren Radius des Mondes von 1738 km einsetzt eine Geschwindigkeit Vflucht von 2381 m/s).

Die Gesamtenergie ist dann wenn man die konstante Masse und den Faktor 2 weglässt:

E = 329² + 2381²

Die Geschwindigkeit bekommt man aus demselben Satz, wenn man wieder die Wurzel zieht, so erhält man eine Endgeschwindigkeit von 2403 m/s.

Diese Geschwindigkeit muss die Dragon abbremsen. Allerdings reicht das nicht. Während das Triebwerk arbeitet zieht der Mond weiter die Kapsel an, mit 1,6 m/s an der Oberfläche. Bremst man mit 10 m/s ab, das ist nahe dem irdischen g so dauet das 241 s und erhöht die Geschwindigkeit um 243 x 1,6 m/s. Da für die längere Brennzeit dann auch noch Verluste anfallen steigt das auf 481 m/s. Zuletzt braucht man eine Reserve um zu schweben. Nimmt man 1 Minute so sind dies bei einer Mondgravitation von 1,6 m/s rund 96 m/s. Die Gesamtgeschwindigkeit die zu vernichten ist sind also 2403 + 481 + 96 m/s = 2980 m/s. Mit mehr als einem G würde ich nach fast 4 Tagen Schwerelosigkeit nur arbeiten wenn das ganze automatisiert vom Computer geht, denn dann können die Besatzungen nicht eingreifen. Es fällt schwer zu glauben dass sie bei mehreren G noch steuern können, wenn sei vorher in Schwerelosigkeit waren. 2 G  Abbremsrate würden die Abstiegsverluste auf 210 m/s reduzieren.

Das bei Apollo praktizierte LOR Manöver ist bei der Dragon ohne Vorteil, denn deren Vorteil lag daran, dass man nicht die schwere Apollokapsel landet sondern den leichten Mondlander. Hier soll aber die Dragon landen. Wikipedia gibt den spezifischen Impuls der Super-Draco mit 240 an, das ist relativ gering. Nehmen wir an, sie setzten welche mit verlängerten Düsen ein, so könnte man einen spezifischen Impuls wie das Aestus erreichen, das hat mit 3187 m/s den bisher höchsten aller druckgeförderten Triebwerke mit NTO/UDMH.

Wie viel Masse bleibt übrig? Nun formen wir die Ziolkowsksi-Gleichung

v = Vspez * ln (Vollmasse/Leermasse)

auf die Leermasse um:

Leermasse = Vollmasse / exp(v/vspez)

so kommt man bei Vspez = 3187 m/s, v = 2980 m/s und Vollmasse = 16800 kg auf 6595 kg.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten: Entweder die Dragon landet mit eigener Stufe, die kann man dann vor dem Rückstart abziehen oder mit internen Treibstoffvorräten. Für beides will ich einen Strukturfaktor von 15 annehmen, das ist für Druckförderung schon ambitioniert.

Kommen wir zuerst zur Geschwindigkeit für den Rückstart. Auch hier müssen wir nur eine Bahn einschlagen die bis in 38.440 km Entfernung vom Zentrum führt. Ich nehme für Berechnungen hier mal 40.000 km von der Oberfläche. Nach der Vis a Vis Gleichung braucht man dafür 2331 m/s. Dazu kommen auch hier Aufstiegsverluste, erneut bedingt dafür das der Mond während das Triebwerk läuft mit 1,6 m/s anzieht und so die Geschwindigkeit senkt. So kommen weitere 470 m/s zusammen. Schweben muss man nicht. So beträgt die Endgeschwindigkeit 2801 m/s. Bemüht man erneut die umgeformte Ziolkowsi Gleichung so erhält man mit den neuen Werten (6595 kg / 2801 m/s) nun auf 2738 kg.

2738 kg, das ist das was zur Erde zurückkehrt. Doch das ist nicht nur die Dragon Die Differenz zur Startmasse ist Treibstoff. Das sind über 14 t. Nach Wikipedia fassen die Tanks aber gerade mal 1.368 kg. Bei einem Strukturfaktor von 15 für die relativ schweren Drucktanks reduziert das die Nutzlasse um (14062-1368 / 15 ) = 846 kg. Dies ist also von der Dragon abzuziehen. Netto bleibt also noch 1.892 kg übrig.

Etwas günstiger ist es wenn man zwei Stufen hat. Dann kann man die Tanks für den Abstieg schon vor dem Aufstieg abwerfen. Hier spare ich mir die Rechnung. Sie wiegen 680 kg. Die Tanks der Aufstiegsstufe dann nur noch 185 kg. Wobei die Endmasse nach Erreichen der Erdtransferbahn 2455 kg beträgt (Tanks wurden ja schon vorher abgeworfen, d.h. das Startgewicht sit schon geringer), abzüglich der 185 kg also netto 2270 kg zur erde zurückkommen -.das sind über 20% mehr Nutzlast.

So nun die Hochrechnung. Nach Wikipedia wiegt die Dragon 2 6,4 t. Dazu käme noch die Besatzung, Nahrung, Luft, Wasser. Ausrüstung und Raumanzüge. Nimmt man 300 kg pro Person an (alleine die Raumanzüge wiegen 50 kg, bei Apollo verbrauchte die Besatzung rund 10 kg Wasser/Nahrung, LiOH Kanister pro Tag) und 4 Personen so ist man bei 7,6 t. Das ist das 3,34-fache der 2.270 kg die maximal zurückkommen.

Damit hat man die Antwort auf die Frage: Wenn SpaceX eine Rakete mit der 3,34-fachen Nutzlast der Falcon heavy, also über 180 t in einen Erdorbit hat, dann kann sie die Red Dragon auf dem Mond landen.

Es zeigt aber auch sehr gut wie man Musks Angaben zu "can land everywhere in the solar System" interpretieren kann. Ja wenn man die Rakete dafür hat. SpaceX gibt auch die Nutzlast der Falcon Heavy für Pluto an. Aus Jux und Tollerei will ich mal eine Überschlagrechnung machen.

New Horizons nähert sich Pluto  mit 13,88 km/s.. Dazu kämen dann noch die Gravitation von Pluto selbst, Abstiegsverluste und Schweben, rechnen wir mal mit 14,3 km/s (ohne Schweben und Abstiegsverluste sind 13932 m/s). Zurückkommen muss man nicht (ist ja nicht die Rede davon, es geht nur um "land").

Man muss das aber nicht genau berechnen, denn wenn man mit geschätzten werten der Falcon heavy die Geschwindigkeit für 2900 kg (die Nutzlastangabe für Pluto) rechnet kommt man auf 14,3 km/s. Das ist kein Zufall, das ist die Geschwindigkeit um zu Jupiter zu kommen und Jupiter schickt einen dann zu Pluto. Damit kann man sagen: eine Falcon 9 die beim Start 549 t wiegt kann 2,9 t auf 14,3 km beschleunigen. Also kann eine 549 t schwere Rakete auch 2,9 t um 14,3 km/s abbremsen oder eine 6400 * 549 t / 2900 kg = 1211 t schwere Rakete eine eine Dragon auf dem Pluto landen lassen. Die 1211 t muss man zu Pluto transportieren. Die normale Falcon 9 schafft bei 549 t Startmasse genau 2,9 t dorthin, also muss die Startrakete 1211/2.9*549 t = 229254 t beim Start wiegen, also etwa 80-mal schwerer als eine Saturn V. Klar kann man bauen, ich glaubs aber ehrlich gesagt nicht.

Was klappen könnte, wenn man sich die Zahlen anschaut ist das Landen auf dem Mond ohne Rückkehr. Zieht man die Tanks ab, so entspricht die Rechnung einer Landemasse von 5915 kg. Lässt man einige Systeme bei der Dragon 2 weg, die man bei der Landung auf dem Mond nicht braucht wie Fallschirme oder Hitzeschutzschild so kann man die 500 kg die sie derzeit zu schwer ist, einsparen und sie könnte tatsächlich landen.

Nur frage ich mich: Warum? Das ist dann eine leere Kapsel. Bewegen kann sie sich nicht. Nutzlast kann sie auch nicht in nennenswerter Weise mitführen. Okay man kann eine Videokamera außen oder vor das Bullauge montieren und die Mondlandschaft aufnehmen. Das reicht vielleicht für das SpaceX PR-Ziel, aber sonst finde ich das zu wenig. Russland hat mit 40% der Nutzlast der Falcon Heavy ihre Luna 16-24 gestartet. Die konnten Bodenproben zur Erde zurückbringen oder ein Lunochod das monatelang auf dem Mond rumkurvte und das mit der Technik Ende der Sechziger Jahre. Da finde ich eine leere Kapsel bei einem vielfachen der Startmasse doch etwas bescheiden.

19.7.2016: Ist alles so schön bunt hier!

So nun ist es erschienen, das schnellste Buch das ich jemals geschrieben habe: Begonnen am 22.6. fertiggestellt am 17.7, nicht mal ein Monat. Ich kann den Zeitraum so genau eingrenzen, weil an dem Tag Besuch abreiste und ich vorher (aufgrund des Besuchs, ich brauche Ruhe zum Schreiben) nichts machen konnte, aber mir die Idee schon Tagelang durch den Kopf ging.

Tja was gäbe es zur "Fotosafari durch den Raketenwald" zu sagen? Zuerst mal, dass ich selbst gespannt auf das Buch bin. Bisher habe ich fast nur Schwarz-Weiß Bücher produziert, weil jede Farbseite das Buch um ungefähr 10 Cent verteuert.  Die erste Ausnahme (und an die knüpft das Buch mit dem Titel an) war die Fotosafari durchs Sonnensystem auf wirklich dickem, glänzendem Fotopapier und Ringheftung damit man nicht den Buchrücken so schnell ruiniert. Die habe ich im April veröffentlicht und sie war wegen der Aufmachung entsprechend teuer, trotz kleiner Marge für mich. Mit der Marge bin ich angesichts des geringen Arbeitsaufwandes (das meiste konnte ich aus dem Kopf schreiben, sofern ich Zahlen brauchte habe ich in meinen beiden Standardwerken nachgeschlagen, ich schriebe die ja nicht nur für andere sondern kann mir auch nicht jedes Detail merken) auch auf die Hälfte runter gegangen. Vor allem aber probiere ich den "Smart-Druck" aus, so bezeichnet BOD normale Farbseiten auf dem normalen Papier, also nicht das ganze Buch in Fotopapier. So ist es wie ich finde mit 19,99 Euro für 176 Seiten im Über-Din A5 Format bezahlbar. Wie es drucktechnisch aussieht, darauf bin ich selbst gespannt. Mit der Fotosafari war ich sehr zufrieden, nur hatte mein Exemplar etwa ab der Mitte abenteuerliche Seitennummerierungen, die nichts mit der Vorlage oder dem genehmigten Buchblock zu tun hatten.

Der Inhalt ist eigentlich schnell umrissen. Ich stelle 75 Träger vor von denen ich gute druckwürdige Fotos habe (das gilt nicht für alle) und die sich im Aussehen voneinander unterscheiden (es würde wenig sinn machen eine Delta 4900 als extra Typ zu nehmen da sie äußerlich wie eine Delta 3900 aussieht). Es sind bei manchen Trägern auch mehrere Fotos wie bei Titan 34D und Titan 3C sodass es insgesamt 91 Bildseiten und nur 75 Textseiten sind, 84 Bildseiten sind in Farbe und alle fast seitenfüllend (Größe im Normalfall 14,5 x 17,5 cm).

Der Text ist eine kleine Einführung, ohne zu tief in die Technik einzugehen, aber immer noch ausführlicher als das was ich in Büchern vorfand als ich vor 35 Jahren mich für Raumfahrt begeisterte. Das Buch ist also nichts für den der von mir vorwiegend technische Daten erwartet, das ist auch nicht die Zielgruppe. Ich sehe es vielmehr als Einstiegsbuch für die die sich für Raumfahrt interessieren, für alle die einfach gerne schöne Bilder genießen und sich trotzdem über das Wesentliche informieren wollen und natürlich als Geschenk, entweder um sich beschenken zu lassen oder um das Interesse an der Raumfahrt zu wecken, denn das taten zumindest bei mir die damaligen Startfotos, obwohl die in der Qualität noch schlechter als die heutigen waren.

Es gibt wie zu jedem Buch von mir eine neue Seite auf meiner Webseite für die Bücher und es gibt ein Probekapitel zum Download als PDF, man muss bei mir ja nicht die Katze im Sack kaufen. Ich habe bewusst die Seiten über Falcon 1+9 genommen, damit man sieht das ich sauber zwischen meiner Meinung über SpaceX und Darstellung der Fakten unterscheiden kann und das auch tue (Webseite/Blog).

Zuletzt noch was zur Überschrift. Ich dachte mir ich probiere mal was neues und ab jetzt gibt es (zumindest eine Zeitlang) Überschriften die einfach nur aus meinen Lieblingssongs stammen. Hier gibt es noch einen Bezug zum Buch (Farbdruck), aber das muss nicht so sein.

So Was mach ich denn nun als nächstes?

Ich kann mich gar nicht entscheiden ...

20.7.2016: Ich hör, wie drüben jemand schreit

Eigentlich wollte ich heute über die Fähigkeit der Dragon auf dem Mond zu landen schreiben. Der Aufsatz ist auch schon fertig. Aber da gestern wieder ein Hauptthema der Anschlag eines Teenagers auf Zuggäste war und es davon einige die letzten Wochen und Monate gab, greife ich mal das Thema Radikalismus und islamischer Terror auf.

Einstein soll mal sinngemäß gesagt haben: "Das Universum und die Dummheit der Menschen sind unendlich. Nur beim Universum bin ich mir nicht ganz so sicher". Wie wir heute wissen hat er in beidem Recht, das Universum ist nicht unendlich. Wann immer ich aber denke Menschen könnten sich nicht an Dummheit, Grausamkeit oder Fanatismus übertreffen werde ich bald eines besseren belehrt.

Trotzdem fühle ich mich in keinster Weise von islamischem Terror bedroht. Im Gegenteil je mehr Meldungen es gibt desto weniger erschrecken sie mich. Betrachtet man es logisch so ist das auch eine Folge der Gewöhnung. "Ach ja schon wieder ein Anschlag? Gabs da nicht erst letzte Woche einen". Vor allem entspricht das auch dem tatsächlichen Gefahrenpotential. In Frankreich wo es ja viele Anschläge gab, sind wenn ich mal überschlage im letzten Jahr rund 300 Menschen durch islamischen Terror gestorben. Das Risiko dürfte für den Franzosen bei 1/200.000 pro Jahr liegen. Viel mehr Leute werden durch den Autoverkehr ums Leben gekommen sein oder an einem Hertzanfall vor Aufregung bei der letzten WM gestorben sein. Doch darüber wird nicht im Fernsehen berichtet.

Die Berichterstattung ist ja nötig, es ist eine Nachricht. Aber man kann es über treiben. Jedes Mal gibt es ein "Spezial" beim ZDF und einen "Brennpunkt" bei der ARD. Die Sendungen haben einen Informationsgehalt von genau 0. Alles was man weiß (und man weiß eigentlich niemals wirklich was) kommt schon in den Nachrichten und die Sendungen füllt man dann mit irgendwelchen Meinungen von Korrespondenten, Spekulationen angeblicher Terrorismusexperten und die Statements von Politikern, zum Füllen auch einige Passanten die man gefragt hat. Kurzum: sie sind keine Informationssendungen sondern tratsch auf hohem Niveau. Zudem sind sie redundant, denn es gibt nichts in der einen Sendung was in er anderen Sendung nicht auch gebracht wird. Die Politiker sind sogar meistens identisch (genauso wie ihre Statements).

Ich fand ehrlich gesagt zu RAF-Zeiten Ende der Siebziger die Terrorgefahr viel größer, obwohl dort viel weniger starben. Was die Gefahr damals versinnbildlichte, war die viel stärkere Polizeipräsenz. Gut das war auch eine andere Situation, denn die RAF hat keine Anschläge auf Zuggäste sondern Politiker und Wirtschaftsbosse verübt und dann spart man nicht an der Polizei. Aber der islamische Terror hat es ja nur auf die Bevölkerung (Menschenmengen) abgesehen, und von der gibt es ja viel mehr als von den wenigen Politikern und Wirtschaftsbossen.

Nicht zu verwechseln mit dem Terrorismus, aber thematisch dazugehörend, sind rechte und Extreme Parteien. Auch wenn es mir nicht gefällt das die in Deutschland immer so um 10% Wähler bekommen. Ich mache mir aber um die politische Situation keine Sorgen. Ich habe Republikaner kommen und gehen sehen, dann kamen DVU, NPD, die Schill-Partei und derzeit AFD, die sich ja auch schon gespaltet hat und die noch junge Landtagsfraktion macht das gerade im Kleinen hier im Landtag. Sobald eine Partei so 1,2 Jahre Stimmen bekommen hat fängt sie an sich selbst zu zerlegen. Werden Vorsitzende geschasst (Lucke, Schönhuber) oder vergraulen sie durch extreme Parolen selbst die dünnsten Wähler oder wandern in den Bau weil sie Straftaten begehen oder Kokain konsumieren (Schill).

Viel beständiger sind rechte Parteien in anderen Ländern. In Österreich die FPO seit Mitte der Neunziger Jahre, in Frankreich der Front Nationale und in Holland/Belgien sind die rechten Rattenfänger auch ganz erfolgreich. So gesehen sind wir in Deutschland gut gestellt oder die rechten Politiker bei uns viel dämlicher als im Rest von Europa. Ist auch egal, denn die Wähler wählen ja jeden Trottel der auf Ausländer hetzt, egal von welcher Partei und egal ob es die Partei erst seit ein paar Wochen gibt. Sie springen erst ab wenn die Politiker noch doofer als die Wähler sind und dass ist selten der Fall.

Die absolut erfolgreichste rechte (extreme) Partei findet man aber jenseits des Atlantiks: Die Republikaner. Wenn ich mir die republikanischen Präsidenten seit Nixon vergegenwärtige dann sind da einige rechte Dösbattel darunter (ein echter rechter Politiker muss ein gerüttetes Maß an Dummheit, verbunden mit Fanatismus besitzen sonst kann er die Parolen nicht vertreten):

Nixon: Zeichnete paranoid alles auf Tonband auf, bespitzelte den gegnerischen Wahlkandidaten und versprach den Vietnamesen bessere Friedensbedingungen wenn er erst Präsident ist damit sie keinen noch unter Johnson abschlossen. Später setzte er den Krieg fort und erwog sogar den Einsatz der Atombombe gegen Nordvietnam

Ronald Reagan: Meinte man könnte Russland in die Knie zwingen wenn man die USA hochrüstet und hat die Staatsschulden explodieren lassen. Dafür hat er Geschäfte mit dem Iran (Feind der USA bis heute ) gemacht um Guerillas in San Salvador zu finanzieren. Russland ging pleite, aber nicht weil sie den Rüstungswettlauf mittmachten, sondern weil sie schon bei Amtsantritt fast schon bankrott waren.

George Dabbel-Ju Bush: Hat bis zum 11.9 eigentlich nichts gemacht und meinte das Ereignis wäre doch eine gute Gelegenheit den Irak unter fadenscheinigen Gründen anzugreifen.

Gegen Obama ist McCain angetreten, der derzeit als Vorsitzender eines Senatsausschusses das RD-180 Embargo hochhält. Begründung: ein paar Dollar, von den Dollar die Energomasch verdient landen auch beim Boss und der steht auf der Liste von unerwünschten Personen nach dem Ukraine-embargo. Huh die bekommen aber sicher Angst wenn einige Hundert Dollar auf dem Konto fehlen. Eher freuen sie sich wenn die USA ihre militärischen Satelliten nicht starten können... Das zeigt aber wie engstirnig und eindimensional dieser Mann ist.

Und nun Trump. Geht es noch viel peinlicher, rassistischer und gefährlicher als bei dem Mann? Aber ein Großteil der Amis wählt die Republikaner. De Fakto spielen bei den US-Wahlen meist nur eine Handvoll Staaten die "Swinging States" die Rolle wo die Mehrheit wechselt, ansonsten wählt der Osten meist demokratisch und der Süden und Westen meist republikanisch.

Soviel zu dem Thema. Doch es gibt noch mehr. Ich habe etwas völlig vergessen: den zehnten Geburtstags des Blogs. Der begann vor 10 Jahren noch als "normale" Webseite. Erst später habe ich den Wordpress-Blog eröffnet (Mit diesem Beitrag). Am 15.6.2016 wäre der Blog zehn geworden. An dem Tag kam bei mir Besuch und ich habe das Datum voll verschwitzt. Auch wenn ich nun weniger schreibe, zum einen weil auch weniger kommentiert wird und zum anderen weil ich viele Themen schon mehrere Male aufgegriffen habe ist es doch ein Datum zum Feiern.

Daher gibt es ein Gewinnspiel bei dem man ein Buch von mir gewinnen kann. Damit es gerecht ist stelle ich den Beitrag morgen (21.7.) um 12:00 MESZ online. Das lässt auch Spätaufstehern und Berufstätigen eine Chance. Blogautoren sind wegen der Einsehbarkeit des Artikels, den ich vorher platzieren muss (um 12:00 drehe ich normalerweise meine Runden im Schwimmbad) ausgeschlossen.

Tja Idioten gibt es viele, aber Keine Chance für gute Geister.


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