Home Site Map Sonstige Aufsätze Weblog und Gequassel counter

Web Log Teil 559: 21.6.2019 - 29.6.2019

21.6.2019: Werbungssplitter

Als kleiner Zwischenblog, mit keinem großartigem Thema einige Dinge, die mir in der Radiowerbung und so aufgefallen sind.

Da gibt es die Werbung von Meica für ihre Bratwürste wie den „Bruzzler“ oder „Bratmaxe“. Die ist mehrgleisig. Zum einen mit Prominenten wie Atze Schröder und Dieter Bohlen, zum anderen mit Normalos. Beide haben aber eine Gemeinsamkeit. Sie sind irgendwie proletenhaft. Gut mit Atze Schröder kann es nicht anders laufen. Das ist schließlich seine von ihm kreierte Figur selbst. Aber die anderen Spots? Kostprobe: „Können wir am Vatertag mal was anderes machen als Grillen?“ „Hmmm könnten wir (Pause) machen wir aber nicht BRATMAXE“ oder „Liebling auf dem Einkaufszettel steht nur ‚Grillen‘. Was soll das heißen“ Natürlich BRATMAXE“. Das Großgeschriebene dann jeweils gebrüllt. Also auf mich wirkt das proletenhaft. Ich weiß auch nicht ob das das Publikum anspricht. Klar, das Produkt ist nicht für jeden etwas – ich würde, wenn man schon im freien grillt, Fleisch bevorzugen, da meiner Erfahrung nach gegrillte Würste nicht viel anders schmecken als wie gebratene. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Käufergruppe gibt, die gerne Bratwürste isst und auf diese Werbung steht.

Der zweite Werbungssplitter zaubert mir jeden Tag ein Schmunzeln auf das Gesicht. Es ist die Werbung eines Outlet-Zentrum. Und es ist wegen dem Ort, der erwähnt wird: „Robbenheim des Style Outlets“. Da man sich ja nicht die Mühe gegeben hat, den zweiten Teil einzudeutschen komme ich immer darauf auch den ersten Teil als englisches Wort zu sehen und „rob“ heißt ja räubern bekannt von Filmen wie „Rob roy“. Also über setzt mein Gehirn immer Robbenheim mit „Räuberheim“ und das zusammen mit einem Verkauf ist nicht gerade gut für den Verkäufer.

Dann gibt es die Discounterrivalen ALDI und LIDL. Hier verlaufen deren Strategien völlig entgegengesetzt. Zur Erklärung: Ostfildern ist eine durch Zusammenschluss entstandene Kreisstadt mit 6 separaten Ortsteilen. LIDL war zuerst da mit Filialen in Ruit, wo ich wohne und einer anderen Gemeinde. Als der sechste Stadtteil entstand (vorher war dort eine US-Kaserne) hat Lidl die Filialen geschlossen und dort eine neue aufgemacht – klar beim Bau auf der grünen Weise hat man mehr Platz. Macht die Kette aber nicht sympathischer. ALDI kam erst danach und hat inzwischen zwei Filialen in Ostfildern. Darunter netterweise auch eine in Ruit. Seitdem kaufe ich natürlich dort ein. In den letzten Jahren haben sich zumindest hier die beiden Discounter in zwei unterschiedliche Richtungen entwickelt. ALDI will seine Filialen nach und nach umrüsten in Richtung hochwertiges Image. Dazu gehört vor allem Optik. Aber es wird weniger Plastik z. B. Beim Gemüsestand. Die Filiale in Ruit ist da Vorreiter sie wurde im April umgebaut. Schon vorher waren wir bei anderen Innovationen wie Backstation anstatt Backautomat (allerdings nur bei den kleinen Backwaren – das Brot wird nach wie vor schon vorgebacken, tiefgefroren angeliefert) bei den ersten Filialen in der Umgebung. LIDL verärgert mich dagegen durch Umstellung der Anordnung alle paar Jahre, d.h. man räumt alle paar Jahre die Regale um und es dauert Wochen, bis ich wieder das finde, was ich suche. Vor allem wird der Markt hier immer „kruschteliger“. Es gibt immer mehr Regale. Dadurch anstatt wie bei ALDI viel Platz zwischen den Regalen wird es eng, mit den Folgen, das man anderen Kunden dauernd ausweichen muss. Vor allem gibt es keine Systematik. Kaffee gibt es im Regal neben der Marmelade – aber auch in einem Aktionsregal irgendwo anders. Mensch, räumt die Aktionsware doch zur regulären rein. Kurz, ich kaufe inzwischen nur noch ungern bei Lidl im Laden ein und dann nur um dort was einzukaufen das ich beim ALDI nicht bekomme, weil das Sortiment größer ist. Dafür scheint ALDI den Online-Trend verschlafen zu haben. LIDL hat einen eigenen Shop. Dort gibt es weitaus mehr als im Laden. Und es gibt dort Dinge, die man im Laden nicht verkaufen kann wie Gartenmöbel oder Fahrräder. Den nutze ich inzwischen recht häufig. Man ist nicht abhängig von Aktionswochen, den die dortigen Artikel gibt es meist viel länger als in der Filiale. ALDI hat so was nicht. Nur sperrige oder teure Artikel gibt es neuerdings per „ALDI liefert“. Aber auch nur wenige. Mein Vorschlag: weitet das aus. Zumindest auf Artikel, die sperrig sind. Denn einen Kundenstamm scheinen beide Discounter nicht im Blick zu haben: Fußgänger und Fahrradfahrer. Bei beiden Discounter gibt es einen Fahrradstellplatz der so groß ist wie zwei Autoparkplätze und für acht Fahrräder reicht. Dagegen gibt es (geschätzt) rund 50 Parkplätze für Autos. Jetzt im Sommer sind die immer voll, wenn ich hinkomme. Unverständlich, vor allem bei der ALDI-Filialie die ja erst vor einigen Monaten umgebaut wurde – warum nicht zwei weitere Parkplätze für Autos opfern und die doppelte Zahl an Fahrradstellplätzen zur Verfügung stellen? Es lohnt sich doch, denn man kann so viermal mehr Kunden mit Stellplätzen versorgen. Vor allem geht der Trend ja zu dem E-Bike und da sind immer mehr unterwegs, die sonst selten Fahrradfahren. Jedes Zweite, das ich sehe, ist schon ein E-Bike und es wird immer voller. Fahrradfahrer (aber auch Fußgänger) können aber nicht alles kaufen. Alles, was sperrig ist, scheidet, aus. Zumindest das sollte ALDI in seinem „ALDI liefert Service aufnehmen“. Zum Schluss fällt mir aber noch was ein, was bei LIDL besser ist: Sei haben kleine Einkaufswagen. Die normalen Einkaufswagen sind ja „Schlachtschiffe“. Riesengroß. Ab und an finde ich ja Kunden, die sie wirklich voll bekommen, wenn das dann auf dem Band landet, rätsele ich immer, ob es eine Großfamilie ist oder sie für eine Jugendgruppe einkaufen oder für eine Gaststätte (hängt von den Waren ab. Wenn jemand der südländisch aussieht, bei einer Aktionswoche jede Menge italienischer Pasta kauft, tippe ich dann eher auf Gaststätte). Ich glaube zumindest für die meisten Ein- bis Zweipersonenhaushalt reichen die kleineren Einkaufswagen, die auch nicht kleiner sind, als die, die ich von meiner Jugend kenne und da kaufte ich damit für drei bis vier Personen ein völlig aus. Da man mit ihnen viel besser vorwärtskommt und sie auch weniger Platz wegnehmen sowohl draußen wie im Laden verstehe ich nicht, warum sie bei Lidl noch eine Ausnahme sind (eine von vier Reihen) und es bei ALDI sie gar nicht gibt.

26.6.2019: Meine Vorstellung von einer nachhaltigen Verkehrspolitik

Zeit mal nach längerer Pause einen Blog zu verfassen. Ich habe in den letzten Tagen die zweite Ausgabe der Fotosafari durch den Raketenwald endkorrigiert. Doch dazu in einigen Tagen mehr, wenn es erscheint. Ich will mich heute mal im Anschluss an den Blog „faktenbasierte Verkehrspolitik“ heute mit den Maßnahmen beschäftigen, die ich betrieben würde, wenn ich Verkehrsminister wäre.

Ich habe eine etwas andere Sicht als andere, weil ich durch eine Augenerkrankung nie einen Führerschein machen konnte. Als damals alle den Führerschein machten, wurde ich bemitleidet, von der großen Mobilität ausgeschlossen. Doch das hat sich meiner Beobachtung mittlerweile gewandelt. Immer mehr verzichten zumindest in den Städten auf ein Auto, weil sie ohne schneller vorwärts kommen. Die Staumeldungen im Radio werden auch immer länger. Natürlich haben noch nicht alle umgedacht. Ich sehe jeden Tag die in unserem kleinen Ort mit maximalen Wegen von 0,8 km bis zum Zentrum mit dem Auto einkaufen oder ihre armen Kinder von der Schule abholen müssen.

Der erste Grundsatz ist, die Verkehrsteilnehmer mehr gleich zu behandeln. Denn das war jahrzehntelang nicht der Fall. Für Autofahrer wurden Straßen und Autobahnen gebaut und erweitert. Das Schienennetz dagegen zusammengekürzt, Bahnhöfe und Anschlusspunkte stillgelegt. Ebenso wurden Flughäfen immer weiter ausgebaut. Dezidierte Fahrradwege gibt es dagegen kaum, meist müssen sie sich einen schmalen Weg mit den Fußgängern teilen und selbst die werden noch benachteiligt: In einem Neubaugebiet in unserer Stadt gibt es auf einigen Straßen nur an einer Seite einen Bürgersteig, auf anderen gar keinen mehr.

Zeit dieses Ungleichgewicht zu verändern. Dazu werden keine Straßen mehr gebaut, außer es ist nötig, diese für Radfahrer und andere nicht vierrädrige Fortbewegungsmittel zu errichten. Das Geld sollte vielmehr in das Schienennetz gesteckt werden. Dem mangelt es nicht nur daran das man nicht alles erreicht. Es gibt auch das Problem, das viele Strecken nur einen Schienenstrang haben. Wenn ich von Stuttgart nach Ulm fahre, muss der Zug regelmäßig warten, weil ein vorhergehender Zug Verzögerung hat und er nicht überholt werden kann. Mehr Strecken mit zwei Gleisen erlauben es auch, leichter den geplanten und längst überfälligen 30 Minuten Takt einzuhalten. Derzeit verlängert sich pro versäumten Zug die Reisedauer um eine Stunde wegen des 60 Minten-Taktes. Das macht die Verspätungen noch ärgerlicher als sie eh schon sind. Dazu gehören auch echte Hochgeschwindigkeitsbedingen für die längere Strecke. Es mutet ja wie ein Witz an, wenn eine Neubaustrecke München Berlin die Reisedauer nicht viel länger ist als vor dem Krieg.

Umgekehrt ist es nicht nachvollziehbar, warum Kerosin für Flugzeuge nicht besteuert ist. Sonst ist jeder Treibstoff massiv besteuert und selbst der elektrische Strom hat hohe Abgaben. Meiner Ansicht nach muss Kerosin genauso wie Benzin besteuert werden. Die Einnahmen kann man für das Schienennetz gut brauchen und dann überlegt sich auch der eine oder andere, ob er mit dem Flugzeug innerhalb Deutschlands reisen muss.

Man benötigt natürlich auch ein besseres Netz. Das grundsätzliche Problem bei öffentlichem Verkehr ist das er in den Großstädten gut ist, doch jenseits davon wird’s schwer. Beispiel aus meinem Ort: ich komme schnell in die beiden nächsten Großstädte Stuttgart und Esslingen. Wenn ich aber zwei Nachbarorte weiter will, wird’s abenteuerlich. Dann muss man zuerst nach Stuttgart/Esslingen fahren und dann wieder heraus. Bei noch größerer Distanz „Richtung Pampa“ geht es gar nicht mehr. Klar orientieren sich Betreiber an der Nachfrage. Doch dann gibt es auch andere Alternativen. Es muss ja nicht immer ein Riesenbus sein. Es geht auch eine Nummer kleiner, abgestuft nach Tageszeit könnte man kleinere Fahrzeuge einsetzen, bis hinab zum Kleintransporter. Das wäre auch nützlich beim etablierten ÖPNV auf den Hauptstrecken, bei dem es morgens und abends mit dem Pendlerverkehr die Busse voll sind und dazwischen halb leer, dann könnten zu der Zeit kleinere Busse verkehren. Es bleiben natürlich die Personalkosten. Doch wenn sich wirklich mal selbstfahrende Fahrzeuge durchsetzen werden, dann wäre das der ideale Einsatzzweck für diese.

Das Alternativen zu Auto und Flugzeug gefördert werden ist ein Punkt. Das Zweite ist man muss weg vom Individualverkehr per Auto. Für jeden mit naturwissenschaftlicher Vorbildung ist klar, das ein Beförderungsmittel das über 1 t wiegt und nur genutzt wird um 75 kg Nutzlast (eine Person) zu befördern enorm ineffektiv ist. Mit der Alternative Pedelec und Konsorten hat man das typische Henne-Ei Problem. Solange das Fahren auf Straßen, die primär von Autos genutzt werden, gefährlich und stressig ist, wird man ein Fahrrad/E-Bike nicht nutzen, auch wenn man Zeit und Geld spart. Solange es aber kaum Leute gibt die per Bike unterwegs sind, denken Städte nicht an den Ausbau der Wege dafür.

Man muss also erst mal Platz für Fahrradfahrer machen. Das ist nicht so schwer. Den den gibt es in Hülle und Fülle. Er wird nur von den Autofahrern belegt. Wie ich bei einer Bürgeranhörung über Konzepte für eine Straßensanierung (die ein Problem mit dem Durchgangsverkehr und Parken hat) erfuhr gibt es kein Recht sei Auto auf der Straße zu parken. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Ich kenne keine Seitenstraße, die nicht zugeparkt ist. Auch die Autos haben nichts davon, denn da diese immer größer werden, kommen sie oft nicht mehr aneinander vorbei und einer muss in eine „Parklücke“ (früher: Straße) abtauchen. Langfristig würde ich daher die Neuzulassung eines Autos an einen nachgewiesenen Stellplatz auf Privatgelände koppeln. Das wird natürlich auch überprüft, nicht das einer einen Stellplatz für drei Autos ausweist oder einen der 100 km vom Haus weg ist. Das macht zum einen Kommerzelle Parkmöglichkeiten attraktiver, zum anderen sinken so langfristig die Zahl der Autos ohne Stellplatz und ein bisschen auch die Zahl der Autos insgesamt, da dann vielleicht der eine oder ander nochmals über einen Zweit- oder Drittwagen nachdenkt.

Kurfristig habe ich zumindest für die meisten Straßen eine einfache wie praktikable Lösung. Man hat oft eine Hauptstraße, von der in regelmäßigen Abständen Seitenstraßen abgehen, die dann parallel zueinander verlaufen. Für die gibt es nun ein einfaches System:

Wo keine Explizite Parkerlaubnis ist, gilt absolutes Parkverbot. Autobesitzer müssen also maximal einen Block weit ihr Auto abstellen, da eine Parkstraße alle drei Straßen folgt. Die Radfahrer hätten eine sichere und breite Spur, die auch Gegenverkehr zulässt und kämen Fußgängern nicht in den Weg und der Durchgangsverkehr käme auch schneller vorwärts als heute mit zugeparkten Straßen. Man hat das Parken nur kanalisiert und dadurch mehr Platz geschaffen.

Langfristig sollet aber der Trend nicht nur weg vom Benziner/Diesel gehen, sondern auch weg vom persönlichen Auto. Für Ersteres würde ich einfach mal die Subventionspolitik umstellen. Anstatt das E-Auto zu subventionieren, sollten die anderen Autos eine Abgabe zahlen. Mein Vorschlag wären 5 % des Neupreises. Doch dafür gibt es auch etwas: und zwar einen Gutschein in gleicher Höhe, nicht übertragbar, nicht umtauschbar für ein ökologisch besseres Zweirad (Fahrrad, E-Bike, E-Moped). Das reicht bei einem Kleinwagen für ein gutes Fahrrad oder Einsteiger E-Bike, bei einem Mittelklassewagen in jedem Falle für ein E-Bike. Meine Überlegung ist das, wenn auch ein Auto gekauft wird, es weniger häufig benutzt wird und es mehr Fahrradfahrer gibt, die dann noch mehr Druck auf die Autofahrer ausüben.

Die Zukunft sehe ich aber nicht in dem bisherigen System. Zumindest wenn wir E-Autos in breiter Front einsetzen, muss sich was ändern. Bisher läuft es so: Jemand tankt seinen Tank voll, fährt einige Hundert Kilometer und tankt dann erneut. Die meisten E-Autos sind auch nach diesem System aufgebaut mit Batterien von 50 bis 85 kWh Kapazität. Damit man einen Vergleich hat: 1 l Benzin entspricht etwa 8,6 kwh/l. Selbst wenn man berücksichtigt, das ein Ottomotor nur einen Wirkungsgrad von 25 bis 30 % hat und ein E-Motor einen von 90+ % ist klar das eine 85 kwh Batterie maximal dem Energiegehalt von 40 l Benzin entspricht. Aber sie wiegt bei 200 Wh/kg, dem Energiegehalt von leistungsfähigen Lithiumzellen über 400 kg, also über das zehnfache. Entsprechend schwerer ist das Auto, auch weil jedes Kilogramm Batterie weiteres Gewicht am Fahrzeug für die Struktur die es halten muss, Stoßdämpfer etc addiert. und damit muss mehr Masse bewegt werden und der „Verbrauch“ in kWh/100 km steigt an. Ich sehe das E-Auto als Gefährt für die Kurzstrecke. Es gibt auch kleine Wagen, die so ausgelegt sind wie der E-Go life, ein Wagen im Smart Stil aber eben nur rund 100 km Reichweite, dafür auch 700 kg leichter als das neueste Modell von Tesla (Batterie mit nur 15 kwh Kapazität) und 20.000 Euro billiger. Es gibt noch ein zweites Problem bei der derzeitigen Verhaltensweise. Damit die Leute ihre E-Autos genauso schnell aufladen können, wie wenn sie tanken, haben die Schnellladestationen enorm hohe Stromstärken. Bei Tesla z.B. 350 kW Leistung. Wenn einer seinen Tesla auflädt, verursacht er also kurzfristig einen Verbrauch, der dem von 150 Backöfen entspricht und nun stelle man sich das mal vor, wenn es Millionen tun. Dafür ist weder unsere Stromerzeugung ausgelegt, noch das Stromnetz. Natürlich kann man das Problem mildern, indem Ladestationen eine große Batterie haben, die sie dann langsam wieder aufladen. Aber in meiner Vision sieht die Zukunft anders aus und da belasten E-Mobile nicht das Stromnetz. Sie entlasten es.

Es wird sicher Leute geben, die brauchen ein Auto als Statussymbol. So der Typ der auf seinem Porsche einen Aufkleber hat „Übrigens auch mein Zweitwagen ist ein Porsche“. Aber der Großteil der Leute will nur von A nach B. Wenn der öffentliche Verkehr entsprechend ausgebaut ist, braucht man dann das Auto in Großstädten nur noch für sperrige Besorgungen. Ein Problem bleibt das Umland. Doch muss man da selbst ein Auto besitzen? Wenn die selbstfahrenden Autos funktionieren. (ich habe da einige Zweifel, vor allem gibt es dann ganz neue Fragen bei der Haftung bei Unfällen und ethische Fragen - wenn bei einem Unfall in jedem Falle jemand stirbt, wie entscheidet dann das Auto?). Aber wenn sie selbstständig fahren können, dann braucht man auch keinen Fahrer. Man könnte eine Flotte von Fahrzeugen anschaffen die man, wenn man eines braucht, abruft und wenn man es nicht mehr braucht, fahren sie zur nächsten Ladestation oder den nächsten Kunden selbstständig an. Da die Autos so viel unterwegs sind – nicht nur 1 Stunde wie im Durchschnitt ein PKW pro Tag – braucht man viel weniger. Nachts und und wenn wenig los ist, laden sie sich selbstständig auf. Dafür braucht man dann keine riesigen Wagen, sondern so kleine wie der E-GO life reichen aus. Man bezahlt die Fahrt wie beim Taxi, nur müsste es ohne Fahrer eben viel günstiger sein und damit gibt es ein individuelles Verkehrsmittel, ohne das man ein eigenes Auto besitzen muss.

Man kann dieses Szenario noch weiter spannen. Wenn der Betreiber einen Rahmenvertrag mit der Stromversorgung abschließt, ist das ein potenziell riesiger Speicher. Mal eine Zahl in den Raum geworfen. Unser Stromnetz kann derzeit maximal 68 GWh übertragen. 2 Millionen Elektrofahrzeuge die 10 kWh freie Kapazität haben würden also 20 Minuten lang so viel Strom aufnehmen, wie das ganze Netz liefert. Wenn man nur Spitzen abfedern muss, sagen wir mal 10 % der Gesamtstrommenge erhöht sich das auf 3 Stunden. Damit können E-Autos als Speicher für kurzzeitigen Spitzenbedarf oder Erzeugung (wie z.B. in Tagen wie heute, wo nur die Sonne scheint) dienen. Sie entlasten dann das Stromnetz.

Das wäre möglich, zumindest sollte man den Strompreis an den Spitzenverbrauch anpassen. Es sollte für Leute die ein eigenes Fahrzeug haben finanziell attraktiv sein, ihr Auto wenn sie es nicht brauchen über die normale Steckdose aufzuladen – dauert Stunden, aber wie schon gesagt, der Durchschnitts-PKW wird nur eine Stunde am Tag benutzt. Schnellladestationen die einen teuren Netzausbau nach sich ziehen und dazu sorgen das es solche Kraftwerke wie in Irsing vorhalten mus: 800 Millionen Euro teuer, nur wenige Tage pro Jahr am Netz, weil es Spitzen abfangen soll, aber der Strom aus Gas teurer als Braunkohle ist.

Noch ein Wort zu anderen Autos: die wird es auch geben. Denn es gibt natürlich noch Berufsfahrer, Transporte etc. Die beste Technik denke ich ist Erdgas. Es zwar auch ein Kohlenwasserstoff, aber einen den man aus regenerativen Quellen erzeugen kann und die Motoren sind wegen der höheren Verbrennungstemperatur effektiver.

Aber das setzt voraus das die Leute vernünftig sind. Wenn ich mir die Autos anschaue, die auf den Straßen unterwegs sind, habe ich da aber einige Zweifel. Wenn man ein „vernünftiges Auto“ konstruiert, dann würde man es auch mit Solarzellen pflastern. Ein Golf hat z.B. eine Länge von 4,26 m und ist 1,79 m breit. Rechnet man 76 cm in der Länge für die Scheiben ab, so hat man eine Fläche von 3,5 x 1,79 m = 6,2 m² zur Verfügung die man mit Solarzellen belegen kann. Bei Standardmodulen von 1,6 m² Fläche und 430 Watt Spitzenleistung sind das 1,2 kw Peakleistung oder bei optimaler Ausrichtung pro Jahr das Tausendfache in kwh als Ertrag also rund 1200 kwh. Selbst wenn man nur 50 % dessen ansetzt, so sind das 600 kWh, mit denen ein E-Auto je nach Gewicht rund 2500 bis 4000 km fahren kann. Es sieht nicht toll aus, aber wenn man 20 Jahre als Lebensdauer des Autos ansetzt, sind es bei Abnahme der Leistung auf 80 % rund 10.800 kWh, die heute bei 30 ct/kWh rund 3240 Euro kosten – und das auch nur, wenn der Strompreis nicht ansteigt. Bei 3240 Euro, die ich spare, wäre mir es egal, dass ein Auto mit Solarzellen nicht so toll aussieht wie eines mit Metalliclegierung. Ein solches Auto müsste bei einem typischen Pendler im Sommer nicht mal an die Steckdose. Aber es gibt ein solches Auto nicht. Daher wird auch der Rest meiner Ideen wohl nur eine Vision bleiben.

Nicht beabsichtigt, aber durch Zufall ist heute „Equal-Day“. Meine PV-Anlage, die am 19.4. in Betrieb ging, hat bis heute 1892,2 kWh geliefert – meine letzte Stromabrechnung lautete über 1874 kWh. Das heißt, in den 70 Tagen hat die Anlage so viel Strom geliefert, wie ich im letzten Jahr verbraucht habe.

28.6.2019: Die Fotosafari 2019 und der Neid des Buchautors

Nun ist sie raus, die zweite Auflage der Fotosafari durch den Raketenwald. Der Untertitel verrät schon, was neu ist: „Edition 2019“. Die erste war von 2016. Ich will solange es neue Träger gibt das Buch in regelmäßigen Abständen neu rausbringen. So alle drei bis fünf Jahre. Ich habe mich erinnert an meine Jugend da gab es ein Taschenbüchlein, das alle größeren Flugzeuge der Welt mit technischen Daten und Skizzen auf je einer Doppelseite vorstellte und das erschien auch jährlich.

Diesmal ist der Sprung relativ groß. Zu den 10 neuen Trägern kommen noch viele alte, die ich in der ersten Ausgabe nicht drin hatte. Damals hatte ich als Vorgabe für die Auswahl, das das wesentliche Kriterium sein sollte, das sich die Raketen signifikant im Aussehen unterscheiden. Schließlich ist es das einzige Raumfahrtbuch von mir mit Farbbildern (89 Stück, nicht von allen Trägern gibt es Farbaufnahmen). Für Ausgabe 2 habe ich die Zielsetzung etwas geändert. Es soll zu einem Einsteigerraumfahrtbuch werden. Ich habe daher den Text durchgesehen und auch mit etwas mehr Daten versehen wie zumindest Zahl der Starts oder Abmessungen und Masse der Rakete. Aber es ist nicht mit meinen anderen Büchern zu vergleichen. Tabellen gibt es z. B. nur im Anhang. Der ist auch neu und führt drei Listen ein zum einen ausführliche Statistik nach Subtypen, dann eine Familienstatistik bei der dann z.B. alle Titan Starts zusammengefasst werden und noch eine kleine Tabelle mit den Jungfernflügen aller Raketennationen der Welt. Davon scheiterten übrigens zwei Drittel. Der Umfang ist so von 176 auf 236 Seiten gewachsen, der Preis leider auch von 17 auf 25 Euro. Er hängt bei konstanter Marge ja direkt von der Seitenzahl ab.

Ich halte es noch mehr als die erste Ausgabe für ein tolles Geschenk für den Raumfahrtfan zu Weihnachten, Geburtstag oder einfach so und ideal um jemanden für die Thematik zu interessieren. Obwohl schon die erste Ausgabe nicht zu den Verkaufsschlagern gehörte, werde ich es weiter pflegen. Aus einem einfachen Grund. Ich möchte meine Bücher aktuell halten.

Das Buch leitet mich zu meinem zweiten Punkt über. Ich bin ja Buchautor, oder wie es in einem Lied meiner Lieblingsband heißt ein „Paperback Writer“. Das ist ein Beruf der davon lebt das andere seine Werke kaufen. Da gibt es ja noch zwei andere Berufsgruppen, nämlich Musiker und Filmschaffende. Immer wenn ich an einem Tiefpunkt (wie gerade bei der Arbeit am Apolloprogramm) bin oder meistens zu Ende eines Buchs erst mal genug vom Schreiben habe, kommt bei mir Neid auf. Weniger auf andere Buchautoren, obwohl ich da einige auch nicht leiden kann, weil sie von mir geklaut haben. Mehr auf die anderen beiden Berufsgruppen. Kleines Beispiel vom Radio. Da kam diese Woche „Lets stay together“ von Al Green. Die Moderatorin erläuterte das Al Green den Text angeblich in 5 Minuten geschrieben habe, am Freitag die Aufnahme aufgenommen, am Montag kam das Master ins Presswerk und am Donnerstag war es schon in den Charts. Auch wenn das extrem ist, hört man immer wieder davon, das ein Song in wenigen Stunden geschrieben wurde oder ein Album in einer Woche aufgenommen. Wenn man dann von den Einnahmen hört, kann man nur neidisch werden. Michael Jackson ist diese Woche vor 10 Jahren gestorben. Er wollte ja kurz vor seinem Tod noch ein Comeback starten, vor allem, weil er finanziell in Bedrängnis war. Seine Erben haben in den letzten 10 Jahren aber 1,6 Milliarden Dollar eingenommen und das mit 6 Alben. Ich müsste rund 100 Bücher schreiben nur, um davon leben zu können. Dasselbe gilt für Filme, selbst wenn man von den Millionengagen der Schauspieler absieht, die in dem Sinne ja nicht mit dem Buchautor vergleichbar sind, da sie nur wiedergeben was andere geschrieben haben. Aber auch Regisseure und Produzenten verdienen nicht schlecht.

Meiner Theorie nach gibt es zwei „umgekehrt proportionale“ Zusammenhänge zwischen Aufwand und Erlös, bei denen die von ihrem Werken leben: Je weniger der Zuschauer selbst leisten muss desto höher der Verdienst – beim Buch muss er aktiv lesen und das geistig verarbeiten. Musik kann er nebenher hören. Film liegt dazwischen und je länger er für das Werk braucht desto geringer ist das Verdienst. Ich schätze mein Buch kann man in 10 bis 15 Stunden durchlesen, ein Film dauert 1,5 bis 2 Stunden und eine Platte unter 74 Minuten, ein Song sogar nur 3-5 Minuten. Manchmal denke ich daran ein Buch zu schreiben mit dem Titel „Wie werde ich als Buchautor reich?“. Auf dem steht auf der ersten Seite dann nur „So“ und dann folgen 199 leere Seiten. Leider ist es so: mit der Faulheit der Leute kann man Geld verdienen. Bei den Büchern gehen seichte Titel auch besser als Werke, in denen viel Arbeit steckt wie Fachbücher. Leider aber auch nichts für mich.

30.6.2019: Disco

Man möge mir einen neuen seichten Blog verzeihen. Doch bei der Hitze ist bei mir die Luft raus. Ich schlafe nachts schlecht und tagsüber bin ich ständig müde, obwohl ich meine Matratze vom Obergeschoss ins Erdgeschoss verlegt habe. Ich wollte was über das neue Mondprogramm der Amis Artemis schreiben und eine Nachlese zu SpaceX vom Juni. Die glänzen ja wieder mit Widersprüchen, aber dazu muss ich mich konzentrieren können und das ist derzeit nicht möglich.

Auf meinem heutigen Blog kam ich schon vor Wochen, als ein Musiktherapeut im Interview sagte. Er hätte eine Playlist mit einem Titel, den er nach dem Aufstehen jeden Tag hört. 31 Stück, einen pro Tag im Monat und das seien beschwingte Lieder die einen animieren sich zu bewegen. Der nächste Titel im Radio war dann „September“ von Earth Wind and Fire und der Moderator fragte ihn, ob so was auch dazugehört und die Antwort war „unbedingt“. Nun ist das ein Discotitel und ich finde Disco ist eine unterschätzte Musikrichtung. Disco ist die beste Musik, wenn man schlecht drauf ist, zum Bewegen. Es ist Tanzmusik, heißt ja nicht umsonst nach der Diskothek. Disco hat heute einen schlechten Ruf, wahrscheinlich, weil es Ende der Siebziger einfach zu viel wurde und auch die ursprüngliche Discorichtung aus dem Rhym and Blues zumindest in Europa mehr und mehr von der Synthesizer-Richtung a la Georgio Moroder ersetzt wurde. Aber der Rhythmus ist einfach gut. Bei meinem eingestellten Sender vergeht keine Stunde ohne Disco Titel – als Kontrastprogramm ist dann die Hörerhitparade absolut discofrei, also auch ohne die wirklichen Top-Gruppen wie Earth Wind and Fire, Cool and the Gang oder KC and the Sunshine Band. Ich fand ganz interessant die Doku „Disco – einst und jetzt“. Auch wurde mir dann erst klar, wie viel von dem was ich bisher gut fand und von Disco beeinflusst ist. Da gehört viel dazu „Lets Dance von David Bowie, „Voulez-Vous und Dancing Queen“ von Abba. Ja selbst Rocker wie die Rolling Stones haben Disco übernommen wie bei „Miss You“. Inzwischen bin ich auch ganz gut darin, Discoelemente zu erkennen. Es ist natürlich einfach, wenn die quäkende Disco Gitarre vorkommt wie bei den frühen Stücken oder bis heute ausgeprägt bei Nile Rogers. Man kennt das von der Titelmelodie der Fernsehserie „Die Straßen von San Franzisko“ oder auch charakteristisch in einem frühen Stück „Shame on you, if you dont dance too“ von Shirley and Company. Charakteristischer ist aber wohl der treibende Beat, denn ich weniger beschreiben kann, aber den ich inzwischen gut erkenne. Nile Rogers sagte einmal Disco wäre eine nicht-diskremenierende Musikrichtung. Jeder könnte Disco-Elemente in seine Musik übernehmen. Er nahm als Beispiel Rod Steward und die Rolling Stones. Sie hätten die eine Country-Platte aufnehmen können, aber eben Disco Lieder. Da ist was wahres dran, auch wenn man mit der Aussage vorsichtig sein sollte. Reggae ist ja auch eine Musikrichtung, die man zuerst mal mit Jamaica verbindet und trotzdem sind Laid Back und UB 40 damit erfolgreich geworden, bei UB 40 wie ich erst vor einigen Jahren feststellte waren die meisten Hits z. B. nicht mal Reggae Titel sondern stammten von anderen Künstlern. „Red Red Wine, stammt im Original z.b. von Neil Diamond und klingt völlig anders. Reggae ist das Kontrastprogramm zu Disco. Die ideale Musik für diese Sommerhitze oder einen Joint, wenn man sich wenig bewegen will oder kann. So muss man sich auch nicht wundern warum die Musikrichtung aus Jamaica kommt.

Ich hatte mir vorgenommen, hier mal eine Liste von 31 Songs aus meiner Disco-Playlist zu posten. Doch das wurde mir dann einfach zu lang. Es gibt zu viele gute Songs nun nach und nach alle rauszuschmeißen, die nicht Top sind, war mir zu anstrengend. Daher nur meine Top-Lieder, die ich immer wieder gerne höre und meine komplette Liste:

Toplieder:

September von Earth Wind and Fire

The Second Time around von Shalamar

Shame, Shame Shame von Shirley and Company

Give it up von KC and the Sunshine Band

Good Times von Chic

und die komplette Liste:


Titel

Album

Künstler

Jahr

(If You want it) Do it yourself

I Will Survive [The Best of Gloria Gaynor]

Gloria Gaynor

1993

(Shake Shake Shake) Shake Your Booty

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Another One Bites The Dust

Billboard Top 100

Queen

1981

Baby Do You Wanna Bump

Gold - 20 Super Hits

Boney M.

Bad Girls

Donna Summer

1977

Beat It

Thriller

Michael Jackson

1982

Belfast

Gold - 20 Super Hits

Boney M.

Billie Jean

Thriller

Michael Jackson

1982

Boogie wonderland

Greatest Hits

Earth, Wind & Fire

Celebration

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Cherish

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Chic / Good Times

Good Times. The Very Best Of Chic & Sister Sledge.

Chic & Sister Sledge

2005

Chic / Le Freak

Good Times. The Very Best Of Chic & Sister Sledge.

Chic & Sister Sledge

2005

Chic Mystique

Chic-ism

Chic

1992

China Girl

Let's Dance

Bowie, David

2003

Commodores / Brick House

Gold (CD2)

Lionel Richie and the Commodores

2006

Copacabana

Barry Manilow

D.I.S.C.O.

Top 1000 Pop Hits of the 80's

OTTAWAN

Daddy Cool

Gold - 20 Super Hits

Boney M.

Dancing In The Sheets

Heartbreak

Shalamar

1984

Disco Inferno

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Do You Wanna Go Party

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Don't let me be misunderstood

Santa Esmeralda

Don't Stop 'Til You Get Enough

Off The Wall

Michael Jackson

1979

ein jahr (es geht voran)

Monarchie und Alltag

Fehlfarben

2000

Every 1's A Winner

Hot Chocolate

1977

Fame

Billboard Top 100

Irene Cara

1980

Fresh

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Funky Town

Billboard Top 100

Lipps

1980

rock your baby

 

george mccrae

1974

Get Down on It

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Get Down Tonight

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Get Lucky

Random Access Memories

Daft Punk/Pharrell Williams

2013

Get On The Floor

Off The Wall

Michael Jackson

1979

Give It Up

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Gotta Go Home

Gold - 20 Super Hits

Boney M.

Heart of class

Disco Classics (Ekstra Bladet)

Blondie

Heaven Knows

Gold (Disc1)

Donna Summer

2005

Hot Chocolate

You Sexy Thing

1976

No doubt about it

Disco

Hot Chocolate

2002

Hot Stuff

Donna Summer

1977

How high the Moon

I Will Survive [The Best of Gloria Gaynor]

Gloria Gaynor

1993

I am what I am

I Will Survive [The Best of Gloria Gaynor]

Gloria Gaynor

1993

I Don't Wanna Ge Hurt

Gold (Disc2)

Donna Summer

2005

I Feel Love

Gold (Disc1)

Donna Summer

2005

I Found Love (1977)

Love And Kisses

Donna Summer

I LOVE TO LOVE

Top 1000 Pop Hits of the 80's

TINA CHARLES

I Want Rock With You

Billboard Top 100

Michael Jackson

1980

I Want You Back

Michael Jacksons And The Jackson 5 - Greatest Hits

Michael Jacksons And The Jackson 5 - Greatest Hits

I will survive (original version)

I Will Survive [The Best of Gloria Gaynor]

Gloria Gaynor

1993

I Will Survive

Gloria Gaynor

1977

I'M SO EXCITED

Top 1000 Pop Hits of the 80's

POINTER SISTERS

I'm Your Boogie Man

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Ill Be There

Chic feat. Nile Rodgers

Im Coming Out

Billboard Top 100

Diana Ross

1981

In the Heart

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

In The Navy

Village People

1977

It;s The Same old Song

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Joanna

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Keep It Comin' Love

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Knock On Wood

Amii Stewart

1977

Ladies Night

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Last Dance

Gold (Disc1)

Donna Summer

2005

LAST NIGHT THE DJ SAVED MY LIFE

Top 1000 Pop Hits of the 80's

INDEEP

Last Train To London

Light Years: The Very Best Of ELO (Disc 1)

Electric Light Orchestra

1997

Let The Music Play

Barry White - All-Time Greatest Hits

Barry White

1994

Let's Dance

Let's Dance

Bowie, David

2003

Let's Go Dancin' (Ooh, la, la, La)

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Let's groove

Greatest Hits

Earth, Wind & Fire

Lets Hear It For The Boys

Billboard Top 100

Deniece Williams

1984

Love Epidemic

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Love In C Minor

Cerrone

Love is in the air

Disco Classics (Ekstra Bladet)

Tom Jones

Love To Love You Baby

Gold (Disc1)

Donna Summer

2005

Love You Inside Out

Bee Gees

1977

Love's Theme

Barry White - All-Time Greatest Hits

Barry White

1994

Love's Unkind

Gold (Disc1)

Donna Summer

2005

Ma Baker

Gold - 20 Super Hits

Boney M.

Macho Man

Greatest Hits

Village People

1999

MANDOLAY

LA FLAVOUR

Mirror Mirror

Billboard Top 100

Diana Ross

1982

Misled

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Modern Love

Let's Dance

Bowie, David

2003

More than woman

Disco Classics (Ekstra Bladet)

Tvares

Move

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Movie star

Disco Classics (Ekstra Bladet)

Harpo

My Sharona

Knack

1977

Never can say goodbye

I Will Survive [The Best of Gloria Gaynor]

Gloria Gaynor

1993

Never Can Say Goodbye

Michael Jacksons And The Jackson 5 - Greatest Hits

Michael Jacksons And The Jackson 5 - Greatest Hits

new york groove

ace frehley

1977

Nice And Slow

Greatest Hits of The 70's Cd8

Jesse Green

NIGHT FEVER

THE GREATEST HITS- CD1

BEE GEES

2001

Oh Sheila

Billboard Top 100

Ready For The World

1985

On The Radio

Gold (Disc1)

Donna Summer

2005

One for you. one for me

Disco Classics (Ekstra Bladet)

La Bionda

Only The Stong Survive (2003 Hit)

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

P.Y.T. (Pretty Young Thing)

Thriller

Michael Jackson

1982

Please Don't Go

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Queen OF Clubs

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Rasputin

Gold - 20 Super Hits

Boney M.

Reach out, I'll be there

I Will Survive [The Best of Gloria Gaynor]

Gloria Gaynor

1993

Ring my bell

Disco Classics (Ekstra Bladet)

Anita Ward

ROCK THE BOAT

Top 1000 Pop Hits of the 80's

FORREST

Rock With You

Off The Wall

Michael Jackson

1979

Rock Your Baby

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Saturday night

Greatest Hits

Earth, Wind & Fire

Save A Place

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Sexual Healing

Billboard Top 100

Marvin Gaye

1983

Sexy Eyes

Billboard Top 100

Dr Hook

1980

Shake It

Let's Dance

Bowie, David

2003

Shake Your Body

The Jacksons

1977

Shame Shame Shame 1975 Disco Purrfection

Shirley & Company

Shame Shame Shame

Greatest Hits of The 70's Cd7

Shirley and Company

2004

Shame shame shame

The Khaliq Group

Shame Shame Shame

Tina Charles

She Works Hard For The Money

Gold (Disc2)

Donna Summer

2005

Shine A Little Love

Light Years: The Very Best Of ELO (Disc 2)

Electric Light Orchestra

1997

Silver Convention

Fly, Robin, Fly

1976

Silver Convention

Get Up And Boogie

1976

Sister Sledge / All American Girls

Good Times. The Very Best Of Chic & Sister Sledge.

Chic & Sister Sledge

2005

Sister Sledge / Dancing On The Jagged Edge

Good Times. The Very Best Of Chic & Sister Sledge.

Chic & Sister Sledge

2005

Sister Sledge / Fankie

Good Times. The Very Best Of Chic & Sister Sledge.

Chic & Sister Sledge

2005

Sister Sledge / Got To Love Somebody

Disco

Chic & Sister Sledge

2005

Sister Sledge / He's The Greatest Dancer

Disco

Chic & Sister Sledge

2005

Sister Sledge / Lost In Music

Good Times. The Very Best Of Chic & Sister Sledge.

Chic & Sister Sledge

2005

Sister Sledge / Mama Never Told Me

Disco

Chic & Sister Sledge

2005

Sister Sledge / Thinking Of You

Good Times. The Very Best Of Chic & Sister Sledge.

Chic & Sister Sledge

2005

Sister Sledge / We Are Family

Good Times. The Very Best Of Chic & Sister Sledge.

Chic & Sister Sledge

2005

Sixty Minute Man

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Soul Searchin' Time

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Sound Your Funky Horn

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

Spacer

Sheila & Black Devotion

Spring Affair

Gold (Disc1)

Donna Summer

2005

Stayin' Alive

Super 70's Disc 2

Bee Gees

1995

Steppin' Out

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Stone Love

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Stop And Think

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Straight Ahead

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Sunny

Gold - 20 Super Hits

Boney M.

super freak

Rick James

T.S.O.P. (The Sound Of Philadelphia)

The Love Is The Message: The Best Of Mfsb

M.F.S.B.

Take It to the Top

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Take My Heart (You Can Have It If You Want It)

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

That's Where The Happy People Go

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Thats The Way (I Like It)

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

The Boss

Diana Ross

1977

The Love You Save

Michael Jacksons And The Jackson 5 - Greatest Hits

Michael Jacksons And The Jackson 5 - Greatest Hits

The Night The Lights Went Out In N.Y. City

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

The Second Time Around

Billboard Top 100

Shalamar

1980

The Wanderer

Gold (Disc2)

Donna Summer

2005

This Time I Know It's For Real

Gold (Disc2)

Donna Summer

2005

Tonight

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Too Hot

Celebration: The Best of Kool & the Gang (1979-87)

Kool & the Gang

1994

Tragedy

Bee Gees

1977

Trammps Disco Theme (Instrumental)

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Trusting Heart

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Upside Down

Billboard Top 100

Diana Ross

1980

Vicki Sue Robinson

Turn The Beat Around

1976

Voulez-Vous

Voulez-Vous

Abba

Wanna Be Startin' Somethin'

Thriller

Michael Jackson

1982

When Love Cries

Gold (Disc2)

Donna Summer

2005

Why Do Fools Fall In Love

Billboard Top 100

Diana Ross

1982

Working My Way Back To You (Forgive Me Girl)

Disco

Spinners

1980

Wrap Your Arms Around Me

The Very Best Of

KC And The Sunshine Band

YMCA

Greatest Hits

Village People

1999

You make me feel like dancing

Disco Classics (Ekstra Bladet)

Leo Sayer

You're The First, The Last, My Everything

Barry White - All-Time Greatest Hits

Barry White

1994

Zing Went The Strings Of My Heart

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

Im Not In Love

10cc

Dancing Queen

ABBA

Undercover Angel

Alan O'Day

More More More

Andrea True Connection

Rock Me Gently

Andy Kim

Rock Steady

Aretha Franklin

Found A Cure

Ashford & Simpson

Pick Up The Pieces

Average White Band

It's A Miracle

Barry Manilow

Im Gonna Love You Just A Little More Baby

Barry White

Never Never Gonna Give Ya Up

Barry White

Youre The First The Last My Everything

Barry White

Night Fever

Bee Gees

Nights On Broadway

Bee Gees

You Should Be Dancing

Bee Gees

Livin It Up (Friday Night)

Bell & James

Lovely Day

Bill Withers

Tell Her About It

Billy Joel

Heart Of Glass

Blondie

Lowdown

Boz Scaggs

Dazz

Brick

Stomp!

Brothers Johnson

Shes A Bad Mama Jama

Carl Carlton

Kung Fu Fighting

Carl Douglas

Clouds

Chaka Khan

I Feel For You

Chaka Khan

Dont Hold Back

Chanson

~ Got To Be Real

Cheryl Lynn

Dance Dance Dance

Chic

Devil Woman

Cliff Richard

Couldnt Get It Right

Climax Blues Band

Dancer (1979)

Gino Soccio

Fame

David Bowie

Lets Dance

David Bowie

Walk Away From Love

David Ruffin

Im Coming Out Upside Down

Diana Ross

Disco Inferno

30 Years Only The Strong Survive

The Trammps

2003

9 to 5

Dolly Parton

Love To Love You Baby original long version

Donna Sommer

On The Radio

Donna Summer

One Of A Kind

Donna Summer

The Wanderer

Donna Summer

Unconditional Love

Donna Summer

Long Train Runnin

Doobie Brothers

When Youre In Love With A Beautiful Woman

Dr Hook

Boogie Wonderland

Earth Wind & Fire

Lets Groove

Earth Wind & Fire

September

Earth Wind & Fire

Shining Star

Earth Wind & Fire

Sexcrime 1984

Eurythmics

Love (Is Gonna Be On Your Side)

Firefly

Get Off

Foxy

Gonna Get Over You

France Joli

Grease

Frankie Valli

Give Me The Night

George Benson

Rock Your Baby

George McCrae

Casanova Brown

Gloria Gaynor

Good Times

Risque'

Chic

1979

Happy People 1974 Funky Purrfection Version

Temptations

Boogie Nights

Heatwave

The Groove Line

Heatwave

Aranjuez (Mon Amour)

Herb Alpert

Rise

Herb Alpert

Every is A Winner

Hot Chocolate

I Caught Your Act

Hues Corporation

Rock The Boat

Hues Corporation

I Feel Love

Gold (Disc1)

Donna Summer

2005

I Found Love (1977)

Love And Kisses

Im Every Woman 1979 Disco Purrfection Version

Chaka Khan

Fame 1980

Irene Cara

~ Dancing Machine

Jackson Five

Sky High

Jigsaw

Love Is In The Air

John Paul Young

(Shake Shake Shake) Shake Your Booty

KC & The Sunshine Band

Get Down Tonight

KC & The Sunshine Band

Im Your Boogie Man

KC & The Sunshine Band

Keep It Comin Love

KC & The Sunshine Band

Give It Up

KC

Bette Davis Eyes

Kim Carnes

I Was Made for Lovin You

Kiss

Hangin Out

Kool & The Gang

Jungle Boogie

Kool & The Gang

Ladies Night

Kool & The Gang

Gloria

Laura Branigan

You Make Me Feel Like Dancing

Leo Sayer

The More I Get The More I Want

Lorraine Johnson

Love In C Minor

Cerrone

Loves Theme

Love Unlimited Orchestra

Right Back Where We Started From

Maxine Nightingale

TSOP

MFSB

Get On The Floor

Michael Jackson

Off The Wall

Michael Jackson

Rock With You

Michael Jackson

Thriller

Michael Jackson

Maniac

Michael Sembello

Mighty High

Mighty Clouds Of Joy

Tonight Im Alright

Narada Michael Walden

Lotta Love

Nicolette Larson

Love Train

O'Jays

Xanadu

Olivia Newton John & Electric Light Orchestra

Magic

Olivia Newton John

Lady Marmalade

Patti Labelle

Stir It Up

Patti LaBelle

Lady Bump

Penny McLean

Another Brick In The Wall

Pink Floyd

~ Jump (For My Love)

Pointer Sisters

We Will Rock You/We Are The Champions

Queen

Car Wash

Rose Royce

Emotion

Samantha Sang

The Second Time Around

Shalamar

Shame Shame Shame 1975 Disco Purrfection

Shirley & Company

She Works Hard For The Money

Gold (Disc2)

Donna Summer

2005

Save Me

Silver Convention

Jump To The Beat

Stacy Lattisaw

Nicks

Stevie Nicks

Lovemachine 1977

Supermax

Shut The Funk Up

The Bar Kays

Tragedy

The Bee Gees

Oh What A Night

The Four Seasons

Shake Your Body (Down To The Ground)

The Jacksons

It's Raining Men

The Weather Girls

She Blinded Me With Science

Thomas Dolby

Thighs High

Tom Browne

Georgy Porgy

Toto ft Cheryl Lynn

I've Got The Feeling

Two Tons OFun

Play That Funky Music

Wild Cherry


 

Sitemap Kontakt Neues Impressum / Datenschutz Hier werben / Your advertisment here Buchshop Bücher vom Autor Top 99