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Web Log Teil 569: 20.9.2019 - 1.10.2019

20.0.2019: Was bringt Methan?

Mit der Möglichkeit eine konkrete Rakete nachzurechnen will ich auch an einen Dauerbrenner gehen, nämlich ob Methan so viel mehr bringt als Kerosin. Das Thema ist nicht neu, aber ganz genau konnte ich es bisher nicht berechnen. Ideal wäre es ja, wenn man Träger vergleichen könnte, doch es gibt nur wenige Methantriebwerke in der Entwicklung und ihre Daten sind nur stückweise bekannt. Selbst dann ist natürlich noch vieles nicht vergleichbar. So kann ein Triebwerk mit höherem Brennkammerdruck arbeiten oder eine Rakete Integraltanks aufweisen und andere nicht.

Ich habe es mir daher zur Aufgabe gemacht zwei hypothetische Raketen, jeweils zweistufig zu konstruieren und dabei auch hypothetische Hauptstromantriebe einzusetzen. Die Stufenverhältnisse sollen dem Optimum entsprechen.

Triebwerke

Den spezifischen Impuls der Triebwerke und damit auch das Verhältnis von Vakuum zu Sealevel Schub habe ich mit CEA2 ermittelt. Für beide Erststufentriebwerke gilt:

Für die Oberstufentriebwerke:

Ich ermittele für das Erststufentriebwerk mit LOX/Kerosin folgende Daten:


LOX/Kerosin Erststufe

LOX/Kerosin Oberstufe

LOX/ Methan Erststufe

LOX/Methan Oberstufe

Mischungsverhältnis

2,495

2,737

3,053

3,242

Impuls Meereshöhe

3196 m/s

3465 m/s

3314 m/s

3587 m/s

Impuls Vakuum

3358 m/s

3571 m/s

3478 m/s

3694 m/s

Mittlere Dichte

1,030

1,037

0,801

0,812

Strukturen

Ich bin eine kleine Abkürzung bei den Strukturen gegangen. Für die beiden Stufen habe ich mit normalen Strukturfaktoren von 18 zu 1 (Erststufe) und 12 zu 1 (Oberstufe) bei Kerosin gerechnet, entsprechend Erfahrungswerten für Stufen auf dieser Treibstoffbasis. Das bedeutet. Außer den Tanks wiegen die Systeme bei beiden Raketen gleich viel. Für Methan habe ich nun einfach das zusätzliche Tankgewicht hinzuaddiert, basierend auf einem Erfahrungswert, das ein mittelgroßer Tank etwa 1/50 des Volumens wiegt, wenn er mit Wasser gefüllt ist. (bei großen Tanks wird das noch günstiger).

Raketengröße

Ich habe die Erststufe fix auf die Größe einer Atlas oder Titan II (120 t Startmasse festgelegt und die Oberstufe dann variabel für die maximale Nutzlast. Der Schub wurde so festgelegt das beide Raketen mit 2,5 m/s Überschussgeschwindigkeit starten.

Für jede Treibstoffsorte aber auch jede Geschwindigkeit ergibt sich ein anderes Verhältnis von Ober- zu Erststufe. Ich habe daher als Zielgeschwindigkeit 11.700 m/s angesetzt, das sind etwa 1400 bis 1450 m/s über der GTO-Geschwindigkeit.

Für LOX-Kerosin errechne ich eine 13,3 t schwere Oberstufe, für Methan eine von 12,9 t. Das ist so nahe beieinander, das ich 13 t für beide Stufen angesetzt habe. Dann ist es vergleichbarer.

Hier Raketen (LEO-Angaben)

Rakete: LOX/Kerosin hypothetisch

Startmasse
[kg]

Nutzlast
[kg]

Geschwindigkeit
[m/s]

Verluste
[m/s]

Nutzlastanteil
[Prozent]

Sattelpunkt
[km]

Perigäum
[km]

Apogäum
[km]

Inklination
[Grad]

139.900

5.900

7.827

1.257

4,22

170,00

180,00

200,00

90,00

Startschub
[kN]

Geographische Breite
[Grad]

Azimut
[Grad]

Verkleidung
[kg]

Abwurfzeitpunkt
[s]

Startwinkel
[Grad]

Konstant für
[s]

Starthöhe
[m]

Startgeschwindigkeit
[m/s]

1.800

28

90

1.000

202

90

6

10

0

Stufe

Anzahl

Vollmasse
[kg]

Leermasse
[kg]

Spez.Impuls (Vakuum)
[m/s]

Schub (Meereshöhe)
[kN]

Schub Vakuum
[kN]

Brenndauer
[s]

Zündung
[s]

1

1

120.000

7.060

3.358

1800,0

1892,0

200,45

0,00

2

1

13.000

1.084

3.571

77,6

80,0

531,90

201,00



Rakete: LOX/Methan hypothetisch

Startmasse
[kg]

Nutzlast
[kg]

Geschwindigkeit
[m/s]

Verluste
[m/s]

Nutzlastanteil
[Prozent]

Sattelpunkt
[km]

Perigäum
[km]

Apogäum
[km]

Inklination
[Grad]

140.400

6.400

7.827

1.279

4,56

170,00

180,00

200,00

90,00

Startschub
[kN]

Geographische Breite
[Grad]

Azimut
[Grad]

Verkleidung
[kg]

Abwurfzeitpunkt
[s]

Startwinkel
[Grad]

Konstant für
[s]

Starthöhe
[m]

Startgeschwindigkeit
[m/s]

1.800

28

90

1.000

202

90

6

10

0

Stufe

Anzahl

Vollmasse
[kg]

Leermasse
[kg]

Spez.Impuls (Vakuum)
[m/s]

Schub (Meereshöhe)
[kN]

Schub Vakuum
[kN]

Brenndauer
[s]

Zündung
[s]

1

1

120.000

7.540

3.478

1800,0

1889,0

207,06

0,00

2

1

13.000

1.140

3.694

77,8

80,0

547,64

208,00



und hier die Nutzlasten für LEO und GTO

Rakete

LOX/Kerosin


Nutzlast LEO

5.900 kg

6.400 kg

Nutzlast GTO

2.200 kg

2.500 kg

Verluste LEO

1.257 m/s

1.279 m/s

Verluste GTO

1.125 m/s

1.111 m/s

Fazit

Methan bringt einen Nutzen gegenüber Kerosin, aber er ist klein. Die wenigen Hundert Kilogramm mehr Nutzlast können leicht Richtung Null gehen, wenn der Methantank isoliert werden muss (gerechnet wurde ohne Isolation) oder die Annahmen für die Trockenmasse des Tanks oder der spezifischen Impulse zu optimistisch sind. Die Schlussfolgerung ist nicht neu. Ich bin schon bei der einfachen Berechnung vor vier Jahren auf sie gekommen.

Es verwundert nicht das Blue Origin, die im Prinzip ihre Rakete von Grund auf neu konstruieren Methan nehmen. Es gibt eben einen leichten Vorteil gegenüber Kerosin und wenn man alles neu konzipiert, dann nimmt man das Optimum. Aerojet die dagegen auch ein neues Triebwerk entwarfen, aber ohne Kunden haben LOX/Kerosin für das AR1 genommen, denn die Kombination ist eben verbreiteter – drei US-Raketen setzen sie ein. Immerhin umgeht das bei beiden Triebwerken eingesetzte Verfahren einen Hauptnachteil von Methan – es verdampft leicht, zwar nicht so schnell wie Wasserstoff, aber bei den Temperaturen in einer Brennkammerwand geht es in jedem Falle in die Gasphase über. Die Menge an Treibstoff ist aber geringer als bei LOX/Kerosin und bei dem wurde schon beim F-1 70 % des Treibstoffs für die Kühlung benötigt. Das verwendete Verfahren, der Vorverbrennung des gesamten Sauerstoffs mit einem Teil des Methans erzeugt sehr viel Gas, das zur Kühlung genutzt werden kann und da es schon gasförmig ist, gibt es nicht die Problematik des Phasenübergangs. Damit ist die Technologie beider Triebwerke vergleichbar und nicht mit der von Triebwerken die Wasserstoff oder Kerosin zur Kühlung nutzen vergleichbar.

22.9.2019: Die Nutzlast der Ariane 6 PPH

Bevor man zu dem heutigen Konzept der Ariane 6 kam, gab es das PPH abgekürzte Konzept. Die Abkürzung steht für Powder-Powder-Hydrogen, also Pulver-Pulver-Wasserstoff. Damit war gemeint, dass die Ariane 6 in den ersten beiden Stufen Feststoffantriebe einsetzt, in der Oberstufe dann eine Stufe mit dem Vinci Triebwerk.

Mir fiel auf, das die derzeitige Treibstoffzuladung von 143 t nahe der 135 bis 145 t die für den Booster geplant war. Auch die Treibstoffzuladung der Oberstufe von 30 t ist nahe bei den 30 bis 36 t die damals geplant waren. Warum das Konzept also nicht imitieren?

Der einzige Unterscheid ist nur, das man die Zentralstufe LLPM durch einen P120C Booster ersetzt. Der benötigt an der Basis eine Verstärkung. Mit der ist er an der Startbasis angebracht. Ich habe dazu 2 t addiert, das war das Gewicht, das damals für die PPH-Variante vorgesehen war. Der Stufenadapter muss auch angepasst werden, um von 3,5 auf 5,4 m Durchmesser zu vermitteln. Doch da er auch bei der Ariane 6 anfällt, addiert er kein Zusatzgewicht. Eher wird er durch den unten geringeren Durchmesser leichter. Ich habe trotzdem noch 1,2 t für ihn addiert, so viel wog er beim PPH-Konzept. Die Trockenmasse der Oberstufe ist unbekannt. Ich habe meine Modellierung des ULPM der Ariane 6 übernommen. Die passt leider nur mit dieser hohen Leermasse, doch dazu später mehr

Im Folgenden finden sie die Nutzlasten der Versionen:

Version

Nutzlast

4 Booster (Ariane 64 PPH)

6.500 kg GTO

2 Booster (Ariane 62 PPH)

Keine GTO Nutzlast

2 Booster (Ariane 62 PPH)

7.000 kg LEO (5 Grad , 200 km)

3 Booster (Ariane 6 PPH)

6.500 kg GTO

2 Booster (Ariane 6 PPH)

3.500 kg

2 Booster Ariane 62

5.000 kg GTO

2 Booster Ariane 62

10.350 kg LEO, 5 Grad 300 km

4 Booster Ariane 64

11.500 kg GTO

Verglichen mit dem PPH Konzept fällt auf, das die Nutzlasten kleiner sind. Die naheliegende und korrekte Antwort ist, dass dies an der Trockenmasse der Oberstufe liegt. Wie schon gesagt, sie ist geschätzt, passt aber zu den angegebenen Nutzlasten der Ariane 64 für Fluchtbahnen und GTO, sodass ich mir relativ sicher bin, dass sie korrekt ist. Mich bestätigt auch die Meldung, dass man eine zweite Version (PHOEBUS-Demonstrator) entwickeln will die 1 bis 2 t leichter ist – und das geht eigentlich nur, wenn die Version jetzt schon recht schwer ist. Eventuell kostet auch das anders als bei Ariane 5 vorgesehenen Deorbitieren der Oberstufe Nutzlast aufgrund der dafür notwendigen Treibstoffvorräte.

Bei der Trockenmasse muss man berücksichtigen, das sie auch die VEB enthält (wiegt derzeit 950 kg), dazu kommen Restflüssigkeiten (bei der Ariane 6 auf maximal 700 kg geschätzt) und es Verdampfungsverluste gibt die nach einer Doktorarbeit auf die ich bei der Recherche stieß, auf 200 kg geschätzt werden. Die rund 1,5 bis 2 t Trockenmasse für den Tank die der Autor der Arbeit errechnet, war übrigens auch in der Ausschreibung für die Oberstufe des PPH Konzepts vorgesehen.

Die schweren Oberstufen sind ein Ariane 5/6 Dauerärgernis. Die ESC-A wiegt mit VEB schon 4,3 t bei 14,6 t Treibstoffzuladung, die ESC-B sollte 6,3 t bei 28 t Treibstoff wiegen. Dagegen hätte die Oberstufe des PPH Konzepts eine Trockenmasse mit VEB von etwa 6,2 t bei 32 t Treibstoff nach meinen Simulationen. Ansonsten kommt man nicht auf die angegebene Nutzlast. Das ist relativ verlässlich, weil ich auch auf die 3,5 t GTO-Nutzlast bei zwei Boostern komme, die für diesen Träger genannt werden. So ist auch relativ gut verständlich, wie man die 2 t weiger Trockenmasse erreichen kann – die Stufe wiegt jetzt schon 2 t mehr als die Entwürfe für die ESC-B und Ariane 6 PPH.

Doch zurück zum Konzept. Bringt es etwas?

Nun die Version mit zwei Boostern erreicht keinen GTO, aber sie ist für LEO-Bahnen nutzbar. Sie würde hier die Sojus ersetzen und wäre eine Konkurrenz zur Ariane 62 die 10,4 t in diesen Orbit befördert, aber natürlich ist wegen der kleineren und leistungsschwächeren Zentralstufe auch hier die Nutzlast geringer. Die GTO Nutzlast liegt mit 6,5 t bei vier Boostern etwas höher als die Ariane 62 die mit 5 t angegeben wird (bei meiner Simulation aber über 6 t erreicht).

Interessant ist der finanzielle Aspekt. Die Booster sollen nach einem SAFRAN Papier von 2015 rund 7,4 Millionen Dollar kosten, damals noch bei einem Startpreis von 110,3 Millionen € für einer Ariane 64. Inzwischen liegt der Startpreis bei 120 Millionen Euro, sodass man von einem Stückpreis von 8,1 Millionen Euro ausgehen kann. Demgegenüber kostete die EPC damals 38,1 Millionen (heute hochggerechnet: 41,5). Die Datenlage ist aber nicht konsistent, denn wenn man vom Startpreis einer Ariane 64 die Kosten von zwei Boostern abzieht, kommt man nicht auf den angegebenen Startpreis der Ariane 62. Das scheint eher so eine Art Mischkalkulation zu sein. Wenn ich diese voraussetze, und der Boosterpreis dann nicht für vier, sondern drei (das Mittel das bei Mischung von Ariane 64 und 62 Starts anfällt) Booster gilt, verteuert siech die Rakete um etwa 3 Millionen Euro.

So käme man bei 8,1 Millionen pro Booster und 41,45 Mill. € für die LLPM auf folgende Kostentabelle:

Träger

Nutzlast

Kosten

Ariane 64

11,500 kg GTO

120 Mill. €

Ariane 62

5.000 kg GTO

90 Mill. €

Ariane 62

10.400 kg LEO

90 Mill. €

Ariane 62 PPH

7.000 kg LEO

57 Mill. €

Ariane 64 PPH

6.500 kg GTO

87 Mill. €

Ich sehe durchaus einen Markt für die kleinere Version. Für LEO-Bahnen ist selbst die Ariane 62 zu groß, zumindest wenn wir von Forschungssatelliten oder Anwendungssatelliten und nicht bemannten Raumschiffen reden. Hier wäre diese Version eine kostengünstige Alternative, die sogar noch billiger wäre als heute eine Sojus. (rund 70 Millionen Euro). Die Ariane 64 PPH liegt zwar bei höherer GTO Nutzlast preislich gleichauf mit der Ariane 62, doch dürfte diese vor allem bei Nicht-GTO Bahnen zum Einsatz kommen, z. B. für Fluchtkurse (JUICE) oder Galileobahnen. Für GTO-Orbits macht es immer noch Sinn die Ariane 64 im Doppelstart einzusetzen denn die Nutzlast ist viel höher und der Preis nur geringfügig höher. Warum man aber auf die, geometrisch ebenfalls mögliche, Zwischenversion mit drei Boostern verzichtet hat, weiß wohl nur die ESA.

23.9.2019: Klimapaket. Fridays for Future und die AfD und „Jammerossis“

Um es gleich vorwegzusagen: Die Anführungszeichen stehen oben nicht ohne Grund. Das ist ein Blog über drei Themen, die man jedoch sehr einfach miteinander verknüpfen kann. Letzte Woche hat ja das „Klimakabinett“ die Regelung für das „Klimapaket“ beschlossen. Da frage ich mich sofort: Wofür braucht man da ein eigenes Kabinett? Geht das Klima nicht alle an? Müssen die Beschlüsse nicht von allen Ministerien umgesetzt werden, auch solchen, die in diesem Klimakabinett gar nicht dabei sind, aber viel mehr vom Haushalt bekommen wie Arbeit und Soziales (z. B. die Auswirkungen auf Hilfeleistungen, Kosten bei Sozialwohnungsbau). Dann sitzen dort dieselben Typen drin wie im normalen Kabinett. Die Frage, die sich mir stellt: Können die nur miteinander reden, wenn man sie zusammen in einen Raum sperrt? Das ist doch ein Armutszeugnis. Wenn man ein eigenes Kabinett aufstellt, dann doch nicht mit den Leuten, die es in den letzten Jahren, ja man muss, schon sagen, Jahrzehnten, nicht hinbekommen haben. Ich hätte erwartet, dass es ein Gremium aus unabhängigen Fachleuten ist, die die besten und effizientesten Maßnahmen erarbeiten (es muss ja auch finanziert werden) und man dann diesen Vorschlägen folgt.

Das Dumme an der „Digitalisierung“ (wie weit die Bundesregierung von der heutigen Zeit entfernt ist, zeigt sich an dem Begriff, denn wie ein Wirtschaftsberater anmerkte: „Digitalisierung hatten wir in der Wirtschaft in den Achtzigern“ - gemeint ist auch nicht die Digitalisierung, sondern Breitbandausbau sowie die Aufrüstung der Schulen mit aktueller Informationstechnologie) ist ja, (ja der Satz geht noch weiter), dass die Archive in den Fernsehsendern mit Schlagworten versehen sind. So kann man leicht die Reden von Umweltministerin Merkel zum Klimaschutz von 1995 oder der Kanzlerin Merkel zu den Elektroautos (1 Million bis 2020) herauskramen und zeigen das sie gerne viel verspricht („Mit mir wird es keine Maut geben“), aber nur wenig hält.

Über das Klimapaket haben sich schon Experten und die Opposition geäußert. Der Tenor – viel zu wenig und wie immer viel zu lange Zeiträume. 10 Euro pro Tonne Kohlendioxid sind weitaus weniger als sie mit den Zertifikaten der EU kosten (derzeit 20,73 €/t) oder man als Kompensationszahlung an Organisationen zahlt, die damit woanders in der Welt Kohlendioxid vermeiden (zwischen 15 und 23 €/t). Der Bundesdurchschnitt liegt bei etwas über 11 t Kohlendioxid pro Person und Jahr, das belastet also im Durchschnitt um 110 bis 120 Euro pro Jahr. Das ZDF hat für eine Durschnittsfamilie mit zwei Kindern knapp 35 €/Monat errechnet, das sind auch umgerechnet 105 €/Person/Jahr. Experten aus dem Beratergremium des Klimakabinetts, die Berlin direkt fragte, hatten 40 Euro/t vorgeschlagen.

Und wie immer, ist das Ganze auf die lange Bank geschoben. Ziele die bis 2030 erreicht, werden müssen. Klar das klappt ja. Genauso wie Merkels Versprechen bei den Elektroautos von 2007 für das Jahr 2020. Und die Maßnahmen greifen erst in der zweiten Hälfte der Zwanziger Jahren. Immer ein Jahrzehnt in der Zukunft, das sind zweieinhalb Legislaturperioden. Nach dem Motto: „Da regiere ich bestimmt nicht mehr …“.

Gestern ist Merkel ja zur UN nach New York geflogen. Im Radio kam, das jeder Staatschef nur 3 Minuten sprechen dürfe und das eine „große Herausforderung“ sei. Wirklich? Also ich könnte das, was beschlossen ist in wenigen Worten, sicher unter 1 Minute zusammenfassen. Noch deutlicher wie ernst die Regierung den Klimaschutz nimmt ist, dass sie mit gleich drei Flugzeugen nach New York fliegt – eine Maschine mit Merkel, eine mit AKK und eine mit Maas. Nur die Umweltministerin fliegt mit Linie (passte wohl nicht mehr in die anderen Flugzeuge rein). Maas Flug war wohl schon vorher geplant, AKK wollte zuerst mit Merkel fliegen, aber da jede mit einem Stab von Beamten fliegt, hätten die in einem Flugzeug nur noch so viel Platz wie ein Economy Passagier gehabt und das ist ja Beamten nicht zumutbar – also musste eine eigene Maschine her. Besser kann man nicht zeigen, wie weit Versprechen und Wirklichkeit auseinanderliegen. Das dies nur zwei Tage nach den Beschlüssen erfolgt zeigt auch, wie man damit umgeht – beschlossen und vergessen.

Nun fragt ihr euch bestimmt „Wie kriegt Bernd denn nun den Schwung zu den Ossis hin?“. Nun über die Schüler. Das Klimakabinett gibt es ja erst seit März, unter dem Eindruck der Fridays for Future Demonstrationen, die auch in den Schulferien nicht nachgelassen habenn und inzwischen sogar auf die USA, den Klimasünder par excellance übergegriffen haben. Zuggegeben – wahrscheinlich hat die Politik weniger die Demonstrationen beeindruckt als die sinkenden Umfragwerte der Koalition und die steigenden Werte der Grünen. Nach aktueller Umfrage würde Winfried Kretschmann, wenn jetzt Landestagswahl wäre, 38 Prozent bekommen – die SPD dümpelt bei 8 Prozent herum. Die Grünen als Volkspartei und die SPD wird Nischenpartei, so kann man die letzten Monate gut zusammenfassen. Schüler wählen nicht, aber sie sind die Spitze des Eisbergs und sie tragen ihre Meinung weiter in den eigenen Familien und das ändert eben die politische Stimmung und nur darauf reagieren die Politiker, nicht auf echte Probleme, denn das es einen Klimawandel gibt weiß man schon lange. Die erste Klimakonferenz war 1992, Berichte über den Rückgang von Gletschern gibt es schon in den Achtzigern. Jetzt jährt sich ja zum 30-sten Mal die Wende. Nach einer jüngsten Untersuchung haben die Ostdeutschen kräftig aufgeholt. Lohnniveau und Produktivität haben fast westdeutsches Niveau erreicht. Berücksichtigt man die geringeren Lebenshaltungskosten, so ist der Unterschied noch geringer. Subjektiv empfinden es die Bewohner der „neuen Bundesländer“ anders. Und sie haben ja auch recht. Über 25 Jahre nach dem Beschluss Berlin zur Hauptstadt zu machen sind immer noch einige Ministerien in Bonn angesiedelt und Beamte fliegen hin und her (nochmals Bezug zur Klimaproblematik) nur wenige Behörden haben ihren Hauptsitz in den neuen Bundesländern.

Nach der Wende kam bald der Begriff der „Jammerossis“ auf, die sich über alles beschweren. Sie hatten aber auch Grund dazu. Denn Kohl, den seine Parteigenossen noch heute als „Kanzler der deutschen Einheit“ feiern, hat einen miserablen Job getan. Ostdeutschland blühende Landschaften versprochen und nur Arbeitslosigkeit gebracht. Der Grund war die Vorgehensweise: anstatt die vielen staatseigenen Betriebe, die die BRD nun besaß, in die Marktwirtschaft zu führen, verkaufte man sie. Ursprünglich sollte das noch Geld einbringen. Schließlich verkaufte man aber nicht nur für einen symbolischen Preis, sondern zahlte sogar noch Geld. Die meisten (westdeutschen) Käufer wickelten die Firma aber nur ab, weil sie an Anlagen oder Immobilien interessiert waren. Das war absehbar, denn man musste kein Wirtschaftsfachmann sein, um zu sehen, das die Betriebe nicht konkurrenzfähig waren. Das lag zum einen am System, zum anderen wurden ganze Felder vernachlässigt wie die Konsumgüterindustrie zugunsten der Schwerindustrie. Wie es lief, kann man am besten am Trabi sehen – das Auto sah aus wie ein Auto bei uns in den Fünfzigern und so alt war es auch.

Die Treuhandanstalt hat 600 Milliarden Steuergeld gekostet – und brachte nur Arbeitslosigkeit, was natürlich zu Verärgerung führte. Mit dem Geld, das man "Investoren" gab, hätte man die Betriebe auch selbst sanieren können und dann, wenn sie konkurrenzfähig sind, in die Marktwirtschaft entlassen können. Alternativ wäre dann immer noch im Besitz der Betriebe, so wie dies heute noch bei der Bahn ist und teilweise bei Telekom und Post. Wie bei diesen hätte man dann an die Börse gehen können. Doch nach den Demonstrationen vor der Wende blieben diese, als es den Leuten wirklich schlecht ging, aus. Zumindest die großen. Stattdessen haben die Ostdeutschen den Weg des Protestwählens eingeschritten. Damals für die PDS, später Linke, heute für die AFD.

Nach Jahrzehnten haben die Wähler noch nicht eingesehen, das dieses Protestwählern Null Einfluss auf die Politik hat. Denn die kann ja nur umsetzen, was im Rahmen des demokratischen Systems und der Finanzierung ist. Da sind eben Forderungen der Linken wie bedingungsloses Grundeinkommen oder die Nähe zu Russland inklusive der Haltung zur Ukrainekrise, ein No-Go für eine Zusammenarbeit. Das gleiche gilt auch für die AFD und ihre Forderungen. Was die Reaktion der Politik jetzt verursacht, ist das eine demokratische Partei, die Grünen Zuwachs bekommt. Denn die ist eine Alternative, die koalitionsfähig ist und damit der Verlust an Macht, wenn man selbst nur noch Juniorpartner in einer Kollation ist. Also liebe Protestwähler – im Osten, wie Westen – wählt die koalitionsfähige Partei, die eure Interessen am besten vertritt.- Das wäre die SPD-. Praktisch alles, was für Arbeitnehmer in den letzten Jahren als Verbesserung herauskam, kam von der SPD. Mindestlohn, Grundrente, alles SPD Forderungen. Sie wird aber immer noch für Hatz-IV abgestraft, obwohl das mittlerweile 17 Jahre her ist und aus gutem Grund nie von der CDU, die nun ja auch seit 14 Jahren regiert wieder abgeschafft wurde, hätte sie ja machen können – zumindest von 2009 bis 2013 mit der FDP, die von dem Konzept ja nie etwas hielt.

Was mich am meisten verwundert, ist das nun AFD anstatt Linke gewählt wird. Nach den Stereotypen sitzen ja in der „Zone“ Leute, die in der DDR eine Rundum-Vollversorgung gewöhnt sind und natürlich jahrzehntelang gehört haben, wie toll Russland ist. Denn ich diesen Stereotypen folge (zumindest für einige Ältere, aber sicher nicht für alle die seit dem Mauerfall geboren bzw. aufgewachsen sind, also die Altersgruppe 45- gelten sie zum Teil), dann finde ich diese Personen politisch in der Linken wieder. Aber in der AFD? Sie zeichnet sich vor allem durch Ausländerfeindlichkeit aus – nicht nur gegen Asylanten, sondern auch Ausländern, die legal hier wohnen oder sogar hier aufgewachsen sind, nur eben „fremdländisch“ aussehen. Das könnte ich noch verstehen in einem sozialen Brennpunkt lebe oder in einer Gegend, wo Deutsche inzwischen in der Minderheit sind. Das gibt es in Teilen Berlins oder im Ruhrgebiet – aber im Restosten? Dort gibt es eher weniger Ausländer als im Westen. Schaut man über dieses Buzzthema weiter, so finde ich bei der AFD nichts, was irgendwie im Sinne von Leuten ist, die weniger gut dastehen als der Durchschnitt im Westen. Das Wirtschaftsprogramm ist liberaler als das der FDP. Abschaffung der gesetzlichen Rente, private Vorsorge, Ausstieg aus dem Euro und der EU – all das findet sich im AFD-Parteiprogramm und selbst die Einstellung zum Klima tangiert noch Ostdeutschland. Wenn ich von Waldbränden höre, dann sind die in Brandenburg und Thüringen. Was in Ostdeutschland floriert ist der Tourismus und der dürfte vom Klimawandel unmittelbar betroffen sein. Vor allem: Keiner in der Führungsriege der AFD stammt aus dem Osten. Anders als bei den Ministerpräsidenten die inzwischen zum größten Teil aus dem Osten stammen.

Mein Tipp: Greift die Montagsdemos wieder auf. Motto „Monday for Equality“ und wählt die Partei, die eure Interessen am stärksten vertritt. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Und das gilt nicht nur für den Osten, denn auch im Westen ist die AFD stark.

1.10.2019: Argumentationshilfe für die Regierung: Legalisierung von Cannabis

Ich hatte ja mal eine kleine Minireihe „Faktenbasierte Politik“, in der ich meine Vorstellung einer Politik skizziert habe,, die sich an den Fakten orientiert, nicht kurzfristigen Überlegungen wie die nächste Wahl ausgeht oder welche Lobbygrupe man verärgern könnte.

Ich gehe mit den Kommentaren zu meinem vorletzten Blog überein, dass heute die Politik nicht die wirklichen Probleme anpackt, sondern sich mit zahlreichen Detailfragen beschäftigt, wenn sie sich nicht mit sich selbst beschäftigt.

Auf die „faktenbasierte“ Reihe bin ja gekommen, weil in Interviews Journalisten immer betont haben, das Merkel als Physikerin Politik anders machen würde, Dinge mehr durchdenken, rationaler angehen. Davon habe ich aber nichts gemerkt. Für mich ist sie eigentlich Kohl 2.0 – nichts tun und warten, bis sich Probleme von selbst erledigen. Ich glaube sogar das Merkel sich ziemlich untypisch für einen Naturwissenschaftler / Techniker verhält (die folgenden Ausführungen passen auch gut auf Personen die Dinge entwickeln, das ist schlussendlich auch so etwas wie etwas erforschen). Einen Forscher zeichnet außer seinem Fachwissen auch aus, dass er:

Davon erkenne ich bei der Bundesregierung wenig, egal ob man Verkehrspolitik, Infrastruktur, Klimapolitik oder anderes nimmt. Stattdessen schielt man auf die nächsten Wahlen oder Lobbygruppen, die man ja nicht verärgern will, vor allem aus der Wirtschaft. Paradebeispiel ist die deutsche Automobilindustrie, die so lange gehätschelt wird, bis alle anderen Hersteller sie in Sachen Innovation überholt haben und keiner mehr ihre Benzinschleudern kauft.

Also heute ein neuer Ansatz. Ich will mal ein Thema der Politik schmackhaft machen, und zwar in der Argumentionsweise, die sie verstehen. Ich habe mr mal für den Anfang die Cannabislegalisierung herausgesucht. Faktenbasiert würde ich so argumentieren:

Aber das habe ich schon alles geschrieben und nicht nur ich und es tut sich nichts, auch wenn bei der letzten Bundestagswahl FDP, Grüne und Linke für die Freigabe von Cannabis waren, die SPD äußerte sich nicht dazu und nur CDU und AFD waren dagegen.

Daher heute eine Argumentation, in der Art wie sie Politiker verstehen.

Cannabis sollte legalisiert werden weil …

… man so viele neue zufriedene Wähler gewinnt.

Bei Drogen wo man sich ja, wenn man nur sagt, das man sie konsumiert im Prinzip schon eines Verbrechens beschuldigt (Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz) ist es natürlich schwer zu sagen, wie viele sie konsumieren. Zählt man zudem nur den Regelkonsum, oder auch gelegentlichen Konsum oder auch das einmalige Ausprobieren. Alleine in der Altersgruppe zwischen 18 und 64 sollen es aber 3,7 Millionen regelmäßige Konsumenten sein. Das sind 3,7 Millionen potenzielle Wähler, für die die Legalisierung von Cannabis ein wichtiger Punkt ist. Erleichtert es ihnen doch den Zugang zu Hanf und entkriminalisiert sie.

… Die Wutbürger besänftigt

Ein Problem seit einigen Jahren sind die Wutbürger von PEGIDA, AFD und Co (wer AFD Reeden im Bundestag ansieht weiß was ich meine, dabei ist das ja noch das hohe Haus...). Kiffer sind nicht wütend, sondern tiefenentspannt. Kiffer würden auch nie die AFD wählen, denn die ist ja gegen Cannabis. Man könnte also der Partei die ihr sowieso am liebsten wieder aus dem Parlament entfernt haben wollen, die Basis entziehen. Dasselbe gilt für die Wutbürger die demonstrieren und sich wegen der derzeitigen Politik aufregen. Auch hier gilt: wer kifft hat wenig Lust auf Demos herumzuspazieren und Krawall zu machen. Bei der letzten Demo in Berlin gab es je nach Zählweise (Polizei / Veranstalter) nur 300 bis 700 Teilnehmer.

… Der AFD Wähler entzieht

Als Zweites hat die AFD nach Untersuchungen Zulauf, weil sie es fertigbrachte, die Nichtwähler, die es vor allem in den unteren sozialen Schichten in immer größerer Zahl gab, zu mobilisieren. Solange diese nicht wählten, weil die Politik eh nicht ihre Interessen vertritt, blieb alles beim alten. Die Wahlbeteiligung sank, aber die Verhältnisse der Parteien änderten sich nicht so gravierend. Es wäre nun naheliegend eine Politik zu machen, die diese Wähler wieder zurückholt, doch das würde ja bedeuten, das ihr euch mit vielen Lobbygruppen der Wirtschaft anlegen müsst, denn das wäre eine vor allem arbeitnehmerfreundliche Politik. Da ist es viel einfacher, Cannabis freizugeben, denn wer es konsumiert, hat nur wenig Lust zur Wahl zu gehen, ja überhaupt viel zu unternehmen oder wie es im Fachjargon heißt, ist „stoned“. Idealerweise senkt man kurz vor der Wahl in staatlichen Verkaufsstellen den Preis kurzfristig drastisch ab. Das Konzept hat schon mal funktioniert England exportierte nach China Opium, was die Wirtschaft kollabieren lies.

… er neue Arbeitsplätze und Einnahmen schafft

Der Cannabisanbau, dass wenn es legal produziert wird, ja auch verarbeitet und exportiert werden kann, z. B. in andere Länder, in denen es legal ist, schafft neue Arbeitsplätze. Hanf ist ja keine exotische Pflanze, sondern war hier jahrhundertelang Nutzpflanze. Anders als in Kanada oder Chicago kann man ihn bei uns problemlos unter freiem Himmel anbauen, auch wenn ich dazu rate wegen der Vandalismus- und Diebstahlsgefahr dies in einem Gewächshaus zu tun. Lediglich die Ernte ist heute noch aufwendig, da die Blüten von allen Blättern, die aber mittendrin sind befreit werden müssen. Doch in den USA gibt es erste Maschinen dafür und noch einfacher ist es, die Gewinnung des Wirkstoffs der chemischen Industrie zu übertragen. Das erfolgt dann nicht anders, als die Extraktion anderer fettlöslicher Stoffe aus Pflanzen durch Gegenstromverfahren mit einem Lösungsmittel das dann abgetrennt wird. Herauskommt primär Haschisch also eine Mischung der Cannaboide mit anderen fettlöslichen Stoffen wie Squalen oder Phytosteroide. Das kann man genauso abgeben wie die Blüten und man kann es weiter auftrennen in einzelne Cannaboide wie das CBD (Cannabidiol) für die es auch medizinische Anwendungen gibt. Bedenkt man das heute im Straßenverkauf 1 Gramm etwa 8 bis 10 Euro kosten, eine einzelne Pflanze selbst im Freiland problemlos 30 bis 50 g liefert und nur 0,5 m² Platz braucht, dann wird klar, das hier ein enormer Profit möglich ist. Das klappt allerdings nur, wenn der Verkauf staatlich ist. Bei einer totalen Freigabe, wie es sie in Kanada gibt, also jedermann eine bestimmte Zahl von Pflanzen halten darf, klappt das nicht, denn dann bestehen die Investitionskosten nur aus den Kosten für die Samen, einem Blumenkübel und zwei Sack Blumenerde pro Pflanze. Bei einer solchen Regelung wäre ein Vorgehen wie beim Brennen von Alkohol möglich – entweder man bezahlt eine Steuer oder man gibt einen Teil der Ernte ab.

... es Kosten spart

Nun kommt doch noch ein Faktenargument., das aber in der normalen Diskussion kaum auftaucht.

Die 13 % weniger Insassen in den Gefängnissen bessern die Kriminalstatistik auf, ersparen dem Bund hochgerechnet etwa 1000 Millionen Euro pro Jahr und machen Gefängnisneubauten überflüssig. Weiterhin entlasten sie die Gerichte, die heute schon durch die vielen Asylbescheidsanfechtungen überlastet sind.

… es uns vor Nonsense-Politik schützt

Nicht zuletzt: würden einige Politiker mehr Cannabis und weniger Alkohol konsumieren wäre das von Vorteil. Bei manchen wie Klöckner oder Scheuer plädiere ich, da man diese ja offensichtlich trotz Inkompetenz nicht auswechseln will zu einer dauerhaften Untermischung ins Essen. Bedingung ist nur, dass es Fett enthält. Das erspart uns so überflüssige Dinge, wie eine Maut die vom EU-Gerichtshof einkassiert wird, oder zahlreiche peinliche Auftritte der Verbraucherministerin.

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