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Web Log Teil 621: 18.5.2021- 1.6.2021

18.5.2021: Glücksspiele, Kompetenzspiele, Suchtrisiken und Gewinnchancen

Woran denken Sie, wenn man von "Glücksspielen" redet? In der Tat tummeln sich unter dem Begriff eine ganze Menge von Spielen. Wie der Name aussagt, ist der wesentliche Charakter eines Glücksspiel, das der Spieler das Ergebnis, also den Spielausgang und damit seine Gewinnchancen nicht oder kaum beeinflussen kann. Doch zwischen reinem Glücksspiel und einem Spiel, das man nur durch eigene Aktionen gewinnen kann, im Fachchinesisch „Kompetenzspiel“ genannt gibt es viele Abstufungen.

Also ich denke bei Glücksspiel primär an das, was man in einem Casino spielt. Das sind Roulette, Black Jack. US Spielfilmen wird auch häufig „Craps“ gespielt, ein Spiel, das ich nur von den Filmen kenne und das in Deutschland kaum bekannt ist und mit Würfeln gespielt wird. Doch die Bandbreite ist groß. Im Prinzip sind auch Lotto oder Toto, also das Wetten auf Spielausgänge von Fußballspielen ein Glücksspiel, diesmal sogar staatlich lizenziert. Das gilt dann natürlich auch für alle anderen Lotterien wie Klassenlotterien, Aktion Mensch etc. Dazu kommen dann die ganzen Spielautomaten wie klassische „Slot Machines“ in Casinos, aber auch Gaststätten.

Für den Laien gibt es aber dann doch Unterschiede. Wer beim Roulette setzt, sieht sofort das es sich um ein Zufallspiel handelt, genauso wie das Ziehen der Lottozahlen. Doch ist Black Jack, in Deutschland „Siebzehn und vier“ genannt ein Glücksspiel? Hier kann doch jeder nach den ersten Karten entscheiden, ob er eine weitere Karte nimmt oder nicht. Ist Poker ein Glücksspiel? Auch hier werden die Karten ja zufällig verteilt. Aber auch hier kann man Karten verwerfen. Wie sieht es beim Würfelspiel Kniffel oder Yahtzee aus? Zuerst mal erscheint es als ein Glücksspiel, denn das Ergebnis der fünf Würfel kann man ja nicht voraussagen. Auf der anderen Seite haben verschiedene Kombinationen der Augen unterschiedliche Werte und werden bestimmte Kombinationen eines Zettels nicht erreicht, so müssen sie gestrichen werden, es gibt also keine Punkte. Zudem gibt es einen Bonus, wenn man in der oberen Hälfte des Ergebniszettels eine bestimmte Punktezeahl erreicht. Diese kann spielentscheidend sein. Dieses einfache Würfelspiel, bei dem das Ergebnis eines Wurfs unvorhersehbar ist, hat also strategische Komponenten denn es gilt auss verschiedenen Möglichkeiten beim ersten Wurf die Würfel auszuwählen, für die die Chance für eine hohe Punktezahl hoch ist und mit den anderen dann noch zweimal weiter zu würfeln in der Hoffnung man erhält die gesuchte Kombination.

Das zeigt: überall dort, wo man selbst den Spielverlauf beeinflussen kann, verschwimmt die Grenze von einem reinen Glücksspiel zu einem Kompetenzspiel. Dort wo die Beeinflussung nicht möglich ist, ist es ein Glücksspiel. Was allerdings nicht Spieler davon abhält zu glauben man könne das Schicksal doch beeinflussen. Bei Spielern an Automaten hält sich beharrlich die Vorstellung, dass man durch das Stoppen der Räder zu einem bestimmten Zeitpunkt den Ausgang beeinflussen könnte. Bei Roulette meinen viele Spieler, dass wenn 11-mal die Farbe „Rot“ kam, nun die Chance für „Schwarz“ beim nächsten Durchgang höher wäre, das wäre ja nun „statistisch im Nachholbedarf“ und bei Lotto meinen einige, dass wild verteilte Zahlen häufiger kommen, als wenn man eine Reihe oder Zeile ankreuzt. Alle Kombinationen sind aber gleich wahrscheinlich.

Also meiner geschätzten Meinung nach ist das sicherste Indiz dafür, dass ein Spiel weniger vom Glück abhängt, je komplexer die Regeln sind. Denn je mehr Regeln es gibt, um so mehr Möglichkeiten habe ich, das Spiel zu beeinflussen. Blackjack hat z.B. folgende einfachen Regeln:

Ziel ist es möglichst nahe an 21 Punkte heranzukommen, wer jedoch die 21 überschreitet, hat verloren. Die deutsche Bezeichnung 17 und 4 leitet sich daraus ab, dass die Bank bis 17 Karten ziehen muss und ab 17 keine Karte mehr ziehen darf.

Man kann darauf wetten, das die Grenze von 17 bei diesem Spiel so gezogen wurde das langfristig die Bank gewinnt. Black Jack ist ein auch in Deutschland erlaubtes Glücksspiel, das man auch in einem Casino spielen kann. Da es trotzdem Entscheidungsmöglichkeiten des Spielers gibt, legt man das Handicap der Bank so fest das sie langfristig gewinnt. Weiterhin ist es natürlich so, das je mehr Spieler am Tisch sind man aus den schon gezogenen Karten die Chancen ableiten kann, wie wahrscheinlich es ist, jede mögliche Punktzahl zu ziehen und so seine Entscheidung durchdenken und abwägen kann, während die Bank diese Möglichkeiten nur eingeschränkt hat. Damit dieser Nachteil für die Bank sich nicht auswirkt, wird anders als Black Jack im privaten Umfeld das Spiel gleich mit sechs Decks gespielt, so gleichen sich die Wahrscheinlichkeiten für die einzelnen Punktzahlkombinationen an.

Solche „Penality“ gibt es auch bei anderen Glückspielen. Deutlich wird das bei Sportwetten. Egal ob dies nun Fußballwetten wie bei Toto, oder Pferdewetten sind. Bei Toto führt man ein Handicap ein. Denn es ist nun mal erheblich wahrscheinlicher das der Erste gegen den Tabellenletzten gewinnt als umgekehrt. Bei Pferdewetten bekommt man abhängig von der Einstufung der Siegeschancen durch Buchmacher einen variablen Anteil seines Einsatzes als Gewinn. Das kann bei dem Favoriten ein Bruchteil des Einsatzes sein und bei einem Außenseiter ein Vielfaches davon. So kann man auch Wetten oder Spiele die nicht nur vom Zufall abhängen als Glücksspiele einstufen, indem man die Gewinnchancen der Bank oder des Gebers oder die Ausschüttung von Gewinnen so beeinflusst, dass langfristig die Bank gewinnt, denn sonst würde sich ja der Betrieb eines Casinos oder einer Online Plattform nicht lohnen.

Doch das geht nicht bei jedem Spiel. Das Kartenspiel Poker hat dafür deutlich zu komplexe Regeln. Von Filmen her wird oft der Eindruck erweckt, beim Poker käme es weniger auf die Qualität des eigenen Blattes an, als vielmehr darum zu „blöffen“, also den Gegner zumindest im Unklaren zu lassen ob man ein gutes oder schlechtes Blatt hat oder besser noch, mit einem sehr schlechten Blatt aber selbstbewussten Erhöhen des Einsatzes vorzutäuschen, das man ein gutes Blatt hat und den Gegner zum Aussteigen zu bringen, wo er dann seinen Einsatz verliert. In der Tat hat Poker eine deutliche psychologische Komponente, denn es gewinnt nicht der, der das beste Blatt hat, sondern der am Schluss das beste Blatt hat. Weil man in jeder Runde aber seinen Einsatz erhöhen muss, kann es sein das man vorher aussteigen muss oder will.

Selbst bei Online Poker ohne diese psychologische Komponente – man sieht ja seinen Gegner nicht, ist aufgrund dieses Erhöhensprinzips des Einsatzes mit jeder Runde nach Expertenansicht Poker kein Glücksspiel und damit in Deutschland außer in Schleswig Holstein zumindest online verboten.

Ein Indiz dafür das es sich um Poker um ein Kompetenzspiel handelt genauso wie Schach, Dame doer Go ist auch die das man einige Jahre brauchte ein Computerprogramm auf Basis von künstlicher Intelligenz zu schreiben, das bei Poker gewinnt, und zwar in einer Runde mit mehreren Gegnerspielen alle schlägt. Würde es nur nach den ausgegebenen Karten geben, so könnte schon ein schnell zusammengeschriebenes Programm relativ einfach die Chancen für jede mögliche gewinnbringende eigene oder gegnerische Kombination berechnen und entsprechend agieren.

Wir wissen seit Langem, das alles was uns Spaß macht, in unserem Gehirn das Belohnungszentrum auslöst. Das bedingt die Gefahr, dass man danach süchtig oder abhängig wird. Das gilt nun nicht nur für Drogen, egal ob es sich gesellschaftlich akzeptierte wie Alkohol oder Tabak oder verbotene und vom Staat verfolgte wie Cannabis oder psychoaktive Substanzen. Alles was wir tun und uns Spaß macht oder einen „Kick“ verursacht kann süchtig machen: Nicht nur Drogen, Essen oder Sex, sondern eben auch Computerspiele, ins Internet gehen, aber eben auch Glücksspiele. Daher hat man die Gefahren von Glücksspielen auch untersucht und inzwischen muss bei seriösen Plattformen wie der staatlichen Lotteriegesellschaft auf die Suchtgefahren hingewiesen werden. Nach den Untersuchungen des Suchtpotenzials von Glücksspielen haben ein hohes Suchtpotenzial vor allem Geldspielautomaten aber auch Internet-Casinospiele, Poker und Sportwetten. Das gilt sicher noch mehr für normale Casinobesuche, doch ist wohl die Einstiegsschwelle im Internet kleiner, es ist leichter verfügbar und es gibt auch kein Analogon zu einem bundesdeutschen Casinoverbot den es bei „echten“ Casinos noch gibt. Nach den Erkenntnissen wird zum Beispiel bei den Geldspielautomaten die hohe Ereignisfrequenz, daneben das häufige Auftreten von „Fastgewinnen“ (also z.B. zwei von drei Symbolen sind gleich), die Möglichkeiten des Synchronspielens an mehreren Geräten, damit auch das Verlustrisiko, aber auch der Kick, und die Umwandlung des Geldeinsatzes in Punkte angesehen, wodurch man nicht so stark wahrnimmt, wie viel Geld man schon verloren hat. Klassische Lotteriespiele wie Lotto 6 aus 49, aber auch Klassenlotterien besitzen hingegen nur ein geringes Suchtpotenzial. Das verwundert nicht: das Ausfüllen eines Tippscheins einmal pro Woche liefert weitaus weniger.

Ein gutes Glücksspiel ist so ausgelegt, dass die Chancen in etwa gleich hoch für die Bank und den Spieler sind, aber die Bank einen Vorteil hat, denn sie möchte ja Gewinn machen. Einfach verständlich ist dies bei Roulette. Roulette hat 37 Zahlen, von denen durch Zufall eine fallen kann. Von diesen ist aber eine die Null die nicht als Rot oder schwarz, gerade oder ungerade oder eine der anderen Kombinationen, auf die man neben Einzelzahlen setzen kann und auch bei Einzelzahlen erhält man das 35-fache des Einsatzes als Gewinn, zusammen mit dem Einsatz also das 36-fache. Da es aber 37 Zahlen sind, hat die Bank immer einen Vorteil und wird langfristig 1/37 der Einsätze als Gewinn einstreichen. Das klingt nach wenig, bedenkt man das jeder Spieler aber nicht nur einmal spielt und ein Spiel nicht lange dauert so kommen über die Zeit doch große Summen zusammen. Wesentlich schlechter sind die Chancen bei Lotterien, aber auch wesentlich schwerer zu berechnen. Diese Lotterien dienen dazu, die Staatskasse zu füllen. Beim klassischen Lotto 6 aus 49 werden 50 Prozent des Einsatzes als Gewinn wieder ausgeschüttet. Dazu gibt es noch eine Bearbeitungsgebühr pro Tippschein, der Handel will ja auch noch was an dem System verhindern. Bei Soziallotterien wie der Aktion Mensch ist der Anteil noch geringer, denn da soll ja auch Geld für die Projekte abfallen. Bei Aktion Mensch wird eine Gewinnquote von „mindestens 30 Prozent“ angeführt. Demgegenüber sind die Glücksspiele in Casino, trotz deutlich höherem Suchtpotenzial „ehrlicher“ sprich die Gewinnquote ist höher.

25.5.2021: Spiele, die in Erinnerung blieben – Teil 1 vor dem PC

Mit Computern beschäftige ich mich seit knapp 40 Jahren, noch etwas älter ist der Kontakt mit Computerspielen, die damals nicht mal Computerspiele hießen, sondern Videospiele – es gab Ende der Siebziger sogar eine eigene Show, die dann „Telespiele“ hieß, die auch den Beginn der Fernsehkarriere von Thomas Gottschalk markiert. Ich will in zwei Artikeln mal ganz subjektiv an einige Spiele erinnern, die mir in Erinnerung blieben. Ich betone das subjektiv, weil jeder Vorlieben für bestimmte Spiele hat. Ich bin ein Fan von Simulationen und Strategiespielen, besonders rundenbasierten, dass man Zeit zum Nachdenken hat. Was mich nie angezogen hat, sind Arcadespiele oder First Ego Shooter. Im Allgemeinen ist bei mir die Optik nicht so wichtig, als vielmehr das mich das Spielprinzip gefangenhält. Entsprechend habe ich auch einen PC mit im Chipsatz integrierter Grafik, der, wenn es nicht um Realzeitdarstellung geht, meist gut ausreicht. Subjektiv heißt aber auch: ich habe viele spiele nie in meinem Leben gespielt die sehr bekannt sind, wie die ganzen FIFA Sportspiele, GTA oder WoW. Wenn diese also nicht erwähnt werden, dann nur deswegen.

Pong

Wie schon gesagt hießen die ersten Computerspiele Videospiele, abgeleitet wohl vom Atari VCS 2600 – das stand für Video Computer System. Das Spiel war eine Revolution, obwohl seine Hardwarefähigkeiten äußerst beschränkt waren. Eine Revolution, weil vorher es Spiele nur in Spielautomaten gab, schrankgroß und man für jeden Versuch mit barer Münze zahlen musste. Diese waren aus hardwareverdrahteter Logik aufgebaut, entsprechend aufwendig und teuer waren die Spiele. Das Atari VCS setzte einen programmierbaren Mikroprozessor ein, den 6507 – das war ein 6502, dessen Adressbereich auf 8 KByte eingeschränkt wurde. Durch die Programmierung konnte man durch Auswechseln des Moduls eine andere Spiel spielen, anstatt einen neuen Automaten aufzubauen. Damit es billig zu produzieren war, wurde aber gespart. So hatte es gerade mal ein RAM von 128 Byte und auch 8 KByte für das ROM ließen nicht viel Platz für komplexe Spiele. Aber es war der Erstling, vorher gab es so was nicht und entsprechend war das Aha-Erlebnis, wenn man zum ersten Mal selbst am eigenen Fernseher spielen konnte.

Technisch war Pong (für zwei Spieler) oder Pelota (ein Spieler) einfach. Ein Quadrat war der Ball ein Schläger war zwei oder drei Quadrate hoch und der Ball flog bis zum Rand oder eben raus. Grafik konnte man die grabe Auflösung auch kaum nennen. Als ich noch Dozent an der Esslinger Dualen Hochschule war und Softwareentwicklung unterrichtete, gab es im zweiten Semester für die Programmieranfänger die Aufgabe das in Pascal nachzuprogrammieren und daran scheiterte keiner.

Ich fand interessanter ein anderes Spiel, bei dem man ein Auto unten am Bildschirmrand hatte und von oben immer schneller bei immer höheren Tönen andere Autos kamen und man ihnen ausweichen musste – das ging nur in horizontaler Richtung.

Diesen ersten Spielen folgten nach und nach komplexere. Bis heute bekannt sind Donkey Kong bei dem „Super Mario“ zum ersten Mal auftaucht und Pacman. Einige Programmierer brachten sogar Autorennen oder Fussballspiele in die 8 KByte unter.

Das VCS hatte nur eine kurze Blütezeit. Es zeichnet aus, das es das Erste war und daher in Erinnerung blieb. Sehr bald war es aber technisch veraltet. Das war es eigentlich schon, als es 1979 heraus kam. Als Anfang der Achtziger Jahre Heimcomputer in ähnliche Preisregionen rutschten, die erheblich leistungsfähiger waren und wo man fürs gleiche Geld bessere Spiele bekam (wenn man sie nicht raubkopierte und dann auch das einsparte) kollabierte der Markt für das VCS aber auch andere Konsolen und Atari geriet in finanzielle Schieflage.

Auf dem Ti 99/4A, meinem ersten Computer habe ich nicht gespielt. Ich bekam zwar in einem Bundle ein Spiel mit, aber gespielt habe ich es nur selten und heute vergessen, wie es heißt. Das Spielen auf einem Computer begann mit meinem zweiten Rechner dem Schneider (Amstrad) CPC.

Brickbuster

Ein Spiel, das ursprünglich von Stephen Wozniak programmiert wurde, war mein erstes selbst eingetipptes Spiel. Wer damals groß wurde, erinnert sich vielleicht noch. Damals gab es Computerzeitschriften und der wichtigste Punkt derer waren Listings, die man abtippen konnte. Mühsam, weil man dauernd zwischen Zeitschrift und Computer wechseln musste, fehlerhaft, wenn Maschinencode dabei war, da man den immer in Hex eingeben musste und da hatte ein Vertipper / Zifferndreher verhängnisvolle Folgen. Ich habe nur in der Anfangszeit so was gemacht, dann wurde es mir zu dröge. Brickbuster das es auch unter anderen Bezeichnungen wie Arkanoid gab, war eine Fortentwicklung des Spielprinzips von Pong. Das Spielfeld war um 90 Grad gedreht, sodass der Schläger nun unten war. Oben war eine Mauer aus Steinen, bei denen der Ball jedes Mal einen herausschlug und die man abbauen musste. In höheren Leveln gab es Steine die bleiben immer oder wurden erst beim zweiten Schuss beseitigt oder es gab Hilfsmittel wie größere Schläger oder Gemeinheiten wie einen schnelleren Ball.

An dem Tag, als das Spiel abtippte, grillte mein Bruder und hatte Leute eingeladen. Just als ich das Spiel eingetippt hatte und es ausprobierte, kam ein Mädchen rein, um mir Bescheid zu sagen, dass das Essen fertig wäre und sie war ganz begeistert von dem Spiel, noch mehr als ich es abbrach und den Basic Code zeigte, „Ja kann man den so was selbst erstellen?“ Nicht ganz so begeistert war ihr Freund, der plötzlich abgemeldet war. Allerdings war das auch nur das Erste von zwei Malen, das ich mit dem Computer jemand vom weiblichen Geschlecht beeindruckt habe. Das zweite Mal war ein Jahrzehnt später als eine Kommilitonin beim Schreiben ihres Staatsexamensgutachtens (dafür hatten wir 3 Tage Zeit) Cola über ihr Notebook leerte und es nicht mehr funktionierte. Sie hatte viel Glück, zwar konnten wir mangels genormter Anschlüsse nicht ihre Festplatte in mein Notebook einbauen, damit sie damit weiter arbeitet, aber nach einer gründlichen Reinigung funktionierte das Notebook wieder.

Der Hobbit

Ein Spiel auf meinem zweiten Rechner habe ich nicht vergessen, obwohl ich es nicht lange gespielt habe. Das war der Hobbit. Das war ein Textadventures, angereichert durch einige Grafikbildschirme, aber die waren nur Deko, man konnte nicht dort auf etwas klicken oder sonst wie interagieren. Alle Angaben machte man unten in einer Eingabezeile. In Erinnerung blieb bei mir das es – das war typisch für die damalige Zeit – sehr schwer war, in dem Sinne, dass es nur einen Lösungsweg gab und wenn man die Lösung für den jeweils nächsten Schritt nicht fand, steckte man fest oder war sehr bald tot und konnte von vorne anfangen.

Aus dem Mangel resultierte letztendlich mein erster Patch eines Binärprogramms. Der CPC 464 wurde mit eignem Kassettenrekorder als Speichergerät ausgeliefert und bei dem Tot im Spiel musste man den letzten Speicherstand neu laden und das dauerte. Ich hatte aber ein Diskettenlaufwerk, nur nutzte das Spiel das nicht. Nachdem ich in einer Zeitschrift die Firmwareeinsprungroutinen für die Kassettenspeicherung und Laden gefunden hatte, schrieb ich ein Programm, das diese Sprünge zuerst auf meine Routine umbogen und dann jeweils Dateien auf der Diskette öffnete und schloss. Netterweise stellte die Firmware selbst fest, ob eine Datei auf Diskette offen war und schrieb und las dann dort hinein, sodass ich mich nur um das Öffnen und Schließen kümmern musste. Das funktionierte auch. Trotzdem kam ich im Spiel nicht weiter. Ich erfuhr, dass das Spiel auf Basis eines berühmten Romans entstand, und kaufte mir den „Herrn der Ringe“. Das ist einmalig, denn wie man sicher auch an meinen Blogs erkennt, habe ich es nicht so mit Romanen, sondern lese sonst fast ausschließlich Fach- und Sachbücher. Wie sich rausstellte, war der Autor richtig, nur das Buch das falsche. Trotzdem habe ich im Sommer 86 die drei Bände des Herrn der Ringe verschlungen und nachdem ich am Ende war, gleich nochmals von vorne gelesen. Enttäuschend war dann aber der Kauf des „Der Hobbit“. Mit dem Buch konnte ich das Adventure zwar lösen, aber das Buch war ein Kinderbuch und erreichte bei Weitem nicht das Niveau des Herrn der Ringe.

Sorcery und Defender

Wie schon gesagt, ich bin nicht der Typ für Arkadespiele, zumal bei denen noch mehr als woanders die Grafik zählt und die war eben damals beschränkt. Aber zwei habe ich doch gerne mal zwischendurch gespielt. Das eine war Defender, eine Spielidee, die soweit ich weis zuerst auf dem Apple erschien. Es ist eines der Ballerspiele, wie es damals hieß. Ein Raumschiff schwebt über einer Vektorlandschaft und Aliens tauchen auf, die man abschießen muss. Ich fand vor allem den Sound so abgefahren und spacig.

Das zweite Arcadepsiel ist Sorcery, ein Spiel, bei dem man als Zauberer auch Geister und andere Unhole abwehren muss und acht andere Zauberer befreien muss. Neue Energie gab es jeweils durch Quellen verteilt auf den vielen Screens, allerdings entzog eine quelle auch einem Energie. Die Fortsetzung davon, „Sorcery+“ fand ich nicht so berauschend, denn weil sie komplexer war, lud sie bei jedem Wechsel eines Bildschirms von Diskette nach was jedes Mal eine Zwangspause ergab die dann das Spiel unterbrach. Die empfand ich als extrem störend.

Kane

Populär waren damals auch Sportspiele, meistens in der Form, das der Spieler ganze Wettkampfgruppen nachspielen musste wie die Winter Games oder Dailey Thompsons Decathlon. In denen war ich nie gut, denn um die Bewegung zu simulieren, musste man in einem bestimmten Takt den Joystick hin und her bewegen.- Das gelang mir nie, ruinierte aber den Joystick. Was mir dagegen gefiel war Kane. Das war eine Art Wildwestolympiade. Man musste auf Tauben mit Pfeil und Bogen schießen, auf Scheiben beim Shootout feuern und einen fahrenden Zug einholen.

Elite

Wenn es ein Spiel gab, das mir dauerhaft im Gedächtnis blieb dann war es Elite. Die Story ist eigentlich relativ einfach. Man reist von Planet zu Planet und muss Profit machen um sowohl sein Raumschiff in ein besseres aufzurüsten der die Waffen verbessern. Das Dumme nur: Viel Profit gibt es nur beim Handel mit illegalen Gütern was dazu führt, dass man bald von der Polizei gejagt wird oder in gefährlichen Gegenden, wo Piraten lauern. Es scheint trotzdem unzählige Systeme in neuen Ebenen zu geben mit schrägen Hilfstexten, die wie ich später erfuhr auch komplett von einem Skript generiert wurden. Das Spiel endete, wenn man den Status Elite" erreicht, was ich nie schaffte, obwohl ich es jahrelang spielte. Den hohen Suchtfaktor erhielt es dadurch das es nicht vorhersehbar war, man konnte beliebig oft in ein System kommen und hatte jedes Mal eine andere Situation vor sich. Daneben setzte es auf Vektorgrafik, deutete also nur die Umrisse der Raumschiffe an, und lief damit spielbar auf einem 8-Bit-Rechner, während andere Simulationen von Flugzügen für mich entweder unspielbar waren oder die Landschaft praktisch nur eine monotone aufgefüllte Fläche. Auf dem PC gab es mit dessen höherem Leistung auch eine Version mit ausgefüllten Flächen. Ich habe auch später mal den Nachfolger Elite 2 auf dem PC gespielt, doch er hat mich nicht überzeugt. Vor einiger Zeit habe ich gerne Oolite gespielt, das ist eine Open Source Adaption des Spielprinzips mit besserer Grafik und mehr Optionen auch für Mods. Auch Elite ist eine Vorlage für viele Nachahmer, die bis heute erfolgreich sind. Beeindruckend war auch die Soundausgabe, denn der Programmierer hatte sich für klassische Stücke entschieden anstatt etwas neues zu programmieren was bei den damaligen Computern dann meist nach kurzer Zeit nervig war.

Soviel für heute. Morgen geht es weiter mit den PC Spielen und dem Übergang zu Heute inklusive Online Spielen, Bezahlinhalten oder der Nachahmung von Spielautomaten mit ihren Slots.

1.6.2021: Spiele die in Erinnerung blieben – Teil 2 auf dem PC

Meinen ersten PC kaufte ich 1987, ein AT-Kompatibler mit einer Herkules Grafikkarte. Damit konnte man zwar gut programmieren oder arbeiten. Spiele liefen aber meist nicht auf ihm. Wenn es damals auf dem PC ein Spiel gab – das waren verglichen mit den Heimcomputern nicht viele – dann waren sie für die CGA Karte programmiert. Hercules- und CGA Karte verwandten zwar denselben Chip, hatten aber eine andere API. Später hatte ich eine CGA Emulation laufen, noch später eine Super-EGA Karte. Das brachte dann einige Spiele zum Laufen. Ich stellte auch fest das manche Programmierer sich nicht vorstellen konnten, das es mal was schnelleres als den IBM PC gab. Es gab ein Spiel, bei dem man in einer Bar Bierkrüge einsammeln musste, die ein Barkeeper auf vier Tresen Richtung Tresenende schubste. Das ging auf meinem Rechner so schnell, das es nicht zu schaffen war. Offensichtlich hat der Programmierer keine Leerschleife einprogrammiert, in der er die Systemzeit abfragte und wartete bis eine bestimmte Zeit verstrichen war um die nächste Aktion durchzuführen

Das einzige Spiel, an das ich mich wirklich noch aus dieser Zeit erinnere war Leisure Suit Larry. Es galt als eines der ersten, wenn nicht das erste Erwachsenenspiel. Es war ein Grafikadventure, auch das war neu. Der Hauptakteur Larry hat als Spielziel „nur“ das Herz seiner Liebsten zu erobern, muss dafür aber zahlreiche Rätsel lösen. Wie alle Adventures dieser Zeit war es ziemlich gemein. Einmal aus Versehen auf die Straße oder ums Haus gegangen und man war tot. Erwachsenenspiel, weil es in dem Spiel um Sex ging. Allerdings vor allem in den Texten. Den einzigen Akt, an dem ich mich erinnere, wurde von einem Balken mit dem Schriftzug „censored“ verdeckt. Leisure Suit Larry hatte noch einige Fortsetzungen. Das Kennzeichen aller war der schräge Humor der Texte. „Erwachsenenspiele“ blieben bis heute eher in einer Nische. Es gelang nie eine gute Spielidee mit Sex zu verknüpfen. Vor Jahren gab es mal einen Rotlicht-Tycoon der nach einem Review aber extrem dröge und uninspiriert war. Weshalb mir Leisure Suit Larry auch in Erinnerung war, war die Alterskontrolle am Anfang. Da wurden einige Fragen gestellt die sich mit US-Kultur und US-Szene beschäftigten und anhand derer das Spiel feststellen wollte ob man schon 18 ist. 1987 gab es aber kein Internet, wo man nachschlagen konnte und für mich war es reine Glückssache, ob ich die Abfrage bestand da ich von dem gefragten keine Ahnung hatte.

Meinen zweiten PC kaufte ich 1993. Er hielt mit Aufrüstungen auch bis 1999 durch. Auf ihm spielte ich viele Spiele. Gut in Erinnerung ist mir der Strike Commander geblieben. Dessen Grafik war für die damalige Zeit revolutionär und zeigte erstmals in Andeutung eine echte Landschaft. Er kam mir auch entgegen, weil die Steuerung handhabbar war. Viele Flugsimulatoren wollen ja ein Flugzeug wirklichkeitsnah simulieren und dann wird es wirklich kompliziert zu steuern. So was brauche ich bei einem Spiel, bei dem es um Luftkämpfe geht eigentlich nicht.

Später spielte ich die Aces of Serie. Die war in Sachen Grafik aber dem Strike Commander unterlegen. Besser, aber auch einige Jahre jünger war die European Air War Serie, bei der die Landschaft nun detaillierter wurde und auch jenseits des Ziels Bodendetails zeigte. All diese Spiele liefen unter DOS und das war auch nach dem Siegeszug von Windows so, bis Microsoft DirectX erfand.

In Sachen Grafik setzte eines der ersten Spiele, die ich für den PC kaufte den Standard für Jahre, das war ein Teil der Star Wars X-Wing Serie. Ich weiß heute nicht mehr, ob es der erste oder zweite war. Vielleicht, weil es nur im Weltraum spielte und der Hintergrund deswegen sowieso einfach zu rendern war waren die Schiffe sehr detailreich gezeichnet. Dazu kam der Sound, auch das von den Filmen bekannte Heulen der imperialen Jäger. Da wusste man, warum man sich eine Soundblasterkarte gekauft hatte, denn mit dem PC-Sound – ein einstimmiger Tone aus einem Minilautsprecher – machten Spiele keinen Spaß.

Zu der Zeit spielte ich auch zum ersten Mal Civilization, fand das Spiel aber wie die Siedler nach einigen Missionen langweilig, weil es immer dasselbe war.

Zwei Spiele gab es aber, die ich bis heute spiele, entweder als fortsetzen oder als Emulation. Das erste ist Panzer General, ein DOS Spiel das 1995 erschien. Es hat alles was mir wichtig war. Es ist ein Strategiespiel, es ist rundenbasiert und ich kenne mich mit dem Spielgegenstand aus – anders als bei Spielen mit Phantasieeinheiten oder einem Spiel das zu Napoleons Zeiten spielt. Wie bei den meisten Spielen habe ich die nervige Hintergrundmusik abgeschaltet und die Animationen ebenso. Das Spiel kam meinen Interessen entgegen. Ich will nicht unter Zeitdruck etwas tun, ich will es überlegen. Aus heutiger Sicht ist Panzer General sehr einfach gestrickt, es gibt auch eine Open-Source Version davon. Aber es hat einige interessante Features. So hängt vom Ausgang der Szenarien der Verlauf des Weltkrieg ab. Es gibt, anders als in Wirklichkeit die Möglichkeit den Krieg zu gewinnen – 1940 und 1943 gegen England durch eine Invasion, 1941 gegen Russland durch Eroberung von Moskau und wenn man besonders gut ist, kann man sogar die USA einfallen. Leider sind die Aktionen des Gegners vorhersehbar. Die Einheiten befinden sich beim Start auch immer an derselben Stelle. Trotzdem habe ich das über Jahre gespielt wobei den Ehrgeiz hatte, keine meiner Kerneinheiten im Feld zu zu verlieren. Geschafft habe ich es aber nie. Ich glaube mindestens zwei Einheiten habe ich immer verloren, meist am Anfang des Spiels.

Eine Alternative waren Steel Panthers III. Auch hier befehlt man eine Armee. Hat begrenzte Punktzahlen um sie aufzurüsten. Hinsichtlich Nutzen von Geländedeckung und manuelles Umschalten der Waffen geht es sogar noch weiter als der Panzer General, Was mir aber vor allem gefiel war, das man Feldzüge automatisch generieren konnte, die sich so nicht jedes mal glichen.

Um die Serien herum habe ich noch jeweils andere Umsetzungen des Spielprinzips ausprobiert, wie Allied General oder Pazifik General und bei Steel Panthers gab es auch einen Teil I und II. Die habe ich nur angetestet weil man dort nur einen Zug kommandiert, also das sind 30 Personen oder 4 Panzer. Das war mir zu wenig. Bei den anderen Umsetzungen des Generals bemängelte ich die Unausgewogenheit der Waffen - Japan hat nun mal keine vernünftigen Panzer.

Es gab aber noch eine gute Umsetzung des Prinzips mit dem Panzer General 3D, im Prinzip eine optisch aufgepeppte Version, mit manchmal sehr verdrehten Größenverhältnissen bei der Darstellung der Einheiten. Da wurden auch Kommandanten eingeführt, die Spezialfähigkeiten hatten.

Das war es dann lange Zeit mal – rundenbasierte Spiele, waren für Spieleentwickler wohl nicht mehr im Fokus. Dann stieß ich vor einigen Jahren auf „Panzer Corps“ – eine gute Neuauflage des Spiels für Windows. Wie beim alten General in Hex Feldern und Symbolansicht, aber Verbesserungen im Gameplay. Und man konnte das Spiel durch weitere Kampagnen als DLC erweitern – da das Spiel schon etwas älter ist, habe ich mir diese wie die meisten meiner Keys über G2a.com gekauft. Hat bisher bei der Aktivierung in Steam immer geklappt. Die Firma hat das Prinzip des DLC auf die Spitze getrieben und bietet den neuesten Nachfolger „Order of Battle“ kostenlos an. Nun kostet aber jede Kampagne Geld, das Spiel stoppt nach ein oder zwei Szenarien. Ich habe das mal durchgerechnet – kauft man alle Kampagnen, so wird man 230 Euro los. Ich habe mir zwei billige Kampagnen gekauft und warte mal bis bei G2A.com die Preise fallen.

Mein absolutes Lieblingsspiel über die gesamte Zeit ist aber Jagged Alliance. Die Stoy ist Simpel: Man rekrutiert Söldner mit unterschiedlichen Fähigkeiten (je besser desto teuer) und muss eine Insel Sektor für Sektor befreien, wobei der Gegner natürlich auch versucht die zurückzuerobern. Einige Sektoren versprechen Einnahmen und die braucht man um die Söldner zu bezahlen Jagged Alliance 1 war ein DOS Spiel, Jagged Alliance 2 (JA 2) lief unter Windows 9x. Danach ging die Herstellerfirma leider in den Konkurs, denn alles was danach kam, kann JA 2 nicht das Wasser reichen, auch wenn es zahlreiche Neuauflagen zu dem Spiel gibt, alle aber nicht mehr von dem ursprünglichen Entwickler. Man hat meiner Ansicht nach den guten Namen nur missbraucht. Da der Sourceode seit langem offen ist,ist gibt es eine Fortentwickelung, die immerhin noch über ein Jahrzehnt aktiv war, inzwischen aber auch eingestellt wurde und zahlreiche Mods, die meisten habe ich auch zumindest angespielt – angespielt, weil viele instabil sind und man dann teilweise nicht mal mehr einen alten Spielstand einladen kann. Ich habe als ich den ersten Teil des Artikels schrieb das Spiel wieder angefangen zu spielen – inzwischen läuft es nur noch unter eine virtuellen Maschine, da mit jeder neuen Windows Version etwas nicht mehr funktionierte und bin wieder hängen geblieben.

Das Spielprinzip der Söldner mit einer Spezialmission haben auch andere Spiele übernommen. Wie Silent Storm das auch im zweiten Weltkrieg spielt oder XCom, bei dem es dann gegen Aliens geht. Doch Ja 2 finde ich nach wie vor am besten.

In den letzten beiden Jahren habe ich die meiste Zeit mit Civilization V verbracht – beim Nachfolger VI steige ich noch nicht so ganz durch. Obwohl das Spiel auch deutliche Mängel hat – so reagieren die anderen Staatsoberhäupter selten rational – hat es Suchcharakter denn jede Welt sieht anders aus, auch wenn das Spielziel immer dasselbe ist. Es geht enorm viel Zeit drauf, weil ein Szenario gefühlt ewig dauert. Alleine die „Nachdenkzüge“ des Computers sind im fortgeschrittenen Spielverlauf lange genug, als dass ich mir eine Tasse Kaffee hole.

Das war nur ein kleiner Streifzug, viele andere Spiele habe ich nicht erwähnt, da wären einige Rollenspiele wie die „Mightt und Magic“ Reihe oder „Schatten über Riva“. Gerne war ich auch als Pirat unterwegs – einmal unter Dos und einmal unter Windows. In DOS Zeiten blieben als Erinnerung die Grafikadventures von Lucas Arts im Gedächtnis. die sowohl grafisch hübsch waren als auch humorvoll. Ich denke da an die Indiana Jones Serie oder die Serie über Monkey Island und Guybrush Threepwood. Mich würde nicht wundern, wenn die „Fluch der Karibik“ Serie Macher dieses spiel beim Schreiben im Kopf hatten.

Wenn ich nur ein Spiel auf eine einsame Insel (natürlich ohne Internet Verbindung) mitnehmen könnte, dann wäre es wahrscheinlich Jagged Alliance 2, am besten in mehreren Mods.Das wäre aus rund 30 Jahren Spielen auf dem PC mein absoluter Lieblingsfavorit. Es ist auch das einzige Spiel, für das ich mal eine Website erstellt habe.

Eines was mich allerdings nie gereizt hat, waren Onlinespiele gegen andere Menschen oder mit anderen Menschen. Ich spiele gerne alleine und wann ich will und ich bin kein guter Verlierer. Dabei sind die profitabelsten Spiele heute gerade diese Onlinespiele, weil sie dauernden Umsatz generieren, nicht nur wie beim klassischen Spiel beim einmaligen Verkauf. World of Warkcaft als frühes Biersiel war dem Fernsehen sogar mal eine eigene Sendung wert.

Inzwischen gibt es ja auch den Trend, das Spiele aus dem realen Leben als Computerspiel neu auftauchen. Gut, ganz neu ist das nicht, denn Rollenspiele gab es zuerst auch als Brettspiele. Mittlerweile kann man aber per Onlinekonferenz nicht nur klassische Brettspiele spielen, sondern man muss in Coronazeiten nicht mal sein Haus verlassen, um seiner Spielsucht nachzugeben. Inzwischen kann man auch Glücksspiele online spielen. Zumindest in Schleswig Holstein gibt es dafür eine Lizenz, da der Staat auf die Einnahmen aber nicht verzichten will, wird an einer bundesweiten Legalisierung gearbeitet und dann kann jeder Slots online drücken und die Spielautomaten mit virtuellem Geld bestücken. Hmmm ob die auch Bitcoins akzeptieren? – wäre ja bei Automaten und Casinos, die es nur als Computerprogramm gibt die angemessene Währung.

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