Home Site Map Sonstige Aufsätze Weblog und Gequassel counter

Web Log Teil 622: 29.5.2021 - 12.6.2021

29.5.2021: Der tägliche Coronawahnsinn

Selten habe ich einen Blog geschrieben mit so viel Wut und Unverständnis im Bauch, ja das Thema würde gut zum 1. April passen.

Ich schwimme viel, im Winter dreimal in der Woche, im Sommer, wenn das Freibad offen hat, täglich. Ich brauche das auch nicht nur um fit zu bleiben sondern auch mein Gewicht zu halten. Seit alle Bäder zu sind – seit dem 3.11.2020, also fast sieben Monaten muss ich drei Tage in der Woche fasten damit ich ohne diese sportliche Betätigung mein Gewicht konstant halte. Ich fühlte mich daher schon bisher als Coronaopfer der Politik denn auch beim ersten Lockdown letztes Jahr waren die Schwimmbäder, die ersten die schlossen und die letzten die wieder aufmachten. Zudem ist eine wichtige Einnahmequelle für mich, mein Ferienhaus ebenfalls seit dem 3.11.2020 geschlossen und schon vorher zwischen März und Juni 2020.

So war meine Freude groß, als ich sah, dass eines der Freibäder, dass ich erreichen kann wieder offen hat. Also habe ich zuerst mal auf der Webseite nachgesehen, wie die Reglungen aussehen. Das es Regelungen gibt kannte ich ja vom letzten Jahr, da musste man vorher ein Online Ticket kaufen, war auf einen Zeitslot festgelegt und dürfte bis zur Umkleidekabine nur mit Maske herumlaufen. Das wurde jetzt noch verschärft. Man muss auch bei Betreten des Duschraums und WC eine Maske tragen, darf sie dann aber netterweise zum Duschen absetzen, muss vor dem Schwimmen duschen (im Duschhaus) nach dem Schwimmen aber nur an den Außenduschen (wenige Sekunden, kaltes Wasser). Na gut dachte ich mir, das geht noch, Hauptsache ich kann wieder schwimmen. Doch der Hammer war: anders als letztes Jahr Eintritt nur mit Impfbescheinigung, Genesenenausweis oder negativem Coronatest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Scheiße, dachte ich. Das hast Du nun davon das Du drauf geachtet hast dich nicht zu infizieren und nicht zu den Impfdränglern gehörst, wobei man bei insgesamt 42,1 % geimpften man ja kaum noch von Vordränglern sprechen kann.

Immerhin, seit dieser Woche kann ich mich beim Hausarzt impfen lassen. Dort nimmt man aber keine neuen Anmeldungen entgegen, wie ich der Homepage entnehme. Ich soll mich ans nächste Impfzentrum wenden. Nur dort ist meine Altersgruppe noch nicht dran und die bundesweite Aufhebung der Priorisierung ist ja auch noch erst im Kommen, wenn auch übernächste Woche. Angesichts der bisherigen Meldungen der Medien wird man aber selbst dann Wochen auf einen Termin warten müssen.

Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, fasste ich die Möglichkeit eines Tests ins Auge. Die Überlegung: Der Test darf maximal 24 Stunden alt sein. Wenn ich mich an einem Tag vor dem Nachmittag testen lasse, reicht das am nächsten Tag noch zum vormittags schwemmen. So lohnt sich der Aufwand wenigstens etwas mehr. Also ging ich ins nächste Testzentrum in unserer Hauptstraße. Draußen ein Schild: „Testen nur nach Online-Voranmeldung“. Nach dem ersten Dämpfer gehe ich also ins Internet und stelle fest, das dieses Testzentrum nur donnerstags und freitags aktiv ist. Zur Erklärung: Ostfildern ist eine der künstlichen Städte, die durch die Kreisreform 1975 entstand. Wir sind eigentlich sechs Gemeinden. Das nächste Testzentrum ist in einem anderen Stadtteil, 2,5 km von mir entfernt aber nur mittwochs offen. Am häufigsten offen ist das dritte Testzentrum in Nellingen, immerhin an vier Tagen in der Woche. Aber eben 5 km von mir entfernt. Aber auch dort gab es heute und morgen keinen Termin. Also musste ich einen für Montag vereinbaren. Dann muss ich noch ein PDF, das man mir per Mail zugeschickt hat, ausdrucken und dort mitbringen. Wenn ich dann das Ergebnis habe, muss ich das nochmals ausdrucken und ein Online Ticket für den Eintritt ins Bad ausdrucken und beides zum Badbesuch mitzubringen. Der ganze Aufwand für einmal Schwimmen im Freien! Auf der anderen Seite ist man dort sich nicht näher als in einem Park auf der Wiese. Fragt dort jemand nach einem Test? Außerdem kenne ich das ganze Prozedere ja von letztem Jahr. Auch da hatten wir schon Corona, da gab es keine Geimpften und da ging es ohne Test den ganzen Sommer über. Wer hat sich diese Vorschrift erdacht? Sie mag Sinn machen für Veranstaltungen in einer Halle oder sonstigen geschlossenen Räumen, aber nicht im Freien, wo man auch viel eher den Abstand einhalten kann. Vor allem ist es nicht billig für den Staat – für jeden Test bekommt das Testzentrum 18 Euro, ein Vielfaches des Eintrittspreises im Schwimmbad. Es ist eine typische folge unserer Bürokratie, die einfach Vorschriften querbeet für ganze Bereiche - hier eben Orte wo sich Personen zum Sport, Veranstaltungen oder Kultur treffen macht, ohne nach tatsächlichem Risiko zu fragen.

Der Bürokratiewasserkopf setzt sich bei der Impfung auch fort. Nach Medienberichten muss man dort sechs Seiten Formulare durchlesen und unterschreiben. Wozu? Ich kann mich ja auch gegen Gruppe, Wunderstarrkrampf und andere Krankheiten beim Arzt impfen lassen, und zwar ohne Formulare. Es ist mit der Impfung aber nicht getan. Wahrscheinlich müssen wir uns bei Corona wie bei Grippe jährlich impfen lassen. Während das bei Grippe im normalen Praxisalltag nebenbei geht, scheint die Coronoimpfung so großen Aufwand zu machen, dass eben die Hausärzte niemanden mehr annehmen. Denn ich habe es ja nicht nur bei meinem Hausarzt probiert, sondern auch zwei anderen in der Ortschaft. Die EU rechnet jedenfalls mit einer jährlichen Impfung und hat am 20.5. bei Biontech/Pfitzer für 2022/23 insgesamt 1,8 Milliarden Dosen, also vier pro EU Bürger bestellt.

Das Impfchaos die ausufernde Bürokratie und der Mangel an Impfstoff ist die eine Sache. Es vergeht aber kein Tag, wo Politiker nicht Vorschläge für eine andere Aufteilung der Dosen machen. Zuletzt Bundesgesundheitsminister Spahn über Rückstellungen für das Impfen von Kindern und Jugendlichen. Also, wenn es derzeit nicht mal möglich ist, alle zu impfen, wenn man keinen Impftermin bekommen, kann Ärzte Impfwillige mangels Impfstoffe abweisen, würde ich, wenn ich diesen Job hätte, nichts anderes mehr tun, 24/7 wie es neudeutsch heißt, bis dieses Problem gelöst ist. Ich kann jemand der jeden Tag in den Medien erscheinen muss, aber die wirklichen Probleme nicht löst, nicht ernst nehmen. Er mag mit dem Mangel nichts zu tun haben, aber den Ablauf kann er optimieren. In jedem Falle würde ich nicht auch noch Diskussionen anstoßen, wenn jetzt schon der Impfstoff nicht reicht.

Mittlerweile kommt etwas über meine Lippen, was noch vor Monaten unvorstellbar war; ich kann die Coronaleugner verstehen, ja kurzzeitig kam in mir der Gedanke vor „hättest Du doch nur Corona gehabt, dann hättest Du jetzt wenigstens einen Genesenenausweis“ - ein Großteil der Infizierten hat ja keine Symptome. Zusammenfassend: Unsere Regierung hat in der Coronakrise versagt, diese Regierung ist die „worst ever“, noch schlimmer als Helmut Kohl. Verbote, die die Bevölkerung treffen, die Wirtschaft läuft aber weiter und dort darf man sich ruhig weiter anstecken. Bestimmte Wirtschaftszweige oder Sport/Kultureinrichtungen werden über über sieben Monate dichtgemacht und zwar ohne wissenschaftliche Grundlage. Dann macht man alles so bürokratisch das fast jedes EU-Land uns in den Impfquoten überholt hat und als Sahnehäubchen auf der Krone gibt es nicht mal die Strategie, sondern sowohl bei Maßnahmen wie dem Impfen 16 Strategien – eine pro Bundesland. Wäre es nicht mal bei einer so bedeutenden Krise mal möglich eine gemeinsame Strategie zu vereinbaren und die Bürokratie herunterzufahren. Denn das Haupthindernis – und nicht nur bei der Bekämpfung von Corona – ist die Bürokratie. Sie schlägt zu, wenn man Bauen will, wenn man Stromtrassen anlegt, bei der Steuererklärung überall. Es gibt immer mehr Vorschriften es wird immer mehr geregelt und das macht alles teurer, es dauert länger und komplizierter. Das kostet Privatpersonen Nerven, die Wirtschaft hat einen Standortnachteil.

Ich halte für eine vordringliche Aufgabe der nächsten Regierung dieses Dickicht, diesen Dschungel auf normale Maße zurückzustutzen.

Meine Hoffnung ist, dass wenn die 7-Tages-Inzidenz weiter sinkt, dieser Testzwang wegfällt. Der Landkreis Esslingen liegt noch knapp über 50. Wenn der Trend so weiter geht, sinkt er nächste Woche unter 50, und wenn er dann eine Woche lang unter 50 ist, darf man ja lockern. Bei 35 – der Bund ist ja schon nahe an dem Wert würde es dann die nächste Stufe geben.

Die Politik sollte mal über eines nachdenken. Was löste es in Leuten aus, wenn man wo inzwischen fast die Hälfte der Bevölkerung geimpft ist, stärkere Einschränkungen diktiert als noch vor einem Jahr, wo niemand geimpft ist? Würden diese Leute erneut eine der Regierungsparteien wählen?

Ich werde den Blog noch ergänzen, wenn ich das Prozedere mal am Montag einmal durchlaufen habe.

[Edit 1.6.2021]

So, wie versprochen nun das update. Ich war heute bei meinem ersten Coronaschnelltest – 5 km mit dem Fahrrad hin, 5 km mit dem Fahrrad zurück. Der Test war schnell erledigt und es gab auch keinen Andrang – 3 Leute waren vor mir in der Schlange. Daheim dann die Email geöffnet und den (erwartungsgemäß) negativen Test ausgedruckt. Heute Nachmittag war ich dann im Schwimmbad und jetzt zwei Stunden später bin ich immer noch todmüde. Ich habe in den sieben Monaten ohne Training enorm an Kondition eingebüßt. Immerhin morgen darf ich noch vormittags rein, weil mein Test um11:15 gemacht wurde, der Vormittagsslot, aber um 10:00 beginnt. Es gab eine lange Schlange, obwohl nur 350 ins Bad dürfen und davon gerade mal die Hälfte das auch in Anspruch nehmen, weil das checken des Nachweises so lange dauerte. Nur bei mir war es schnell erledigt, ich nehme an die anderen müssen Dokumente vorlegen die man erst durchlesen muss anstatt eine Seite mit dickem „NEGATIV“ drauf. Eine ältere Frau, mit Sicherheit in der Gruppe die längst durchgeimpft sein sollte (70+) musste wieder gehen, weil sie keinen Nachweis hatte.

Nach einem Tipp meiner Nichte habe ich auch die Website meines Hautarztes gecheckt – der hat mich von allen Ärzten in dem letzten Jahrzehnt am häufigsten gesehen, da ich mich vor einigen Jahren hypersensibilisieren lies und das bedeutete, 3 Jahre lang regelmäßige Spritzen beim Hautarzt. Aber dort fand ich keinen Hinweis überhaupt auf Corona geschweige denn vom Impfen. Dafür ergab sich eine andere Möglichkeit. Mein Bruder kann sich bei einem befreundeten Hotelier im Schwarzwald mit dessen Personal mitimpfen lassen und da habe ich ihn gleich angerufen, ob ich nicht auch mitkönnte. Der Termin wäre am Samstag oder Montag und es ist auch mein Wunschimpfstoff – Johnson & Johnson. Wunschimpstoff deswegen, weil mit einer Impfung alles erledigt ist, während man bei anderen Impfstoffen erst nach der zweiten Impfung sicher vor Corona ist. So könnte das Thema tatsächlich für mich in einer Woche erledigt sein. Wegen des Aufwandes, der nun aber getrieben wird, an der Kasse musste ich trotz weniger Leute lange warten hoffe ich aber das die Anforderungen mit sinkenden Inzidenzen gelockert werden. Der LK Esslingen ist am Sonntag erstmals unter 50 gerutscht, das heißt, ab nächsten Montag wären, wenn das hält, 5 Werktage rum und dann dürfte man wieder lockern und bei 44,3 (heute) ist die nächste Stufe 35 auch in Sicht.

Update 9.6.2021

Seit gestern bin ich mit „Johnson & Johnson“ geimpft. Dazu musste ich erst nach Freudenstadt fahren, jeweils rund 2 Stunden hin und zurück. Das ging nur, weil mein Bruder zum Impfen hinfuhr und mich mitnahm. Er erfuhr von der Impfmöglichkeit auch nur, weil ein Bekannter ihn deswegen anrief. Der Hintergrund: Der Kreis Freudenstatdt hat offenbar einen Überschuss an Impfdosen für AstraZeneka und Johnson und Johnson erhalten. Diese Dosen werden nun verimpft und zwar an jeden der sich impfen lässt, ohne Anmeldung, ohne Wartezeit. Eine Ärztin teilte dem Bekannten meines Bruders dies mit und der hat herumtelefoniert. Während ich da war, gab es auch dauernd neue Anrufe. Wer sich auf die beiden Impfstoffe einließ, konnte sofort vorbeikommen, wer einen mRNA-Impfstoff wollte, musste wie bei uns auch auf die Warteliste. Als ob es noch eines weiteren Beweises bedürfte zeigt dies das Versagen der Regierung in der Coronakrise und es hängt auch nicht an fehlendem Impfstoff sondern offensichtlich an einer nicht bedarfsgerechten Verteilung. Da die Kühlkette nicht unterbrochen werden darf, können die Dosen auch nicht woanders hin abgegeben werden.

Zumindest bin ich nun geimpft, es geht mir gut, nur der Arm schmerzt rund um die Einstichstelle. Ich möchte mich, wenn es keine Knappheit mehr gibt, gerne noch mit einem zweiten Impfstoff nochmals impfen lassen möchte, da bei Johnson & Johnson sowohl bei der Wahrscheinlichkeit sich trotz Impfung zu infizieren, wie auch der Reduktion von schweren Verläufen, eben doch schlechter abschneidet als die anderen drei Impfstoffe. Wer es nachlesen will: hier. Erstaunlicherweise hat die höchste Reduktion schwerer Verläufe ausgerechnet der so schlecht beleumundete AstraZeneka Impfstoff.

Zeitgleich fiel im LK Esslingen auch die 7-Tages Inzidenz unter 35 und seit gestern benötigt man keinen Test mehr – keinen Tag zu früh, denn den Test müsste ich ja bis zum Ablauf der Quarantäne weiterhin vorlegen und ich möchte nicht unbedingt bei einem positiven Test Kontakt mit dem Gesundheitsamt haben. Der Schnelltest der ja nur Antigene, also die Immunantwort nachweist, würde aber bei erfolgreicher Impfung positiv werden.

6.6.2021: Die Juninachlese 2021 zu SpaceX

Die Nachlese ist diesmal recht kurz, denn so viel neues gab es nicht. Also Neues in dem Sinne das es „neu“ ist, nicht das keine Starts stattfanden, denn ich kommentiere ja auch woanders nicht jeden Start. Für die erfolgten Starts eine kleine Nachlese. Es gab im Mai nur Starlink Starts, vier an der Zahl. Einer liefert weitere Hinweise auf die echte Performance der Falcon 9, den Starlink 1-26 hatte noch einen Radarsatelliten an Bord. Er führte direkt in den hohen Orbit (569 x 581 km) anstatt bisher im 260 x 284 km Orbit. Die 171 m/s Differenz zwischen beiden Orbits, führt schon zur Abnahme der Nutzlast von 15,6 auf 13,7 t. Das ist überproportional, denn würde der reklamierte spezifische Impuls des Merlin Vac (348 s) gelten, würde dies nur 5 % Nutzlastabnahme entsprechen.

Im Juni gibt es mehr Diversität mit anderen Starts und mit der inzwischen erfolgten CRS-22 Starts transportiert die Dragon fast so viel Fracht, wie die Antares - nur das die dreimal leichter ist. Dafür ist sie wiederverwendbar, auch wenn das der NASA nichts nützt, denn SpaceX ist der teuerste CRS-Anbieter. Die einzige Neuigkeit resultiert daraus. Es wurden weitere Weltraumtourismusflüge mit Axiom Space angekündigt, jetzt insgesamt vier Missionen. Sowohl zur ISS wie auch unabhängig davon. Die NASA hat daher auch ihre Preise für Leistungen deutlich angehoben, sie sollen nun „kostendeckend“ sein. Auch Russland scheint nun auf Weltraumtourismus zu setzen. Denn es gab zuerst die Ankündigung Russlands Schauspielerinnen mitzunehmen, eine der Kandidaten wäre 26, würde sie starten wäre sie die jüngste Frau (soweit ich weiß auch bei Männern), die jemals ins All startet. Der aktuelle Rekord wird seit fast 40 Jahren von Sally Ride mit 32 Jahren gehalten. Dann hat die NASA einen freien Platz, den man für Russland reserviert hat, mit einem US-Astronauten besetzt.

Interessant bei allen Missionen finde ich das die Dragon mal mit sieben Sitzplätzen angekündigt wurde, es gab auch Bilder von Mockups mit sieben Liegen. Gerade bei solchen Touristikflügen, die nur zur ISS gehen, dachte ich, sollten NASA-Restriktionen, die nicht mehr als vier Astronauten starten sollten, nicht gelten, aber nach wie vor starten auch bei den Touristikflügen nur drei Passagiere mit einem professionellen Astronauten. Bei sechs zahlenden Passagieren würde sich der Ticketpreis doch halbieren. Für die kurze Zeit von und zur ISS wäre die Enge doch erträglich.

Aber es gab keine Neuigkeiten von dem Starship, also seit dem ersten Test, bei dem der Prototyp eine große Höhe erreicht hat, ist er nicht mehr bei oder nach der Landung explodiert. Dokumente für die FAA lassen den Schluss zu, das man zwischen Ende Juni und Dezember den ersten orbitalen Test anstrebt, wobei bei dem es keine Landung gibt. So scheint diese Testphase beendet zu sein – offenbar meint man bei SpaceX, dass eine erfolgreiche Landung reicht, um alle Fehler die dort auftreten können festzustellen. Auch von Starlink hört man außer den Starts nichts mehr. Inzwischen sind so viele Satelliten im Orbit, dass das Netz betriebsbereit wäre. Aber hört man etwas von tollen Datenraten über Starlink, Meldungen über einen enormen Zulauf an Kunden? Immerhin eine Neuigkeit gibt es, obwohl auch erst im Juni erschienen: Zumindest die US Air Force glaubt an den Erfolg des Starships und untersucht schon den Einsatz um Fracht schnell über den Globus zu befördern. Das muss wohl einer der nassen Militärträume sein und ich nehme an das kann man in einigen Jahren in die Liste der skurrilen Projekte einordnen, für das das Militär viel Geld verballert hat – anders als bei anderen Budgets gibt es beim US-Militär problemlos Milliarden für die wahnwitzigsten und unsinnigsten Projekte und Wirtschaftlichkeit ist bei ihnen kein Thema (2011, als sie noch in Afghanistan waren, gaben sie mehr Geld für Klimatisierung von provisorischen Bauten aus, als das Budget der NASA betrug. Das Wärmedämmen hätte nur einen Bruchteil dessen gekostet. Schade das auf dem Mond keine russische Militärbasis ist, sonst hätten wären die USA schon längst wieder dort gelandet und hätten mit Sicherheit dort Soldaten stationiert.

Vor allem fehlen eben die vollmundigen Ankündigungen von Musk. Das liegt wohl daran, dass er inzwischen erkannt hat, das er viel schneller reich werden kann, wenn er seinen Einfluss bei Bitcoins nutzt. Meiner Ansicht geht es darum ja bei seinen Firmen. Es geht darum, seinen Reichtum zu vergrößern. Das geht bei Tesla und SpaceX über die Erhöhung des Firmenwerts – bei Tesla durch den Börsenkurs, den er in der Vergangenheit mehrfach manipuliert hat und dabei auch ins Visir der Börsenaufsicht geriet. Bei SpaceX, indem der Preis für einen Anteil steigt, den Investoren bei einer der Runden zahlen müssen bei denen er bzw. die Erstinvestoren Anteile verkaufen, um Geld für die Entwicklung von Starlink und Starship lockerzumachen. Bei beiden Firmen ist der Firmenwert enorm hoch. Dieser fiktive Wert ist nicht rechtfertigbar mit wirtschaftlichen Kenngrößen wie Wertschöpfung, Umsatz oder Mitarbeiterzahl. Es geht um Spekulation und die kann auch schiefgehen wie man bei Wirecard sehen kann.

Musk hat inzwischen erkannt, dass man mit Bitcoins viel schneller Kasse machen kann. Innerhalb eines Monats hat er den Bitcoin-Kurs halbiert. Zuerst kündigte Tesla an, keine Bitcoins als Zahlung für Autos mehr zu akzeptieren. Hat man das einige Monate lang getan, die nicht sofort umgetauscht, sondern erst vor der Ankündigung, dann hat man damit Kasse gemacht den der Kurs stieg im letzten Jahr rapide an. Dann hat Musk selbst nochmals den Kurs absacken lassen, weil ihm plötzlich aufgefallen wird, das für das Erzeugen dieser Kryptowährung enorm viel Energie verbraucht wird und das vielleicht nicht zu seinem Renommee als Klimaretter passt. Nebenher hat er auch den Kurs der Kryptowährung Dogecoin erhöht – angeblich ein Irrtum.

Ich hoffe er bleibt dabei, dann werden vielleicht auch die SpaceX Fans mal wieder etwas ruhiger.

Ich will Musks zweite Firma Tesla hier nicht groß zum Thema machen, denn außer das es um Geld verdienen geht hat sie doch wenig mit SpaceX zu tun, baut eben Elektroautos, wie zig andere Firmen auch. Aber ich habe eine Dokumentation gesehen, die sich um den Bau der Gigafactory in Brandenburg dreht. Es geht dabei nur am Rand um Musk, meist um Tesla, vor allem aber über die Regierung in Brandenburg, die sich über eigene Institute hinwegsetzt und eine Fabrik mit einem enormen Wasserverbrauch in einem Trinkwasserschutzgebiet genehmigt. Selten habe ich mich für einen grünen Umweltminister so geschämt wie über Axel Vogel. Denn so was sollte nicht genehmigt werden. Nach dem Bericht ist die Fabrik auch nicht genehmigt (wobei er schon einige Monate alt ist, die illegal installierten Abwasserröhren werden z.B. nicht erwähnt) sondern während noch geprüft wird, gibt es eine provisorische Baugenehmigung nach der nächsten. Als ich das hörte, fragte ich mich willkürlich, ob wir inzwischen für große Konzerne zur Bananenrepublik verkommen. Im Prinzip schafft doch eine provisorische Baugenehmigung Fakten. Am Anfang schon durch Abholzen des Waldes. Was bitte will man in Brandenburg machen, wenn die Fabrik fertig ist oder fast fertig und die „endgültige“ Prüfung fällt negativ aus? Wieder abreißen? Wohl kaum! Vor allem: jeder der privat oder durch einen Träger ein Haus baut, muss vorher alles genehmigen lassen, erst dann darf er anfangen. Da gibt es auch keine vorläufige Genehmigung, geschweige denn mehrere.

Den Charakter Musks sieht man an zwei Episoden im Film. Während er als Technik-Guru gefiert wird, ist er bei dieser Fabrik, in der immerhin Milliarden Investitionen stecken sehr uninformiert. Er meint, dass sie in Berlin gebaut wird – also ob es in einer Großstadt ein so großes freies Gelände gäbe – ich nehme an die Fabrik in Schanghai wird auch nicht in der Stadt Schanghai, sondern der Provinz Schanghai liegen. Dann weiß er nichts über die Wasserproblematik, oder das, was er von sich gibt, ist ziemlicher Unsinn. Dann will er den Deal platzen lassen, weil die Fabrik in Brandenburg liegt und natürlich die gesamte Regierung ihn so hofiert, weil damit Brandenburg gut dasteht und besteht auf dem Namen „Giga Berlin“, denn er dann auch trotz Absprachen verwendet. Wegen eines Namens soll es scheitern? So reagieren meiner Ansicht nach nicht fähige Manager.

Hier der Link zum Video in der Mediathek. Interessant auch, weil ich denke, dass viele Aspekte, wie die Arbeitsbedingungen bei Tesla oder die Ablehnung von Gewerkschaften sich auf SpaceX übertragen lassen.

Soviel für heute, also wenn es weiter nichts Neues mehr von SpaceX gibt, lasse ich die nächste(n) Nachlesen ausfallen, bis es sich wieder lohnt, aber wer weiß, vielleicht gab es bis Anfang Juli den ersten orbitalen Startversuch der BFR.

8.6.20221: Zwei Sonden zur Venus

Eine der positiven Folgen des Discovery Programms ist, das es nach dem Scheitern des ursprünglichen Ansatzes von sehr billigen Sonden beibehalten wurde und eine solide Finanzierung bekam. Seitdem gibt es regelmäßig eine neue Runde, in der neue Sonden genehmigt werden, meist zwei, manchmal auch nur eine. Bisher wurden 13 Missionen gestartet, zwei Insight und der LRO sind noch aktiv, vier weitere folgen,

Nun hat die NASA zwei Missionen zur Venus genehmigt, DAVINCI+ und VERITAS. Wie in dem Programm üblich wurden sie aus mehreren Missionen gewählt. Vorschläge durchlaufen einen mehrstufigen Selektionsprozess. Bekannt werden nur die Finalisten, weil die beteiligten Institute – NASA Standorte wie das JPL oder Goddard oder Universitäten wie die JHU von Arizona dann auch Mittel zur Ausarbeitung ihres Konzeptes bekommen.

Die beiden selektierten Sonden sind nicht neu. Bei DAVINCI+ deutet das Pluszeichen schon darauf hin. DAVINCI war schon in der letzten Runde dabei. Man hat nachgebessert und dies mit dem „+“ klargemacht. Das gleiche gilt für VERITAS. Auch diese Mission war schon bei der letzten Selektionsrunde dabei. VERITAS erinnert stark an Magellan. Wie Magellan ist es ein Radarorbiter mit nur einem zweiten Instrument, einem Nah-IR Spektrometer, das von der DLR stammt. Das VIRTIS Instrument auf Venus Express zeigte, das es Oberflächendetails im Nahen Infrarot auf Bildern zu „erahnen“ sind. Das heißt man sah Strukturen in den Bildern und als man diese mit Radarbildern der gleichen Region verglich, gab es Übereinstimmungen. Allerdings war VIRTIS ein Reserveexemplar des gleichnamigen Instruments auf Rosetta und nicht für die Venuserforschung gedacht. Der Venus Emmissitivity Mapper (VEM) des DLR arbeitet in fünf speziell selektierten Spezialbereichen. Er wird zwar keine scharfen Details der Venusoberfläche abbilden können, dazu verschmiert die dicke Atmosphäre viel zu stark und auch das theoretische Auflösungsvermögen von etwa 500 m ist zu gering. Aber man wird so heiße Spots, die eventuell vulkanisch aktiv sind, lokalisieren und untersuchen können.

Das Hauptinstrument ist wie bei Magellan ein SAR. Diese Instrumente haben sich seit Magellan enorm verbessert. Magellan nutzte noch die zweckentfremdende Hauptantenne einer Voyagermission mit ihren Sendern. Heute sind Phased Array Antennen im Einsatz. Ebenfalls verbessert wurde die elektronische Verarbeitung der empfangenen Rückstreuungen des RADAR, aus denen erst die Bilder entstehen. Heute liefern kommerzielle Erdbeobachtungssatelliten wie Capella von weniger als 200 kg Masse Bilder mit 1 m Auflösung. Das SAR von VERITAS wird so auch dank eines kreisförmigen niedrigen Orbits etwa zehnmal bessere Aufnahmen als Magellan anfertigen.

Die zweite genehmigte Mission, DAVINCI+ ist eine Nachfolgemission der Atmosphärensonde von Pioneer Venus. Die Sonde hat aber auch ein Novum. Sie hat, wie Huygens, Cameras die Bilder vom Abstieg machen. Ab etwa 5 km Höhe sollte die Atmosphäre nach den Annahmen genügend durchsichtig sein, dass man den Boden erkennen kann. Hauptaugenmerk ist aber die Untersuchung der Atmosphäre mit einem Spektrometer. Auch hier gab es seit Pionier Venus enorme Fortschritte. So verwendet DAVICI+ sowohl ein hochauflösendes Massenspektrometer, wie auch ein tunable Laserspektrometer das spezielle bestimmte Absorptionslinien vermisst. Sie basieren auf Instrumenten, die man für die beiden letzten Mars Rover Curiosity und Perseverance entwickelt hat. Beide Instrumente sind an den Spurengasen interessiert. Sie lassen zum einen Rückschlüsse auf die Chemie der Atmosphäre zu, aber auch, ob die Venus noch aktiv ist, denn einige Spurengase könnten vulkanischen Ursprungs sein. Das Vermessen von Edelgasen und Isotopen des schweren Wasserstoffs soll mehr Klarheit über die Evolution der Atmosphäre bringen, und auch ob die Venus mal einen Ozean besaß – dann würde man dies an den einzelnen Mengen der Isotope festmachen können. Dazu kommt ein einfaches Instrument, das Temperatur, Druck und andere Parameter beim Absteig misst und die erwähnte Kamera.

DAVINCI+ wird nicht sofort landen, sondern der Bus nutzt den ersten Venusvorbeiflug nur für die Beobachtung, er hat dazu Kameras. Nach einem Umlauf nähert er sich der Venus erneut, nun auf einer Bahn, die bessere Bedingungen für die Probe und den Empfang bietet und die Sonde wird abgesetzt.

Meine Meinung zu den beiden Missionen ist gespalten. So halte ich Missionen zur Venus für wichtig. Aber es waren noch zwei andere Missionen in der Auswahl, die ich für ebenso wichtig halte. Zum einen IVO, eine Raumsonde, die den Jupitermond Io untersuchen soll. Io ist als einziger vulkanischer Mond enorm interessant, aber weil er der nächste der vier großen galileischen Monde Jupiters ist, sparen ihn Missionen gerne aus, denn die Passage erfordert ein sehr jupiternahes Perijovium und das erhöht die Strahlenbelastung einer Sonde deutlich. Weder bei Europa Clipper noch JUICE sind viele Vorbeiflüge an Io vorgesehen. Bei Galileo konnte man den einen geplanten Vorbeiflug durch Ausfall der Hauptantenne nicht nutzen, und als er dann in der letzten Missionsphase dran war, fiel oft die Kamera durch die Strahlung aus. Trident sollte zu Neptun aufbrechen und den Mond Triton nahe passieren. Auch Triton hat eine sich veränderte Landschaft und aktive Geysire, ist also auch ein aktiver Himmelskörper. Zwei der vier Missionen sind also Kurzzeitmissionen – Trident ist einige Monate aktiv, DAVINCI+ nur eine Stunde, die anderen beiden sind Längezeitmissionen. Ich persönlich hätte es gerne gesehen, wenn eine der beiden Missionen ins äußere Sonnensystem zum Zuge gekommen wäre. Es gibt durchaus Gründe dafür. So plant die ESA die Envision Mission zur Venus. Sie hat ähnliche Instrumente wie VERITAS an Bord, geht in vielen Aspekten sogar über die VERITAS Mission hinaus , so sollen von einzelnen Regionen Bilder mit 1 m Auflösung entstehen, das ist dann nicht nur zehnmal schärfer als Magellan sondern 250-mal schärfer. Bei zwei Missionen mit ähnlicher Instrumentierung – wäre es dann nicht sinnvoller eine Sonde gemeinsam zu bauen und dafür eine der beiden Missionen ins äußere Sonnensystem zu genehmigen?

Warum Trident und IVO nicht zum Zuge kamen, kann man nur spekulieren. Meine Vermutung ist das diese Missionen einfach nicht in den Finanzrahmen des Discoveryprogramms passen. Die vergleichbare New Horizons Mission war eine des New Frontiers Programm. Dort kann man nahezu doppelt so viel Geld für die Sonde ausgeben. Die Sonden passen vielleicht in den Finanzrahmen noch rein, aber zumindest Trident benötigt RTG als Stromversorgung und die sind wegen dem aufwendig herzustellenden Plutonium-238 sehr teuer. IVO könnte noch mit Solarzellen auskommen doch auch diese würden bei Jupiters Strahlengürtel rasch an Leistung verlieren. Zumindest brauchen beide Sonden entweder eine sehr leistungsfähige und teurere Trägerrakete oder sie müssen zahlreiche SwingBys durchführen was die Missionszeit verlängert – das schlägt dann auf die Missionskosten durch. Zumindest bei Trident denke ich wird man direkt starten, anders kann man bei einer minimalen Flugzeit zu Neptun von etwa 10 Jahren nicht den Vorbeiflugzeitpunkt 2038 einhalten können.

Immerhin ist die NASA weggerückt von den Asteroiden, die ja Ziele der letzten Missionen (OSIRIS-REx, Psyche, Lucy) waren. Ich halte Asteroiden für langweilig, denn sie sind zu klein, um aktiv zu sein. Sicher unterscheiden sie sich, kleine Körper bilden sich anders als große und sind mehr Konglomerate als differenzierte Körper, und Körper nahe Jupiter wie sie Lucy anfliegt, dürften eher mit den Eismonden Saturns vergleichbar sein als mit den Hauptkörperasteroiden oder den erdnahen Asteroiden die OSIRIS-REx und Hayabusa 1+2 besucht haben. Zu wünschen wäre das Trident und IVO bei der nächsten Runde dran sind, aber ich befruchte, da nun seit einigen Runden keine Marsmission mehr dabei war, das wieder eine Marsmission in der nächsten Runde auftaucht und selektiert wird.

Zumindest eines hat sich geändert – die Zeiten zwischen Selektion und Start sind nun die die früher üblich warne. Bei den frühen Discoverysonden sollte der Start ja drei bis vier Jahre nach Genehmigung anstehen, nun wird für beide Missionen als Startzeitpunkt der Zeitraum 2028 bis 2030 genannt also sieben bis neun Jahre nach der Genehmigung.

12.6.2021: EnVision und VERITAS

Innerhalb einer Woche haben NASA jeweils Venusorbiter beschlossen, ich dachte mir mal ich vergleiche die beiden Missionen und bringe die Blogleser auf den neuesten Stand.

Finanzrahmen

Es ist klar, das der Finanzrahmen für ein Projekt entscheidend ist. Er legt fest, wie ambitioniert es sein kann. Sowohl was die Experimente betrifft, wie auch die Sonde selbst, denn natürlich muss im Budget auch die Startrakete mit drin sein und die legt Masse der Sonde fest, oder wie sie zur Venus gelangt und wie lange sie braucht einen venusnahen Orbit zu erreichen.

Beide Sonden sind Bestandteil von größeren Programmen. VERITAS (Venus Emissivity, Radio Science, InSAR, Topography, and Spectroscopy) ist eine Discovery Mission. Das Discoveryprogramm gibt es seit Beginn der Neunziger Jahre. Es stand zuerst für sehr billige Sonden nach dem Motto „Faster, Better, Cheaper“ des damaligen NASA Administrators Goldin. Nachdem sich um die Jahrtausendwende Ausfälle häuften, wurde das Programm umstrukturiert und erhielt viel größere Mittel, mit denen "anständige" Raumsonden entwickelt werden können. Momentan sind noch zwei Sonden aus dem Disoveryprigramm aktiv Der Mondorbiter LRO und der Marslander Insight. VERITAS wird 500 Millionen Dollar kosten. Dies sind aber die kosten für die Raumsonde und die Mission über die Dauer der Primärmission. Darin nicht eingeschlossen sind die Experimente und die Trägerrakete.

EnVision ist eine M-Class Mission der ESA. Auch hier gibt das Programm den Finanzrahmen vor. Eine andere M-Class Mission die schon arbeitet, ist der Solar Orbiter. Weitere M-Class Missionen befinden sich derzeit im Bau. „Medium Class“ Missionen gab es schon früher bei der ESA, doch als Programm mit Selektrionsrunden ist dies relativ neu. Das Budget für M-Class Missionen beginnt oberhalb 500 Millionen Euro. Allerdings anders als im Discoveryprogramm sind dies die Komplettkosten. Das Proposal für EnVision hatte einen Cost-Cap von 550 Millionen Euro. Rechnet man bei VERITAS eine Trägerrakete hinzu und die Kosten für Experimente, dann sind beide Programme im Budget vergleichbar.

Mission

Beide Sonden sind Venusorbiter. Für VERITAS gibt es schon einige Dokumente in der die Mission umrissen ist. Leider stammen sie von der Bewerbung zur letzten Runde der Discoverymissionen, bei der sich VERITAS schon einmal bewarb, und die Startdaten stimmen so nicht mehr. Ich gehe im Folgenden aber davon aus, dass die Zeitdauern konstant sind. VERITAS startet nicht direkt zur Venus. Sie startet in eine Sonnenumlaufbahn, die nach einem Jahr einen Erdvorbeiflug beinhaltet. Erst dieser führt zur Venus, wo sie nach 16 weiteren Monaten in den Orbit einschwenkt. Dieser Orbit ist zuerst elliptisch (wahrscheinlich ein 23 Stunden Orbit) und wird dann durch Aerobraking innerhalb von 90 Tagen abgesenkt. Der endgültige Orbit hat eine Höhe von 175 bis 215 km. Die Primärmission dauert 729 Tage, das sind 3 Venustage. Der Startzeitpunkt liegt irgendwann zwischen 2028 und 2030. Der Bus basiert im wesentlichen auf dem von MAVEN, einem Marsrorbiter.

EnVision startet später als VERITAS, 2031 ist die erste Startgelegenheit, 2032 und 2033 gibt es Backupstartfenster. Die Trägerrakete steht schon fest, es ist eine Ariane 6. Auch hier dauert es bis die Venus erreicht wird. Im Proposal war noch von 5 Monaten die Rede, doch die ESA-Seite zur Veröffentlichung spricht von 15 Monaten, dazu kommt eine 16 Monate dauernde Aerobrakingphase. Sie ist länger als bei VERITAS, da die Fläche der Solarpaneele zum Abbremsen kleiner ist. Zudem hat die NASA mehr Erfahrung mit der Technik und diese bei der Venus schon mal durchgeführt. Der Orbit ist etwas höher, zwischen 220 und 540 km. Das hat seinen Grund darin, dass ein Forschungsschwerpunkt von VERITAS die Vermessung des Gravitationsfeldes ist, und dafür muss man möglichst nahe an die Oberfläche heran. Die Primärmission dauert dann 4 Venusjahre das sind 2,7 Erdjahre.

Instrumente

VERITAS ist im wesentlichen eine Magellannachfolgemission. Drei der Forschungsziele von Magellan werden direkt übernommen – Kartierung der Oberfläche mit SAR, Höhenprofile bestimmen, das Gravitationsfeld vermessen. Nur eben um Klassen besser.

Das Hauptinstrument ist ein abbildendes SAR genannt InSAR. Ziel ist eine Steigerung der Auflösung um den Faktor 10. Bei Magellan lag die Auflösung zwischen 115 und 280 m. Das Instrument InSAR wird die Venus global mit 30 m Auflösung erfassen, 24 % der Oberfläche in der Primärmission mit 15 m Auflösung. Ähnlich steigert sich die Höhenauflösung, wobei es hier anders als bei Magellan kein eigenes Instrument gibt, Wahrscheinloch wird man diese Daten mit dem SAR gewinnen.

Die Gravitation wird mit einem Sender vermessen. Dazu gibt es neben dem Sender für Daten einen zweiten Sender, der nur die Trägerwelle sendet und diese mit einer sehr hohen Frequenzgenauigkeit. Die Dopplerverschiebung des Signals wird auf der Erde vermessen und daraus die Veränderung der Geschwindigkeit der Sonde durch Gravitationsanomalien. Hier ist eine Steigerung um den Faktor 2 der räumlichen Auflösung des Gravitationsfeldes von 270 auf 145 km möglich.

Nicht auf Magellan war ein drittes Instrument, ein Vis/Nah IR abbildendes Spektrometer. Der Venus Emissivity Mapper VEM. Er stammt von der DLR und basiert auf VIRTIS, das schon auf Venus Express zum Einsatz kam. VIRTIS, aber auch Nahaufnahmen der Nachtseite von der Parker Solar Probe zeigten, dass im nahen Infrarot man die Schemen der Landmassen erkennen kann. Es gibt 14 Spektralbänder. Nur in sechs sieht man die Oberfläche, andere dienen dazu Streulicht, Absorption durch Wasserdampf und Wolken zu bestimmen und herauszurechnen. Die Bodenauflösung wird 300 m erreichen, allerdings verschmiert die Atmosphäre, sodass man mit einer Auflösung der räumlichen Strukturen von 45 km rechnet. Das Instrument kann so nicht kartieren, aber es kann messen, ob sich diese Strukturen ändern, z.B. heller werden, weil es heißer wird (Vulkanausbruch).

Die ESA Mission EnVision trägt mehr Instrumente. Auch sie basieren auf Vorgängern, hier vor allem Venus Express. Das SAR VenSAR ist eine europäische Entwicklung, hat im Kartierungsmodus dieselbe Auflösung wie InSAR, hat aber mehr Betriebsmodi. VenSAR wird nur 20 % der Oberfläche mit 30 m Auflösung erfassen, aber in Stereo. Daneben hat es zwei hochauflösende Modi mit 6 und 1 m Auflösung die dann 2 % bzw. 0,1 % der Oberfläche erfassen, natürlich begrenzt auf sehr interessante Objekte. Zusätzlich liefert es Höhenprofile mit 2,5 m Auflösung und Polarimetermessungen. Damit ergänzt es Insar von VERITAS sehr gut das dafür den Planeten global kartiert.

Ebenso wird auch das Gravitationsfeld vermessen, allerdings wegen der abnehmenden Genauigkeit der Messungen mit der Entfernung nur um den venusnächsten Punkt rund um die Südhalbkugel, die Messungen decken so nur 60 % der Oberfläche ab.

Neu ist ein eindringendes, nicht abbildendes Radar SRS mit großer Wellenlänge. Derartige Instrumente kamen schon beim Mars zum Einsatz und haben dort unter anderem unteririsches Eis vermessen. SRS soll bis zu 1.000 m tief in den Boden eindringen und eine räumliche Auflösung von 10 km erreichen. Die Entfernungsauflösung liegt bei 5 bis 10 m.

Das dritte Instrument ist eine Spektrometer Suite VENSPEC arbeitet mit drei Spektrometern. Eines VenSEC-M ist wie der VEM von VERITAS ein abbildendes Spektrometer im nahen IR zwischen 0,8 und 1,2 Mikrometer Wellenlänge. Ergänzt wird es durch ein normales Spektrometer VENSPEC-H im nahen und mittleren Infrarot, das herkömmliche Spektren macht und damit die Atmosphäre und in ihr Spurengase wie H2O, HDO und OCS überwacht. Es basiert auf SPICAV und NOMAD, Instrumenten von Venus Express und dem Trace Gas Orbiter. Das dritte Instrument VENSPEC-U arbeitet im UV und misst damit die Absorption von Spurengasen wie SO und SO2 wie auch UV-Absorption der Wolkenhöhe.

Meine Meinung

In der Summe ist Envision die etwas besser ausgerüstete Mission, aber die Ähnlichkeiten sind doch frappierend. Beide Missionen haben ein SAR-Radar, messen die Gravitation und VEM und Venspec-M ähneln sich auch sehr. Dazu kommt der ähnliche Zeitrahmen – VERITAS startet zwischen 2028 und 2031, braucht aber auch ein Jahr länger zur Venus. Envision startet 2031, so wären bei einem Start von VERITAS 2030 beide Sonden fast zeitgleich bei der Venus.

Zuerst war ich geneigt zu sagen „Zwei Sonden mit ähnlichen Instrumenten – baut doch was gemeinsames in doppelter Ausführung“. Aber dann habe ich mich erinnert. Als Europäer kann ich mich an einige Verträge mit der NASA erinnern, wo die ESA nachher im Regen stand, so beim Bau des Spacelabs, der ISPM, Halley Sonden oder zuletzt beim Exomars Projekt. Wenn jeder seine eigene Sonde baut, ist das unter dem Aspekt okay, aber vielleicht kann man sich bei den Experimenten absprechen. Das teuere bei den Instrumenten ist ja die Entwicklung. Ein zweites Flugexemplar zu bauen ist dann billig. Dann könnte Envison noch den VEM hinzunehmen und VERITAS die Venspec-Suite und das SRS-Radar. Auch bei der Zusatzhardware führ Radioscience könnte man sich absprechen, dann sind die Messungen besser vergleichbar. In frühen Dokumenten zu EnVision fand ich noch den VEM, der dann wohl irgendwann zu der NASA-Sonde gewandert ist, also gibt es so etwas wie eine Zusammenarbeit.

So wäre mehr Wissenschaft möglich, Daten wären vergleichbarer. Profitieren würde primär die NASA davon, denn die Ausrüstung der europäischen Sonde ist die bessere und vielseitigere. Ich meine, dass dies auch jetzt noch geht, denn die Missionen sind ja gerade genehmigt, das heißt sie befinden sich in einer frühen Phase der Entwicklung, wo noch Änderungen möglich sind. So ist bei Envision nicht mal klar, ob Sie einen chemischen oder elektrischen Antrieb einsetzt und 5 oder 15 Monate zur Venus unterwegs ist. Eventuell ergeben sich durch die Kooperation sogar Kosteneinsparungen, die man dann nutzen, kann weitere Experimente mitzunehmen. Bei VERITAS wird als Technologiedemonstrator ein Massenspektrometer diskutiert, das direkt in der oberen Atmosphäre messen könnte.

Nicht gefunden habe ich das beide Sonden einen Bezug zu Davinci+ haben. Ich vermute die Sonde ist vor beiden bei der Venus. VERITAS braucht sehr lange zur Venus und Envision startet drei Jahre später als der früheste Starttermin von Davinci+. Doch das muss kein Hindernis sein, dann legt man den Starttermin eben etwas später. Denkbar wäre für mich folgendes Szenario. EnVision, die ja auch länger für das Erreichen des Endorbits benötigt ist noch im elliptischen Orbit und bildet einen Backupempfänger für die ganze Mission in der Atmosphäre zusätzlich zum Bus von DAVINCI+. VERITAS könnte schon im Zielorbit sein und die letzten Minuten vor der Landung übertragen, dann aber wegen der Nähe mit hoher Datenrate, da alle Bilder unterhalb von 5 km Höhe entstehen, wäre das vor allem für die Bildausbeute sehr vorteilhaft.

10.6.2021: Die Rekonstruktion der New Shepard

Eine der tollen Neuerungen der „privaten“ Raumfahrt ist ja das die Unternehmen mit technsichen Angaben geizen. Früher war dem nicht so. Im Gegenteil. Über die Trägerraketen die die NASA verwandte konnte man jedes Detail erfahren, anders hätte ich meine Bücher gar nicht schreiben können. Da war man noch stolz auf seine Raketen. Heute gilt alles, aber auch wirklich alles als Firmengeheimnis. Das betrifft selbst so fundamentale Dinge, aus denen niemand, auch kein Konkurrent, etwas über die Funktionsweise herauslesen kann wie Massen und Abmessungen. Man stelle sich das vor das würden Hersteller anderer Fahrzeuge wie Autos oder Flugzeugen mal versuchen.

Nach der Frage von „BB“ über eine Oberstufe habe ich mir gedacht, ob man die Masse nicht berechnen kann. Hier die wenigen Daten, die ich gefunden habe:

Der spezifische Impuls ist unbekannt, so habe ich konservative 4200 m/s für das Vakuum angenommen. Bei einem höheren spezifischen Impuls wäre die Performance eher besser. Den spezifischen Impuls am Boden habe ich durch proportionaler Reduktion anhand der Schubangaben errechnet, das ist nicht korrekt, aber ohne weitere Angaben des Triebwerks, wie Brennkammerdruck und Expansionsverhältnis die beste Annäherung die es gibt.

Die Technik der Rekonstruktion ist recht einfach. Ich habe die Treibstoffmenge ausgerechnet (18,6 t) und dann die Rakete in der Simulation mit 90 Grad gestartet und so lange die Trockenmasse erhöht, bis ich auf eine Maximalhöhe knapp über 100 km kam. Heraus kam dies:


Parameter

Wert

Einheit

Startbeschleunigung:

12,564

m/s²

Maximalbeschleunigung

33,711

m/s²

Antriebsphase:

110,08

sec

Startwinkel:

90,000

Grad

Startmasse:

39.000,0

kg

Leermasse:

20.400,0

kg

Startsschub:

490,00

kN

Spez. Impuls Meereshöhe:

2.900,0

m/s

Spez. Impuls Vakuum:

4.200,0

m/s

Durchmesser:

3,660

Meter

Brennschlusshöhe:

39,929

km

Maximalhöhe:

100,15

km

Vmax:

1.098,2

m/s

Vmax (theoretisch):

2.356,8

m/s

Luftwiderstand:

183,55

m/s

Gravitationsverluste:

1.075,0

m/s

V zuletzt:

201,14

m/s

Dauer:

395,43

sec

Dauer mit <0,01 g:

171,55

sec


Ich komme auf eine Trockenmasse von 20,4 t, in etwa die Hälfte der Startmasse. Schaut man sich die Daten an, so ist deutlich, dass von der Endgeschwindigkeit weniger als die Hälfte in effektive Beschleunigung umgesetzt wird, der Rest geht als Aufstiegsverluste drauf.

Offen ist, ob die 110 s auch die Abbremsphase mit einschließen, für die natürlich auch Treibstoff benötigt wird. Das reduziert entsprechend die Trockenmasse, da die Endgeschwindigkeit aber auch schneller erreicht wird, sinken die Gravitationsverluste, weshalb man weniger Treibstoff benötigt, um die Zielhöhe zu erreichen. Da die Masse sich ändert, ist aber auch die abbremsende Geschwindigkeit vor der Landung variabel, denn der Luftwiderstand hängt nur von der Fläche ab.

Das ganze ist also sehr komplex. Es müssen noch 200 m/s vor der Landung abgebaut werden. Dafür benötigt man angesichts der reduzierten Masse nur rund 14 s zusätzliche Brenndauer bei vollem Schub, das heißt das ändert das Trockengewicht gerade mal um etwas mehr als 2 t, oder 10 % des berechneten Wertes,

Die Designauslegung dürfte die sein, dass man gerade 100 km Höhe erreicht, das heißt die „offizielle“ Grenze“ zum Weltall (es gibt mehrere Definitionen, daher die Anführungszeichen. Für die Benutzer von Vorteil ist die Startbeschleunigung gering ist, wegen des im Vakuum stark ansteigenden Schubs erreicht man aber trotzdem eine Spitze von 3,4 g. Der Einbau eines zweiten Triebwerks würde die Beschleunigungsspeitze auf 6,3 g erhöhen, aber man würde 142 km Höhe erreichen und hätte 263 s Schwerelosigkeit also 90 s länger. Da das Triebwerk im Schub reduzierbar ist, wäre die Schubreduktion auf 4 g eine Option. Das würde die Brennzeit um 9 s verlängern aber an Gipfelhöhe und Dauer der Schwerelosigkeit kaum etwas ändern (3 km weniger, 20 Sekunden kürzer). Hier die entsprechende Tabelle für zwei BE-7 (500 kg mehr Trockenmasse) und Beschleunigungslimit auf 4 g.


Parameter

Wert

Einheit

Startbeschleunigung:

24,810

m/s²

Maximalbeschleunigung

38,545

m/s²

Antriebsphase:

64,311

sec

Schub Reduktion nach:

27,369

sec

Ohne Schubreduktion:

55,041

sec

Startwinkel:

90,000

Grad

Startmasse:

39.500,0

kg

Leermasse:

20.900,0

kg

Startsschub:

980,00

kN

Spez. Impuls Meereshöhe:

2.900,0

m/s

Spez. Impuls Vakuum:

4.200,0

m/s

Durchmesser:

3,660

Meter

Brennschlusshöhe:

40,516

km

Maximalhöhe:

139,32

km

Vmax:

1.401,4

m/s

Vmax (theoretisch):

2.320,4

m/s

Luftwiderstand:

291,44

m/s

Gravitationsverluste:

627,63

m/s

V zuletzt:

211,42

m/s

Dauer:

406,11

sec

Dauer mit <0,01 g:

241,69

sec

Im Allgemeinen zeigt das New Shepard die Crux jeder suborbital senkrecht startenden Rakete auf. Es entstehen Gravitationsverluste, die man abschätzen, kann nach Brenndauer * g also hier 110 s * 9,81 m/s = 1079 m/s. Da man für das Erreichen von 100 km Höhe nur rund 1.400 m/s benötigt ist dieser Anteil sehr groß. Er ist nur reduzierbar wenn man die Brenndauer reduziert, dann hat man aber eine hohe Spitzenbeschleunigung. Der proportionale Anteil sinkt zudem mit steigender Gipfelhöhe da zum einen g mit der Höhe abnimmt zum zweiten man eine immer höhere Geschwindigkeit für eine größere Höhe benötigt.

Die Reduktion der Brennzeit und damit dieser Verluste ist auch der Grund, warum Höhenforschungsraketen so hohe Startbeschleunigungen haben. Das von der ESA aktuell verwendete Modell VSB-30 wiegt 2.657 kg ohne Nutzlast, die beträgt typisch 407 kg. Der Startschub beträgt 102 kN, das ergibt dann eine Startbeschleunigung von 33,3 m/s. Sie ist so, anders als die New Shepard, nach 45 s ausgebrannt und erreicht mit dieser Nutzlast 260 km Höhe. Für eine Besatzung ginge das wegen der Spitzenbeschleunigung nicht, denkbar wäre aber dass man mehr Triebwerke einbaut als nötig und so konstant mit der maximal möglichen Beschleunigung startet und die Triebwerke laufend im Schub reduziert.

Finanziell sind mehr Triebwerke natürlich Mehrkosten, und da diese kaum von den Kunden hereinzuholen sind, fahren Blue Origin und Virgin Galactics die gleiche Strategie. Sie legen ihre Vehikel gerade so aus, das sie die „magischen“ 100 km erreichen, aber auch nicht viel mehr. Nun hat ja, nachdem Jeff Bezos angekündigt hat, beim ersten bemannten Flug der New Shepard dabei zu sein Branson angekündigt, noch vor ihm zu fliegen. Das ist etwas albern, bedenkt man das beide Firmen seit vielen Jahren an ihren Vehikeln arbeiten, aber nicht ungewöhnlich. Vor einem Jahrzehnt überboten sich auch Nordkorea und Südkorea darin, wer den ersten koranischen Satelliten startet. Auch hier arbeiteten beide Länder seit Jahren an der rakete und hatten vorher Fehlstarts. l Immerhin demonstrieren so beide das sie Vertrauen in ihre Fahrzeuge haben anders als Elon Musk, der sogar von Marsflügen spricht aber bisher noch nie in der Liste der Passagiere aufgetaucht wird. Weder zur ISS, noch bei einer der Missionen ohne ISS Ankopplung. Nun ja, das bestätigt eigentlich nur das, was ich von ihm halte.



 

Sitemap Kontakt Neues Impressum / Datenschutz Hier werben / Your advertisment here Buchshop Bücher vom Autor Top 99