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Verpakung und InhaltWeb Log Teil 8 : 25.8.2006-3.9.2006

Samstag den 25.8.2006: Ohne Worte

Muss man immer etwas schreiben ? Ich denke ich habe schon viel in mein Weblog rein geschrieben und vielleicht fange ich die achte Runde mal mit etwas an, was keine Erklärung verlangt. Anbei sehen Sie die Verpackung in der sich eine bei Schlecker gerade im Angebot befindliche SD Karte mit 1 GB Speicher befindet und die Karte selbst. Muss ich dazu noch was sagen ?

Zur Qualität: Der "Platinium" Speicherkarte: Einige Tage später hatte Conrad Elektronik eine Sonderaktion in der die Versandkosten wegfielen und ich habe mir für denselben Preis dort eine von Transcent gekauft. Im Vergleich dazu hat die Schlecker Karte zwei Nachteile: Sie geht nicht sauber aus meiner Digitalkamera raus und kann nur mit Pinzette / Fingerspitzen gezogen werden und sie bricht beim Übertragen von Musik ab, wenn diese größer als 6 MB pro Datei ist. (Die Karte war eigentlich für einen portablen MP3 Player gedacht). Also im Zweifelsfall doch bei der Marke bleiben. Der Fotogutschein war übrigens auch nicht dabei. Eine Woche später hat sich der Schreibschutzschalter gelöst - Und die Karte ist unterwegs zurück zu Schlecker.

Sonntag, 26.8.2008 : Da waren es nur noch acht

Haben Sie es bemerkt ? Unser Sonnensystem ist kleiner geworden. Bei dem alle 3 Jahre stattfindenden Treffen der internationalen astronomischen Union (IAU) in Prag waren die meisten Astronomen der Meinung das Pluto sein Planetenstatus aberkannt werden sollte. Das ist der offizielle Schlusspunkt der Diskussion über Plutos Planetenstatus die es seit etwa 10 Jahren gab. Eine genauere Beschreibung finden Sie in meinem Aufsatz über Pluto. Pluto war schon immer ein Sonderling im Planetensystem. Er wurde 1930 entdeckt und seine Bahndaten zeigten bald, dass er sich zeitweise innerhalb der Neptunbahn befand, aber durch seine starke Bahnneigung niemals sich Neptun nähern konnte. Sein Durchmesser wurde immer kleiner geschätzt. Man konnte Pluto nicht durch Teleskope auflösen, so dass man nur seine Helligkeit kannte. zuerst nahm man an er wäre wie unser Mond aus dunklem Gestein und gab einen Durchmesser von 5900-6800 km an. Dann entdeckte man dass die Oberfläche aus Eis bestand und Sterne die er bedecken sollte, wurden nicht bedeckt und der Durchmesser nahm immer mehr ab. Der aktuell gültige Wert ist seit etwa 10 Jahren recht konstant und liegt bei 2316 km. Pluto hat eine geringe Dichte von etwa 1.7-2 g/cm³ und besteht daher zu einem großen Teil aus Eis. Pluto hat auch einen Mond, Charon, der mit 1205 km Durchmesser relativ groß ist, und ihn nahe den Planeten sehr nahe umkreist, so dass man ihn erst 1978 photographisch trennen konnte.

Lange vermutete man Pluto wäre ein entlaufener Neptunmond, zumal Neptun auch Triton umkreist - Ein 2760 km großer Mond in einer retrograden Bahn, d.h. umgekehrt zur Drehrichtung der meisten anderen Planetenmonde. Diese seltsame Bahn führte zu der Spekulation, dass einem größeren Mond bei Neptun irgendwann etwas zugestoßen sein musste, z.B. die Kollision mit einem anderen Objekt. Als eine der Folgen wurde die Bahn von Triton verändert und andere Bruchstücke wurden aus dem System geschleudert und bildeten Pluto und Charon. Die Aufnahmen von Voyager 2 aus dem Jahre 1989 zeigen zumindest eines sehr junge Oberfläche bei Triton, die man erwarten würde, wenn dieses Ereignis recht spät eintrat. Seit man aber weitere große Planetoiden jenseits von Pluto fand kam man wieder von dieser Theorie ab.

Doch warum ist nun Pluto der Planetenstatus aberkannt worden ? Nun daran waren Entdeckungen seit Mitte der neunziger Jahre schuld. In den fünfziger Jahren postulierte der Planetenforscher Gerald Kuiper einen zweiten Planetoidengürtel jenseits von Neptun und Eisbrocken, die sich dort nicht mehr rechtzeitig zu einem Planeten bilden konnten. Aufgrund der langsamen Bewegung und der 20 mal größeren Entfernung als beim Asteroidengürtel entdeckte man lange Zeit keine Objekte dieses Gürtels weil sie auf Fotoplatten zu lichtschwach waren und sich kaum zwischen zwei Aufnahmen bewegten. Die Einführung von lichtempfindlichen CCD Detektoren und später von Computerdurchmusterungen die Aufnahmen automatisch nach Objekten, die sich bewegen absuchten hat innerhalb des letzten Jahrzehntes zur Entdeckung von sehr vielen dieser Objekten geführt. 1992 wurde das erste entdeckt, bis jetzt gibt es etwa 800. Die Bahnen fallen in 3 Gruppen: Etwa ein Drittel befindet sich in Bahnen mit einer Halbachse von 40 AE wie Pluto, zwei Drittel auf Bahnen mit Neigungen von 30 Grad und Halbachsen von 41 bis 50 AE und einige verstreute auf sehr elliptischen Bahnen mit nächsten Bahnpunkten von 35 AE und größten Entfernungen von 1000 AE. Pluto selbst zieht in 39 AE seine Kreise.

Es war nur eine Frage der Zeit bis man nach den ersten relativ kleinen Planetoiden dieses Gürtels, den man Kuipergürtel nannte, auch größere entdeckte und auch welche die wie Pluto einen Mond aufwiesen. Inzwischen kennt man mindestens 8 Planetoiden mit einem Mond und 8 haben auch einen Durchmesser von mehr als 1000 km, d.h. sind durchaus in der gleichen Größenordnung wie Pluto.

Im Jahre 2005 entdeckte man das Objekt 2003 UB 313, von den Entdeckern vorläufig "Xena" getauft. Es war der erste dieser Planetoiden der größer als Pluto war. Damit kam die Diskussion die erneut in Gang, die Pluto und Charon nur große Vertreter dieses Kuipergürtels zu sehen. Warum sollte Pluto alleine ein Planet sein, wenn Xena doch größer als Pluto war ?

So gab es einen Vorschlag für die 2006 er IAO Sitzung, anders als bisher einfach aus historischen Gründen einen Körper Planeten zu nennen und einen anderen nicht, ein Kriterium einzuführen. Demnach sollte ein Planet folgendes aufweisen:

Nach dieser Definition wäre nach dem Vorschlag der Astronomen die diese Definition ausarbeiteten, auch Ceres, der größte Asteroid ein Planet und neben Pluto auch Charon und Xena (Pluto und Charon werden wegen der ähnlichen Größe auch als Doppelplanetensystem angesehen). Das fand keinen Zuspruch und man erarbeitete in einer heftigen Diskussion eine weitere Definition:

Das ist nicht bei Ceres gegeben - Es gibt andere Asteroiden die fast genauso groß sind und auch nicht bei Pluto und Xena. Dafür hat man eine neue Gruppe eingeführt, die man "Zwergplaneten" Gruppe taufte. In diese kommen alle Körper welche die ersten beiden, aber nicht das letzte Kriterium erfüllen. Dies sind vorerst Ceres, Pluto und Xena. Charon gilt weiterhin als Plutomond. Es gibt aber noch mindestens 3 weitere Kuipergürtel Asteroiden, welche groß genug sind um das Kriterium zu erfüllen. Nur ob sie rund sind, weis man noch nicht so genau.

Ärgern dürfte es die Amerikaner: Pluto war der einzige Planet der von einem Amerikaner entdeckt wurde und derzeit ist die Raumsonde New Horizons zu Pluto unterwegs. Als sie am 19.1. dieses Jahres startete, war sie eine Planetensonde. Nun ist sie nur noch eine Planetoidensonde - oder die erste Zwergplanetensonde, je nachdem wie man es sieht.

Meiner Meinung nach hätte man die alte Definition belassen können und einfach sagen können: das ist historisch so gewachsen, das lassen wir einfach so. Schließlich nennt man auf dem Mond ausgedehnte Lavagebiete Mare, lateinisch für Meer, weil man sie früher für Meere hielt. Auf dem Mars gibt es benannte Regionen die keinen geologischen Hintergrund haben, einfach weil sie im Teleskop abgegrenzt erschienen. Die Herzsprung Russel Reihe war mal alphabetisch gedacht, hat aber heute die Reihenfolge O-B-A-F-G-K-M-R-N-S - es fehlen Buchstaben und die Reihenfolge stimmt nicht mehr. Niemand hat die Sternklassen seitdem umbenannt. Warum also sollte man nicht auch Pluto weiterhin als Planeten ansehen, einfach aus historischen Gründen, schließlich war er das seit 76 Jahren.

Dienstag 29.8.2006 Über die Ermährung

Wie der eine oder andere vielleicht weis, bin ich von Beruf Lebensmittelchemiker. Als solcher habe ich auch mit der Ernährung zu tun, weil man in Gutachten auch Werbesprüche oder ähnliches beurteilen muss. Die Sicht ist dann eine andere, als sie der Mediziner oder Ökotrophologe hat. Wenn ein Hersteller etwas behauptet, dann muss es beweisbar sein. Sehr früh habe ich festgestellt, das vieles was heute als Fachwissen durch die Welt schwirrt niemals richtig untersucht wurde, geschweige den bewiesen.

Wenn man Hasen mit Gehirn füttert und sie bekommen Arteriosklerose und daraufhin verteufelt man das Cholesterin das sowohl im Gehirn reichlich vorkommt wie auch in den Ablagerungen in den Adern. Was hat man damit bewiesen ? Dass der Mensch Cholesterin meiden sollte oder vielmehr, dass Hasen einen anderen Stoffwechsel als Pflanzenfresser haben als wir ? Ds ist die wahre Geschichte die am Anfang stand als man Cholesterin zum ersten mal verteufelte.

Heute scheint, nachdem man Jahrzehnte lang das Cholesterin verteufelt hat sich die Einsicht durchzusetzen, dass der Cholesterinspiegel überhaupt nicht mit der Neigung zu Arteriosklerose oder der Neigung zu Herzinfarkten zu tun hat. Es gibt dafür keine Beweise die auf Studien beruhen. Viel weniger untersucht sind ganze Ernährungsformen. Um zu sagen ob eine bestimme Ernährungsform, sei es Vollwertkost, kohlenhydratreiche Kost, Verzicht auf industriell hergestellte Lebensmittel oder was es noch alles gibt gesünder als eine andere ist, dafür müsste man ein größeres Kollektiv über Jahre, besser Jahrzehnte beobachten und feststellen ob sie insgesamt gesünder leben oder die Sterblichkeit sinkt.

Das wurde bislang nicht gemacht. Alles worauf  Empfehlungen beruhen sind einzelne Beobachtungen die aber nicht die Gesamtheit wiedergeben. Selbst epidemiologische Daten, also Daten von ganzen Bevölkerungsgruppen sind umstritten. Ein sehr typisches Beispiel ist, dass in Südeuropa im Durchschnitt weniger Menschen an Herzerkrankungen sterben. Je nach Vorliebe des Autors ist daran das Olivenöl, der Rotwein, oder der Fisch dran schuld. Komischerweise aber nie die Spagetti oder die Baguette (diese Länder verwenden überhaupt kein "gesundes" Vollkornmehl).

Es ist auch völlig wurst, denn die Leute leben dort nicht länger als bei uns. Sie sterben nur an anderen Krankheiten. Innerhalb von Europa haben die skandinavischen Länder die höchste Lebenserwartung, obwohl die überhaupt nichts südländisches essen.

Noch schwieriger wird es bei Diäten und Ratschlägen dazu. Hier verbreitet jeder seine eigene Idee als wissenschaftlich fundierte Erkenntnis. Die wahrscheinlich einzige gesicherte Erkenntnis dürfte sein, dass man auch beim Abnehmen den Körper mit essentiellen Spurenelementen und einem Minimum an Eiweiß, essentiellen Fettsäuren und Kohlenhydraten versorgen muss. Weiterhin scheint die Ernährungsumstellung in der Folge ausschlaggebend für den Langzeiterfolg zu sein. Doch mehr ist nicht gesichert.

Vielleicht gilt hier das gleiche wie für die Ernährung im ganzen: Jede Person reagiert anders. Bei Vollwertkost gibt es bei vielen Leuten Probleme weil ihr Körper so viele unverarbeitete Nahrungsmittel nicht verträgt. Manche Menschen kommen mit der Aitkens Diät - fast nur Eiweiß und Fett und kaum Kohlenhydrate, ganz im Sinne der "Low Carb" Welle, die derzeit durch die USA schwappt, zurecht und andere nicht.

Derzeit können Sie für jede Ernährungsweise Pro Argumente hören: Angefangen vom einen Extrem - nur pflanzliche Rohkost, kaum erhitzte Speisen nur wenig tierische Nahrungsmittel und wenn dann kein Fleisch ("Rohkost" Ernährung) bis zum anderen Extrem: Nur Ernährung von Eiweiß - und fettreichen Nahrungsmitteln, wenig Obst als Ergänzung ("Steinzeitdiät"). Für jede Form gibt es gute Argumente und manchen Menschen hilft sie auch (aber anderen eben auch nicht). Wenn man aber ein ganzes Leben danach sich ernähren soll, dann sollte es auch bewiesen sein, dass dies insgesamt gut ist. Alles was wir heute wissen sind einzelne Tatsachen über einzelne Stoffe. Die Low Carb Welle in den USA kam z.B. durch die Entdeckung zustande, dass leicht verdauliche Kohlenhydrate und Zucker bei einem Großteil der Bevölkerung zu mehr Übergewicht geführt haben, obwohl diese Fett gemieden haben.

In diesem Sinne - lassen sie es sich schmecken und zwar so wie sie es mögen und nicht wie irgendwelche Ratgeber es Ihnen vorschreiben.

Donnerstag 31.8.2006 : Das Leben ist nicht fair

Gestern sah ich mir die achtziger Show an, diesmal war das Jahr 1987 dran. Da kamen noch mal die Hits dieser Zeit - Viel Stock-Aitken-Waterman Pop aber auch U2, Madonna und Whitney Houston. Und abends dann bei Kerner die Diskussion über Natascha Kampusch die 8 Jahre lang gefangen gehalten und missbraucht wurde.

Beides geht mir nicht aus dem Kopf. Whitney Houston war in den achtzigern meine absolute Lieblingssängerin. Außer von den Beatles habe ich nur von ihr mal eine Kaufkassette erworben, ansonsten habe ich immer nur vom Radio mitgeschnitten. Sie hatte alles: Sie sah hervorragend aus, sie hatte auch Ausstrahlung und vor allem im Musikgeschäft wichtig: diese Stimme, die mehrere Oktaven abdeckt, Volumen hat und sie kann damit auch live gut singen und es nicht nötig wie heute alles durch Effekte oder digitale Nachbearbeitung aufzumotzen (Extrembeispiel dazu: Cher).

Anfang der neunziger Jahre habe ich sie aus den Augen verloren und vor ein paar Jahren tauchte sie wieder in den Schlagzeilen auf. Doch nicht wegen ihrer Musik - Sie musste sogar Konzerte ausfallen lassen weil sie nicht imstande war diese durchzustehen. Sie hat Drogenprobleme, wurde von ihrem Mann geschlagen und hat mehrere psychiatrische Behandlungen hinter sich. Erschrocken war ich über die Fotos von ihr: Sie ist enorm gealtert, spindeldürr und nichts ist mehr geblieben von der attraktiven jungen Frau, die ich in den achtzigern kannte.

Wie anders stellt sich einem der Fall Natascha Kampusch dar. Ehrlich gesagt, wir wissen nicht was da genau vorgefallen ist. Wie die Beziehung von ihr zu ihrem Entführer war, ob sie missbraucht wurde oder nicht. Ich denke auch die Öffentlichkeit sollte dies nicht wissen, um der jungen Frau die Gelegenheit zu geben es selbst zu verarbeiten, ohne dass sie dauernd in den Schlagzeilen erscheint und ihre Geschichte breitgetreten wird. Doch egal was passiert ist: Sie hat diese 8 Jahre durch gestanden. 8 Jahre eingesperrt in einem Kellerverließ, ohne raus zu dürfen. Ausgesetzt einem Entführer und dass begann mit 10, noch als Kind. Sie muss ein enormes Selbstvertrauen haben um dies über diese Zeit durchzustehen. Ich bin mir sicher, ich hätte dies nicht gekonnt.

Da sind wir am Thema : Das Leben ist nicht fair. Whitney Houston hat alles was man sich wünschen kann: Ein gutes Aussehen, eine gute Stimme, Erfolg im Musikgeschäft. Aber als es Probleme gab und es nicht so gut läuft greift sie zu Drogen und sie verlässt nicht ihren Ehemann, der sie schlecht behandelt. Sie gerät auf die schiefe Bahn und es geht abwärts. Andererseits: Natascha Kampusch, die dieses Martyrium über 8 Jahre durchstand und zwar nicht als Erwachsener, sondern als Kind. Was wir aus unserem Leben machen und vor allem wie die Schattenperioden uns sprägen hängt von uns selbst ab. Von dem Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, dass wir haben. Haben wir viel, so kommen wir mit dem Leben besser zurecht, wir haben mehr Mut, wagen mehr und im allgemeinen schaffen es solche Personen auch recht weit. Das zählt nicht umsonst zu den Führungsqualitäten. Haben wir wenig, dann geraten wir, obwohl uns die halbe Welt um unseren Erfolg und unser Aussehen beneidet, auf die schiefe Bahn.

Ich glaube man kann an vielen Charaktereigenschaften arbeiten: Der Autor versucht z.B. derzeit etwas großzügiger zu sein und öfters mal fünfe grade sein zu lassen, wenn er sich über andere ärgert. Aber ich weis nicht ob man Selbstbewusstsein wirklich aufbauen kann. Meiner Erfahrung nach hat man es einfach oder nicht. Ich war einige Zeit arbeitslos, habe dann mich neu orientiert und nochmals mit Mitte 30 studiert und mein Hobby Programmieren zu meinem zweiten Beruf gemacht. Ich war immer bei den besten meines Semesters, habe niemals eine Klausur verhauen. Trotzdem: Als es dem Studiumsende zuging, war die gleiche Angst da arbeitslos zu werden wie vorher, obwohl eigentlich der Erfolg im Studium (den ich selbst nicht erwartet habe, schließlich war ich 10-15 Jahre älter als meine Kommilitonen) mir zu dieser Zeit viel Selbstvertrauen gab.

Ich denke ich habe erheblich weniger als Natascha Kampusch, aber ich habe doch mehr als Whitney Houston. Man muss leben mit dem was man hat, und das beste draus machen.

Copyright der Bilder: www.caringonline.com/  und Yahoo Music

Freitag 31.8.2008: Strom nach Ende der fossilen Brennstoffe

Im letzten Weblog habe ich mal die Frage angerissen wie es mit den Autos weitergehen soll, wenn irgendwann mal kein Erdöl da ist. Heute geht um eine andere Frage : Woher bekommen wir den Strom her. Nun sagen sie, die Frage ist leicht beantwortet aus Kernkraftwerken, Solarstrom, Wind- und Wasserenergie.

Ganz so leicht ist es nicht. Klammern wir einmal die Kernkraftwerke aus, selbst wenn wir welche bauen würden, auch das Uran ist in einiger Zeit verbraucht, auch wenn man es länger dauert als bei Erdöl. Wind- und Wasserenergie werden, selbst wenn man sie intensiv nutzt maximal 10 % des Strombedarfs decken können. Woher also die restlichen 90 % hernehmen. Nun in der Tat - Würde man die gesamte bebaute Fläche der Bundesrepublik mit Solarzellen verkleiden, so würde es reichen. Doch selbst wenn man die praktischen Probleme mal außen vor lässt (Schwankungen in der Einstrahlung nach Tages- und Jahreszeit, Notwendigkeit der Stromspeicherung, Verteilung des lokal erzeugten Stromes, Abdecken von Spitzenanforderungen). Solarzellen rentieren sich heute nicht. Bei ihrer Herstellung wird so viel Energie verbraucht, dass sie Jahre brauchen dies wieder hereinzubekommen und der erzeugte Strom ist um ein vielfaches teurer als konventioneller Strom. In Deutschland kann man je nach Region mit 1000-1200 kWh reiner Sonnenenergie pro m² rechnen. Bei dem niedrigen Wirkungsgrad von Solarzellen entspricht dies etwa 150 kWh/m² elektrischer Leistung.

Natürlich hängt dies von der Einstrahlung ab. So gab es schon früher die Idee in der Sahara die Solarzellen aufzubauen. Das wäre etwa um den Faktor 3 effektiver. Die nutzbare Einstahlung an Sonnenenergie beträgt in der Sahara im Mittel 3740 kWh jährlich. Das kling nach viel, es ist in etwa der Energieverbrauch eines 2-3 Personen Haushalts. Selbst bei dem niedrigen Wirkungsgrad von Solarzellen könnte man mit 6-10 m² Fläche den Strombedarf eines privaten Haushalts decken. Doch man gewinnt den Strom in der Sahara.

Damit man halst sich ein anderes Problem auf: Wie bekommt man den Strom nach Europa. Bestimmt nicht per Stromleitung. Die Verluste wären zu hoch. Die Antwort vieler ist dann : Wasserstoff gewinnen. Falsch, total falsch ! Von 3 KWh die man in die Elektrolyse von Wasserstoff rein steckt bekommt man nur 1 kWh in Form von chemischer Energie in flüssigem Wasserstoff.  Gasförmiger Wasserstoff liegt günstiger, weil man nicht so viel Energie für das Verflüssigen reinstecken muss, aber gasförmiger Wasserstoff diffundiert durch Metall und macht es spröde - Man hat also erhebliche Verluste in den Leitungen und muss diese oft erneuern.

Wenn schon Speicherung in chemischer Energie, dann wäre die Fischer-Tropsch Synthese das Mittel der Wahl. Bei diesem Verfahren wird Kohle mit Wasserstoff hydriert. Es wurde im Krieg bei uns eingesetzt und Südafrika setzte es lange wegen des internationalen Einfuhrstopp wegen der Appartheit ein. Der Vorteil: Man gewinnt Kohlenwasserstoffe, also das mit dem ihr Auto fährt, ihre Heizung arbeitet und auch Kraftwerke bei uns arbeiten. Natürlich ist das Verbrennen dieser nicht optimal. Aber dies wird aufgewogen durch die leichteren Transportmöglichkeiten und dass man im Zielland Deutschland nicht die gesamte Stromversorgung auf Brennstoffzellen umstellen muss. Das Verfahren ist natürlich von Kohle abhängig, doch von dieser gibt es einiges mehr als an Erdöl und man kann sie aus Pflanzen herstellen (siehe unten). Könnte man das Kohlendioxid der Luft effektiv anreichern, so könnte man auch aus Kohlendioxid und Wasserstoff Wasser und Methan herstellen (und aus Methan dann höhere Kohlenwasserrstoffe). Doch das ist heute noch Zukunftsmusik.

Sinnvoller ist es aber die Solarzellen gleich außen vor zu lassen. Zwar gibt es in der Entwicklung recht einfach herzustellende Solarzellen die man als Beschichtung auf Glas aufbringt. Doch diese haben einen sehr geringen Wirkungsgrad.

Solarzellen, selbst die besten heute herzustellenden, nutzen nur maximal 16 % des Sonnenlichts. Das ist verdammt wenig. Dafür kosten sie sehr viel. Dabei gibt es eine Technik, wie man kostengünstig Sonnenenergie nutzen kann schon seit langem: Sonnenkollektoren, die man zur Herstellung von Warmwasser und zum Heizen nutzt. Dies sind im einfachsten Fall mit schwarzer Folie ausgekleidete Kästen durch die Kupferrohre verlaufen. Die schwarze Folie erwärmt die Kästen und das Wasser in den Rohren wird auch erwärmt. Man kann dies optimieren indem man z.B. mit parabolischen Spiegeln das Sonnenlicht auf die Rohre lenkt. Dann erreicht man Wirkungsrade von 60-75 % Prozent, also erheblich mehr als Solarzellen.

Aber sie erzeugen keinen Strom ! Ja, aber ..... 70 Grad heißes Wasser kann man in einem Carnot-Prozess zur Stromgewinnung nutzen. Überträgt man die Energie zuerst einmal auf ein Medium mit niedrigerem Gefrierpunkt wie Ammoniak oder FCKW so kann man über einen Carnot Prozess daraus Strom gewinnen. Beim Abkühlen von 70 auf 10 Grad beträgt der theoretische Wirkungsgrad etwa 17 %. In der Summe braucht man dann etwa die gleiche Fläche wie zur Stromgewinnung. Aber: Solarzellen sind viel teurer als Solarkollektoren und man kann damit nicht auch noch die Heizung und Warmwasserversorgung gewährleisten.

In jedem Falle ist es eine dezentrale Architektur, d.h. jeder muss zumindest einen Teil seines Stroms selbst erzeugen. Das dürfte für einige Energiekonzerne keine gute Nachricht sein. Msn kann dies aber auch zentralisieren, also mit drehbaren Spiegeln Sonnenlicht auf einen Turm lenken und dort ein Medium erhitzen. Dann erreicht man viel höhere Temperaturen und Wirkungsgrade, aber die Anlagen sind auch um ein vielfaches teuerer.

Zuletzt: Es gibt noch die Natur. Man kann aus organischen Substanzen Energie gewinnen, indem man sie verbrennt, vergärt oder in Autoklaven zu Kohle verarbeitet (damit wäre auch die Kohle für die Fischer-Tropsch Synthese bereitgestellt). Jedoch: Man braucht dafür enorme Flächen, den die Natur ist beim Ausnutzen der Sonnenenergie nichts sehr effizient. Chinaschilf ist eine sehr produktive Pflanze. Ihre Biomasse pro Hektar entsprecht beim Verbrennen der Energie die 7000 l Heizöl liefern. Klingt viel. 7000 l Heizöl entsprechen 240 GJ. Der Energieverbrauch der BRD lag 2004 bei 14438000000 GJ. Würde man diesen durch Chinaschilf decken wollen, so bräuchte man eine Fläche von 73 Millionen Hektar dazu. Hmmmm... Leider beträgt die Gesamtfläche der Bundesrepublik nur 34.8 Millionen Hektar. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche sogar nur 17.1 Millionen Hektar. Das ist keine Lösung für das Energieproblem. Es zeigt aber das eigentliche Problem: Der Energieverbrauch. Wir verbrauchen viel zu viel Energie, trotz gestiegener Energiepreise.

Das muss man auf allen Ebenen angehen: Vielleicht fangen Sie bei sich an. Ich habe letzten Jahr alle Glühbirnen und Strahler bis auf das Treppenhaus durch Energiesparlampen ersetzt. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Stromverbrauch so um 20 %. Geräte mit Stand By funktion hängen bei mir an einer Steckdosenleiste - Sie werden vor dem Bett gehen abgeschaltet und wenn ich wieder sie in Betrieb nehmen will angeschaltet. Das ist wenig, aber wenn man überall nach Einsparmöglichkeiten sucht, wenn man vielleicht auch mal auf etwas Komfort verzichtet dann denke ich kann man auch den Energieverbrauch deutlicher senken. Vielleicht haben wir in einigen Jahrzehnten Solarzellen die so preiswert in der Herstellung sind, dass sie den Strom zu heutigen Preisen liefern können, doch bis dahin sollte man alles tun um weniger Energie zu verbrauchen.

Samastag 1.9.2008 : Canossa

Sie kennen sicher auch den Ausspruch "Nach Canossa gehen" im Sinne von Abbitte leisten oder sich der Gnade eines anderen ausliefern. Auf jeden Fall ist ein Gang nach Canossa für den Betroffenen nicht gerade angenehm. Nun ja ich habe mir vorgenommen mein Halbwissen in Wissen umzuwandeln und will Ihnen das weitergeben.

Gregor VIIAlles begann im Jahre 1073 mit der Wahl des Mönches Hildebrand zum Papst Gregor VII. Die Wahl soll tumultartig gewesen sein und nach den damaligen Statuten irregulär. Hildebrand galt als Verfechter der Reform der Kirche und eine seiner Forderungen war, dass nur die Kirche selbst, d.h. im Endeffekt der Papst, Äbte und Bischöfe ernennen dürfte. Weiterhin müssten alle Fürsten dem Papst die Füsse küssen und er dürfte selbst Könige absetzen wenn sie sich nicht an die Regeln der Kirche hielten. Diesem Edikt aus 21 Sätzen folgte eine Drohung an den seit 1066 regierenden deutschen König Heinrich den IV, welche ihn mit der Exkommunizierung bedrohte, da er die Bischöfe selbst einsetzte.

Für Heinrich den IV war dies überlebenotwendig. Den König wählten nicht nur Fürsten sondern auch Bischöfe, die Herscher über ihre Kirchengüter waren, die durchaus einen Machtfaktor darstellten. Daher versuchte jeder der Kaiser werden, oder es bleiben wollte, die Bischofsstühle mit Personen seines Vertrauens besetzen.

Heinrich der IV erhielt das Schreiben am Neujahrsmorgen des Jahres 1076 in Goslar. Er sah sich als König und Kaiser in der stärkeren Position und setzte einen Reichstag ein. Viele Bischöfe nahmen die Gelegenheit wahr sich am Papst zu rächen, der in den vergangenen Jahren sich auch mit anderen Reformationsbestrebungen unbeliebt gemacht hatte. Angesichts der Umstände wie Hildebrand zu Gregor VII gewählt wurde, gab es auch den Ansatzpunkt die Wahl für ungültig zu erklären. Weiterhin hatte der Papst der so auf die Trennung von weltlicher Macht pochte, Truppen für einen Feldzug in Sizilien zusammengezogen. Das alles führte zu einem erbosten Schreiben in dem der Reichstag Gregor VII aufforderte vom Stuhle Petrus abzusteigen:

Heinrich, nicht durch Anmaßung, sondern durch Gottes gerechte Anordnung König, an Hildebrand, nicht mehr den Papst, sondern den falschen Mönch. [...] So steige du denn, der du durch diesen Fluch und das Urteil aller unserer Bischöfe und unser eigenes verdammt bist, herab, verlasse den apostolischen Stuhl, den du dir angemaßt hast. [...] Ich, Heinrich, durch die Gnade Gottes König, sage dir zusammen mit allen meinen Bischöfen: Steige herab, steige herab.

Der Brief traf am 14.2.1976 zu Beginn der Fastenperoide in Rom ein und die königlichen Gesandten mussten um ihr Leben fürchten. Gregor setzte als Antwort Heinrich den IV als König ab, verhängte über ihn den Kirchenbann und enthob alle von der Gefolgeschaft zu Heinrich dem IV.

„[...] und daß mir um deinetwillen von Gott Gewalt gegeben ist, zu binden und zu lösen, im Himmel und auf Erden. In dieser festen Zuversicht [...] spreche ich König Heinrich, des Kaisers Heinrich Sohn, der sich gegen deine Kirche mit unerhörtem Hochmut erhoben hat, die Herrschaft über Deutschland und Italien ab, und ich löse alle Christen vom Eid, den sie ihm geleistet haben oder noch leisten werden, und untersage, ihm fürderhin als König zu dienen. [...] Und weil er [...] mit Gebannten Gemeinschaft hält, vielerlei Unrecht tut, meine Ermahnungen, die ich um seines Heiles willen an ihn gerichtet habe, verachtet, [...] sich von deiner Kirche trennt und sie zu spalten sucht, darum binde ich als dein Stellvertreter ihn mit der Fessel des Fluchs [...].“

Heinrich IVEs folgten nun Briefwechsel seitens Heinrich und Gregors um Verbündete zu gewinnen. Heinrich versuchte die süditalienischen Bischöfe zu gewinnen und Gregor versuchte die deutschen Bischöfe zu gewinnen. Er war erfolgreicher und 10 Bischöfe wandten sich von Heinrich ab und drohten, wenn er nicht binnen eines Jahres den Bann lösen kann, einen Gegenkönig zu wählen und luden Gregor VII nach Deutschland ein, um seinen Streit direkt mit Heinrich zu schlichten. Dies tat auch Gregor. Ihm reiste Heinrich entgegen, weil er vermeiden wollte, dass Gregor zu seinen Anhängern nach Deutschland kam, er aber in Norditalien, welches damals zum deutschen Reich gehörte, treue Verbündete hatte. Er hatte 1075 dort 10 Erzbischöfe ernannt. Als er die Alpen überquerte fand er in der Lombardei Bischöfe, die mit ihm gegen den Papst vorgehen wollten. Der fürchtete um seine Sicherheit und zog sich von Mantua auf eine Burg nach Canossa zurück. Dort tauchte Heinrich am 26.1.1077 auf - jedoch nicht mit einem Heer, sondern trotz der Winterkälte im Büsergewandt und begehrte eingelassen zu werden. Gregor lehnte dies ab. Er tat dies auch am nächsten und übernächsten Tag. Am vierten Tag sprachen die Freunde Gregors von "Grausamkeit" und "tyrannischer Barbarei" und Gregor gab nach. Er gab ihm die Absolution und nahm mit Heinrich das Abendmal ein. Heinrich musste versprechen den Klagen deutscher Fürsten nachzugeben, und dem Rat Gregors zu folgen und bekam dafür freies Geleit auf seiner Rückreise. Die Buße war ein formaler Akt, den Heinrich vollzog und den Papst Gregor VII. nicht ablehnen konnte. Heinrich erkannte dass er um seine Macht zu festigen dem Anliegen Gregors vorerst nachgeben musste.

Doch der Konflikt schwellte weiter. Gregor kam nicht nach Deutschland um die Einigkeit des Reiches auf einem Reichstag wieder herszustellen und Heinrich konnte die deutschen Fürsten nicht davon abhalten, am 15.3.1078 einen Gegenkönig, Rudolf von Rheinfelden, Herzog von Schwaben zu wählen. Obwohl Gregor dies nicht unterstützt hatte, hatten doch seine Legaten an der Wahl teilgenommen. 1080 unterstützte dann Gregor offiziell Rudolph und belegte Heinrich erneut mit einem Bann und prophezeite seinen Tod am 1.8.1080. Im Juni 1080 trat in Ravenna eine Synode auf Betreiben von Heinrich zusammen, und sie wählten Wibert als Clemens III zum Gegenpapst. Kurz darauf kam es zur Schlacht zwischen den beiden Königen bei der Rudolph die rechte Hand (die Schwurhand) verlor und an der Blutung starb. Darin sah man im damaligen Verständnis ein Gottesurteil denn mit dieser Hand hatte er vorher Heinrich die Treue geschworen. Am gleichen Tag dem 25.10.1080 verlor auch Gregors Heer, das Clemens III gefangen nehmen sollte, eine Schlacht bei Volna gegen die Truppen Heinrichs.

Gregor hatte damit keine Trümpfe mehr. Schon im nächsten Jahr zog Heinrich gegen Rom. Die Kriege kosteten die Kirche viel Geld und dies holte man bei den Bistümern, als Folge schwenkten viele von ihnen auf die Seite von Heinrich und Clemens. 1083 gelang es Heinrichs Truppen die Engelsburg zu erobern und noch mehr liefen zu Clemens über und die Kardinäle zwangen Gregor, eine Synode einzuberufen. Im März 1083 wurden Heinrich die Tore Roms geöffnet, Gregor abgesetzt und Clemens III am 24.3.1984 zum Papst gewählt. Er kürte eine Woche später am Ostersonntag 1084 Heinrich zum deutschen Kaiser. Gregor hatte sich auf die Engelsburg zurückgezogen, die von Heinrichs Truppen belagert wurde. Inzwischen kam ein Heer von Normannen, unterstützt von Sarazenen, also unchristlichen Truppen unter der Leitung von Herzog Robert Guiscard aus Süditalien nach Rom gezogen, das Gregor ergeben war. Heinrich zog sich mit Clemens nach Tivoli zurück. Die Normannen plünderten und brandschatzen Rom, worauf Gregeor die letzten Symapathien verlor und Gregor ging ins Asyl nach Salerno, das er bis zu seinem frühen Tod am 25.5.1083 nicht mehr verließ. Seine letzten Worte sollen gewesen sein "Ich habe die Gerechtigkeit geliebt und das Unrecht gehaßt, deshalb sterbe ich in der Verbannung".

Heinrich hatte am Schluss gewonnen, obwohl er sich Gregor in Canossa unterwarf. Dieser Ausgang ist eigentlich das Gegenteil von dem was man heute unter dem Spruch "Nach Canossa gehen" versteht - Es war ein taktisches Manöver um aus einer stärkeren Position den Gegner zu besiegen.

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